Mit TERMINATOR steht ein weiterer Kultstreifen im Rahmen der Kino-Event-Reihe BEST OF CINEMA in den Startlöchern. Jede Menge Testosteron und Action inklusive.
„Er ist kein Mensch. Er ist eine Maschine. Er ist der Terminator“!
Kurz gesagt: he’ll be back!
Am 4. August kehrt der Sci-Fi-Actionthriller, der neue Maßstäbe im Genrekino setzte und heute als popkultureller Meilenstein gilt, zurück auf die große Leinwand.
Der einstige Überraschungserfolg aus dem Jahr 1984 markierte nicht nur den Beginn von James Camerons beachtlicher Karriere, sondern ebnete auch den endgültigen internationalen Durchbruch für Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger. Dieser wird als Cyborg aus der Zukunft geschickt, um die junge Sarah Connor zu eliminieren, bevor sie den späteren Retter der Menschheit im Kampf gegen die Maschinen zur Welt bringt.
Das Meisterwerk zurück im Kino
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Der neue Steven‑Spielberg‑Film Disclosure Day sorgt bereits vor dem breiten Kinostart für Aufmerksamkeit. Während viele Zuschauer einen actiongeladenen Alien‑Blockbuster im Stil von Krieg der Welten erwarten, ordnen Kritiker das Werk eher als Mischung aus Spionagethriller, Heist‑Elementen und klassischer Science-Fiction ein. Erste Stimmen vergleichen den Film mit München, Minority Report oder einer modernen, spirituellen Fortsetzung von Unheimliche Begegnung der dritten Art.
Die bisherigen Reaktionen fallen überwiegend positiv aus. Auf Rotten Tomatoes erreicht Disclosure Day aktuell 89 Prozent bei 114 ausgewerteten Rezensionen. Neben der Regie von Steven Spielberg gibt es eine hochkarätige Besetzung: Emily Blunt, Josh O’Connor, Wyatt Russell, Coleman Domingo und Colin Firth übernehmen zentrale Rollen. Das Drehbuch stammt von David Koepp, der bereits an Produktionen wie Jurassic Park, Mission: Impossible und Panic Room beteiligt war. Die Musik komponierte Meister John Williams – es ist seine 30. Zusammenarbeit mit Spielberg.
Trotz seines Science-Fiction-Rahmens versteht sich der Film in erster Linie als Thriller. Die Handlung setzt unmittelbar ein, Informationen werden erst nach und nach enthüllt. Unterstützt wird die Inszenierung durch abwechslungsreiche Schauplätze und dynamisch inszenierte Actionsequenzen.
Auffällig ist die Mischung aus bedrohlicher Verfolgungsgeschichte und nostalgischen Elementen, die an Spielbergs Werke der 1980er-Jahre erinnern. Diese Tonalität wirkt stellenweise widersprüchlich und schwächt die erzählerische Spannung. Zusätzlich integriert der Film religiöse Motive rund um Glauben, Gott und die Bedeutung außerirdischen Lebens für christliche Weltbilder.
Im Finale schlägt Disclosure Day deutlich in Richtung Sci-Fi-Spektakel um und liefert für rund 15 bis 20 Minuten die visuelle und emotionale Intensität, die viele Zuschauerinnen und Zuschauer erwarten dürften. Offen bleibt jedoch, ob der Weg dorthin die zweistündige Laufzeit trägt. Der Film überzeugt mit starken Bildern, einem eindrucksvollen Score und einem kraftvollen Schlussakt, lässt aber in seiner erzählerischen Balance Fragen offen.
Einige Kritiker verweisen auf kleinere Schwächen, darunter hölzern wirkende Dialoge und vereinzelte CGI‑Sequenzen, die nicht den üblichen Spielberg‑Standard erreichen. Diese Aspekte werden jedoch teilweise als bewusste ästhetische Entscheidung interpretiert, die an die Filmoptik der 1980er‑Jahre erinnert.
Ob das Publikum im Jahr 2026 bereit ist für einen Science‑Fiction‑Film, der nicht auf Bedrohung oder Dystopie setzt, sondern auf Menschlichkeit und Zuversicht, bleibt abzuwarten. Disclosure Day präsentiert sich als ungewöhnlich sentimentales Werk, das die Hoffnung in den Mittelpunkt stellt – und damit bewusst gegen den Trend aktueller Genreproduktionen arbeitet.
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Kara Zor-El – alias Supergirl – sieht sich mit einem unerwarteten und skrupellosen Gegner konfrontiert. Widerwillig tut sie sich mit einem ungewöhnlichen Verbündeten zusammen und begibt sich auf eine spektakuläre Reise durch das Universum, um Gerechtigkeit zu erlangen und Vergeltung zu üben. An der Seite von Alcock sind Matthias Schoenaerts, Eve Ridley, David Krumholtz, Emily Beecham und Jason Momoa zu sehen.
Jaafar Jackson als Michael Jackson and KeiLyn Durrel Jones als Bill Bray in Michael. Photo Credit: Glen Wilson/Lionsgate
Michael Jackson ist ohne Frage der größte Künstler, der je auf dieser Welt wanderte. Als Fan, der den King of Pop viermal live erleben durfte, hatte ich mir seit dem ersten Bekanntwerden dieses Biopics unzählige Gedanken gemacht: Kann man dieser Legende filmisch überhaupt gerecht werden?
Am 22. April 2026 war es endlich so weit. Ein Teil unserer Radio-Bremerhaven-Redaktion war ohnehin in Köln unterwegs, und wir haben die Chance genutzt, eine der ersten Vorstellungen zu besuchen. Unsere Wahl fiel auf die Residenz Astor Lounge – ein Kino, in dem modernste Technik auf charmanten Retro-Flair trifft.
Das Lichtspielhaus in der Kölner Innenstadt ist ein Erlebnis für sich: Echte Ledersessel mit Fußhockern sorgen für Wohnzimmer-Atmosphäre, und der Am-Platz-Service setzt dem Ganzen die Krone auf. Ja, es kommt tatsächlich ein Mitarbeiter an den Sessel, um die Bestellung aufzunehmen! Die Auswahl an Softdrinks und feinen Cocktails ist erstklassig, und man verzichtet hier bewusst auf den Geruch von Nachos, was dem edlen Ambiente sehr zugutekommt.
Der Film: Wo alles begann
Maven. Photo Credit: Glen Wilson
Das Biopic startet dort, wo der Mythos seinen Ursprung hat: In Gary, Indiana. Wir sehen Michael als kleines Kind, das bereits in jungen Jahren von seinem Vater Joseph Jackson (gespielt von Colman Domingo) unerbittlich getrieben wird, besser zu werden. Die Eröffnungsszenen fangen die bedrückende Atmosphäre im Hause Jackson spürbar ein.
Colman Domingo als Joe Jackson in Michael. Photo Credit: Courtesy of Lionsgate
Während andere Kinder draußen spielten, herrschte bei den Jacksons eiserne Disziplin. Der Film macht keinen Hehl daraus, dass Joseph Jackson Größe nicht nur förderte, sondern mit einer Härte einforderte, die oft an Grausamkeit grenzte.
Ein Neffe in riesigen Fußstapfen – doch das Magische fehlt
Sobald Jaafar Jackson, Michaels echter Neffe, die Leinwand betritt, ist die optische Ähnlichkeit zwar verblüffend, doch der Funke will nicht recht überspringen. Jaafar ist eine gute Wahl, aber oft fehlt ihm dieses fast schon überirdisch Magische, der jungenhafte Charme und dieser ganz besondere „Michael-Blick“, der das Original so einzigartig machte.
Jaafar Jackson als Michael Jackson in Michael. Photo Credit: Glen Wilson
Selbst bei den ikonischen Tanzszenen, wie etwa zu „Thriller“, wirken die Bewegungen zwar technisch präzise und nah am Original, aber es fehlt das gewisse Etwas, diese explosive Energie, die nur MJ besaß. Besonders enttäuschend: Das legendäre „Thriller“-Video wird in gerade einmal drei Minuten abgehandelt. Das ist schlichtweg zu wenig für ein Werk dieses Kalibers.
Jaafar Jackson as Michael Jackson in Michael. Photo Credit: Glen Wilson
Lücken im Drehbuch und bekannte Pfade
Was beim Zuschauen zudem sauer aufstößt: Janet Jackson existiert in diesem Film schlichtweg nicht. Es wird gemunkelt, dass sie sich aktiv aus dem Drehbuch herausschreiben ließ. Stattdessen verliert sich der Film in Belanglosigkeiten. Müssen wir wirklich sehen, wie Michael den Schimpansen Bubbles kauft? Auch das Pepsi-Drama wird wieder einmal breitgetreten. Wir erfahren absolut nichts Neues über Michael. Jede gut recherchierte Dokumentation bietet mehr Tiefgang und Hintergrundinformationen als dieses Biopic.
Das Finale: Wembley ohne Wow-Effekt
Der große filmische Höhepunkt sollte eigentlich das Finale im Wembley-Stadion 1988 sein. Wir sehen eine gigantische Bühne und tausende mittels CGI generierte Fans, doch der erhoffte „Wow-Effekt“ bleibt aus. Die Inszenierung wirkt seltsam steril; hier hätte man emotional viel tiefer gehen und die schiere Wucht dieser Ära besser einfangen müssen. Hier wäre deutlich mehr möglich gewesen
Trotz dieser Schwächen wird der Film zweifellos ein kommerzieller Erfolg werden – dafür ist der Name Michael Jackson einfach zu groß. Ein zweiter Teil wird unumgänglich sein und bereits im Abspann angekündigt, um die komplexen, schweren und tragischen Jahre von 1988 bis 2009 zu behandeln. Bleibt nur zu hoffen, dass man sich dann mehr auf die ungesehenen Seiten des King of Pop konzentriert, statt nur die bekannten Schlagzeilen nachzuerzählen.
Davis (Chris Hemsworth) ist ein schwer fassbarer Juwelendieb, dessen Überfallserie die Polizei vor ein Rätsel stellt. Als er gerade den Coup seines Lebens ins Visier nimmt, trifft er auf die desillusionierte Versicherungsmanagerin Sharon (Halle Berry), die selbst an einem Scheideweg steht. Überzeugt davon, ein Muster entdeckt zu haben, kommt währenddessen der unerbittliche Detective Lt. Lubesnik (Mark Ruffalo) der ganzen Operation immer näher und erhöht damit das Risiko noch weiter. Als der große Raubüberfall kurz bevorsteht, beginnt die Grenze zwischen Jäger und Gejagten zu verschwimmen. Bald sind alle Drei gezwungen, sich mit lebensverändernden Entscheidungen auseinanderzusetzen – und mit der Erkenntnis, dass es kein Zurück mehr gibt.
CRIME 101 basiert auf Don Winslows gefeierter Kurzgeschichte gleichen Namens, Regie bei dem klugen, wendungsreichen und stylish inszenierten Crime-Thriller führte Bart Layton („American Animals“, BAFTA Film Award für „Der Blender – The Imposter“). Für das Drehbuch zeichnen Bart Layton („American Animals“) und Peter Straughan („Konklave“) verantwortlich. Produziert wurde der Film von Tim Bevan, Eric Fellner, Derrin Schlesinger, Dimitri Doganis, Bart Layton, Shane Salerno, Chris Hemsworth und Benjamin Grayson. Executive Producer sind Bergen Swanson, Sarah-Jane Wright, Joely Fether und Peter Straughan. Amazon MGM Studios präsentiertmit CRIME 101 eine Produktion von A Working Title, RAW und Wild State Production in Zusammenarbeit mit The Story Factory.
Das Ensemble Cast von ‚CRIME 101‘ präsentiert sich auf dem roten Teppich, mit Hauptdarstellern wie Chris Hemsworth und Halle Berry. Bild: 2026 Getty Images
In den Hauptrollen spielen Chris Hemsworth („Furiosa: A Mad Max Saga”), Halle Berry („Moonfall“) und Mark Ruffalo („Poor Things“). In weiteren Rollen sind Barry Keoghan („Saltburn”), Monica Barbaro („Like A Complete Unknown”), Corey Hawkins („Die letzte Fahrt der Demeter”), Jennifer Jason Leigh („The Hateful 8“) und Nick Nolte („Angel Has Fallen“) zu sehen.
Zum Kinostart verlosen wir zusammen mit Sony Pictures 3 x 2 Kinotickets! Wer gewinnen möchte, füllt unser Gewinnformular aus und ist im Lostopf:
In ihrem brandneuen und bisher größten Kinoabenteuer, SPONGEBOB SCHWAMMKOPF: PIRATEN AHOI!, stechen SpongeBob und seine Freunde aus Bikini Bottom in See! SpongeBob, der endlich auch zu den Großen gehören möchte und Mr. Krabs seinen Mut beweisen will, folgt dem Fliegenden Holländer – einem mysteriösen, verwegenen Geisterpiraten. Und so beginnt ein rasantes und witziges Seefahrts-Abenteuer, das ihn in die tiefsten Tiefen der Tiefsee führt, wo noch kein Schwamm zuvor gewesen ist.
Zum Kinostart verlosen wir zusammen mit Paramount Pictures Deutschland drei Fanpakete, bestehend aus je: 2 Kinokarten, 1 „Ocean Lights“ und 1 Tattoobogen.
Wer gewinnen möchte, füllt bitte das Formular aus:
Die trickreichen Profi-Illusionisten kehren mit einem grandiosen neuen Stunt zurück! Action-Spezialist Ruben Fleischer („Uncharted“, „Venom“) inszeniert das Ensemble rund um Jesse Eisenberg („The Social Network“), Woody Harrelson („Venom – Let There Be Carnage“), Isla Fisher („Die Hochzeits-Crasher“) und Dave Franco („Bad Neighbors“), das sich mit seinen besonderen Fähigkeiten in ein überraschendes und hochspannendes neues Abenteuer katapultiert.
Ebenfalls wieder mit dabei im magischen Action-Coup sind Schauspielikone Morgan Freeman („The Dark Knight“). Neu im Cast ist Rosamund Pike („Gone Girl – Das perfekte Opfer“). Das Illusionisten-Team erhält frischen Wind durch Ariana Greenblatt („Barbie“), Justice Smith („Jurassic World: Ein neues Zeitalter“) und Dominic Sessa („The Holdovers“).
Zum Kinostart verlosen wir mit Leonine Studios ein tolles Fanpaket, bestehend aus: 2 Kinokarten, 1 Kartenset, 1 Diamanten und 1 Cap
Wer gewinnen möchte, füllt bitte unser Gewinnformular aus:
Wenn Erfolg unmöglich scheint, gibt es nur einen Mann für den Job: Ethan Hunt – und er nimmt die Mission jedes Mal an. Nach sieben spektakulären Einsätzen startet das Team um Benji, Luther und Ethan ein weiteres Mal durch, um eine entfesselte Entität in einer rasanten Jagd rund um den Globus zu stoppen. MISSION: IMPOSSIBLE – THE FINAL RECKONING ist ab heute digital als Video on Demand zum Leihen erhältlich. Am 16. Oktober folgt der Heimkino-Release auf DVD, Blu-ray, 4K UHD sowie als 4K UHD Steelbook in zwei limitierten Editionen.
Doch nicht nur im Film geht es an die Grenzen des Möglichen. Auch hinter den Kulissen beweist Tom Cruise erneut seinen Ruf als kompromissloser Actionstar. Ganze 400 Stunden Filmmaterial wurden gesammelt, um Tom Cruises Stuntkunst in einer der spektakulärsten Actionszenen des Films perfekt einzufangen. Regisseur Christopher McQuarrie gewährt in einem exklusiven Clip aus dem Bonusmaterial spannende Einblicke in die enormen Herausforderungen und die akribische Arbeit hinter den fulminanten Bildern:
Ein atemberaubendes neues Kapitel für eine der größten Actionreihen der Filmgeschichte – und ein Muss für alle Fans erstklassiger Actionunterhaltung!
Wir verlosen mit mit freundlicher Unterstützung von Paramount Home Entertainment 1 x DVD und Blu-ray! Wer gewinnen möchte, füllt bitte unser Gewinnerformular aus. Viel Glück!
Bremerhaven hat im Spätsommer mit der neuen Open-Air-Kinoreihe „Nachtflimmern — Filme in der Stadt“ ein Publikumserfolg gelandet, das vom 28. August bis 6. September 2025 an fünf ungewöhnlichen Orten in der Stadt stattfand.
Vielseitiges Programm an besonderen Orten
Die Reihe löste das bisherige „Kino im Hafen“ ab und brachte statt zweier Kinoabende mehrere Filmveranstaltungen unter freiem Himmel an neu ausgewählte Orte; aus 35 Vorschlägen wurden fünf Plätze ausgewählt, darunter der Garten von Alberts Huus, der Hinterhof der „Theo“, der Fischereihafen vor „Alberts am Platz“, die Kulisse bei Bremerhavens Segelmachern und die Sommerstraße auf der Alten Bürger.
Publikum und Stimmung
Schon vor Einbruch der Dunkelheit waren die Plätze gut gefüllt; zum Abschluss in der Sommerstraße fanden knapp 250 Besucherinnen und Besucher Platz auf eigenen Klappstühlen, einer aufblasbaren Couch und Palettenmöbeln, insgesamt nahmen rund 750 Menschen an den fünf Veranstaltungen teil.
Zum Auftakt lief das Biopic „Back to Black“, weitere Filme waren unter anderem „La La Land“, „Yesterday“, „Bohemian Rhapsody“ und als Finalfilm „Sing Street“; Begleitangebote reichten von cineastischen Quizfragen bis zu musikalischen Einlagen des Publikums, regionale Gastronomie sorgte für Getränke und Popcorn.
Stimmen der Veranstalter und Ausblick
Veranstaltungsleiterin Stefanie Dunkel zog ein positives Fazit und kündigte an, das Nachtflimmern 2026 mit den gewonnenen Erfahrungen wiederholen zu wollen, Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz lobte die hohe Besucherresonanz und die atmosphärische Vielfalt der Orte.
Unterstützung und Mitwirkung
Die Veranstaltungsreihe wurde durch die swb und die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH finanziell unterstützt; Vorschläge für neue Orte können bereits per E‑Mail an stefanie.dunkel@magistrat.bremerhaven.de oder telefonisch unter 0471 5903495 eingereicht werden.
Wir waren gestern bei der Vorpremiere zum neuem Superman Film im Cinemotion Bremerhaven. Warum veranstaltet man so eine trostlose Preview. Es gab Zeiten da war so etwas ein Event. Ich denke da an die Vorpremieren von Star Wars in den späten 1990er Jahren im geliebten Aladin Filmtheater zurück. Es lief schon bei Warten im Saal der Soundtrack, Uwe Zander kam und verloste Merch. Das war Stimmung. Heute sieht das ganz anders aus. Keine Poster oder Aufsteller, nichts. Vielleicht hat auch Warner Bros. dem Cinemotion nichts geschickt, was traurig wäre. Dann ging es in Saal 1, was erfreulich war, da hier Dolby Atmos verfügbar ist. Nach der üblichen Werbung und Trailer ging es dann endlich los.
Als Superman-Fan, der mit den ikonischen Christopher-Reeve-Filmen aufgewachsen ist, fühlte sich James Gunns „Superman“ auf eine sehr besondere Weise richtig an. David Corenswet bringt nicht nur den Mythos, sondern auch die Wärme und Verletzlichkeit eines modernen Clark Kent mit, die uns einst Reeve so unvergesslich nahebrachte. Der Film schafft es, ein Gefühl von Hoffnung und Größe zu erzeugen, das Superman immer verkörpert hat.
Auch das Ensemble um ihn herum verdient Applaus:
Lex Luthor (Nicholas Hoult) ist keine bloße Karikatur, sondern zeigt sich sowohl als brillant skrupellos wie auch überraschend abgründig – genau das, was ein wirklich guter Luthor sein sollte.
Mr. Terrific (Edi Gathegi) überzeugt mit Intelligenz und Charisma und bringt eine erfrischende Dynamik ins Team.
Und Guy Gardner (Nathan Fillion)? Grenzwertig, laut, provokant – und genau deshalb perfekt. Gunn versteht, wie man Figuren vielschichtig und dennoch treu ihrer Essenz präsentiert.
Was man schnell bemerkt hat, die Kinder haben einen neuen Held: Krypto! Die kleinen Zuschauen waren in jeder Szene laut dabei, so soll es sein.
Aber etwas fehlt. Es ist dieses eine Detail, das mit Superman seit 1978 tief verwoben ist – das ikonische Intro mit John Williams’ epischem Thema. Dieses majestätische Musikstück war nie nur ein Soundtrack, sondern ein Versprechen: dass wir gleich Zeugen von etwas Großem, Unsterblichem, nahezu Mythischem werden. Gunns Version bringt viele neue Farben ins Bild, aber die emotionale Wucht dieses klassischen musikalischen Einstiegs hätte dem Film ein zusätzliches Gefühl von Großem und gewaltigem gegeben.
Trotzdem bleibt dieser Film für mich ein toller Superman-Film der modernen Ära – mit einer ehrlichen 4,5 von 5.
James Gunn hat es geschafft, Alt und Neu meisterhaft zu vereinen.
SUPERMAN an jetzt nur im Kino im Verleih von Warner Bros. Pictures Deutschland.