Ab dem 19. November steht der HBO Original Dokumentarfilm „The Hotline“ auf HBO Max zum Streaming bereit. Das Werk von Ricki Stern und Jesse Sweet, die bereits für HBOs „Nature of the Crime“ verantwortlich zeichneten, beleuchtet die menschliche Seite einer der schwersten Gesundheitskrisen in den USA.
Im Mittelpunkt steht die Hotline „Never Use Alone“ (NUA), die Menschen mit Opioidkonsum während des Konsums begleitet und ihnen in kritischen Momenten Unterstützung bietet. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden, darunter auch ehemalige Opioidkonsumenten, bleiben mit den Anrufenden am Telefon und können bei ausbleibender Reaktion sofort Rettungskräfte verständigen.
Der Film gewährt einen seltenen Einblick in die Arbeit der Organisation und dokumentiert Gespräche, die für viele Betroffene zu einer Verbindung zwischen Leben und Tod werden können. Gleichzeitig macht „The Hotline“ deutlich, welche Folgen die Opioidkrise in den Vereinigten Staaten hat. Überdosierungen durch Fentanyl gelten dort als häufigste Todesursache bei Menschen zwischen 18 und 44 Jahren.
Durch persönliche Geschichten, bewegende Telefonate und sich entwickelnde Notfälle zeigt die Dokumentation die Realität von Suchterkrankungen aus unmittelbarer Nähe. Begleitet werden dabei sowohl Menschen, die Hilfe suchen, als auch Ersthelfende, die selbst von eigener Genesung oder schmerzhaften Verlusten durch Substanzkonsum geprägt sind.
Die Beteiligten berichten offen über die emotionale Belastung ihrer Arbeit und darüber, wie ihr Engagement ihnen neue Perspektiven und Sinn vermittelt. „The Hotline“ macht damit ein oft unsichtbares Netzwerk aus Unterstützung, Solidarität und gesellschaftlichem Einsatz sichtbar und zeigt eindrucksvoll, welchen Unterschied eine einzige mitfühlende Stimme machen kann.
