„DLR_Raumfahrt_Show“ kommt nach Bremerhaven

Aktuelle Forschung und faszinierende Zukunftsvisionen aus der Luftfahrt: „Die DLR_Raumfahrt_Show: Eine Zeitreise in die Zukunft“ kommt am Donnerstag, den 8. Oktober und am Freitag den 9. Oktober 2026 in den Fischbahnhof (Am Schaufenster 6) nach Bremerhaven. Auf Einladung des Referates für Wirtschaft, Tourismus und Wissenschaft und die Erlebnis Bremerhaven (Gesellschaft für Touristik, Marketing und Veranstaltungen mbH) bietet die Show spannende Einblicke in die Welt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR).

Die interaktive Wissenschaftsshow des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) bringt aktuelle Forschung und faszinierende Zukunftsvisionen in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr auf die Bühne. Über 80.000 Kinder bundesweit hat die Wissenschaftsshow bereits begeistert und lädt im Jahr 2026 erneut zum Staunen und Entdecken ein.

Lust auf „EINE ZEITREISE IN DIE ZUKUNFT“? Unter diesem Motto lädt die DLR_Raumfahrt_Show zu einem faszinierenden Ausflug in die Welt von morgen ein. Werden irgendwann Menschen auf dem Mars leben oder in Weltraum-Hotels Urlaub machen? Neben solchen Fragen geht es in der Show des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt auch um künftige Flugzeuge und andere spannende Forschungsprojekte und Visionen.

Das 90-minütige interaktive Bühnenprogramm richtet sich am 8. Oktober und 9. Oktober 2026 vormittags jeweils um 9.00 Uhr sowie um 11.30 Uhr an Schulklassen der Stufen vier bis sechs.

Am Freitag, dem 8. Oktober 2026, sind Familien mit Kindern ab neun Jahren um 16.30 Uhr angesprochen.

Einlass jeweils 30 Minuten vorher, die Show dauert ungefähr 90 Minuten.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung unter https://pretix.eu/yaez/DLR-Raumfahrt-Show-Bremerhaven ist erforderlich.

Gewinnspiel zum Heimkinostart von „HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK“

Ab jetzt fürs Heimkino erhältlich!

Steigende Preise, sinkende Stimmung und ein Land auf der Suche nach Zuversicht: Mit HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK begibt sich Hape Kerkelings legendäre Kultfigur auf eine ebenso skurrile wie herzerwärmende Reise quer durch Deutschland. Was als Suche nach Antworten auf die großen Fragen des Alltags beginnt, entwickelt sich zu einer ebenso pointierten wie liebevollen Begegnung mit den Menschen und ihren ganz persönlichen Vorstellungen vom Glück.

Hape Kerkeling zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Unterhaltungslandschaft und schlüpft erneut in die Rolle des stellvertretenden Chefredakteurs des „Grevenbroicher Tagblatts“. Mit feinem Gespür für Satire, Situationskomik und Menschlichkeit verleiht er Horst Schlämmer einmal mehr seinen unverwechselbaren Charme. Regisseur Sven Unterwaldt („Catweazle“, „7 Zwerge“) inszeniert die Geschichte als humorvolles Roadmovie voller überraschender Begegnungen und augenzwinkernder Gesellschaftsbeobachtungen. An der Seite von Hape Kerkeling sind Tahnee Schaffarczyk in ihrer ersten Kinorolle, Meltem Kaptan („Alter weißer Mann“) und Laura Thomas („Wissen macht AH!“) zu sehen.

Bereits im Kino erwies sich HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK als Publikumserfolg und begeisterte mehr als 650.000 Zuschauer. Die Komödie verbindet den unverwechselbaren Schlämmer-Humor mit einem warmherzigen Blick auf die Menschen und ihre kleinen wie großen Sehnsüchte – und zeigt, dass das Glück manchmal näher liegt, als man denkt.

In Kooperation mit Leonine verlost Radio Bremerhaven 1 Blu-rays und 1 DVD plus je ein T-Shirt!

Wer gewinnen möchte, füllt bitte unsere Gewinnformular aus:

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Teilnahme bis 18.09.2026, 13h / Die Gewinner werden per Email informiert. Alternative Teilnahme auf Facebook und Instagram möglich.

Teilnahmebedingungen – Radio Bremerhaven – Wir informieren kostenlos

Radio Bremerhaven – Wir machen Gewinner! 😎

© Leonine Studios

Stadtarchiv: Reihe Historischer Stadtrundgänge

Das Stadtarchiv Bremerhaven lädt zu einer Reihe historischer Stadtrundgänge ein. Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals, der Europäischen Mobilitätswoche und des Jubiläumsprogramms „100 Jahre Stadtarchiv Bremerhaven“ stehen Brücken, Archivgeschichte und das jüdische Leben im Mittelpunkt.

Die Veranstaltungen richten sich an Geschichtsinteressierte und bieten Einblicke in die vielschichtige Geschichte der Seestadt.

Die Stadtrundgänge im Überblick:

1. NetzWERKE: Geschichte der Brücken in Bremerhaven

Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals 2026 steht das Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ am Sonntag, dem 13. September 2026, in der Zeit von 15.00 bis 17.30 Uhr im Mittelpunkt. Experten wie Heiner Behrens (BEAN), Andreas Geywitz (Bauordnungsamt), Dr. Dirk J. Peters (Industriearchäologe), Helmut Seger und Dr. Julia Kahleyß (Stadtarchiv) führen durch die faszinierende und teilweise problematische Geschichte der Bremerhavener Brücken. Von historischen Dreh- und Klappbrücken bis zu modernen Technikdenkmalen wird der Wandel vom Arbeitshafen zum heutigen Erlebnisquartier „Havenwelten“ anschaulich dargestellt.

Treffpunkt: Alte Geestebrücke

Teilnahme ohne Anmeldung möglich.

2. „Auf den Spuren des Stadtarchivs durch Bremerhaven“ – Historische Fahrradtour

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche und des Jubiläums „100 Jahre Stadtarchiv Bremerhaven“ lädt Dr. Julia Kahleyß für Montag, den 21. September 2026, in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr zu einer Fahrradtour ein. Die Route führt zu historischen Standorten des Stadtarchivs, die im 20. Jahrhundert wechselten. Einige dieser Orte existieren heute nicht mehr oder haben sich stark verändert. Die Tour zeigt, wie eng Archivgeschichte mit der Stadtgeschichte Bremerhavens verwoben ist.

Maximal 20 Personen können an der Veranstaltung in Kooperation mit dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Bremerhaven) teilnehmen.

Treffpunkt: Klußmannstraße 7, Geestemünde (neben dem ehemaligen Polizeirevier)

Eine Anmeldung ist unter stadtarchiv@magistrat.bremerhaven.de oder 0471 5902567 erforderlich.

3. Der jüdische Friedhof: Zeugnis des jüdischen Lebens in Bremerhaven

Mircea Ionescu (Menorah – Liberale jüdische Gemeinde Bremen/Bremerhaven) führt am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr über den jüdischen Friedhof in Bremerhaven, einen der ältesten erhaltenen Friedhöfe der Stadt. Der Rundgang beleuchtet die historische und aktuelle Bedeutung des Friedhofs als „Haus der Ewigkeit“ (Bet Olam) oder „Haus des Lebens“ (Bet Chajim). Diese Veranstaltung ist der erste Teil einer Reihe zum jüdischen Leben in Bremerhaven.

Eine Anmeldung ist unter stadtarchiv@magistrat.bremerhaven.de oder 0471 5902567 erforderlich.

Weitere Infos gibt es unter https://www.bremerhaven.de/de/freizeit-kultur/stadtarchiv/aktuelles.13025.html.

Quelle: Stadt Bremerhaven

Die „Howard Stern Show“ kommt zu HBO Max

HBO Max bringt ab dem 17. September 2026 wöchentlich neue, exklusiv aufbereitete Episoden der „Howard Stern Show“ auf seine Plattform. Grundlage jeder Folge ist die aktuelle SiriusXM-Ausgabe der Sendung, die für das Streaming neu produziert wird. Die Partnerschaft wurde gemeinsam mit The Howard Stern Production Company, Inc. und SiriusXM geschlossen.

Howard Stern, langjähriger Radiomoderator und selbsternannter „King of All Media“, öffnet damit erstmals den vollständigen Blick hinter die Kulissen seines SiriusXM-Programms für ein weltweites Streaming-Publikum. Jede Episode kombiniert Sterns typischen Humor, gesellschaftliche Beobachtungen und ausführliche Gespräche mit prominenten Gästen. Ergänzt wird das Format durch regelmäßige Bonusinhalte. Zum festen Team gehören Robin Quivers, Fred Norris und Gary Dell’Abate.

Casey Bloys, Chairman und CEO HBO und HBO Max Content, bezeichnet Stern als „Ausnahmeerscheinung mit einer unverwechselbaren und einzigartigen Sicht auf die Welt“ und hebt dessen Einfluss auf Radio und Medienlandschaft hervor. Stern selbst erklärt, HBO habe ihn überzeugt, „den Vorhang weiter zu öffnen“ und Millionen HBO-Max-Abonnentinnen und -Abonnenten Zugang zu seinen aktuellen SiriusXM-Sendungen zu ermöglichen. Er spricht von einem „Höhepunkt meiner Karriere“ und freut sich, Teil einer „so renommierten Fernsehumgebung“ zu sein.

Die Veröffentlichung erfolgt wöchentlich, jeweils mit einer neuen Folge.

„Bremerhaven lokal erleben“ startet mit Weinfest und Aktionen in sieben Quartieren

Vom 4. bis 13. September laden die Marketinginitiative Bremerhavener Quartiere (MBQ) und ihre Mitgliedsorganisationen zur Aktion „Bremerhaven lokal erleben“ ein. In fast 60 Geschäften, Gastronomiebetrieben und weiteren Akteuren aus sieben Stadtteilen warten besondere Angebote, Aktionen und ein Gewinnspiel auf die Besucherinnen und Besucher.

Vielfalt des lokalen Handels

„Mit ,Bremerhaven lokal erleben‘ möchten wir zeigen, wie vielfältig der lokale Handel und die Gastronomie in den Quartieren unserer Stadt sind“, erklärt Stephan Schulze-Aissen, Vorsitzender der MBQ. Besonders freue ihn, dass sich so viele Unternehmen beteiligen: „Gemeinsam können wir sichtbar machen, was Bremerhaven vor Ort zu bieten hat und warum es sich lohnt, lokal zu kaufen.“

Auch Einzelhändler Tim Grundmann aus der Oberen Bürger, Sprecher der Innenstadt-Kaufleute und Betreiber von Seaside Sneaker im Columbus Shopping Center, betont die Stärken des stationären Handels: persönliche Beratung, Service, eine familiäre Atmosphäre und die Möglichkeit, Produkte direkt auszuwählen und zu vergleichen. „Es ist wichtig, Flagge zu zeigen“, sagt er. „Einkaufen vor Ort ist mehr als der reine Kauf eines Produktes. Gute Beratung, persönlicher Kontakt und Service machen den Unterschied.“

Gewinnspiel: Drei Sticker führen in den Lostopf

In allen teilnehmenden Geschäften erhalten Kundinnen und Kunden Aktionskarten. Wer drei Sticker sammelt, kann seine vollständig beklebte Karte abgeben und am Gewinnspiel teilnehmen.

Zu gewinnen sind Preise im Gesamtwert von mehr als 2.000 Euro. Zu den Hauptgewinnen zählen:

  • ein 250-Euro-Gutschein von Betten Aissen
  • 100-Euro-Gutscheine von Seaside Sneaker, Baier-Optik Juwelier Rauscher-Hillje und Karl Lorenzen Weine & Spirituosen
  • zwei Shoppingbags des Mein Outlet & Shopping-Centers mit Waren im Wert von jeweils über 400 Euro

Zusätzlich werden weitere Gutscheine für Einzelhandel, Gastronomie und Reisen, Überraschungstüten, Wein sowie Stadtjubiläum-Fan-Pakete der Erlebnis Bremerhaven GmbH verlost.

„Die Beteiligung zeigt, dass die Idee von den Unternehmen in den Quartieren mitgetragen wird“, sagt Laura Schumacher von der Erlebnis Bremerhaven GmbH, die die Geschäfte der MBQ führt. Wichtig sei gewesen, keine reine Rabattaktion zu schaffen: „‚Bremerhaven lokal erleben‘ soll Menschen neugierig machen, Geschäfte neu oder wiederzuentdecken und bewusst zu erleben, was persönliche Beratung, Gastronomie und inhabergeführter Handel vor Ort leisten.“

Auftakt: Weinfest in der Innenstadt

Den Start markiert vom 4. bis 6. September das traditionelle Weinfest auf dem Theodor-Heuss-Platz, verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt. Jan Ahlfeld, Dock IV, Jacques’ Wein-Depot, Ludwig von Kapff, Winzerkind, Werft Events und das Weingut Runkel präsentieren ihre Angebote rund um das Denkmal von Stadtgründer Johann Smidt. An allen drei Tagen gibt es Livemusik.

Aktionen in den Quartieren

Nach dem Innenstadt-Auftakt richtet sich der Blick verstärkt auf die Quartiere. Die Aktion soll zeigen, dass interessante Geschäfte und gastronomische Angebote im gesamten Stadtgebiet zu finden sind.

Finale: Energie- und Klimastadttag

Der Abschluss folgt am 13. September beim Energie- und Klimastadttag im Schaufenster Fischereihafen. Gleichzeitig öffnen die Geschäfte in Bohmsiel und im Fischereihafen zum verkaufsoffenen Sonntag.

Botschaft

Die Aktion spannt einen zehntägigen Bogen durch die Stadt – vom Weinfest über Quartiersaktionen bis zum gemeinsamen Finale im Süden Bremerhavens. Die zentrale Aussage: Wer vor Ort einkauft, erhält nicht nur Waren, sondern trifft Menschen, bekommt Beratung, entdeckt Neues, genießt Gastronomie und stärkt lebendige Quartiere.

Quelle: Erlebnis Bremerhaven

Maritimes Denkmal mit großer Zukunftsvision

Ein Stück deutscher Leuchtturmgeschichte mitten in Bremerhaven: André Kroboth, Leuchtturm-Botschafter des Warnemünder Leuchtturms, besuchte jetzt den haventurm als erhaltenen Turmkopf des ehemaligen Leuchtturms Großer Vogelsand auf dem Gelände des havenhostel Bremerhaven.

Gemeinsam mit Volker Siemers erhielt Kroboth von Jens Grotelüschen, Geschäftsführer des havenhostel und Vorsitzender des Fördervereins Maritimer Denkmalschutz e. V., einen besonderen Einblick in die Geschichte, Technik und Zukunft dieses außergewöhnlichen maritimen Denkmals.

Schon die Dimensionen des erhaltenen Turmkopfes hinterließen Eindruck: Rund 15 Meter hoch und breit, vier Geschosse und etwa 300 Tonnen Stahl machen deutlich, welche technische Leistung hinter dem einstigen Leuchtturm in der Elbmündung stand.

„Auf Bildern wirkt er bereits gewaltig, doch wenn man direkt davorsteht, werden seine Dimensionen noch viel eindrucksvoller“, beschreibt André Kroboth seinen ersten Eindruck.

Einer der modernsten Leuchttürme seiner Zeit

Der Große Vogelsand wurde 1973/1974 errichtet und galt mit Baukosten von rund 15 Millionen D-Mark als einer der teuerste und modernste Leuchttürme Deutschlands. Rund 39 Meter über der Wasserlinie erhob sich das Bauwerk einst über der gefährlichen Sandbank Großer Vogelsand in der Elbmündung.

Der Leuchtturm war für seine Zeit technisch außergewöhnlich ausgestattet. Mehrere Präzisionssektorenfeuer, eine Drehoptik und eine Gürtellinse machten ihn gleichzeitig zum Leit-, Warn- und Orientierungsfeuer für die Schifffahrt. Bei Nebel sorgten mächtige Nebelhörner für zusätzliche Sicherheit.

Der der Turm verfügte über großzügige Unterkünfte für Wartungspersonal, Sanitärbereiche sowie Räumlichkeiten, die im Notfall auch Schiffbrüchigen Schutz bieten konnten. Die elektrische und Wärmeversorgung wurde durch drei Blockheizkraftwerke sichergestellt. Der Turm hatte als einziger Deutscher Leuchtturm einen Hubschrauberlandeplatz, der dem Turm die spezielle Silouette gibt.

1998 wurde das Leuchtfeuer außer Betrieb genommen. Statt jedoch vollständig verschrottet zu werden, konnte zumindest der gewaltige Turmkopf gerettet werden. Seit 2010 befindet er sich in Bremerhaven auf dem Gelände des havenhostel.

Geschichte wird in den leeren Räumen wieder lebendig

Von der ursprünglichen Inneneinrichtung ist heute nur noch wenig erhalten. Doch während des Rundgangs vermittelten Jens Grotelüschen und Volker Siemers, der die Rettung und Dokumentation des Turmkopfes von Beginn an begleitet hat, einen Eindruck davon, wie das Leben und die Technik im Großen Vogelsand einst ausgesehen haben.

Vom ehemaligen Maschinenraum über die Unterkünfte bis zu den Bereichen der Leuchtfeuertechnik erschloss sich Etage für Etage die Geschichte des Bauwerks.

Besonders eindrucksvoll war für Kroboth der Aufstieg bis auf das ehemalige Hubschrauberlandedeck in rund 15 Metern Höhe. Dort sind bis heute Teile der technischen Einrichtungen zu erkennen – darunter Komponenten des aufwendigen Brandlöschsystems, das für mögliche Zwischenfälle bei Hubschrauberlandungen vorgesehen war.

„Durch die Erzählungen von Jens und Vossi erwachten die leeren Räume Stück für Stück wieder zum Leben“, berichtet Kroboth.

Vom Großen Vogelsand zum „haventurm“

Doch bei dem Besuch ging es nicht nur um die Vergangenheit. Im Fokus stand auch die Frage, wie dieses einzigartige maritime Denkmal für kommende Generationen erhalten und wieder erlebbar gemacht werden kann.

Die Vision des Fördervereins Maritimer Denkmalschutz ist ambitioniert: Der erhaltene Turmkopf soll langfristig wieder auf einen neu errichteten Schaft gesetzt werden. Als rund 39 Meter hoher „haventurm“ könnte das historische Bauwerk damit annähernd zu seiner ursprünglichen Höhe zurückfinden.

Geplant ist, den Turm nicht nur als Denkmal zu erhalten, sondern ihn für Menschen zugänglich zu machen. Denkbar sind eine Aussichtsplattform mit Blick über Bremerhaven und die Wesermündung, Ausstellungsflächen zur Geschichte der Leuchttürme und der maritimen Navigation sowie eine Erlebnisgastronomie.

„Unser Ziel ist nicht, den Großen Vogelsand einfach nur zu konservieren“, sagt Jens Grotelüschen. „Wir möchten seine Geschichte wieder sichtbar und erlebbar machen. Dieser Turmkopf ist ein außergewöhnliches Zeugnis deutscher Leuchtturm- und Schifffahrtsgeschichte. Die Vorstellung, ihn eines Tages wieder in seiner ursprünglichen Dimension erleben zu können, treibt uns an.“

Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, welche Herausforderungen mit einem solchen Projekt verbunden sind. Einen rund 300 Tonnen schweren historischen Turmkopf auf einen neuen Schaft zu setzen und anschließend dauerhaft und sicher für Besucher zugänglich zu machen, erfordert erhebliche technische, organisatorische und finanzielle Anstrengungen.

„Ein Leuchtturm, der auf sein zweites Leben wartet“

Für André Kroboth war der Besuch deshalb weit mehr als die Besichtigung eines stillgelegten Leuchtturms.

„Für mich war es eine unglaubliche Besichtigung eines ehemaligen Leuchtturms, der bereits vor der Verschrottung gerettet wurde und nun auf sein zweites Leben wartet“, fasst er seine Eindrücke zusammen. „Es bleibt sehr spannend, wie die Geschichte dieses wundervollen Leuchtturms weitergeht.“

Mit dem geplanten haventurm könnte aus dem geretteten Stück Technikgeschichte künftig ein neuer maritimer Anziehungspunkt für Bremerhaven entstehen – und zugleich ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass maritime Geschichte nicht nur bewahrt, sondern auch neu erzählt werden kann.

Der Große Vogelsand in Zahlen

•             Baujahr: 1973/1974

•             Ursprüngliche Turmhöhe: ca. 39 Meter über der Wasserlinie

•             Feuerhöhe: 39 Meter

•             Reichweite: weiß 19 bis 26 Seemeilen, rot 9 bis 12 Seemeilen

•             Außerdienststellung des Leuchtfeuers: 1998

•             Turmkopf in Bremerhaven: seit 2010

•             Gewicht des erhaltenen Turmkopfes: ca. 300 Tonnen

•             Höhe und Breite des Turmkopfes:jeweils ca. 15 Meter

•             Baukosten: rund 15 Millionen D-Mark

•             Besonderheit: Der Große Vogelsand galt zu seiner Zeit als einer der teuersten und modernsten Leuchttürme Deutschlands.

Whistle: Gewinnspiel zum Heimkinostar

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Eine Highschool-Clique um fünf Außenseiter findet eine mysteriöse aztekische Todes-Pfeife – nicht ahnend, dass ein grauenhafter Fluch auf ihr liegt. Wer auf der Pfeife spielt und einmal ihren furchterregend-schrillen Klang gehört hat, ruft den eigenen Tod auf den Plan und wird fortan von ihm gejagt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Die Teenager versuchen verzweifelt, dem Geheimnis der Pfeife auf die Spur zu kommen und ihrem eigenen Tod zu entkommen.

Wir verlosen mit Leonine Studios zwei Blu-rays. Wer gewinnen möchte, füllt bitte unser Gewinnformular aus:

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Teilnahme bis 30.08.2026, 13h! Die Gewinner werden per Email informiert! Viel Glück.

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„Voices in My Head“: Psychischer Horrorfilm aus Bremen: Regisseur von Rappard verarbeitet Erfahrungen seiner Mutter

Der unabhängige Horrorfilm „Voices in My Head“ des Bremer Regisseurs Alexander von Rappard feiert 2026 sein Debüt. Das 80‑minütige Werk wurde vollständig in Deutschland produziert und thematisiert psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen, eingebettet in eine düstere Horrorhandlung.

Die Dreharbeiten fanden über zehn Tage im Dezember überwiegend in Bremen und Umgebung statt. Viele Szenen entstanden in der Privatwohnung des Regisseurs. Das Team arbeitete komplett ohne Gehalt, lediglich Verpflegung, Unterkunft und Reisekosten wurden übernommen. Pro Drehtag mussten 6 bis 14 Minuten fertiges Filmmaterial entstehen – eine außergewöhnlich hohe Quote für eine Spielfilmproduktion. Alle vier Therapieszenen wurden an einem einzigen Tag gedreht.

Hauptdarstellerin Carolin Garnier war während der Produktion stark eingeschränkt: Von zehn geplanten Drehtagen war sie acht Tage krank, vier davon musste sie zu Hause bleiben. Dennoch drehte sie den Großteil ihrer Szenen unter Fieber und Erschöpfung, da unmittelbar danach bereits Serienverpflichtungen anstanden.

Das Casting lief über sechs Wochen per E‑Casting. Über 200 Schauspielerinnen und Schauspieler wurden gesichtet, bevor Garnier und Paolo Francesco Möller die Hauptrollen erhielten. Vu Dinh stieß erst drei Tage nach Drehbeginn zum Team. Die Eltern des Regisseurs übernahmen als Laien die Rollen der Filmeltern.

Die Postproduktion wurde vollständig in Deutschland abgeschlossen. Von Rappard schnitt den Film selbst in seiner Bremer Wohnung. Das Filmmaterial wurde von Lara Benz für das Digital Intermediate gescannt, das Color Grading übernahm Yannick de Decker in Köln. Das Sounddesign verantwortete Patrick Santos, der auch den finalen Mix in seinem Bremer Studio erstellte.

Der Film verbindet psychologischen Horror mit dem Thema mentale Gesundheit. Laut der Pressemappe verweist der Regisseur darauf, dass in Deutschland die Einnahme von Antidepressiva in den vergangenen zehn Jahren mehr als doppelt so hoch geworden ist und rund vier Millionen Menschen mit Depressionen leben. Studien der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zeigen, dass jeder fünfte bis sechste Erwachsene im Laufe seines Lebens mindestens eine depressive Episode erlebt.

Die Idee zum Film basiert auf den Erfahrungen von Rappards Mutter während der COVID‑19‑Pandemie, die unter schwerer Depression litt. Das Drehbuch entstand in acht Tagen, drei Monate später begannen die Dreharbeiten.

Mehr Infos: Kinotour | Duskfall Pictures

DualSense Wireless-Controller – Icon Blue Special Edition erscheint am 25. September

Mit der DualSense Wireless-Controller – Icon Blue Special Edition wird das Peripherie-Portfolio von PlayStation 5 ab dem 25. September mit ikonischen Blautönen ergänzt. Der neue stylische Controller für PS5 und PC kann von PlayStation Plus-Abonnenten ab dem 25. August um 10:00 Uhr bei direct.playstation.com* und von allen anderen Interessenten ab dem 27. August um 10:00 Uhr bei direct.playstation.com sowie bei teilnehmenden Handelspartnern vorbestellt werden.

*Regionen, in denen direct.playstation.com verfügbar ist: USA, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Spanien, Portugal, Italien und Österreich.

INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER – Gewinnspiel zum Kinostart

Die „Insidious“-Reihe hat weltweit über 740 Millionen Dollar an den Kinokassen eingespielt. Nun kehrt sie mit einer neuen Familie und einem Schrecken zurück, der die Grenzen dessen, wozu das Ewigreich fähig ist, neu definiert.

In INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER spielt Amelia Eve eine junge Mutter namens Gemma, die ihre Tochter in dem Haus großzieht, in dem sie selbst aufgewachsen ist. Dort findet sie heraus, dass sie in das Ewigreich reisen kann – das Reich der verlorenen Seelen im Herzen des „Insidious“-Universums. Als etwas Böses hinter ihr her ist, entdeckt Gemma eine Fähigkeit, die alles verändert: Sie betritt nicht nur das Ewigreich, sondern kann auch das, was dort lebt, in die reale Welt zurückbringen. Sobald die Dämonen ihre Macht erkennen, wird unsere Welt zu ihrem Spielplatz. Mit Lin Shaye, die ihre ikonische Rolle als Elise Rainier erneut spielt, und Jacob Chase („Come Play“) als Regisseur startet INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER am 20. August 2026.

Für das Drehbuch zeichnet Jacob Chase verantwortlich. Die Story, die auf den Charakteren von Leigh Whannell basiert, stammt von David Leslie Johnson-McGoldrick und Jacob Chase. Produziert wurde der Film von Jason Blum, Oren Peli, James Wan und Leigh Whannell, p.g.a. Die Executive Producer sind Steven Schneider, Ryan Turek und Brian Kavanaugh-Jones. Zum Cast gehören Amelia Eve, Brandon Perea und Lin Shaye.

Zum Kinostart verlosen wir mit Sony Pictures 3 x 2 Kinokarten!

Wer gewinnen möchte, füllt bitte unser Gewinnformular komplett aus:

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Teilnahme bis 25.08.2026, 13h / Die Gewinner werden per Email informiert.

https://radiobremerhaven.com/2024/04/24/teilnahme/