Gewinnspiel zum Kinostart von „Mortal Kombat II“

In „Mortal Kombat II“ kehren die Lieblinge der Fans zurück – noch schlagkräftiger, noch entschlossener und diesmal verstärkt durch niemand Geringeren als Johnny Cage höchstpersönlich. Auf die Helden wartet ein gnadenloser, blutiger Kampf, der alles Bisherige in den Schatten stellt. Das Ziel: die Schreckensherrschaft von Shao Khan zu beenden. Doch der Einsatz könnte nicht höher sein, denn es geht um das Überleben von Earthrealm – und das Schicksal seiner letzten Verteidiger.

Zum Kinostart am 07.05.26 verlosen wir zusammen mit Warner Bros. 3×2 Kinotickets für einen unvergesslichen Kinoabend.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, fülle bitte unser Gewinnformular mit deiner Adresse aus:

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Teilnahme bis 15.05.2026, 13 Uhr

Teilnahmebedingungen

  • Teilnahme ab 16 Jahre
  • Gewinnerinnen und Gewinner werden per E‑Mail benachrichtigt
  • Keine Barauszahlung
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Veranstalter: Radio Bremerhaven
  • Vollständige Teilnahmebedingungen: https://radiobremerhaven.com/2024/04/24/teilnahme/

Warner Bros. und Radio Bremerhaven wünschen viel Glück!

Nürnberg – Filmkritik und Verlosung

Ab 07.05.2026 im Kino

Wir durften den Film bereits vorab sehen, und das Erlebnis bleibt lange nach dem Abspann haften.

James Vanderbilt erzählt die Geschichte rund um die psychologische Begutachtung der Hauptkriegsverbrecher während der Nürnberger Prozesse mit einem klaren, fokussierten Blick. Das Drehbuch basiert auf Jack El‑Hais Sachbuch The Nazi and the Psychiatrist.

Im Zentrum steht Russell Crowe (Gladiator) als Hermann Göring. Seine Darstellung ist überraschend nuanciert; Crowe schafft es, eine Figur zu zeigen, die in Momenten fast sympathisch wirkt, ohne die historische Schuld zu verharmlosen. Neben ihm liefert Rami Malek (Bohemian Rhapsody) als Gefängnispsychiater und Michael Shannon (Man of Steel) in einer Nebenrolle starke Kontrapunkte, die das moralische und intellektuelle Ringen des Films tragen.

Die Inszenierung ist handwerklich souverän: die Kameraarbeit, der Schnitt und die Musik erzeugen eine dichte, oft beklemmende Atmosphäre. Immer wieder bricht der Film die narrative Nähe zu den Figuren durch den Einsatz von Originalaufnahmen aus Konzentrationslagern, die den Zuschauer unvermittelt in die historische Realität zurückholen. Diese Kontraste funktionieren als moralischer Weckruf und verhindern, dass die filmische Nähe zur Figur in Verklärung umschlägt.

Fazit

Nürnberg ist ein handwerklich starker, emotional ambivalenter Film, der vor allem durch seine Darsteller überzeugt. Russell Crowe liefert eine Leistung, die lange nachhallt, doch gerade deshalb sind die Momente, in denen der Film mit historischen Originalaufnahmen konfrontiert, so wichtig und notwendig. Der Film fordert, irritiert und erinnert.

Verlosung

Zum Kinostart verlosen wir zusammen mit Weltkino 3×2 Kinokarten. Wer gewinnen möchte, füllt bitte unser Formular aus:

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Teilnahme bis 11.05.2026, 13h

Teilnahmebedingungen – Bremerhavens bessere Alternative

Neues Jubiläumsbüro soll Ideen aus der Stadt sichtbar machen

Das Beratungsbüro für das Bremerhavener Stadtjubiläum 2027 hat in der H.-H.-Meier-Straße 6 seine Arbeit aufgenommen. Die großen gelben Lettern „200 BHV“ an den Schaufenstern weisen auf den bevorstehenden 200. Stadtgeburtstag hin. Das Büro dient als zentrale Anlaufstelle für alle, die eigene Projektideen für das Jubiläumsjahr entwickeln und umsetzen möchten.

Projektleiterin Benthe Stolz und ihr Team beraten Interessierte, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten Vorhaben bis zur möglichen Förderung. Für Projekte aus Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Wissenschaft und den Quartieren stehen insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Der aktuelle Förderaufruf läuft bis zum 30. April, ein weiterer ist für September angekündigt.

Bürgermeister Torsten Neuhoff informierte sich vor Ort über die Arbeit des neuen Büros und äußerte die Hoffnung auf zahlreiche Veranstaltungen in allen Stadtteilen im Jahr 2027. Unterstützung erhält das Beratungsbüro vom Kreativen Aufbruch Bremerhaven, der Kommunikation und Marketing für das Jubiläum mitgestaltet.

Zu den ersten konkreten Projektideen gehören zwei geplante Veranstaltungen des Kulturvereins Heidjer Butjer. Für Ende August oder Anfang September 2027 ist ein Open-Air-Kino auf dem Platz der Kinderrechte vorgesehen, der Eintritt soll frei sein. Außerdem soll das „Leherheider Lichterfest“ am 30. Oktober 2027 erweitert werden – unter anderem durch Lichtinstallationen, künstlerische Beiträge und Mitmachaktionen.

Das Beratungsbüro bietet montags und donnerstags individuelle Gesprächstermine an, die vorab gebucht werden können. Zusätzlich ist das Team per E-Mail und telefonisch erreichbar. Antragsberechtigt sind alle Personen und Institutionen mit Sitz in Bremerhaven, die ihre Projekte eigenständig umsetzen möchten. Ziel des Jubiläumsjahres ist es, neben großen Veranstaltungen vor allem viele kleinere Aktionen in den Stadtteilen zu ermöglichen.

Alle Infos zum Stadtjubiläum und Terminbuchung: www.bremerhaven-erleben.de/stadtjubilaeum oder bei der Erlebnis Bremerhaven im Projektbüro: Tel.: 0471/80936651, E-Mail: Ideen@stadtjubilaeum.de

Eine grüne Oase für Bremerhaven: Der HavenPARK kommt

Auf dem Gelände des ehemaligen Finanzamts an der Columbusstraße entsteht in Bremerhaven eine neue naturnahe Parkanlage: der HavenPARK. Ziel des Projekts ist es, die Innenstadt klimatisch zu stärken, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und einen neuen öffentlichen Treffpunkt zu schaffen. Entwickelt wird der Park als sogenannter PikoPark im Rahmen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen (NKK)“. Im Mittelpunkt stehen entsiegelte Flächen, natürliche Materialien und vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Beteiligungsverfahren. Rund 70 Prozent der Befragten sprachen sich für mehr Grün und Bäume aus, 63 Prozent für begehbare Grünflächen. Diese Anforderungen flossen in den Vorentwurf ein. In einer Juryentscheidung wurde der Name HavenPARK mit großer Mehrheit ausgewählt, um den Bezug zum Hafen und zur Stadtidentität herzustellen.

Der Entwurf sieht eine klar gegliederte, zugleich offene Parkanlage vor. Entlang der Columbusstraße entsteht ein leichter Wall als räumliche Fassung und Schutz. Unterschiedliche Baumstrukturen sollen eine grüne Kante zur Umgebung bilden und das Stadtklima verbessern. Im Inneren sind eine offene Wiesenfläche, Aufenthaltsbereiche, Rückzugsorte sowie eine Obstwiese vorgesehen. Naturnahe Elemente wie Mulden zur Regenwasserversickerung, Lesesteinhaufen, Trockenmauern und Benjeshecken sollen die Biodiversität fördern. Ein geschwungener Hauptweg verbindet die Fläche, ergänzt durch kleinere Aufenthaltsnischen. Zur Keilstraße hin bleibt der Park bewusst offen und durchlässig.

Der Baubeginn ist für 2026 geplant. Die Bauzeit wird auf sieben bis acht Monate geschätzt. Für die Umsetzung stehen rund 775.000 Euro aus Bundes- und kommunalen Mitteln des Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ zur Verfügung.

Der Teufel trägt Prada 2 – Gewinnt ein stylisches Fan-Paket

Ab 30. April 2026 im Kino

Fast zwanzig Jahre nach ihren legendären Auftritten als Miranda, Andy, Emily und Nigel kehren Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci zu den Fashion-Hotspots von New York City und in die eleganten Büros des Runway Magazins zurück – in der mit Spannung erwarteten Fortsetzung des Film-Phänomens von 2006, das eine ganze Generation geprägt hat.

Der Film vereint die Originalbesetzung erneut mit Regisseur David Frankel und Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna und stellt eine Reihe brandneuer Charaktere vor, u.a. gespielt von Kenneth Branagh, Simone Ashley, Justin Theroux, Lucy Liu, Patrick Brammall, Caleb Hearon, Helen J. Shen, Pauline Chalamet, B.J. Novak und Conrad Ricamora. Tracie Thoms und Tibor Feldman sind erneut in ihren Rollen als „Lily“ und „Irv“ aus dem ersten Film zu sehen.

Zum Kinostart verlosen wir zusammen mit 20th Century Studios ein tolles Fan-Paket, bestehend aus:

  • Hauptplakat A1 gefalzt
  • Teaserplakat A1 gefalzt
  • Kaffeebecher
  • Tasche / Totebag
  • Kuscheldecke

Wer gewinnen möchte, füllt unser Gewinnformular aus und ist im Lostopf:

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Teilnahme bis 10.05.2026, 13h / Die Gewinner werden per Email informiert.

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Filmkritik: „Michael“ – Zwischen Genie, Drill und dem Glanz von gestern

Michael Jackson ist ohne Frage der größte Künstler, der je auf dieser Welt wanderte. Als Fan, der den King of Pop viermal live erleben durfte, hatte ich mir seit dem ersten Bekanntwerden dieses Biopics unzählige Gedanken gemacht: Kann man dieser Legende filmisch überhaupt gerecht werden?

Am 22. April 2026 war es endlich so weit. Ein Teil unserer Radio-Bremerhaven-Redaktion war ohnehin in Köln unterwegs, und wir haben die Chance genutzt, eine der ersten Vorstellungen zu besuchen. Unsere Wahl fiel auf die Residenz Astor Lounge – ein Kino, in dem modernste Technik auf charmanten Retro-Flair trifft.

Das Lichtspielhaus in der Kölner Innenstadt ist ein Erlebnis für sich: Echte Ledersessel mit Fußhockern sorgen für Wohnzimmer-Atmosphäre, und der Am-Platz-Service setzt dem Ganzen die Krone auf. Ja, es kommt tatsächlich ein Mitarbeiter an den Sessel, um die Bestellung aufzunehmen! Die Auswahl an Softdrinks und feinen Cocktails ist erstklassig, und man verzichtet hier bewusst auf den Geruch von Nachos, was dem edlen Ambiente sehr zugutekommt.

Der Film: Wo alles begann

Das Biopic startet dort, wo der Mythos seinen Ursprung hat: In Gary, Indiana. Wir sehen Michael als kleines Kind, das bereits in jungen Jahren von seinem Vater Joseph Jackson (gespielt von Colman Domingo) unerbittlich getrieben wird, besser zu werden. Die Eröffnungsszenen fangen die bedrückende Atmosphäre im Hause Jackson spürbar ein.

Während andere Kinder draußen spielten, herrschte bei den Jacksons eiserne Disziplin. Der Film macht keinen Hehl daraus, dass Joseph Jackson Größe nicht nur förderte, sondern mit einer Härte einforderte, die oft an Grausamkeit grenzte.

Ein Neffe in riesigen Fußstapfen – doch das Magische fehlt

Sobald Jaafar Jackson, Michaels echter Neffe, die Leinwand betritt, ist die optische Ähnlichkeit zwar verblüffend, doch der Funke will nicht recht überspringen. Jaafar ist eine gute Wahl, aber oft fehlt ihm dieses fast schon überirdisch Magische, der jungenhafte Charme und dieser ganz besondere „Michael-Blick“, der das Original so einzigartig machte.

Selbst bei den ikonischen Tanzszenen, wie etwa zu „Thriller“, wirken die Bewegungen zwar technisch präzise und nah am Original, aber es fehlt das gewisse Etwas, diese explosive Energie, die nur MJ besaß. Besonders enttäuschend: Das legendäre „Thriller“-Video wird in gerade einmal drei Minuten abgehandelt. Das ist schlichtweg zu wenig für ein Werk dieses Kalibers.

Lücken im Drehbuch und bekannte Pfade

Was beim Zuschauen zudem sauer aufstößt: Janet Jackson existiert in diesem Film schlichtweg nicht. Es wird gemunkelt, dass sie sich aktiv aus dem Drehbuch herausschreiben ließ. Stattdessen verliert sich der Film in Belanglosigkeiten. Müssen wir wirklich sehen, wie Michael den Schimpansen Bubbles kauft? Auch das Pepsi-Drama wird wieder einmal breitgetreten. Wir erfahren absolut nichts Neues über Michael. Jede gut recherchierte Dokumentation bietet mehr Tiefgang und Hintergrundinformationen als dieses Biopic.

Das Finale: Wembley ohne Wow-Effekt

Der große filmische Höhepunkt sollte eigentlich das Finale im Wembley-Stadion 1988 sein. Wir sehen eine gigantische Bühne und tausende mittels CGI generierte Fans, doch der erhoffte „Wow-Effekt“ bleibt aus. Die Inszenierung wirkt seltsam steril; hier hätte man emotional viel tiefer gehen und die schiere Wucht dieser Ära besser einfangen müssen. Hier wäre deutlich mehr möglich gewesen

Trotz dieser Schwächen wird der Film zweifellos ein kommerzieller Erfolg werden – dafür ist der Name Michael Jackson einfach zu groß. Ein zweiter Teil wird unumgänglich sein und bereits im Abspann angekündigt, um die komplexen, schweren und tragischen Jahre von 1988 bis 2009 zu behandeln. Bleibt nur zu hoffen, dass man sich dann mehr auf die ungesehenen Seiten des King of Pop konzentriert, statt nur die bekannten Schlagzeilen nachzuerzählen.

Rezension von Hannes Volkmar

Mache mit Radio Bremerhaven eine Zeitreise in die Welt von „Damals war’s“ und gewinne zwei Freikarten

Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in 21224 Rosengarten erwartet dich ein einzigartiger Sprung in die Vergangenheit. Besonders auch die Königstraße (Straße der 1950er- bis 1970er-Jahre) lässt Geschichte lebendig werden: Hier kannst du erleben, wie man damals wohnte, arbeitete und einkaufte.

Unsere sonntägliche Serie „Damals war’s“ kann hier quasi live erlebt werden.

Mach eine echte Zeitreise in die Vergangenheit, fühle, wie man damals gelebt hat und gehe durch originalgetreu eingerichtete Häuser. Bestaune authentische Wohnräume, Küchen und Alltagsgegenstände aus einer längst vergangenen Zeit.

Schlendere durch die alte Drogerie, in der es noch genau so riecht wie früher – mit Produkten, die heute kaum noch jemand kennt. Besuche ein nostalgisches Fotogeschäft, bewundere alte Autos oder lass dich vom Quelle-Fertighaus aus den 1960er Jahren und einer original wieder aufgebauten Tankstelle überraschen

Und das ist längst nicht alles: Das Museum bietet für Groß und Klein viele weitere spannende Einblicke in das Leben vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist besonders lebendig an Wochenenden und Veranstaltungstagen, wenn Handwerk, Geschichte und Alltag von damals wieder zum Leben erweckt werden.

Radio Bremerhaven ermöglicht nun in Kooperation mit dem Museum zwei glücklichen Gewinnern den freien Eintritt zum Freilichtmuseum. Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, fülle einfach unser Formular aus:

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Teilnahme bis Sonntag, dem 26.04.26, 13h / Der Gewinner wird per Email informiert.

Ausführliche Infos findet Ihr hier:

https://www.kiekeberg-museum.de/de

Teilnahmebedingungen – Bremerhavens bessere Alternative

Bildnachweise: Radio Bremerhaven / Freilichtmuseum am Kiekeberg

Wenn Bremerhaven nach Meer duftet: Fischparty 2026 startet durch

Am 25. und 26. April verwandelt sich das Schaufenster Fischereihafen erneut in einen der lebendigsten Orte Bremerhavens: Die Fischparty 2026 lädt an beiden Tagen zu Genuss, Wissen und maritimen Erlebnissen ein. Erwartet werden rund 50.000 Besucherinnen und Besucher, die sich auf ein breites Programm aus Kulinarik, Information, Familienaktionen und traditionellem Hafenflair freuen können. Dies geht aus der offiziellen Pressemitteilung von Erlebnis Bremerhaven hervor, in der Geschäftsführer Michael Gerber die besondere Mischung des Festes hervorhebt: „Die Fischparty zeigt, wie vielseitig Fisch sein kann – als Genussmittel, als Teil unserer Kultur und als wichtiger Baustein für eine nachhaltige Ernährung.“

Norwegen als Partnerland im Fokus

In diesem Jahr steht die Veranstaltung ganz im Zeichen Norwegens. Gemeinsam mit dem Norwegian Seafood Council (NSC) präsentiert das Partnerland seine Fischereitradition und moderne Aquakultur. In den Restaurants des Schaufensters stehen norwegische Gerichte auf den Tageskarten, ergänzt durch Spezialitäten wie frisch zubereiteten Flammlachs. Verkostungen – unter anderem vom weltweit führenden Lachsproduzenten Mowi – gehören ebenfalls zum Programm. Für das passende Ambiente sorgen 350 Meter Wimpelketten in den Farben Norwegens, die das Gelände schmücken.

Kulinarik und Information am „Fischkai International“

In den weißen Pagodenzelten treffen klassische Fischspezialitäten wie Matjes und Fischsuppe auf internationale Angebote wie Austern, Garnelen und Lachs. Auch traditionelles Handwerk ist vertreten, und Angler laden zu einem speziellen Flohmarkt ein.

Fischbahnhof als Wissenszentrum

Ein zentraler Anlaufpunkt ist der Fischbahnhof mit dem „Fischbett“, einer Präsentation verschiedener Fischarten und Meeresprodukte. Die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG) bringt Expertinnen und Experten zusammen, die Einblicke in Herkunft, Qualität und Verarbeitung geben. Jeden Nachmittag versteigert Sebastian Gregorius, der letzte bestellte und vereidigte Fischauktionator Bremerhavens, frische Ware. Das Programm umfasst Kochshows, Expertentalks und Mitmachangebote zu Themen wie nachhaltige Fischerei, gesunde Ernährung und Klimafragen. Fachleute vom Alfred-Wegener-Institut, dem Thünen-Institut und internationalen Organisationen sind beteiligt. Veranstaltungsmanagerin Chiara Rogge betont: „Wer hierherkommt, soll Fisch nicht nur probieren, sondern auch verstehen.“

Workshops und Engagement für den Artenschutz

Zu den Höhepunkten zählen mehrere Austern- und Krabben-Workshops im Fischkochstudio. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung über die Website erforderlich. Zudem wird mit sogenannten Aalaktien und einem Spendenaufruf auf die Gefährdung des Europäischen Aals aufmerksam gemacht.

6. Deutsche Fischgrillmeisterschaft

Auf dem Marktplatz treten Teams bei der 6. Deutschen Fischgrillmeisterschaft gegeneinander an und zeigen kreative Grillvarianten rund um Fisch.

Familienprogramm und Mitmachaktionen

Für Kinder und Familien bietet die Fischparty ein breites Angebot:

  • Experimente am Wissenskiosk des Universum Bremen
  • Maritime Bastelecke
  • Kinderangeln und Glücksrad des Angelsportvereins
  • „Fischbahnhof 360°“-Filmerlebnis
  • Kinderschminken, Fotoboxen und Walk-Acts

Damit wird das Fest auch für junge Besucherinnen und Besucher zu einem Erlebnis.

Musik, Tradition und Hafenflair

Auf der Bühne am Oberfeuer reicht das Programm von Shantychören über Rock’n’Roll bis zur Partyband am Samstagabend. Zudem laden die Schiffe „Astarte“ und „Gera“ zum „Open Ship“ ein. Die historische „Astarte“ verholt für das Wochenende vom Neuen Hafen in den Fischereihafen und nimmt auf den Törns Gäste mit. Die Fahrten kosten 15 Euro.

Bedeutung für Bremerhaven

 „Die Fischparty ist ein echtes Stück Bremerhaven“, betont Gerber. „Sie verbindet unsere maritime Geschichte mit modernen Themen und zeigt, warum der Fischereihafen als ein Zentrum der Lebensmittelindustrie bis heute eine so große Bedeutung für die Stadt hat.“

Öffnungszeiten

  • Samstag, 25. April 2026: 11:00–22:00 Uhr
  • Sonntag, 26. April 2026: 11:00–18:00 Uhr

Mehr Platz für Kinder: Kita-Neubau in Lehe gestartet

Am Freitag, 10. April 2026, ist in der Luisenstraße der Grundstein für eine neue Kindertagesstätte im Stadtteil Lehe gelegt worden. In dem Neubau sollen künftig 130 Kinder betreut werden. Laut Stadtrat Martin Günthner sichert das Projekt die frühkindliche Betreuung in Lehe „auf hohem Qualitätsniveau“ und schafft dringend benötigte Plätze.

Der Magistrat der Stadt Bremerhaven hatte gemeinsam mit dem Amt für Jugend, Familie und Frauen, der Stäwog-Unternehmensgruppe und der Stadtentwicklung entschieden, den Neubau als Ersatz für die DRK-Kita Lehe an der Langen Straße zu realisieren. Die neue Einrichtung entsteht auf dem Grundstück Auf den Sülten 4+4a / Ecke Luisenstraße 1+1a und bietet 100 Ü3‑ und 30 U3‑Plätze.

Träger bleibt der DRK-Kreisverband Bremerhaven. In der bisherigen Kita werden 110 Kinder betreut. Mit dem Neubau entstehen zusätzlich 20 neue Plätze für Kinder unter drei Jahren.

Stäwog-Geschäftsführer Sieghard Lückehe betont, dass der Neubau Maßnahmen im Bereich der Hafenstraße und im Goethequartier unterstützt. Angesichts der Entwicklungen auf dem Kistnergelände, wo rund 130 Wohnungen neu bezogen wurden, sei eine zusätzliche Kita im kinderreichen Stadtteil sinnvoll.

Auf dem Kellergeschoss eines ehemaligen Wohngebäudes aus dem Jahr 1956 entsteht in enger Abstimmung mit dem Nutzer eine moderne Kindertagesstätte mit Außenbereich. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 geplant. Die Baukosten belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro, inklusive Außenanlagen und Nebenkosten.

100 Jahre Stadtarchiv Bremerhaven: Ein Blick hinter die Kulissen

Hier werden die Erinnerungsstücke digitalisiert. Im Hintergrund der Kollege von Radio Bremen. Foto: Hannes Volkmar für Radio Bremerhaven
Hier werden die Erinnerungsstücke digitalisiert. Im Hintergrund der Kollege von Radio Bremen. Foto: Hannes Volkmar für Radio Bremerhaven

Von Hannes Volkmar

Das Stadtarchiv Bremerhaven feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: Seit genau 100 Jahren sammelt, bewahrt und erforscht es die Geschichte der Seestadt. 1926 gegründet, ist es heute eine zentrale Institution für das kollektive Gedächtnis Bremerhavens – mit mehreren Kilometern Archivgut, die die Entwicklung der Stadt dokumentieren.

Im Jubiläumsjahr 2026 lädt das Archiv mit zahlreichen Veranstaltungen und Mitmachaktionen alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, selbst Teil dieser Geschichte zu werden. Unter dem Motto „Wo Vergangenheit Zukunft hat“ stehen nicht nur historische Einblicke im Fokus, sondern auch der Austausch mit den Menschen der Stadt.

Mehr dazu: Veranstaltungen 100 Jahre Stadtarchiv Bremerhaven

Radio Bremerhaven vor Ort

Auch wir von Radio Bremerhaven haben uns das nicht entgehen lassen und waren heute persönlich im Stadtarchiv zu Besuch. Im Rahmen der Mitmachaktion „Dein Fund fürs Jubiläum“ haben wir einige private Schätze abgegeben – Erinnerungsstücke, die nun digitalisiert und Teil einer besonderen Zeitkapsel werden.

👉 Die Aktion „Dein Fund fürs Jubiläum“ läuft noch bis zum 16. April 2026.
In diesem Zeitraum können Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Fundstücke – wie Fotos, Dokumente oder besondere Erinnerungsstücke – im Stadtarchiv abgeben. Die Materialien werden vor Ort gesichtet, digitalisiert und anschließend wieder zurückgegeben.

Exklusive Einblicke ins Archiv

Ein echtes Highlight unseres Besuchs: Archivleiterin Frau Dr. Kahleyß nahm sich Zeit für uns und gewährte exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Dabei wurde schnell klar, wie viel Leidenschaft und Präzision in der täglichen Arbeit steckt.

Zwischen historischen Akten, Fotografien und einzigartigen Dokumenten wird hier nicht nur Geschichte bewahrt, sondern auch aktiv erforscht und vermittelt. Archive leisten damit einen wichtigen Beitrag für Erinnerungskultur und Transparenz.

Medieninteresse und Begeisterung

Neben uns war auch ein Kollege von Radio Bremen vor Ort, der für einen Beitrag filmte – ein Zeichen dafür, wie groß das Interesse an der Arbeit des Archivs ist.

Unser Fazit: Wir waren beeindruckt. Die Arbeit im Stadtarchiv ist weit mehr als das bloße Lagern alter Dokumente – sie ist lebendige Geschichtsarbeit, die zeigt, woher Bremerhaven kommt und wohin sich die Stadt entwickeln kann.

Ein Jubiläum für alle

Das 100-jährige Bestehen wird noch das ganze Jahr über mit Vorträgen, Ausstellungen, Führungen und weiteren Aktionen gefeiert. Ob Fahrradtour auf historischen Spuren, Buchvorstellungen oder ein Tag der offenen Tür – das Stadtarchiv öffnet seine Türen für alle, die neugierig auf die Geschichte ihrer Stadt sind.

Wer also Lust hat, selbst ein Stück Bremerhavener Geschichte beizutragen oder einfach einmal hinter die Kulissen zu schauen, sollte sich dieses Jubiläum nicht entgehen lassen.

Weiter Informationen gibt es hier: Stadtarchiv – Bremerhaven.de