SAIL und Schiffbau-Auftrag stärken den Standort nachhaltig

Nie haben in Bremerhavens Hotels, Ferienwohnungen oder Campingplätzen mehr Menschen übernachtet als 2025. Die Stadt blickt auf ein erfolgreiches Tourismusjahr zurück und stellt mit beinahe 500.000 Übernachtungen eine neue Bestmarke auf. Wer dabei vor allem an die SAIL denkt, der irrt. 

Die Zahlen für das vergangene Jahr hat das Statistische Landesamt veröffentlicht. Ausgewertet wurden dabei die Daten von Unterkünften mit mehr als zehn Gästebetten, so dass zum Ende des Berichtsjahres 237.711 Ankünfte und 472.074 Übernachtungen standen – mehr als 42.500 Nächte mehr als im Vorjahr und auch ein Plus von 6.800 Nächten gegenüber dem bisherigen Rekordjahr – und Benchmark vor der COVID-Pandemie. Wer in Bremerhaven übernachtet, bleibt im Durchschnitt annähernd zwei Tage, dieser Wert ist seit Jahren stabil. Nach der leichten Delle im Jahr 2024 – nach besonders starken Jahren im Inlandstourismus – zeigt die Entwicklung nun wieder klar nach oben

„2025 war für Bremerhaven in vielerlei Hinsicht ein herausragendes Jahr“, sagt Oberbürgermeister MelfGrantz, Aufsichtsratsvorsitzender der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Der Übernachtungsrekord ist ein starkes Signal für den Standort.“ Ohne Zweifel war die SAIL im vergangenen Jahr das touristische Aushängeschild für die Stadt und die Region, für den Schub bei den Übernachtungen aber sorgte die Ankunft der „Disney Adventure“. Das größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff wurde bei der Lloyd Werft mehr als drei Monate lang fertiggebaut und ausgerüstet, bis zu 4000 Menschen kamen dazu in die Stadt und blieben teils wochenlang, um hier zu arbeiten.     

Tourismus: SAIL als internationales Aushängeschild

Über dem touristischen Jahr 2025 stand die SAIL. Mit mehr als 1,3 Millionen Besucherinnen und Besuchern, 250 Schiffen und Gästen aus aller Welt wurde die Seestadt im August erneut zum Zentrum der internationalen Windjammer-Szene. Neben den beeindruckenden Zahlen, die erstmals mit einer neuartigen, auf Antennensignalen von Smartphones resultierenden Messmethode ermittelt wurden, bleibt vor allem die Atmosphäre der fünf Sommertage im August in Erinnerung. Die Stadt präsentierte sich weltoffen, gastfreundlich und maritim geprägt. „Wir haben wieder einmal gezeigt, welch hervorragende Gastgeber wird sind“, urteilt Grantz. „Das Festival tut der Stadt gut und stärkt den Tourismus nachhaltig“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Berechnungen gehen davon aus, dass allein die SAIL für Umsätze von deutlich mehr als 30 Millionen Euro gesorgt hat – „für Gastronomie, Einzelhandel und Hotellerie ist das ein kraftvoller Impuls“, sagt Gerber. Die großen Segelschiffe im Hafen wurden von den Besuchern geradezu überrannt. Zur Lasershow und dem Feuerwerk drängten sich gleichzeitig 80.000 Menschen am Deich. „Der Erfolg der SAIL hat unsere kühnsten Erwartungen bei weitem übertroffen.“ Hochgerechnet kamen mehr als 170.000 Festival-Besucher jenseits von Niedersachsen aus dem übrigen Bundesgebiet, viele blieben für mehrere Tage – „die SAiL hat eindeutig nationale Strahlkraft“, sagt Gerber. „Bremerhaven darf stolz sein – die Welt war zu Gast an der Weser, und sie will wiederkommen.“ Denn nach der SAIL ist vor der SAIL – die Planung für den 14. bis 18. August 2030 haben bereits begonnen.

Industrie als Übernachtungsmotor

Dass im Jahr 2025 ein neuer Rekord bei den Übernachtungen aufgestellt wurde, ist allerdings weniger auf den klassischen touristischen Gast zurückzuführen, sondern ein Ergebnis des Geschäftsreiseverkehrs mit Besuchern aus aller Welt. Aufgeführt sind in der Statistik des Landesamtes Gäste aus mehr als 50 Nationen, die im Zusammenhang mit der Fertigstellung und Ausrüstung der „DisneyAdventure“ im Herbst nach Bremerhaven kamen und auch deutlich länger blieben als der statistisch durchschnittliche Bremerhaven-Tourist. „Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig unsere maritime Industrie für Bremerhaven ist“, so Grantz. „Tourismus und Wirtschaft sind keine Gegensätze – sie stärken sich gegenseitig.“ Nach einem touristisch schwachen Jahresauftakt für die Hotellerie sorgte der große Werftauftrag für einen „goldenen Herbst“ bei den Hotels und Zuwächsen bei den ausländischen Gästen von insgesamt 20 Prozent.

Insgesamt stieg die Zahl der Übernachtungen in Bremerhaven im Vergleich zu 2024 um 9,9 Prozent. Dabei hält der Trend an, Ferienwohnungen zu buchen oder einen Stellplatz auf einem Campingplatz – beide Bereiche wuchsen mit einem Plus von 22,4 Prozent erneut deutlich stärker als die Hotellerie. Für die beiden von der Erlebnis Bremerhaven GmbH betriebenen Reisemobilstellplätze kann ein ähnliches gutes Jahr wie 2024 bilanziert werden. Zwar wurden mit gut 18.000 erfassten Übernachtungen auf den Stellplätzen am Fischkai und an der Doppelschleuse 5.000 weniger als im Vorjahr notiert, aber die Plätze waren zusammen auch sechs Wochen geschlossen, weil sie modernisiert wurden. „Wir haben 350.000 Euro in neue Stromsäulen und eine Automatisierung investiert“, erklärt Gerber. Die 110 Plätze können nun auch online reserviert werden, was die Reise komfortabler macht. „Mit dieser Investition reagieren wir auf die wachsenden Ansprüche der Wohnmobilreisenden und setzen auf Servicequalität und Verlässlichkeit. Bremerhaven wird so als maritimes Reiseziel attraktiver.“

Museen auf Wachstumskurs

Die großen Bremerhavener Museen und Erlebniswelten konnten 2025 bis auf den Zoo am Meer alle zulegen und 874.568 Besucher begrüßen. Mit 402.000 Gästen bleibt das Klimahaus besucherstärkste Attraktion im Land Bremen, das Deutsche Schifffahrtsmuseum legte rund 20 Prozent zu. „Bremerhaven besitzt mit seinen Wissens- und Erlebniswelten weiterhin ein starkes Profil im Städte- und Kulturtourismus“, sagt Gerber.

Neue Vertriebsstrategie und digitale Präsenz

Ein wichtiger Baustein der positiven Entwicklung ist die strategische und organisatorische Weiterentwicklung der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Mit der eigenen Website bremerhaven-erleben.de wird die digitale Sichtbarkeit des Tourismusortes deutlich gestärkt. Parallel dazu intensivierte die Gesellschaft ihre Vertriebsaktivitäten im Gruppen- und Busreisesegment. Grundlage aller Maßnahmen ist das Tourismuskonzept 2030, das Schwerpunkte bei Markenprofil, Zielgruppenansprache und der ganzjährigen Positionierung Bremerhavens als attraktives Reiseziel setzt. Ziel ist es, zusätzliche Anlässe zu schaffen, Deutschlands größte Stadt an der Nordsee zu besuchen. Der Tourismus ist in Bremerhaven mit 272,7 Millionen Euro Bruttoumsatz ein wichtiger Wirtschaftszweig. Deshalb hat die Stadt Bremerhaven auch ihr Tourismuskonzept bis zum Jahr 2030 fortgeschrieben. „Unser Ziel ist ein Tourismus, der Bremerhaven als lebenswerte, innovative und nachhaltige Seestadt stärkt“, sagt Grantz. Und Gerber ergänzt: „Das maritime Erlebnis als Kernbotschaft und unsere Profilthemen sind stimmig. Bremerhaven steht für Hafen und Wissenschaft, für Fisch und Genuss. Aber Gäste möchten zunehmend auch Stadt und Leute entdecken, sich wie Einwohner auf Zeit fühlen. Hier neue Angebote zu entwickeln, soll zu unserer Strategie gehören.“

Herausforderung Haushaltskonsolidierung

Die Aufgaben stellen sich jedoch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung wird die Erlebnis Bremerhaven GmbH künftig mit 58 Beschäftigten statt bislang 83 die gemäß ihrem Gesellschaftsvertrag benannten Aufgaben in Tourismus, Veranstaltungen und Marketing erfüllen müssen. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung“, so Gerber. „Effizienz, klare Prioritäten und strategische Fokussierung sind jetzt entscheidend, um die notwendige positive Entwicklung der Tages- und Übernachtungsgäste sicherzustellen“. Ziel bleibe es, die Stadt als maritimes Erlebnisziel mit hoher Lebensqualität weiter zu profilieren – für Gäste ebenso wie für die Menschen, die hier leben.

Hervorragende Zahlen zum Jahresende

Bei den Buchungen im Bremerhavener Reisejahr 2025 fällt auf, dass bei den Ankünften sechs der zwölf Monate noch schwächer waren als das ohnehin schon schwache Jahr 2024. Bei den Übernachtungen sah es dagegen ganz anders aus: Ab April lag jeder Monat deutlich über dem Vorjahresmonat mit der Spitze im Oktober mit einem Plus von 21 Prozent. „Wer nach Bremerhaven kam, ist deutlich länger geblieben“, erklärt das Gerber. Die stärksten Zuwächse ab September erklären sich durchgehend mit der Ausrüstung der „Disney Adventure“ und ausländischen Geschäftsreisenden, die teilweise für Wochen ein Zimmer gebucht hatten. Die durchschnittliche Auslastungsquote der 12 Hotels von 43,6 Prozent ist der beste Wert der vergangenen zehn Jahre. „Die Zahlen machen uns deutlich, wie wichtig Erfolge der heimischen Wirtschaft und vor allem der Werften auch für Hotels und Gastronomie sind“, sagt Grantz.

Der Kreuzreisemarkt bleibt für Bremerhavens Hotels von großer Bedeutung. Das spiegelt sich auch in den Zahlen bei Ankünften und Übernachtungen. Am Kreuzfahrtterminal wurden 2025 rund 292.000 Passagiere gezählt, wovon rund 10 % als Übernachtungsgäste vorab anreisen. Bremerhaven bleibt einer der wichtigsten Turnaround-Häfen in Nordeuropa, in denen Reisen starten oder enden. Mit der Ankunft der „Queen Mary 2“ erlebte die Stadt einen besonderen Anlauf.

Disney Adventure kehrt nach Werftprobefahrt zurück – Dockschleusung in Bremerhaven erwartet

Die 342 Meter lange Disney Adventure der Disney Cruise Line befindet sich seit dem vergangenen Wochenende auf Werftprobefahrt. Im Skagerrak, zwischen der Nordspitze Dänemarks und Norwegen, wurden in den letzten Tagen umfangreiche Tests entlang der norwegischen Rinne mit Meerestiefen von bis zu 700 Metern durchgeführt.

Den Aufzeichnungen des Automatischen Identifikationssystems (AIS) zufolge fuhr das Schiff mehrere Schleifen und legte zeitweise Stopps mitten im Wasser ein. An Bord befinden sich rund 2.500 Personen, darunter Crew-Mitglieder, Werftangestellte und Zulieferer.

Seit Freitagmorgen hat die Disney Adventure das Testgebiet verlassen und steuert nun die südliche Nordsee sowie die Deutsche Bucht an. Berichten zufolge wird das Schiff am Sonntagmorgen zwischen 5 und 7 Uhr erneut in Bremerhaven erwartet. Anschließend soll der Kreuzfahrtriese durch eine Dockschleusung in den Kaiserhafen zurückkehren. Das Hochwasser wird für etwa 7:45 Uhr angegeben.

In den kommenden Wochen sollen die umfangreichen Ausrüstungsarbeiten im Inneren des Schiffs an der Ausrüstungskaje der Lloyd Werft fortgesetzt werden. Landseitig stehen drei große Mobil-Autokrane bereit, um Material an Bord zu bringen und Abfälle zu entfernen.

Unklar ist derzeit, ob der ursprünglich geplante Verholtermin an die Columbuskaje am 19. Dezember noch gilt. Über das Kreuzfahrtterminal sollten die restlichen internationalen Crewmitglieder sowie zahlreiche Einrichtungsgegenstände an Bord gelangen.

Die Disney Adventure soll Bremerhaven spätestens am 4. Januar 2026 mit Zielhafen Singapur verlassen, wenn möglich früher. Nach aktuellen Angaben ist die Taufe in Singapur für Anfang März nach der Ankunft geplant; die Jungfernfahrt ist für den 10. März vorgesehen. Anschließend ist ein mindestens fünfjähriger Einsatz im asiatischen Markt geplant.

Riesiges Kreuzfahrtschiff kommt nach Bremerhaven

Auf nach Bremerhaven: Die Meyer Werft wird das größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff bei der renommierten Lloyd Werft zu Ende bauen. Die „Disney Adventure“ wird mit einer besonderen Aktion in den Überseehafen geholt und dann rund einen Monat lang dort ausgerüstet. Der Disney-Konzern wird den Neubau auch in Bremerhaven übernehmen.  

Bremerhaven ist immer wieder Anlaufpunkt für große oder besondere Schiffe, aber der Anblick der „Disney Adventure“ ist auch für die „Sehleute“ der Region einmalig. Am Dienstagnachmittag soll der Neubau ankommen und zunächst an der Columbuskaje anlegen. 342 Meter lang, 46 Meter breit und rund 70 Meter hoch ist der Kreuzfahrtgigant mit Platz für mehr als 9000 Menschen. In Asien soll das Schiff verkehren. Bis zur Inbetriebnahme Mitte Dezember sind es zwar noch drei Monate, doch die Zeit ist knapp für die anstehenden Restarbeiten, und dafür kommt der Neubau nach Bremerhaven.

Das Schiff ist länger als die Schleusenkammer

Wenn die „Disney Adventure“ nach Abschluss einer ersten Probefahrt die Nordspitze des Containerterminals erreicht, wird zunächst der Hafenlotse an Bord gehen, mehrere leistungsstarke Hafenschlepper werden das Schiff an den Haken nehmen und an die Columbuskaje bugsieren, denn: in den Hafen geht’s nur bei Hochwasser. Auf der Weser und im Hafen muss der Wasserstand gleich hoch sein, damit beide Tore der Kaiserschleuse gleichzeitig aufgefahren werden können. Denn die „Disney Adventure“ ist fast 40 Meter länger als die Schleuse und zu beiden Seiten bleiben auch nur knapp fünf Meter Platz.  Diese Dockschleusung soll in der Nacht zu Mittwoch um 3 Uhr stattfinden – nicht die beste Zeit für Schaulustige, aber der Hafen schläft nie.

Hafenrundfahrt hat Neubau als Ziel

Die „Disney Adventure“ wird im Kaiserhafen fest vertäut. Dieser Bereich ist Arbeitsgebiet der Lloyd Werft und somit für Besucher nicht zugänglich.

Micky und Minnie Mouse schwingen am Heck des Schiffes den Pinsel, so als wollten sie den Namen auf den Rumpf malen. Aus nächster Nähe wird das in den nächsten Wochen am besten während einer Hafenrundfahrt zu sehen sein. Die Reederei HaRuFa startet hierfür bis zu sechs Mal täglich am Südende des Neuen Hafens.

Gebaut wurde die „Disney Adventure“ in Wismar von der Meyer Werft. Dass dieses Disney-Schiff nun nach Bremerhaven kommt, hängt auch mit Situation in der Bucht von Wismar zusammen – die Wassertiefe dort ist zu gering für das vollständig ausgerüstete Schiff. Die „Disney Adventure“ hätte den Hafen nicht verlassen hätte können.

Meyer Werft rüstet Neubauten seit 15 Jahren in Bremerhaven aus

In Bremerhaven ist das kein Problem:  Alle schweren Einrichtungsgegenstände, die zu viel Gewicht und somit zu viel Tiefgang produziert hätten, werden erst hier an Bord gebracht – etwa die komplette Hotelausrüstung. Für die Ausrüstung von Kreuzlinern und auch für die Ablieferung der Neubauten ist Bremerhaven ein bewährter Standort für die Meyer Werft. Seit 15 Jahren entscheidet sich die Werft regelmäßig für Bremerhaven. Dabei war auch schon das erste Schiff, das hier 2010 von Meyer ausgerüstet wurde, eines von Disney: die „Disney Dream“.

Bremerhavens Nähe zur Nordsee ist für solch ein Projekt strategisch von Vorteil für Probefahrten.

Im Freihafen fällt keine Umsatzsteuer an

Interessant für offizielle Schiffsübergaben ist der Überseehafen auch aufgrund des Freihafen-Status – Umsatzsteuer fällt hier nicht an. Im Fall der „Disney Adventure“ ist dies aber nicht notwendig, da die Reederei das seinerzeit unfertige Schiff vor drei Jahren aus der Insolvenz der MV-Werften für geschätzt rund 40 Millionen Euro gekauft hat. Branchenkenner meinen, dass Um- und Ausbau des Schiffes dann noch einmal rund eine Milliarde Euro gekost haben.

Auf dem angemieteten Gelände der Lloyd Werft stehen der Meyer Werft für die kommenden Wochen Krananlagen, Ver- und Entsorgungseinrichtungen und natürlich auch das Know-how der Mitarbeiter der Bremerhavener Traditionswerft zur Verfügung. Im Bereich der neuen Ausrüstungskaje gibt es ausreichend Platz für das Baumaterial sowie Büro- und Sozialcontainer. Die Rede ist von rund 4.500 Arbeitern, Crewmitgliedern und Lieferanten, die bis Mitte Oktober noch auf dem Schiff arbeiten werden.

Nach derzeitiger Planung geht die „Disney Adventure“ Ende September auf eine mehrtägige Probefahrt. Nach der Rückkehr bleibt das Kreuzfahrtschiff nach derzeitigem Stand bis zum 13. Oktober in Bremerhaven. 

Auch eine Achterbahn gibt es für die Passagiere an Bord

Das Schiff verfügt über 2.200 Kabinen und bietet Platz für 6.700 Passagiere sowie etwa 2.500 Crewmitglieder. An Bord gibt es sieben Themenzonen, etwa eine sogenannte Marvel Landing inklusive erster Disney-Achterbahn auf See, einen Toy Story Place, einen Moana-Poolbereich und einen Disney Imagination Garden. Zudem kann das Schiff Methanol als Treibstoff nutzen, bisher noch ein Novum in der Kreuzfahrtindustrie