„Voices in My Head“: Psychischer Horrorfilm aus Bremen: Regisseur von Rappard verarbeitet Erfahrungen seiner Mutter

Der unabhängige Horrorfilm „Voices in My Head“ des Bremer Regisseurs Alexander von Rappard feiert 2026 sein Debüt. Das 80‑minütige Werk wurde vollständig in Deutschland produziert und thematisiert psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen, eingebettet in eine düstere Horrorhandlung.

Die Dreharbeiten fanden über zehn Tage im Dezember überwiegend in Bremen und Umgebung statt. Viele Szenen entstanden in der Privatwohnung des Regisseurs. Das Team arbeitete komplett ohne Gehalt, lediglich Verpflegung, Unterkunft und Reisekosten wurden übernommen. Pro Drehtag mussten 6 bis 14 Minuten fertiges Filmmaterial entstehen – eine außergewöhnlich hohe Quote für eine Spielfilmproduktion. Alle vier Therapieszenen wurden an einem einzigen Tag gedreht.

Hauptdarstellerin Carolin Garnier war während der Produktion stark eingeschränkt: Von zehn geplanten Drehtagen war sie acht Tage krank, vier davon musste sie zu Hause bleiben. Dennoch drehte sie den Großteil ihrer Szenen unter Fieber und Erschöpfung, da unmittelbar danach bereits Serienverpflichtungen anstanden.

Das Casting lief über sechs Wochen per E‑Casting. Über 200 Schauspielerinnen und Schauspieler wurden gesichtet, bevor Garnier und Paolo Francesco Möller die Hauptrollen erhielten. Vu Dinh stieß erst drei Tage nach Drehbeginn zum Team. Die Eltern des Regisseurs übernahmen als Laien die Rollen der Filmeltern.

Die Postproduktion wurde vollständig in Deutschland abgeschlossen. Von Rappard schnitt den Film selbst in seiner Bremer Wohnung. Das Filmmaterial wurde von Lara Benz für das Digital Intermediate gescannt, das Color Grading übernahm Yannick de Decker in Köln. Das Sounddesign verantwortete Patrick Santos, der auch den finalen Mix in seinem Bremer Studio erstellte.

Der Film verbindet psychologischen Horror mit dem Thema mentale Gesundheit. Laut der Pressemappe verweist der Regisseur darauf, dass in Deutschland die Einnahme von Antidepressiva in den vergangenen zehn Jahren mehr als doppelt so hoch geworden ist und rund vier Millionen Menschen mit Depressionen leben. Studien der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zeigen, dass jeder fünfte bis sechste Erwachsene im Laufe seines Lebens mindestens eine depressive Episode erlebt.

Die Idee zum Film basiert auf den Erfahrungen von Rappards Mutter während der COVID‑19‑Pandemie, die unter schwerer Depression litt. Das Drehbuch entstand in acht Tagen, drei Monate später begannen die Dreharbeiten.

Mehr Infos: Kinotour | Duskfall Pictures

Kino-News: Elden Ring wird zum Hollywood-Blockbuster

Bandai Namco Entertainment und A24 haben sich mit Regisseur und Drehbuchautor Alex Garland zusammengeschlossen, um eine Live-Action-Verfilmung des preisgekrönten Videospiels ELDEN RING auf die große Leinwand zu bringen!

Basierend auf der epischen Welt von Hidetaka Miyazaki und der mythologischen Geschichte von George R. R. Martin erwarten uns düstere Fantasy-Kulissen, mystische Kreaturen und eine packende Story.

Produzenten: Peter Rice, Andrew Macdonald & Allon Reich (DNA) George R. R. Martin & Vince Gerardis

Neue Film-Doku über einen echten Supermann kommt ins Kino

Die Geschichte von Christopher Reeve ist die eines unbekannten Schauspielers, der einen unglaublichen Aufstieg zum legendären Filmstar schaffte. Reeves einzigartige Darstellung der Figur Clark Kent/Superman setzte den Maßstab für all die Superhelden-Filmuniversen, die die Kinolandschaft heute dominieren. Er verkörperte den Mann aus Stahl in vier „Superman“-Filmen und stellte sein Talent und seine schauspielerische Vielseitigkeit in Dutzenden weiterer Rollen unter Beweis, bevor er 1995 bei einem lebensgefährlichen Reitunfall schwer verletzt wurde. Er blieb vom Hals abwärts gelähmt.

Infolge seiner Querschnittslähmung entwickelte sich Reeve zu einer charismatischen Führungspersönlichkeit und zum Aktivisten bei den Bemühungen um ein Heilmittel für Rückenmarksverletzungen. Gleichzeitig setzte er sich leidenschaftlich für die Rechte und die Betreuung
von Menschen mit Behinderungen ein – und das alles, während er seine Filmkarriere vor und hinter der Kamera weiterführte und sich seiner geliebten Familie widmete.

Courtesy of Warner Bros. Pictures

Der Film von Ian Bonhôte und Peter Ettedgui, den Regisseuren von „Alexander McQueen“, enthält nie zuvor gezeigte private Filmaufnahmen, eine große Fülle von persönlichem Archivmaterial sowie die ersten ausführlichen Interviews, die Reeves drei Kinder jemals über ihren Vater gegeben
haben.

Er präsentiert außerdem Interviews mit hochkarätigen Hollywood-Stars, die zu Reeves Freundes und Kollegenkreis zählten. „Super/Man: The Christopher Reeve Story“ ist eine ebenso bewegende wie lebendige filmische Darstellung der bemerkenswerten Lebensgeschichte des Schauspielers.

ERKLÄRUNG DER FAMILIE REEVE
Wir hatten schon früher erwogen, an Projekten über unseren Vater teilzunehmen, aber es hat sich nie richtig angefühlt. Wir sind die Kinder unseres Vaters: immer auf dem Sprung, vorwärtsgehend, vorausschauend, uns unseren Familien, Karrieren und Leidenschaften widmend. Wenn wir jemals einen jahrzehntelangen Bestand an Heimvideos aushändigen, wichtige Familienangehörige und Freunde bitten wollten, in Interviews vor der Kamera unverfälschte und verletzliche Erinnerungen mit uns zu teilen, und wenn wir selbst das Gleiche tun wollten, musste es mit dem perfekten Team zur perfekten Zeit geschehen. Da wir uns dem 20. Todestag unseres Vaters nähern, haben wir mit Passion Pictures, Misfits Entertainment und Words + Pictures und dem Dokumentarfilm, den sie gemacht haben, genau das.
Was jetzt Super/Man: The Christopher Reeve Story heißt, begann mit einer Reihe von transatlantischen Zoom-Anrufen. Die Leute von Passion erstellten ein Sizzle Reel, um ihre Vision zu verdeutlichen. Das hat uns gefallen. Sie holten Ian Bonhôte und Peter Ettedgui ins Boot. Wir liebten sie. Als Connor Schell und Libby Geist und Words + Pictures zustimmten, an Bord zu kommen, wussten wir, dass wir unser Team hatten und glaubten, dass dieser Film ein Erfolg werden könnte.

Als wir darüber nachdachten, diesen Schritt zu wagen, war es uns besonders wichtig, dass der Film „die Geschichte von Christopher Reeve“ ganzheitlich und ohne Gefälligkeiten erzählt und ihn so umfassend und tiefgründig und vollständig beleuchtet, wie er sein Leben gelebt hat. Er war ein Schauspieler, ein Autor, ein Regisseur, ein Aktivist, ein Sportler, ein Abenteurer, ein Sohn, ein Ehemann, ein Vater. Dieser Dokumentarfilm ist die endgültige Erkundung all der Teile von Christopher Reeve, die zusammengenommen einen Helden ausmachen.

Unser Vater ist unser Held, und wir sind gerührt zu wissen, dass Millionen von Menschen über Generationen hinweg auf der ganzen Welt ihn auf die gleiche Weise sehen. Wir sind stolz und begeistert, Super/Man: The Christopher Reeve Story mit den Fans zu teilen, die die Superman-Filme geliebt haben, oder die von seinem Mut nach seiner Rückenmarksverletzung inspiriert wurden, oder die von seiner anhaltenden Liebesgeschichte mit unserer Mutter/Stiefmutter Dana bewegt wurden, oder mit jedem, der gerade jetzt einen Helden gebrauchen kann. Dieser Dokumentarfilm ist eine Geschichte über Ausdauer, Engagement, Liebe, Familie, Tapferkeit, Tragödie, Triumph, Hoffnung und vieles mehr. Vor allem aber ist es eine Geschichte der Menschlichkeit, verkörpert durch einen gewöhnlichen Mann, der die Kraft fand, trotz überwältigender Hindernisse durchzuhalten und zu bestehen.

Wir nehmen das Bestreben, das Vermächtnis unseres Vaters zu bewahren, sehr ernst. Wir bemühen uns täglich darum, dies durch die Art und Weise, wie wir leben, durch die Werte, die wir hochhalten, und durch die Zwecke, für die wir uns engagieren, zu tun – insbesondere durch die Arbeit der Christopher and Dana Reeve Foundation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Heilmittel für Rückenmarksverletzungen zu finden und Menschen, die mit Lähmungen leben, Lebensqualität zu bieten. Super/Man: The Christopher Reeve Story ist jetzt und für immer ein Eckpfeiler dieses Vermächtnisses.

Wir haben Ian und Peter und den Teams von Passion, Misfits und Words + Pictures unsere volle Unterstützung und unseren Segen gegeben, damit sie den Film machen konnten, den sie wollten. Sie haben unser Vertrauen belohnt, indem sie ein Meisterwerk geschaffen haben, das den Geist unseres Vaters einfängt und seine Geschichte von seinen frühen Tagen über die Superman-Jahre bis hin zu seinem letzten Akt kunstvoll, genau und bewegend erzählt. Wir fühlen uns zutiefst geehrt, mit Super/Man: The Christopher Reeve Story in Verbindung gebracht zu werden, und wir können es kaum erwarten, dass die Welt es zu sehen bekommt. —Matthew Reeve, Alexandra Reeve Givens, Will Reeve

Der Film hat noch keinen Kinostart in Deutschland

Die Superman Spielfilme gibt es als 4K UHD im Handel inklusive dem Donner-Cut!

Das ist der neue Superman

Regisseur James Gunn hat das erste Foto des Schauspielers David Corenswet im Superman-Kostüm veröffentlicht.

Gefällt euch das neue Kostüm?

Der Film kommt im Sommer 2025 in unsere Kinos.