Wolt startet in Bremerhaven: Jetzt liefern auch die Lieblingsrestaurants direkt nach Hause

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Kennt ihr das? Ihr wollt etwas zu essen bestellen, öffnet die üblichen Apps – und es ist immer dasselbe. Döner hier, Bowls da und Pizza, wirklich viel Pizza. Aber manchmal hat man einfach Lust auf etwas richtig Gutes. Einen saftigen Burger von B‑Burger BAR, ein echtes Baguette von Monsieur Crouque, Leckeres von Grosch oder Spezialitäten vom besten Italiener der Stadt, La Piazza. Genau das geht jetzt.

Die lokale Handelsplattform Wolt ist heute in Bremerhaven gestartet und ermöglicht Bestellungen bei fast 50 Partnern aus Gastronomie und Handel. Zum Start sind sowohl lokale Favoriten wie Pizzaria Dolce Vita, Servus, Casper David & Co. als auch bekannte Ketten wie McDonald’s, Loco Chicken und Subway vertreten. Das Angebot soll kontinuierlich erweitert werden. Die Lieferzeit liegt bei rund 35 Minuten, geliefert wird in die Innenstadt, nach Lehe, Geestemünde und bis nach Wulsdorf.

Über die Wolt‑App oder die Webseite können Nutzer Speisen von Restaurants sowie Produkte von Händlern wie dem EDEKA Center Streubel bestellen. Für Gastronomen und Einzelhändlern bietet Wolt eine digitale Verkaufsfläche, um neue Kunden zu erreichen – ohne eigenen Online‑Shop, Bezahlsystem oder Lieferservice.

Zum Start in Bremerhaven kündigt Wolt zudem Vergünstigungen auf Liefergebühren sowie weitere Aktionen und Rabatte an. Neukund:innen erhalten in der ersten Woche bei ausgewählten Partnern beispielsweise zwei Gerichte zum Preis von einem.

Mit „Wolt for Work“ bietet das Unternehmen außerdem einen Service für Firmen an. Unternehmen können ihren Mitarbeitenden künftig bezuschusste Essensbestellungen ermöglichen – etwa für gemeinsame Mittagessen im Büro, die Versorgung im Home‑Office oder für Snacks und Bürobedarf. Die Abrechnung erfolgt zentral über ein festgelegtes Budget mit monatlicher Übersicht und klaren Richtlinien.

Wir haben den neuen Lieferservice heute selbst getestet und bei unserem Stammrestaurant bestellt. Die Lieferung kam pünktlich an, und das Essen hatte die gewohnte Qualität – genauso, wie man es dort erwartet.

Zum Start von Wolt in Bremerhaven, verlosen wir 3 Gutscheine a 30 €! Wer gewinnen möchte, füllt bitte unser Formular aus:

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Teilnahme bis Sonntag, 21.06.2026, 15h

Teilnahmebedingungen – Radio Bremerhaven – Wir informieren kostenlos

Mehr Infos: Bremerhaven | Wolt Lieferung | Essen, Restaurants, Supermärkte und Geschäfte | Wolt

Bürgermeister Torsten Neuhoff begrüßt die „Polarstern“

Bremerhavens Bürgermeister Torsten Neuhoff hat am Freitag, dem 15. Mai 2026 das Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Institutes im Heimathafen Bremerhaven begrüßt. An Bord war auch die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, die sich in das goldene Buch der Stadt Bremerhaven eintrug.

Das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts war zuletzt in der Antarktis unterwegs und kehrte am Freitag nach 183 Tagen auf See nach Bremerhaven zurück, bevor es in die Werft geht. „Die Polarstern steht für wissenschaftliche Exzellenz und internationale Zusammenarbeit. Die aktuelle Expedition hat erneut gezeigt, wie unverzichtbar Forschung für unser Verständnis der globalen Veränderungen ist. Die Erkenntnisse über den dramatischen Rückgang des antarktischen Meereises machen deutlich: Die Folgen des Klimawandels sind keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie sind Realität. Umso wichtiger ist die Forschung darüber und ich bin froh, dass Bremerhaven der Ort ist, an dem Sie, liebe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich damit auseinandersetzen“, sagte Neuhoff bei der kurzen Begrüßungszeremonie an Bord.

Ebenso dankte der Bürgermeister der Bundesministerin für ihre Würdigung der Polarstern: „Dass Sie sich heute in das Goldene Buch der Stadt eintragen, ist ein Zeichen der Anerkennung für den Wissenschaftsstandort Bremerhaven, für die Arbeit des AWI und für all jene, die mit ihrer Forschung helfen, die großen Herausforderungen unserer Zeit besser zu verstehen.“

Das Datum für die nächste SAIL in Bremerhaven steht

Das Organisationskomitee für die SAIL Bremerhaven 2030 kam bereits jetzt erstmals zusammen, um die Aufgaben abzustimmen. Die ersten Vorbereitungen für das Festival laufen an. Foto: Helmut Gross_Erlebnis Bremerhaven

Das Datum steht fest, die Vorfreude kann beginnen: Die SAIL Bremerhaven 2030 wird vom 14. bis 18. August 2030 gefeiert und bringt wieder Schiffe, Crews und Gäste aus aller Welt in Bremerhaven zusammen. Die ersten Vorbereitungen beginnen bereits jetzt.

Das Organisationskomitee des internationalen Windjammertreffen unter Vorsitz von Oberbürgermeister Melf Grantz und Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren ist heute (16.01.) erstmals wieder zusammengekommen – um für 2025 Bilanz zu ziehen und über erste Vorbereitungen zu sprechen. „Nach zehn Jahren Pause hat die SAIL Bremerhaven 2025 im vergangenen August mehr als 1,3 Millionen Menschen auf und am Wasser zusammengebracht. An diesen Erfolg will Bremerhaven 2030 natürlich anknüpfen“, sagt Grantz.

Von Haaren: Auf diese Leistung sind wir stolz

Die internationalen Großsegler und ihre Crews bildeten das Herz der SAIL 2025. Fünf Tage lang drehte sich alles um die Schiffe, internationale Begegnungen und die besondere Kameradschaft auf dem Wasser und entlang der Kajen, „auf diese Leistung können wir alle in Bremerhaven stolz sein“, meint von Haaren.

Die SAIL ist ein nationales Ereignis

Die Auswertungen der Erlebnis Bremerhaven GmbH haben ergeben, dass die SAIL Bremerhaven 2025 ein nationales Ereignis gewesen ist. In den Medien sind zum Festival 1859 Beiträge veröffentlicht worden, die 27 Millionen Menschen erreicht haben. In den sozialen Medien stand der offizielle Kanal der SAIL Bremerhaven 2025 allein mit einer Reichweite von 1,7 Millionen Menschen für einen außerordentlichen Erfolg. Diese Zahlen sind auch für 2030 schon bedeutend, um Sponsoren für das Festival zu werben, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der kommunalen Gesellschaft für Touristik, Veranstaltungen und Stadtmarketing. Allein der PR-Wert der Berichterstattung lag bei 1,2 Millionen Euro, so die Ergebnisse einer erstmals in Auftrag gegebenen Cross-Media-Analyse.

Die Stimmung an der Weser und in den Häfen wurde von Besucherinnen, Besuchern und Teilnehmenden als offen, entspannt und verbindend beschrieben, ein Fest, das Menschen aus aller Welt zusammenbrachte. Ein absolutes Highlight war die SAIL-In Parade, bei der hunderte Schiffe in Bremerhaven einliefen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahm an der Parade an Bord der „Gorch Fock“ teil, ein Moment, den 45.000 Menschen an den Deichen verfolgten und zusätzlich 169.000 live im Fernsehen miterlebten. Insgesamt berichteten sechs Fernsehsender live aus Bremerhaven. 

Lob für die Atmosphäre des Festivals

Während der Veranstaltung kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Im Organisationskomitee äußerten sich die Sicherheitskräfte noch einmal sehr lobend und beschrieben eine Veranstaltungsatmosphäre, wie sie in den vergangenen Jahren selten erlebt wurde: freundlich, gemeinschaftlich und außergewöhnlich sauber. Zur SAIL gehörten während der fünf Tage mehr als 300 Programmpunkte.

Die SAIL 2025 wird voraussichtlich auch finanziell eine „Punktlandung“ gewesen sein. Bei einem Etat von mehr als 3 Millionen Euro ist über die vier Jahre der Vorbereitungszeit und nach der Veranstaltung selbst lediglich ein Mehrbedarf von 3000 Euro aufgelaufen, so Gerber. Die finalen Abrechnungen der Großveranstaltung werden derzeit abgeschlossen. Dieses Resultat sei der Unterstützung des Landes und der Sponsoren, den freiwilligen Helferinnen und Helfern und vor allem den Besuchern der SAIL zu verdanken, urteilt der Oberbürgermeister. Als besonderen Erfolg wertet Stadtverordnetenvorsteher von Haaren die verkauften Törns auf einem Segelschiff auf der Weser. So gut wie jede der mehr als 100 Fahrten war ausverkauft.

Erlebnis Bremerhaven erhält Auftrag für die Organisation

Die vielen Fans der SAIL können sich nun den Termin für 2030 bereits vormerken: Das Windjammertreffen findet vom 14. bis 18. August 2030 statt – fünf Tage, an denen Bremerhaven erneut Schiffe, Crews und Besucherinnen und Besucher aus aller Welt willkommen heißt. Die Arbeit dafür beginnt: Das Organisationskomitee – ihm gehören neben anderen Vertreter der Häfen und der Schifffahrtsverwaltung, der Marine, Sicherheitsbehörden und Hilfseinrichtungen an – ist erstmals zusammengekommen. Mit Unterstützung der Erlebnis Bremerhaven wird der Magistrat bei der Landesregierung nun den Antrag stellen, das Festival auch 2030 wieder finanziell zu unterstützen und so erst zu ermöglichen. Das Finanzamt hat die SAIL Bremerhaven bereits als gemeinnützig anerkannt. „Die Erlebnis Bremerhaven erhält den Auftrag, das Festival zu organisieren und auszurichten“, sagt Grantz.

Auswärtiges Amt lädt Staatsschiffe ein

Die SAIL Bremerhaven 2030 wird wieder nach der Hansesail in Rostock und vor der SAIL in Amsterdam stattfinden. So ergeben sich für Veranstalter und Schiffe große Synergie. Die Schiffsmanagerin der Erlebnis Bremerhaven, Julia Baecher, wird bereits Ende Januar an der Konferenz der Organisation Sail Training International in Bordeaux teilnehmen, um die Kontakte zu den Windjammern zu pflegen und schon den Hinweis zu geben: Merkt Euch die fünf Tage im August 2030 im Kalender vor. Im kommenden Jahr sollen die Staatsschiffe aus aller Welt auch wieder mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der Marineattachés in den Botschaften nach Bremerhaven eingeladen werden. Und auch das Bundespräsidialamt bekommt den freundlichen Hinweis, dem künftigen Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin für den 14. August 2030 einen Termin in den Kalender zu notieren. Traditionell übernehmen das Staatsoberhaupt oder der Bundeskanzler die Schirmherrschaft der SAIL, die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier endet 2027.

Hamburg wird zur Bühne der Nation

Mit Elbblick, einer einzigartigen Schwimmbühne und vielen Überraschungen feiert Deutschland den Jahreswechsel 2025/26 erstmals aus Hamburg: Am Mittwoch, 31. Dezember 2025, ab 20.15 Uhr sendet das ZDF die große Silvestersendung „Willkommen 2026“ live aus der HafenCity vor dem Hamburg-Überseequartier. Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirmen sowie tausende Gäste vor Ort dürfen sich auf ein spektakuläres Live-Event freuen.

Die Show moderieren Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher betont die Bedeutung der Stadt als „Tor zur Welt“ und lobt die HafenCity als perfekte Kulisse, die maritime Tradition mit Modernität und Weltoffenheit verbinde. ZDF-Unterhaltungschef Dr. Oliver Heidemann kündigt eine emotionale Produktion an, die nach vielen Jahren in Berlin nun erstmals in Hamburg zu sehen sein wird.

Erwartet werden hochkarätige Musikacts, Überraschungsgäste, spektakuläre Bilder aus der Hansestadt, eine besondere Schwimmbühne sowie ein großes Feuerwerk über der Elbe. Die Live-Übertragung startet im Rahmen der Veranstaltung „Silvester in Concert“; die Produktion stammt von DEF Media. Weitere Details zu Programm, Künstlerinnen und Künstlern sowie Mitmachaktionen werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Grüne treiben AfD-Verbotsverfahren voran: Einladung an Union, SPD und Linke

Photo by Ingo Joseph on Pexels.com

Die Fraktionsspitze von Bündnis 90/Die Grünen hat die Vorsitzenden von CDU/CSU, SPD und Die Linke zu einem gemeinsamen Gespräch über die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD eingeladen. Ziel ist es, ein klares Zeichen für den Schutz von Demokratie und Menschenwürde zu setzen.


Hintergrund

Parteien können selbst keine anderen Parteien verbieten. Allerdings kann mit ausreichender Mehrheit im Bundestag das Bundesverfassungsgericht beauftragt werden, ein solches Verfahren zu prüfen und zu entscheiden. Die Debatte darüber verlief in den vergangenen Monaten ergebnislos, gewinnt nun aber neue Dynamik durch den Vorstoß der Grünen.


Einladung zum Fraktionsgespräch

In einem Brief fordern die Grünen-Co-Vorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann:

  • Prüfung eines Verbotsverfahrens im Lichte der historischen Verantwortung
  • gemeinsames Vorgehen aller demokratischen Fraktionen
  • kurzfristige Einberufung des Gesprächs idealerweise in der ersten Sitzungswoche nach der Sommerpause

Adressaten sind Jens Spahn (CDU), Matthias Miersch (SPD) sowie Heidi Reichinnek und Sören Pellmann (Die Linke). Das jüngste SPD-Parteitagsmandat für eine Verbotsprüfung werteten Dröge und Haßelmann als ermutigendes Signal.


Ausblick

Sollte sich eine Mehrheit im Bundestag finden, könnte das Bundesverfassungsgericht zeitnah mit der Prüfung beauftragt werden. Die Grünen betonen, es gehe dabei „um den Schutz der Menschen und der Demokratie“. Ob Union, SPD und Linke dem gemeinsamen Verfahren folgen, dürfte in den kommenden Tagen entschieden werden.


Ergänzend ist zu beobachten, wie andere demokratische Parteien auf diesen Vorstoß reagieren. Eine mögliche Koordination im Bundestag könnte nicht nur das Verfahren beschleunigen, sondern auch das Signal verstärken, dass Extremismus in Deutschland nicht toleriert wird.

Lloyd Gymnasium und Schulzentrum Geschwister Scholl ausgezeichnet

Bremerhavener Schulen wurden beim diesjährigen Durchgang des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit hohen Preisen ausgezeichnet.

Das aktuelle Thema des Wettbewerbs lautete: „Bis hierhin und nicht weiter? Grenzen in der Geschichte“.

17 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte des Lloyd Gymnasiums errangen einen der begehrten Landessiege (Tutorin: Antje Neumann, Lloyd Gymnasium). Dazu arbeiteten sie mit lokalen Quellen im Stadtarchiv oder erkundeten die Geschichten in ihren eigenen Familien oder im Bekanntenkreis. Herausgekommen ist ein Schulbuch: „Über Grenzen – Migration nach Bremerhaven und umzu 1945-1990. Ein Schulbuch für die 10. Klasse“, welches beispielhaft die Geschichten der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, der Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten, der amerikanischen Besatzungssoldaten, der Geflüchteten aus der DDR, der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter und der aus Osteuropa nach Bremerhaven Eingewanderten zeigt.

Das Theaterstück „Grenzen überschreiten!“ des Schulzentrums Geschwister Scholl, das von 19 Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse und ihrer Tutorin Ellen Lindek gestaltet wurde, wurde als bester Gruppenbeitrag im Land Bremen ausgezeichnet. In dem Theaterstück wird die aktuelle politische Debatte um die Migration mit individuellen Fluchtgeschichten in Zusammenhang gebracht und historisch betrachtet.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten findet alle zwei Jahre statt. Er lädt dazu ein, sich mit regionalen oder familiengeschichtlichen Themen zu befassen, vor Ort in Archiven zu recherchieren, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu befragen und Geschichte kreativ zu gestalten. Teilnehmen können Kinder und junge Erwachsene bis 21 Jahre.

Wichtige Hinweise erhalten interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte unter stadtarchiv@magistrat.bremerhaven.de. Weitere Informationen gibt es unter https://koerber-stiftung.de/projekte/geschichtswettbewerb/.

Bremerhaven Aktuell: Zukunft im Werftquartier – Öffentliche Infoveranstaltung 

Auf dem Gelände der Seebeck-Werft entsteht das Werftquartier.

Im Zuge der weiteren Entwicklung des Werftquartiers lädt die Stadt Bremerhaven alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zur öffentlichen Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 16. Juli 2025, um 18.30 Uhr ins Theater im Fischereihafen (TiF) ein.

Im Zentrum des Abends stehen zwei richtungsweisende Projekte: der Bebauungsplan Nr. 501 „Külkenhalbinsel“, auf dessen Grundlage ein neues Wohnquartier entstehen soll, sowie der Bebauungsplan Nr. 500 „Die Werft“, zu dem die Seebeck Werftquartier GmbH ihre Pläne vorstellen wird. Zudem informieren das Stadtplanungsamt und die Wirtschaftsförderung BIS über die Ergebnisse der bisherigen Bürgerbeteiligung, den aktuellen Stand zum geplanten Mobility Hub sowie den Wettbewerb zur Werfthafenbrücke.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und wird ungefähr zwei Stunden dauern. Neben den Vorträgen besteht die Möglichkeit zum offenen Austausch mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Geburtstag und junger Matjes: Doppelter Grund zum Feiern

Es gibt doppelten Grund zum Feiern im Schaufenster Fischereihafen in Bremerhaven: Die Genuss- und Erlebnismeile feiert ihren 33. Geburtstag und gleichzeitig die Ankunft des „nieuwe Haring“ aus den Niederlanden. Vom 11. bis 13. Juli werden zu den Bremerhavener Matjestagen & Hafenspektakel rund 50.000 Besucher erwartet.  Premiere für die Traditionsveranstaltung:  eine geführte „Matjes-Tour“ soll den beliebten Hering auf völlig neue Weise erlebbar machen. Und wie jedes Jahr wird das Matjesbrötchen einen Meter länger.

Der Geburtstag des Schaufensters Fischereihafen geht zurück auf den 11. Juli 1992, als die Werbegemeinschaft rund um die Packhalle IV erstmals zu einem kleinen Fest einlud. Damals war der heutige Marktplatz noch kaum befestigt, es gab nur wenige Stände – aber dafür umso mehr Enthusiasmus. Schnell etablierte sich das „Hafenspektakel“ in der ersten Juli-Hälfte als feste Größe im Veranstaltungskalender – mit Matjes, Musik und maritimem Lebensgefühl entwickelte sich eines der beliebtesten Hafenfeste Bremerhavens. Besucher:innen erwartet Matjes in all seinen Variationen, Live-Musik, ein Kinderprogramm sowie jede Menge kulinarische Highlights – unterstützt vom Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds. „Es freut uns sehr, diese traditionsreiche Veranstaltung nun erstmals als Erlebnis Bremerhaven zu gestalten und weiterzuentwickeln“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der kommunalen Gesellschaft für Touristik, Marketing und Veranstaltungen.

Der Matjes wird „direkt vom Messer“ serviert

In der Matjespagode auf dem Marktplatz zeigen Filetiermeister Lammert Wiersema aus Groningen und sein Team ihr Können und filetieren die Heringe in atemberaubendem Tempo. Direkt „vom Messer“ serviert, ist der Matjes hier ein besonderes Erlebnis. Für Genießer gilt: Den Matjes am Schwanz packen, über den Kopf heben und dann genüsslich in den Mund gleiten lassen – so schmeckt er traditionell am besten. Am Sonntag wächst dann auch das legendäre und in ein paar Jahren sicher längste Matjesbrötchen der Welt weiter. Was 2012 mit 20 Metern begann, erreicht 2025 stolze 33 Meter Länge. Ab 13:33 Uhr wird das Riesenbrötchen vor Fiedlers Fischmarkt portionsweise verkauft. Der Erlös geht an die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei.

Tipps von Grillprofis und Räuchermeistern

Holländische Matjeskarren, Herman’s Riesen-Backfisch, Käse und frisch gebackene Poffertjes lassen niederländisches Flair direkt am Fischereihafen entstehen. Rund um den Marktplatz dreht sich außerdem alles um Fischfang und -verarbeitung. Die Multivision „Fischbahnhof 360°“ bietet Einblicke in nachhaltigen Fischfang und die Geschichte des Fischereihafens. Grillprofis und Räuchermeister geben täglich Tipps zur Fischzubereitung – inklusive Verkostung.

Urlaubsfeeling am Hafen

Mit Tonnen von feinem Sand, Strandkörben und Liegestühlen entsteht am Marktplatz eine kleine Oase. Frische Fischgerichte, kühle Drinks und der Blick aufs Wasser laden zum Verweilen ein.

Premiere: Die neue „Matjes-Tour“

Zum 33. Geburtstag bietet das Schaufenster Fischereihafen erstmals eine exklusive „Matjes-Tour“ an – eine kulinarische Entdeckungsreise rund um den Matjes und die Geschichte des traditionsreichen Fischereihafens, der längst eine der beliebtesten Besucherattraktionen der Stadt ist. Am 12. und 13. Juli starten jeweils um 11 und 15 Uhr rund 90-minütige Führungen. Unter fachkundiger Leitung tauchen die Teilnehmenden in die Welt des Fischfangs und der Verarbeitung ein und lassen sich von Lammert Wiersema und seinem Handwerk in der Matjes-Pagode beeindrucken. Die Gäste verkosten den handfiletierten Nieuwe Haring, bevor in Fiedlers Fischmarkt 1906 Kräuter-, Bärlauch- und Aalrauchmatjes auf neugierige Gaumen warten. „Wir möchten den Gästen die über 125-jährige Geschichte des Fischereihafens näherbringen und gleichzeitig zeigen, welche Vielfalt es hier zu entdecken gibt“, erklärt Chiara Rogge, Veranstaltungsmanagerin bei der Erlebnis Bremerhaven.

Die Tour ist für 15 Euro in den Tourist-Infos und online buchbar http://www.bremerhaven.de/tickets

Musik, Motoren und Mitmachaktionen

Neben kulinarischen Genüssen lockt zum Hafenspektakel auch ein Bühnenprogramm: Am Freitagabend eröffnet die Band Blancke(r) Sound mit kraftvollem Soul, am Sonnabend sorgen der 50-köpfige Shantychor Oosterstörm aus Groningen, der Seemannschor Bremerhaven und das Dirty Royal Orchestra aus Hamburg für Stimmung. Am Sonntag stehen die Jungs vom Nordseedeich, der Seemannschor Debstedt, die Original Fishtown Singers und Rolf Buers auf der Bühne.

Für kleine Gäste gibt es ein Kinderprogramm mit Walk-Acts, Bastelaktionen, Kinderschminken und Luftballonmodellage. Radio Teddy gestaltet am Samstag eine Bühnenshow.

Abgerundet wird das Fest mit dem das US-Car-Treffen „Fish & Cars“, zu dem mehr als 150 glänzende Klassiker amerikanischer Automobilkunst entlang des Hafenbeckens erwartet werden.

Öffnungszeiten & Kontakt

11. Juli: 15:00 – 22:00 Uhr

12. Juli: 11:00 – 22:00 Uhr

13. Juli: 11:00 – 18:00 Uhr

Ort: Schaufenster Fischereihafen Bremerhaven

Torwart mit Seeblick in Bremerhaven

Schleusenwärter feiern 20-Jähriges Bestehen der Schleuse am Neuen Hafen

Mehr als 5000 Schleusungen pro Jahr, Segelboote, Motorschiffe und Schlepper, rund 195.000 geschleuste Schiffe seit der Eröffnung – die Bilanz der Schleuse am Loschen-Leuchtturm kann sich sehen lassen. Am 7. Juli 2005 öffneten sich die Schleusentore als Zufahrt zum Neuen Hafen zum ersten Mal. Seitdem ist das 50 Meter lange und 14 Meter breite Bauwerk die wichtigste maritime Zufahrt zu den Havenwelten in Bremerhaven.

Ein Knopfdruck setzt 120 Tonnen Stahl in Bewegung

Mit einem einzigen Knopfdruck am Bildschirm setzt Uli Keller 120 Tonnen Stahl in Bewegung. Er öffnet die beiden Außentore der Schleuse. Wasser schießt von der Weser in die Schleusenkammer, hebt den Wasserstand langsam an. „Acht Grad Öffnung der Tore für den Wasseraustausch, mehr nicht. Ein kleiner Spalt reicht“, sagt der Schleusenwart mit mahnend erhobenem Finger. Er sitzt im Kontrollturm der Schleuse am Neuen Hafen, hat die Schiffsbewegungen auf der Weser und im Hafenbecken im Blick. In der Schleusenkammer liegt eine schicke Holzyacht, die in Richtung Helgoland ausschleusen will.

Hier wird mit dem Druck des Wassers gearbeitet

„Unsere Schleuse ist etwas ganz Besonderes“, ergänzt Frank Gieseler. Er ist aktuell Sprecher des insgesamt zehnköpfigen Wärterteams. „Die Tore sind wie Halbschalen geformt und fahren in einer Kreisbewegung zusammen. Andere Schleusen haben Tore, die seitlich eingezogen werden und der Wasserausgleich muss aufwändig über Pumpen erfolgen. Wir hingegen arbeiten mit dem Wasserdruck und lassen das Wasser durch eine leichte Toröffnung ein- und ausströmen – nachhaltiger geht es nicht.

Diese Technik ist auf der Welt beinahe einzigartig

Nur drei weitere solcher Schleusen gibt es in England und Frankreich. Ob die Schleusenwärter stolz darauf sind? „Auf jeden Fall“, nicken die beiden Männer in ihren weißen Polo-Shirts sofort. Stolz sind sie auch auf das gute Verhältnis zu den Skippern und Schiffsführern. Tatsächlich haben Segler dem Team sogar schon ein Transparent überreicht: „Hier werden Sie vom besten und freundlichsten Schleusenteam Deutschlands betreut.“ Die 12-Meter-Yacht in der Schleusenkammer setzt sich nun in Bewegung. Uli Keller hat inzwischen das Schleusentor komplett geöffnet. Der Wasserstand zwischen Weser und Schleuse ist ausgeglichen.

„Der Ton hier ist freundlich, aber bestimmt. Wir müssen ja den Betrieb reibungslos am Laufen halten. Wenn einer trödelt oder an der falschen Stelle in der Schleusenkammer angelegt, dann kriegt er über die Lautsprecher schon mal ein Kommando – oder direkt von oben über die Brüstung“, lacht Frank Gieseler. Schon knackt und rauscht es im Funkgerät. Ein Motorboot ist in der Anfahrt auf der Weser und will noch in die Schleuse, bevor Uli Keller die Tore wieder schließt. Drei Segelboote sind schon weserseitig eingefahren und warten in der Kammer auf das Einschleusen in den Neuen Hafen.

Das Fernglas gehört noch zur Ausrüstung

„Wo seid ihr denn?“, fragt Uli Keller über Funk. Frank Gieseler sucht mit dem Fernglas die Weser ab. „Ich sehe ihn, da hinten, der Lütte. Der soll mal den Hebel auf den Tisch legen.“ Übersetzt in der Seemannssprache: „Der Kleine“ soll „Gas geben“. Von sechs Uhr morgens bis 22 Uhr abends ist der Schleusentower am Neuen Hafen in der Hauptsaison besetzt. Die Schleusenwärter sind zumeist Ruheständler, die aus der Seefahrt kommen. Als finanziellen Ausgleich gibt es monatlich 556 Euro.

„Uns geht es vor allem um die Freude am Job, um die See, die Schiffe und die Menschen darauf“, erzählt Frank Gieseler. Erlebnisse hatten die Schleusenwärter schon reichlich. Das reicht vom Kajakfahrer ohne Funk oder Telefon, der von der Weser aus per Handzeichen eingeschleust wurde, bis zum Stand-Up-Paddler, der vom Neuen Hafen ausschleusen wollte. „Dem habe ich dann aber gesagt, er soll bitte sein Board in die Hand nehmen und eben über den Deich rüber zur Weser gehen“, grinst Uli Keller. „Das Schleusen hier ist zwar kostenlos, aber es müssen auch Grenzen gesetzt werden.“

Selbst die große „Alexander von Humboldt II“ wurde geschleust

Grenzen getestet hat der ehemalige Schleusenwärter Peter Burhorn, der auch Kapitän des Dreimasters „Alexander vom Humboldt“ war. „Peter hat es tatsächlich geschafft, die 65 Meter lange „Alex“ hier in die eigentlich 50 Meter lange Schleuse zu bekommen“, erzählt Frank Gieseler. Was klingt wie Seemannsgarn hat eine technische Erklärung. Die Schleuse am Neuen Hafen verfügt weserseitig über zwei zusätzliche Tore, die bei einer Sturmflut als Deichschutz zugefahren werden können.

„Damit sind wir dann bei 62,5 Meter Gesamtlänge für die Schleuse, und Peter hat noch dazu den hohen Wasserstand ausgenutzt. So lag die „Alexander von Humboldt II“ hier praktisch millimetergenau in der Schleuse mit dem Bug am vorderen Schleusentor und hat mit dem Bugspriet vorne rüber in den Neuen Hafen geragt“, sind die beiden Schleusenwärter heute noch fasziniert.

Zur SAiL wird es wieder voll werden

Als nächstes Großereignis steht den Schleusenwärtern den SAiL 2025 bevor. Vom 13. bis 17. August werden rund 250 Segel- und Motorschiffe in Bremerhaven erwartet. „Da wird neben der Kaiser- und der Nordschleuse auch jede Menge über unsere Schleuse gehen. Es war eine kluge Entscheidung, vor 20 Jahren hier die 25 Millionen Euro in den Schleusenbauzu investieren – allein schon wegen der Sportboot-Marina, die es seitdem ebenfalls hier im Neuen Hafen gibt“, nickt Frank Gieseler. Sein Kollege tippt ihm auf die Schulter. „Da kommt er.“  Das angekündigte Motorboot fährt in die Schleuse. Uli Keller drückt am Bildschirm auf die Schaltfläche für die Schleusentore. „Dann wollen wir mal wieder – Tore zu.“

Auf einen Blick:

Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag der Schleuse Neuer Hafen

Sonnabend, 12. Juli 2025, 11 bis 16 Uhr

11.00 Uhr           maritime Live-Musik von Jan-Hendrik Ehlers

11.15 Uhr           kleine Geburtstagsansprachen und Interviews

12.00 Uhr           Live-Musik vom singenden Schleusenwärter Uli Keller

13.00 Uhr           Maritime Live-Musik

16.00 Uhr           Ende der Veranstaltung

Planungen für das Werftquartier Bremerhaven schreiten voran

©BIS Bremerhaven/Dennis Vogt

Die Planungen für das Werftquartier Bremerhaven schreiten deutlich voran. Auf der 140 ha großen Fläche zwischen Fischereihafen und Innenstadt soll in den kommenden 15 Jahren das neue Stadtviertel „Werftquartier“ mit einer Mischung aus Gewerbe, Wohnen, Erholung, Bildung, Kultur sowie Forschung entwickelt werden.

Für die nächsten notwendigen Schritte hat der Senat in seiner Sitzung am Dienstag, 1. Juli 2025, insgesamt Mittel in Höhe von 1,9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. „Ich bin dem Land sehr dankbar für diese Mittel und das Signal, das damit einhergeht: Das Werftquartier hat trotz allgemeinem Sparzwang als wichtiges Instrument der Stadtentwicklung Priorität“, so Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz.

„Mit dem Beschluss schaffen wir die Voraussetzungen für zentrale Planungsschritte im Werftquartier, von der Ausführungsplanung für die Kajen und Promenaden bis hin zu vorbereitenden Gutachten. Besonders die Külkeninsel spielt dabei eine Schlüsselrolle: Sie soll als autoarmes Quartier mit attraktiven öffentlichen Räumen, gut angebundener Infrastruktur und hoher Aufenthaltsqualität entwickelt werden. Das ist ein anspruchsvolles Vorhaben, und zugleich eine große Chance für die gesamte Stadtentwicklung Bremerhavens“, so Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation.

Acht Grundstücke seien etwa wieder in der öffentlichen Hand, darunter als wichtigste Areale die Külkenhalbinsel mit rund 64.000 Quadratmetern, sowie das Grundstück der ehemaligen Seebeck-Werft, auf dem die Hallengärten entstehen sollen mit rund 34.000 Quadratmetern. „Insgesamt haben wir inzwischen rund 126.000 Quadratmeter, die bisher in Privateigentum waren, wieder in öffentliche Flächen umgewandelt. Das ermöglicht uns freie Hand bei der Entwicklung und Gestaltung“, erklärt Grantz. Insbesondere die Külkenhalbinsel sei für das Projekt von besonderer Bedeutung, weil hier ein urbanes, familienfreundliches und autoarmes Quartier entstehen soll. „Das Interesse der Wohnungswirtschaft, dort zu investieren, ist nach wie vor groß“, so der Oberbürgermeister. Geplant seien sowohl preisgebundene Mietwohnungen als auch Reihenhäuser für Familien sowie Eigentumswohnungen.

Die Külkenhalbinsel soll dank attraktiv gestalteter Promenaden mit hoher Aufenthaltsqualität aber auch ein attraktiver Stadtteil direkt am Wasser für alle Bürgerinnen und Bürger werden. „Die Planungen für die Promenadengestaltung sowie die Kajensanierungen laufen bereits. Die Promenade wird abwechslungsreiche Ausblicke über den Fischereihafen, den Handelshafen, die Doppelschleuse und die Bremerhavener Innenstadt bieten“, so Grantz. Aktuell laufe die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung für den B-Plan. Die Planungskosten für die Sanierung der Kajen und Promenaden belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die vom Land mit dem heutigen Senatsbeschluss zur Verfügung gestellt wurden. „Insgesamt belaufen sich die Sanierungs- und Herstellungskosten der Kajen und der Promenade auf rund 26 Millionen Euro, die sukzessive für jeden Abschnitt bereitgestellt werden sollen“, so der OB.

Stadt und Land hätten sich grundsätzlich darauf verständigt, dass die Kosten zur Herstellung der Infrastruktur jeweils hälftig getragen und entsprechend in den Haushalten bereitgestellt würden. „Das Werftquartier ist eine große Chance für Bremerhaven, um mehr junge Familien oder etwa Pendler als Einwohner zu gewinnen. Diese Chance müssen wir nutzen, um Bremerhaven zukunftssicher aufzustellen“, betont Grantz.

Mit dem Anspruch, klimaneutral zu bauen, geht auch eine veränderte Mobilität einher. Künftig soll es auf der Külkenhalbinsel kaum Autoverkehr geben. Grantz: „Der Verkehr wird an zentraler Stelle gebündelt, dort kann man parken, Fahrräder ausleihen, auf den ÖPNV umsteigen oder beispielsweise in den Supermarkt gehen.“ Für die Külkenhalbinsel werde derzeit der erste Mobility Hub konkret geplant, der Gestaltungswettbewerb laufe, „und am 4. Juli 2025 soll die Jurysitzung über einen Entwurf entscheiden“, so Grantz. Den Wettbewerb für die Werfthafenbrücke hatte bereits der Entwurf von Panta Ingenieure und Ney Partners gewonnen. „Die Werfthafenbrücke ist eine echte architektonische Besonderheit und ein Symbol für den Wandel in Bremerhaven, für Fortschritt und nachhaltige Stadtentwicklung“, so Grantz.

Der erste Bau von Wohnungen startet am 1. August 2025 durch den Investor Dieter Petram auf dem ehemaligen Gelände der Seebeck-Werft. „Ich bin froh, dass es dann nach langer Planung endlich sichtbar losgeht im Werftquartier“, so der Oberbürgermeister.

Um auch die Bürgerinnen und Bürger über die Planungen für das Werftquartier zu informieren, sind für die zweite Jahreshälfte 2025 Führungen über das ehemalige Seebeck-Werftgelände geplant. Auch ein digitaler Zwilling des Quartiers soll Interessierten – sowohl Bürgerinnen und Bürger, als auch Wohnungsinteressierte oder Investoren – noch in diesem Jahr einen Eindruck über das Gesamtprojekt geben können.

Zudem erhalten Interessierte die Möglichkeit, sich am Mittwoch, dem 16. Juli 2025, um 18.30 Uhr im Theater im Fischereihafen (TiF) über den aktuellen Planungsstand auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung zu informieren. „Gemeinsam mit der Seebeck-Werftquartier GmbH informieren wir über das Bauvorhaben und die weiteren Pläne für die Külkenhalbinsel und die Promenadengestaltung. Ich freue mich, wenn wir dort viele Interessierte begrüßen können“, so Grantz abschließend.