Rezension: Screamer – Frisch veröffentlicht und direkt ausprobiert

Screamer ist frisch erschienen und bringt Milestones Arcade‑Racing‑Ansatz auf PS5, Xbox Series X|S und PC. Wir bedanken uns ausdrücklich beim Publisher für die Möglichkeit, das Spiel vorab anzutesten. Der erste Eindruck war intensiv – allerdings nicht in jeder Hinsicht positiv.

Die grafische Umsetzung gehört klar zu den Highlights.

  • starke Lichtstimmungen
  • sauber animierte Fahrzeuge
  • ein dystopisches Anime‑Setting, das sich sofort von klassischen Racern abhebt

Die Welt wirkt stilistisch eigenständig und transportiert die Mischung aus futuristischer Härte und JRPG‑Drama sehr überzeugend.

Der Sound ist wuchtig, druckvoll und trägt enorm zur Atmosphäre bei.

  • satte Motoren
  • klare Effekte
  • ein Score, der die Intensität der Rennen verstärkt

Gerade in Kombination mit den Zwischensequenzen entsteht ein audiovisuelles Erlebnis, das sich deutlich von typischen Arcade‑Racern abhebt.

Fazit: Screamer liefert eine starke audiovisuelle Identität und ein Setting, das sich angenehm vom Genre‑Einheitsbrei abhebt. Grafik und Sound sind beeindruckend, die Welt ist spannend, und das Konzept hat Potenzial. Doch die Steuerung bremst den Spaß spürbar aus.

Wir fanden es sehr, sehr schade – denn mit einer präziseren Fahrphysik hätte Screamer ein echtes Highlight werden können.

GEWINNSPIEL: Screamer Day One Edition für Xbox Series X|S und PS5

Wir verlosen 2× Screamer — Day One Edition: je 1x für Xbox Series X|S und 1x für PlayStation 5. Mach mit und sichere dir die Chance auf realistische Renn-Action und beeindruckende Grafik! Fülle einfach unser Gewinnformular aus:

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Teilnahmeschluss: 15. April 2026, 23:59 h.

Die Gewinner werden per Zufallsziehung ermittelt und innerhalb von 7 Tagen per Email benachrichtigt. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen, wird ein Ersatzgewinner gezogen. Der Gewinn wird kostenfrei zugeschickt, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Viel Erfolg — und möge die beste Runde gewinnen!

Review: Superman

+++ Spoilerfreie Review +++

Wir waren gestern bei der Vorpremiere zum neuem Superman Film im Cinemotion Bremerhaven. Warum veranstaltet man so eine trostlose Preview. Es gab Zeiten da war so etwas ein Event. Ich denke da an die Vorpremieren von Star Wars in den späten 1990er Jahren im geliebten Aladin Filmtheater zurück. Es lief schon bei Warten im Saal der Soundtrack, Uwe Zander kam und verloste Merch. Das war Stimmung. Heute sieht das ganz anders aus. Keine Poster oder Aufsteller, nichts. Vielleicht hat auch Warner Bros. dem Cinemotion nichts geschickt, was traurig wäre. Dann ging es in Saal 1, was erfreulich war, da hier Dolby Atmos verfügbar ist. Nach der üblichen Werbung und Trailer ging es dann endlich los.

Als Superman-Fan, der mit den ikonischen Christopher-Reeve-Filmen aufgewachsen ist, fühlte sich James Gunns „Superman“ auf eine sehr besondere Weise richtig an. David Corenswet bringt nicht nur den Mythos, sondern auch die Wärme und Verletzlichkeit eines modernen Clark Kent mit, die uns einst Reeve so unvergesslich nahebrachte. Der Film schafft es, ein Gefühl von Hoffnung und Größe zu erzeugen, das Superman immer verkörpert hat.

Auch das Ensemble um ihn herum verdient Applaus:

Lex Luthor (Nicholas Hoult) ist keine bloße Karikatur, sondern zeigt sich sowohl als brillant skrupellos wie auch überraschend abgründig – genau das, was ein wirklich guter Luthor sein sollte.

Mr. Terrific (Edi Gathegi) überzeugt mit Intelligenz und Charisma und bringt eine erfrischende Dynamik ins Team.

Und Guy Gardner (Nathan Fillion)? Grenzwertig, laut, provokant – und genau deshalb perfekt. Gunn versteht, wie man Figuren vielschichtig und dennoch treu ihrer Essenz präsentiert.

Was man schnell bemerkt hat, die Kinder haben einen neuen Held: Krypto! Die kleinen Zuschauen waren in jeder Szene laut dabei, so soll es sein.

Aber etwas fehlt. Es ist dieses eine Detail, das mit Superman seit 1978 tief verwoben ist – das ikonische Intro mit John Williams’ epischem Thema. Dieses majestätische Musikstück war nie nur ein Soundtrack, sondern ein Versprechen: dass wir gleich Zeugen von etwas Großem, Unsterblichem, nahezu Mythischem werden. Gunns Version bringt viele neue Farben ins Bild, aber die emotionale Wucht dieses klassischen musikalischen Einstiegs hätte dem Film ein zusätzliches Gefühl von Großem und gewaltigem gegeben.

Trotzdem bleibt dieser Film für mich ein toller Superman-Film der modernen Ära – mit einer ehrlichen 4,5 von 5.

James Gunn hat es geschafft, Alt und Neu meisterhaft zu vereinen.

SUPERMAN an jetzt nur im Kino im Verleih von Warner Bros. Pictures Deutschland.

Mehr zum Film und Tickets: https://www.warnerbros.de/de-de/filme/superman