Kennt ihr das? Ihr wollt etwas zu essen bestellen, öffnet die üblichen Apps – und es ist immer dasselbe. Döner hier, Bowls da und Pizza, wirklich viel Pizza. Aber manchmal hat man einfach Lust auf etwas richtig Gutes. Einen saftigen Burger von B‑Burger BAR, ein echtes Baguette von Monsieur Crouque, Leckeres von Grosch oder Spezialitäten vom besten Italiener der Stadt, La Piazza. Genau das geht jetzt.
Die lokale Handelsplattform Wolt ist heute in Bremerhaven gestartet und ermöglicht Bestellungen bei fast 50 Partnern aus Gastronomie und Handel. Zum Start sind sowohl lokale Favoriten wie Pizzaria Dolce Vita, Servus, Casper David & Co. als auch bekannte Ketten wie McDonald’s, Loco Chicken und Subway vertreten. Das Angebot soll kontinuierlich erweitert werden. Die Lieferzeit liegt bei rund 35 Minuten, geliefert wird in die Innenstadt, nach Lehe, Geestemünde und bis nach Wulsdorf.
Über die Wolt‑App oder die Webseite können Nutzer Speisen von Restaurants sowie Produkte von Händlern wie dem EDEKA Center Streubel bestellen. Für Gastronomen und Einzelhändlern bietet Wolt eine digitale Verkaufsfläche, um neue Kunden zu erreichen – ohne eigenen Online‑Shop, Bezahlsystem oder Lieferservice.
Zum Start in Bremerhaven kündigt Wolt zudem Vergünstigungen auf Liefergebühren sowie weitere Aktionen und Rabatte an. Neukund:innen erhalten in der ersten Woche bei ausgewählten Partnern beispielsweise zwei Gerichte zum Preis von einem.
Mit „Wolt for Work“ bietet das Unternehmen außerdem einen Service für Firmen an. Unternehmen können ihren Mitarbeitenden künftig bezuschusste Essensbestellungen ermöglichen – etwa für gemeinsame Mittagessen im Büro, die Versorgung im Home‑Office oder für Snacks und Bürobedarf. Die Abrechnung erfolgt zentral über ein festgelegtes Budget mit monatlicher Übersicht und klaren Richtlinien.
Wir haben den neuen Lieferservice heute selbst getestet und bei unserem Stammrestaurant bestellt. Die Lieferung kam pünktlich an, und das Essen hatte die gewohnte Qualität – genauso, wie man es dort erwartet.
Zum Start von Wolt in Bremerhaven, verlosen wir 3 Gutscheine a 30 €! Wer gewinnen möchte, füllt bitte unser Formular aus:
Stephanie Johannsen vom Gesundheitsamt Bremerhaven (links) und Rieke Kupfer, Gesundheitsfachkraft im Quartier, werben für den Hitzeaktionstag 2026 im Seniorentreffpunkt Altbürgerhaus. Foto: Magistratspressestelle / Arnd Hartmann
Am Donnerstag, 11. Juni 2026, findet der bundesweite Hitzeaktionstag statt. Auch Bremerhaven beteiligt sich daran und informiert über gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen sowie über geeignete Schutzmaßnahmen.
Heiße Tage und längere Hitzeperioden nehmen infolge des Klimawandels zu. Hohe Temperaturen können insbesondere für ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen, Säuglinge, Schwangere und Kinder zur Belastung werden. Auch Wohn- und Arbeitsbedingungen sowie fehlende kühle Rückzugsorte können das Risiko erhöhen.
Stadträtin Andrea Toense, Dezernentin für Gesundheit, Umwelt und Klima, betont die Bedeutung frühzeitiger Aufklärung über gesundheitliche Risiken und Schutzmöglichkeiten.
Zum Hitzeaktionstag bieten die Gesundheitsfachkräfte im Quartier der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Bremerhaven eine Informationsaktion an. Sie findet am Donnerstag, 11. Juni 2026, von 9.00 bis 12.00 Uhr im Seniorentreffpunkt Altbürgerhaus im Stadtpark Lehe statt. Besucherinnen und Besucher erhalten dort praktische Hinweise zum Schutz vor Hitze – sowohl für sich selbst als auch für Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn oder betreute Personen.
Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören unter anderem ausreichendes Trinken, das Vermeiden körperlicher Anstrengung während der heißesten Tageszeit, das Kühlen von Wohnräumen sowie besondere Aufmerksamkeit gegenüber gefährdeten Personen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden durch Stadtrat Maximilian Charlet ausgezeichnet (von links): Jonas Hummel, Maximilian Charlet, Fiona Brinker, Dieter Rehrbehn, Joachim Pahl, Britta Plönges und Klaus Kanngeter. Foto: Magistratspressestelle / Florian Zinn
Am Donnerstag, den 4. Juni 2026, hat die Stadt Bremerhaven die Gewinnerinnen und Gewinner des vierten Bremerhavener Sanierungspreises ALTwieNEU geehrt. Stadtrat Maximilian Charlet, Dezernent für den Bereich Bau, übergab die Urkunden und eröffnete die Ausstellung zu den Sanierungsprojekten im Foyer des Technischen Rathauses an der Fährstraße.
„Ich bin begeistert von den vielseitigen Bewerbungen und der Kreativität, die die Saniererinnen und Sanierer bei der Modernisierung ihrer Immobilien einfließen ließen“, sagte Stadtrat Charlet. „Mit diesem Wettbewerb bringen wir zum Ausdruck, welch hohen Stellenwert die Altbausanierung für unsere Stadt besitzt. Wer einen Altbau sensibel modernisiert, bewahrt nicht nur kulturelles Erbe, sondern leistet zugleich einen aktiven Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen“, so Charlet.
Den ersten Platz vergab die Jury gleich zweimal: Sowohl Umbau und Aufstockung eines Bunkers aus dem Jahr 1943 als auch die denkmalgerechte Sanierung eines Wohn- und Geschäftshauses aus dem Jahr 1892 begeisterte die Jury gleichermaßen.
Eine Ausstellung im Foyer des Technischen Rathauses informiert bis zum 3. Juli 2026 über die elf Projekte, die es in die Endrunde des Wettbewerbs geschafft haben. Foto: Magistratspressestelle / Florian Zinn
Zum Umbau/Aufstockung des Bunkers Am Leher Tor 8 befand die Jury, dass aus einem ungenutzten Hochbunker durch eine zweigeschossige Aufstockung ein skulptural wirkender Solitär geschaffen wurde. Im Bunker wurden Fensteröffnungen hergestellt und neben der Haustechnik auch ein Atelier untergebracht. Der Neubau wurde auf die Grundfläche der ehemaligen Bunkeranlage aufgesetzt und mit vielfältigen Energieerzeugungs- und Energiesparmaßnahmen ausgeführt. Durch den Anbau eines Aufzugs wurde Barrierefreiheit geschaffen. Der Hochbunker ist trotz Umbau als solcher innen und außen noch klar ablesbar und vom Bestand abgesetzt. Die Jury sieht in diesem Objekt ein gelungenes Beispiel dafür, wie aus einem leerstehenden schwierigen Zweckbau mit viel Engagement und qualitätsvoller Bauwerksgestaltung ein Wohngebäude mit hohem Wiedererkennungswert wird. Die Bauleute Britta Plönges und Klaus Kanngeter freuten sich sichtlich über den verdienten ersten Platz.
Das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus an der Potsdamer Straße 1 wurde umfassend denkmalgerecht saniert und mit zwei Anbauten versehen. Beim zweigeschossigen Anbau des Wintergartens wurde laut Jury die Formensprache der Fassade des Haupthauses weitergeführt und der Technikanbau in Holzrahmenbauweise vom Bestand und der ersten Erweiterung gestalterisch abgesetzt. Durch den Einbau eines Aufzuges werden die Obergeschosse barrierefrei erschlossen. Eine Innendämmung bzw. technische und konstruktive Änderungen passen das Gebäude an die heutigen energetischen und gestalterischen Anforderungen an. Auch hier ist sich die Jury einig, dass das Projekt auf vorbildliche Weise zeigt, wie dies auch durch sensiblen Umgang mit dem Bestand, bei dem der Charakter des Hauses erhalten bleibt, gelingen kann. Die Bauleute Susanne Suffrian-Rehrbehn und Dieter Rehrbehn freuten sich über den Erfolg bei diesem Wettbewerb und den damit verbundenen ersten Platz.
Den dritten Preis erhielt eine Stadtvilla aus den 1930er Jahren in der Hohenstaufenstraße 22 als ein gelungenes Beispiel dafür, wie durch geringe bauliche Eingriffe ein Bestandsgebäude an die aktuellen Lebenszyklen der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst werden kann und gleichzeitig durch qualitätsvolle Einbauten eine moderne Gestaltung geschaffen wird. Für drei junge Paare ließ sich der Wunsch nach einem gemeinschaftlichen Wohnen auf drei Ebenen realisieren.
Neben der Kategorie „Ein-/Mehrfamilienhäuser“ gab es die Möglichkeit, sich mit einem „Sonderbau“ zu bewerben. Das „findus“ bewarb sich mit der sanierten Immobilie in der Bürgermeister-Smidt-Straße 218 als Café und Backstube und erhielt eine Anerkennung. Nach einem Leerstand von über zehn Jahren wurden zwei Gewerbeeinheiten zusammengelegt und wiederbelebt. Die Jury erkennt die Veränderung hin zu einer individuell erleb- und erkennbaren flexiblen Gewerbeeinheit an, bei welcher das Café in das Viertel ausstrahlt und als Vorbild dienen kann, wie ressourcenschonend und mit geringen konstruktiven Veränderungen ein lebendiger moderner Treffpunkt entsteht.
Die Jury – bestehend aus Oberbürgermeister, Baudezernent, Vertretenden des Bauordnungsamtes und des Stadtplanungsamtes sowie der Architektenkammer Bremen, der Kreishandwerkerschaft und des Bremer Energie-Konsens – legte bei Ihrer Entscheidung die folgenden Kriterien zu Grunde:
Qualitätsvolle Bauwerkgestaltung
Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz
Zeitgemäße Gestaltung der Wohnungsgrundrisse / Anpassung an Lebenszyklen
Funktionalität / Barrierefreiheit
Energetische Aspekte
Alle elf Projekte, die in die Endrunde des Wettbewerbs gekommen sind, präsentieren sich in einer Ausstellung im Foyer des Technischen Rathauses (Fährstraße 20), die während der Öffnungszeiten bis zum 3. Juli 2026 besucht werden kann. Während der Langen Nacht der Kultur am Samstag, den 13. Juni 2026, haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich die Ausstellung von 18.00 bis 22.00 Uhr anzuschauen.
Das Bürgerbüro Altbauten organisierte die Vergabe des Bremerhavener Sanierungspreises ALTwieNEU. Als zentrale Anlaufstelle für all diejenigen, die Altbauten in der Stadt Bremerhaven besitzen oder erwerben möchten, bietet das Bürgerbüro Altbauten Hilfe an. Es vermittelt die notwendigen Kontakte, wenn es um Fragen von Fördermöglichkeiten oder Maßnahmen zur Energieeinsparung geht. Das Bürgerbüro Altbauten ist unter der Telefonnummer 590-3204 zu erreichen.
Auf der Internetseite des Bürgerbüros Altbauten (www.buergerbuero-altbauten.de) sind alle Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern des vierten Bremerhavener Sanierungspreises ALTwieNEU dargestellt. Eine Broschüre zum Bremerhavener Sanierungspreis 2026 steht als Download bereit. In Papierform ist diese Broschüre im Technischen Rathaus erhältlich.
Die Kinderrechteflagge steht künftig als sichtbares Zeichen für die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Foto: Amt für Jugend, Familie und Frauen / Kara Winkler
Mit einer gemeinsamen Feier am Dienstleistungszentrum Grünhöfe (DLZ) wurde am Dienstag, dem 12. Mai 2026, erstmals offiziell die Kinderrechteflagge für den Ortsteil übergeben. Rund 40 Kinder aus verschiedenen Einrichtungen in Grünhöfe nahmen gemeinsam mit Fachkräften, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie zahlreichen Gästen an der Veranstaltung teil.
Die Flagge steht künftig als sichtbares Zeichen für die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil. Überreicht wurde sie im Rahmen des Engagements des Aktionsbündnisses „Weltkindertag in Grünhöfe“, das sich seit 2018 für Kinderrechte, Beteiligung und Mitbestimmung im Ortsteil einsetzt.
Bei der Übergabe machten Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren und Martin Günthner, Dezernent für Soziales, Arbeit, Jugend, Familie und Frauen, deutlich, dass Kinderrechte nicht nur an besonderen Aktionstagen eine Rolle spielen dürfen, sondern im Alltag von Politik, Verwaltung und Gesellschaft verankert werden müssen.
Stadtverordnetenvorsteher von Haaren würdigte insbesondere das große Engagement der Kinder und der beteiligten Einrichtungen. Die Flagge sei ein sichtbares Gemeinschaftswerk aus dem Stadtteil: Über 7.000 Kinder hatten sich im Rahmen der vergangenen Weltkindertage mit dem Thema Kinderrechte beschäftigt und eigene Beiträge zur Gestaltung eingebracht.
Stadtrat Günthner betonte, dass die Flagge nicht nur ein Symbol sei, sondern auch ein Auftrag. Kinderrechte umfassten unter anderem Schutz, Förderung, Bildung und Beteiligung. Sie müssten in kommunalen Entscheidungen mitgedacht und im Alltag konkret umgesetzt werden.
Die Kinderrechteflagge macht dieses Engagement sichtbar: Aus zahlreichen kleinen Leinwänden, die von Kindern aus dem Ortsteil gestaltet wurden, entstand ein großes Mosaik, das nun auf der Flagge zu sehen ist.
Zusätzlich konnten sich Besucherinnen und Besucher vor Ort eine kleine Ausstellung mit Broschüren und Materialien der vergangenen Weltkindertage seit 2018 anschauen. Die Ausstellung zeigte, wie sich das Engagement für Kinderrechte und Beteiligung im Ortsteil in den vergangenen Jahren entwickelt hat und welche vielfältigen Aktionen gemeinsam umgesetzt wurden.
Das Aktionsbündnis „Weltkindertag in Grünhöfe“ besteht aus zahlreichen Einrichtungen und Partnern im Ortsteil. Dazu gehören unter anderem die im Dienstleistungszentrum Grünhöfe ansässigen Einrichtungen der Jugendförderung Bremerhaven, der Kinder- und Jugendbeauftragte, verschiedene Kitas und Schulen, das Familienzentrum Braunstraße, die Stadtbibliothek sowie der Kinderschutzbund Bremerhaven. Alle genannten Einrichtungen und Partner sind aktive Teile des Bündnisses und setzen sich gemeinsam dafür ein, Kinderrechte im Alltag sichtbar zu machen und Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen zu stärken.
Die Kinderrechteflagge soll künftig jedes Jahr rund um den Weltkindertag in Grünhöfe gehisst werden und dauerhaft an die Bedeutung von Schutz, Förderung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erinnern.
Die Stadt Bremerhaven reagiert enttäuscht auf den Rückzug der Dieckell-Gruppe aus dem Projekt „Wulsdorfer Mitte“. Das Unternehmen will die Planungen wegen stark gestiegener Bau- und Finanzierungskosten nicht selbst umsetzen und sucht stattdessen einen neuen Investor.
Baudezernent Maximilian Charlet sprach von einem „herben Rückschlag“ – sowohl für den Stadtteil Wulsdorf als auch für die Stadtverwaltung und die beteiligten Beschäftigten. Besonders bedauerlich sei die Entscheidung, weil nach Angaben der Stadt innerhalb weniger Wochen alle noch offenen Punkte des seit mehr als zehn Jahren laufenden Verfahrens abgeschlossen werden sollten.
Nach Darstellung der Stadt lagen bereits 2023 ein gültiger Bebauungsplan sowie eine Baugenehmigung vor. Die Dieckell-Gruppe habe sich jedoch entschieden, das Projekt 2024 neu zu planen. Dadurch seien weitere Anpassungen notwendig geworden, darunter Änderungen am Bebauungsplan, neue Gebäudeanordnungen, mehr Wohnungen und der Verzicht auf eine Tiefgarage.
Laut Charlet sollten die überarbeiteten Planungen sowie die notwendigen Beschlüsse noch im Juni durch die städtischen Gremien behandelt werden. Die Verwaltung habe das Projekt priorisiert und die Verfahren in vergleichsweise kurzer Zeit bearbeitet.
Trotz des Rückzugs sieht die Stadt weiterhin gute Entwicklungschancen für die „Wulsdorfer Mitte“. Das Vorhaben gilt als eines der wichtigsten städtebaulichen Projekte im Stadtteil. Geplant sind neue Wohn- und Geschäftsflächen sowie eine Neuordnung der Verkehrsführung rund um die Weserstraße.
Nach Angaben der Stadt bleiben auch die vorgesehenen Einzelhändler grundsätzlich am Standort interessiert. Deshalb soll der geänderte Bebauungsplan trotz des Investorenausstiegs beschlossen werden, um einem möglichen Nachfolger ein weitgehend vorbereitetes Projekt übergeben zu können.
Die Stadt hatte seit 2015 umfangreiche Vorarbeiten geleistet. Dazu zählen unter anderem Grundstücksankäufe, Verkehrs- und Infrastrukturmaßnahmen, Leitungsverlegungen, Abrissarbeiten sowie die Vorbereitung des Umbaus der Kreuzung Weserstraße/Lindenallee. Diese gilt derzeit weiterhin als Baustelle. Ziel sei es nun, die Verkehrssituation möglichst schnell zu verbessern und eine langfristige Perspektive für Wulsdorf zu schaffen.
Der Warner Bros. Pictures-Film „The Bride!“ feiert am Freitag, den 22. Mai, seine weltweite Streaming-Premiere exklusiv auf HBO Max. „The Bride!“, geschrieben, inszeniert und produziert von Maggie Gyllenhaal, vereint die Oscar-, BAFTA- und Golden-Globe-Preisträgerin Jessie Buckley mit Christian Bale sowie Annette Bening, Jake Gyllenhaal und Penélope Cruz. Ebenfalls ab dem 22. Mai wird eine Version von „The Bride!“ mit Amerikanischer Gebärdensprache (ASL) exklusiv auf HBO Max verfügbar sein, interpretiert von ASL-Gebärdensprachdolmetscherin Yamila Davis und inszeniert von Rosa Lee Timm.
„Frank“ reist ins Chicago der 1930er-Jahre, um den visionären Wissenschaftler Dr. Euphronious zu bitten, ihm eine Gefährtin zu erschaffen. Die beiden reanimieren eine ermordete junge Frau – „die Braut“ ist geboren. Doch was sich daraufhin entfaltet, sprengt all ihre Erwartungen: Mord! Besessenheit! Eine entfesselte, radikale Kulturbewegung! Und gesetzlose Liebende in einer wilden und explosiven Romanze!
Weitere Produzenten neben Maggie Gyllenhaal sind Emma Tillinger Koskoff, Talia Kleinhendler und Osnat Handelsman Keren. Zu den Executive Producers zählen Carla Raji, David Webb und Courtney Kivowitz.
Trug sich auf der „Polarstern“ ins goldene Buch der Stadt Bremerhaven ein: Bundesministerin Dorothee Bär (Mitte) mit Bürgermeister Torsten Neuhoff (links) und Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren (rechts). Foto: Magistratspressestelle / Florian Zinn
Bremerhavens Bürgermeister Torsten Neuhoff hat am Freitag, dem 15. Mai 2026 das Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Institutes im Heimathafen Bremerhaven begrüßt. An Bord war auch die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, die sich in das goldene Buch der Stadt Bremerhaven eintrug.
Das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts war zuletzt in der Antarktis unterwegs und kehrte am Freitag nach 183 Tagen auf See nach Bremerhaven zurück, bevor es in die Werft geht. „Die Polarstern steht für wissenschaftliche Exzellenz und internationale Zusammenarbeit. Die aktuelle Expedition hat erneut gezeigt, wie unverzichtbar Forschung für unser Verständnis der globalen Veränderungen ist. Die Erkenntnisse über den dramatischen Rückgang des antarktischen Meereises machen deutlich: Die Folgen des Klimawandels sind keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie sind Realität. Umso wichtiger ist die Forschung darüber und ich bin froh, dass Bremerhaven der Ort ist, an dem Sie, liebe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich damit auseinandersetzen“, sagte Neuhoff bei der kurzen Begrüßungszeremonie an Bord.
Ebenso dankte der Bürgermeister der Bundesministerin für ihre Würdigung der Polarstern: „Dass Sie sich heute in das Goldene Buch der Stadt eintragen, ist ein Zeichen der Anerkennung für den Wissenschaftsstandort Bremerhaven, für die Arbeit des AWI und für all jene, die mit ihrer Forschung helfen, die großen Herausforderungen unserer Zeit besser zu verstehen.“
Der Gutachterausschuss ist ein unabhängiges Gremium und ermittelt regelmäßig amtliche Bodenrichtwerte. Foto: Geschäftsstelle Gutachterausschuss
Anfang März 2026 tagte der Gutachterausschuss für Grundstückswerte (GAA) in Bremerhaven. Gemäß Baugesetzbuch werden in einem zweijährigen Rhythmus die Bodenrichtwerte für Bremerhaven ermittelt. Dem Ausschuss gehören unter dem Vorsitz von Marco Kewes, Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes, zehn ehrenamtliche Gutachter aus allen Teilen der Bau- und Immobilienwirtschaft Bremerhavens sowie ein Vertreter der Finanzbehörde an.
Nachdem in der vorherigen Bodenrichtwertsitzung 2024 die Bodenrichtwerte in allen Bereichen fortgeschrieben wurden, zeigen die Bodenpreise jetzt leicht nach oben. Die Auswertungen der Geschäftsstelle des GAA ergaben einen leichten Anstieg von rund 6 Prozent der aktuellen Bodenpreisindexreihe. Die Gutachter haben daher eine moderate Erhöhung der Bodenrichtwerte für das Jahr 2026 vorgenommen. Eine ähnliche Entwicklung ist in den angrenzenden Gemeinden des Landkreises Cuxhaven zu beobachten.
Bei den Teilmärkten Wohnbauflächen (individueller Wohnungsbau bzw. Geschoßwohnungsbau) und den Geschäftslagen (MI, MK) fand überwiegend eine Erhöhung von 10 €/m² bei den Bodenrichtwerten unter 300 €/m² und eine Erhöhung von 20 €/m² bei den Bodenrichtwerten höher als 300 €/m² statt. Für die gewerblichen Bodenrichtwertzonen wurde eine Erhöhung von 5 €/m² bzw. 10 €/m² beschlossen. Die Bodenrichtwerte der Geschäftslagen in der Innenstadt sowie der sonstigen Bodenrichtwertzonen (SF-Flächen) wurden fortgeschrieben. Für die Land- und Forstwirtschaftlichen Flächen erfolgte ein Abgleich mit dem Landkreis Cuxhaven.
In Einzelfällen kam es zu individuellen bzw. abweichenden Anpassungen von der allgemeinen Regel.
Neue Bodenrichtwertzonen wurden im Bereich des zukünftigen Werftquartiers und im Bereich des Gewerbegebietes Luneplate ausgewiesen.
Die Bodenrichtwerte werden für die Bundesländer Bremen und Niedersachsen in einem gemeinsamen Portal bereitgestellt und können ab sofort unter
Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der Altwulsdorfer Schule haben bereits an der Barfußexpedition „Wunderwelt Watt“ teilgenommen. Foto: Zoo am Meer Bremerhaven
Die Zooschule ist ein außerschulischer Lernort, der sich auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) spezialisiert hat. In Zusammenarbeit mit Dr. Gitta Rüscher (BNE-Fachberaterin in der Abteilung Schulentwicklung und Fortbildung des Schulamts – SEFO) wurde nun eine neue Expedition zum Thema Ökosystem Watt entwickelt, die Schülerinnen und Schülern die Tür zu echter Naturerfahrung öffnet, sie für ihre Heimat begeistert und unvergessliche Momente schenkt. Mit dem neuen Bildungsangebot „Wunderwelt Watt – Barfußexpedition vor unserer Haustür“ lädt die Zooschule des Zoos am Meer Bremerhavener Schulklassen dazu ein, das einzigartige Ökosystem Watt kennenzulernen.
Die Expedition richtet sich vor allem an Bremerhavener Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen, die keine zeitlichen oder finanziellen Möglichkeiten haben, das Wattenmeer in Cuxhaven oder Dorum zu besuchen. „Direkt an der Wesermündung gelegen haben wir auch in Bremerhaven ideale Bedingungen, um das Ökosystem Watt näher zu erkunden“, erklärt die Biologin Dr. Antje Mewes (Leiterin der Zooschule). „Im trichterförmigen Mündungsbereich (Ästuar) der Weser vermischen sich Süß- und Salzwasser zu Brackwasser. Diese nährstoffreichen Übergangsgebiete sind durch Gezeiten (Ebbe/Flut) und starke Sedimentation geprägt und bilden ökologisch enorm wertvolle Lebensräume.“
Foto: Zoo am Meer Bremerhaven
Barfuß und als Wattdetektive unterwegs, erkunden die Schulkassen den Wattboden, entdecken Spuren, Tiere, Pflanzen und den Einfluss des Menschen. Dank der Unterstützung der Bädergesellschaft Bremerhaven können Schülerinnen und Schüler Proben im Watt am Weser-Strandbad entnehmen, das nur wenige Schritte vom Zoo entfernt ist. „Ich möchte dem Zoo am Meer und dem Weser-Strandbad als außerschulische Lernorte mit dem Fokus Umweltbildung dafür danken, dass Schülerinnen und Schülern das vor der Haustür gelegene Watt und seine Bewohner hautnah erleben können und dabei professionell begleitet werden“, betont Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz (Dezernent für Schule und Kultur).
Im Zooschulraum mikroskopieren die Schülerinnen und Schüler und fertigen wissenschaftliche Zeichnungen an. Sie lernen, dass das Wattenmeer ein empfindliches Ökosystem ist, in dem jedes Element – selbst winzige Mikroorganismen im Sediment oder ein Stück Müll – Auswirkungen auf das Ganze hat. Genaues Beobachten, naturwissenschaftliches Arbeiten und das Naturerleben mit allen Sinnen stehen im Mittelpunkt. Dr. Antje Mewes freut sich auf den Besuch der Schulklassen: „Wenn der Wind durch die Haare fegt, die kühlen Füße auf dem Schlick rutschen und die kleinen Schlickkrebse an den Zehen kitzeln, dann wird die Abenteuerlust der Kinder geweckt und das Lernen zum echten Erlebnis.“
Kosten und Buchung
Wie für alle Zooschulexpeditionen gilt auch für die Expedition „Wunderwelt Watt – Barfußexpedition vor unserer Haustür“, dass bei entsprechender Anmeldung und Buchung über die Website der Zooschule keinerlei Kosten entstehen.
Termine für 2026
Die Barfußexpedition „Wunderwelt Watt“ mit einer Dauer von 3,5 Stunden in der Zeit von 8.30 bis 12.00 Uhr ist gezeitenabhängig und daher nur an folgenden Tagen buchbar:
Hier werden Interessierte zu Förderanträgen und allen weiteren Fragen rund um das Stadtjubiläum vom Projektbüro ausführlich und individuell beraten Copyright: Reichelt_Erlebnis Bremerhaven
Das Beratungsbüro für das Bremerhavener Stadtjubiläum 2027 hat in der H.-H.-Meier-Straße 6 seine Arbeit aufgenommen. Die großen gelben Lettern „200 BHV“ an den Schaufenstern weisen auf den bevorstehenden 200. Stadtgeburtstag hin. Das Büro dient als zentrale Anlaufstelle für alle, die eigene Projektideen für das Jubiläumsjahr entwickeln und umsetzen möchten.
Projektleiterin Benthe Stolz und ihr Team beraten Interessierte, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten Vorhaben bis zur möglichen Förderung. Für Projekte aus Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Wissenschaft und den Quartieren stehen insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Der aktuelle Förderaufruf läuft bis zum 30. April, ein weiterer ist für September angekündigt.
Bürgermeister Torsten Neuhoff eröffnet gemeinsam mit Marie Garms und Benthe Stolz von der Erlebnis Bremerhaven das Beratungsbüro zum Stadtjubiläum. Copyright: Reichelt_Erlebnis Bremerhaven
Bürgermeister Torsten Neuhoff informierte sich vor Ort über die Arbeit des neuen Büros und äußerte die Hoffnung auf zahlreiche Veranstaltungen in allen Stadtteilen im Jahr 2027. Unterstützung erhält das Beratungsbüro vom Kreativen Aufbruch Bremerhaven, der Kommunikation und Marketing für das Jubiläum mitgestaltet.
Zu den ersten konkreten Projektideen gehören zwei geplante Veranstaltungen des Kulturvereins Heidjer Butjer. Für Ende August oder Anfang September 2027 ist ein Open-Air-Kino auf dem Platz der Kinderrechte vorgesehen, der Eintritt soll frei sein. Außerdem soll das „Leherheider Lichterfest“ am 30. Oktober 2027 erweitert werden – unter anderem durch Lichtinstallationen, künstlerische Beiträge und Mitmachaktionen.
Das Beratungsbüro bietet montags und donnerstags individuelle Gesprächstermine an, die vorab gebucht werden können. Zusätzlich ist das Team per E-Mail und telefonisch erreichbar. Antragsberechtigt sind alle Personen und Institutionen mit Sitz in Bremerhaven, die ihre Projekte eigenständig umsetzen möchten. Ziel des Jubiläumsjahres ist es, neben großen Veranstaltungen vor allem viele kleinere Aktionen in den Stadtteilen zu ermöglichen.