Das Ahlenmoor mit der Feldbahnerleben -hochinteressant.
Warum wachst das Moor? Gibt es wirklich Irrlichter? Was hat es mit fleischfressenden Pflanzen auf sich? Welche Vögel leben im Moor? All diese Fragen werden bei einer Fahrt mit der Moorbahn ins größte Hochmoor des Landkreises beantwortet.
Bei einer 5,7 Kilometer langen Entdeckungstour durch das Ahlenmoor erfährt man alles Wissenswerte über den Lebens- raum Hochmoor, sieht seltene Pflanzen und mit etwas Glück auch seltene Tierarten, die sich an einen extremen Lebensraum angepasst haben.
Mit der umgebauten Feldbahn eines ehemaligemligen Torfwerks entfliehen die Gäste für zwei Stunden ihrem Alltag. Nähere Informationen hier: https://www.ahlenmoor.de/home
Im Torfwerk gibt es dann noch eine interessante Ausstellung zu besichtigen.
Unbedingt probieren: Die leckere Torftorte. Die Stücke sind ziemlich groß! 😋
Bei unserem Besuch im Rhododendronpark in Westerstede, den wir bei bestem Wetter genießen konnten, waren wir überwältigt von dieser Blumenpracht.
Das über 70 Hektar große Gelände ist sehr gepflegt und lädt überall zum Verweilen ein. Es gibt ausreichend schön gestaltete Sitzgelegenheiten, um sich zwischendurch ausruhen zu können.
Man hat die Möglichkeit, einem ausgeschilderten Rundweg zu folgen und auch ein paar Abstecher in Seitenpfade zu machen, wo es immer wieder Überraschendes zu entdecken gibt.
Zum Beispiel haben wir eine 100 Jahre alte Hemlocktanne gefunden, in die im.Mai 2018 ein Blitz eingeschlagen hatte. Bis zu 20 kg schwere Stammstücke wurden dabei 60 Meter durch die Luft geschleudert.
Wir waren von dieser Naturgewalt wirklich sehr beeindruckt. Im Video haben wir einige Impressionen mitgebracht:
Am Ende haben wir leckeren Kuchen im Orangerie-Park-Café genossen.
Tipp: Die Toiletten am Eingang des Parks nutzen, da auf dem Gelände ansonsten keine weiteren mehr sind.
Für diejenigen, die glauben, dass sie schon alles gesehen haben…
Bei unserem Besuch der „Iserhatsche“ einem wirklich überaus kuriosem Museum in Bispingen gab es so viel zu bestaunen, dass man förmlich von der Absonderlichkeit erschlagen wird.
Eine Reporterin fragte einst den Besitzer in einem Interview tatsächlich mal: „Sind Sie eigentlich verrückt?“ Er hat nämlich zum Beispiel in seinem skurrilem Anwesen, der „Iserhatsche“, in seinem Wohnzimmer, welches man bei der Führung besichtigen kann, bereits in jungen Jahren einen Sitzsarg aufstellen lassen, in dem er dann sitzend beigesetzt werden möchte. Selbstverständlich ist längst auch das prunkvolle Leichenhemd dafür angefertigt worden.
Von diesem Museum gibt es so viel zu berichten, dass wir es hier gar nicht alles aufzählen können. Es lassen sich diverse riesengroße Sammlungen auf dem sogenannten „Berg der Sammelleidenschaft“ finden. Unzählige Dinge, wie Modellleichenwagen, Bierdeckel, Kronenkorken, Parfumflaschen, Schallplatten, Schlüsselbänder, Frösche, Streichholzkunst, Militaria, Bierhumpen, Hexen usw.. Nicht fehlen darf die wohl größte Bierflaschen-Sammlung der Welt.
Unabhängig davon hat der selbsternannte Graf, der sich mit seiner Gemahlin auf Festen so kleidet, wie zur Kaiserzeit, natürlich seine eigene Arche auf dem Anwesen stehen und auch der hauseigene, selbst gebaute, Berg „Montagnetto“ mit feuerspuckendem Vulkan durfte nicht fehlen. Der prunkvolle Ballsaal kann für Feierlichkeiten gemietet werden. Auch Trauungen können dort abgehalten werden.
Wir könnten hier noch jede Menge bizarre Wunderlichkeiten aufzählen, aber lasst Euch selbst überraschen!
Am Ende des Besuchs waren wir von diesen Eindrücken so erschlagen, dass wir im außergewöhnlichen Garten des Grundstücks erstmal runterkommen mussten. Dort sprachen wir mit dem Besitzer Uwe Schulz-Ebschbach, der uns trotz dieser Massen von Sammlungen ermunterte, gerne weitere private Sammlungen an ihn zu übergeben.
Wir stöbern dann mal auf dem Dachboden und im Keller…
🚩🚩 Tipp: Unbedingt vorher einen Besuchstermin vereinbaren, da ausschließlich begleitete Führungen gemacht werden. Das ist auch nötig, da man Vieles ansonsten nicht versteht.