Hugh Grant ehrt Stephen Frears mit Bremer Filmpreis 2025

Foto : BU Stephen Frears erhält den Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen (v.l.n.r: Sparkassen Vorstand Klaus Windheuser, Laudator Hugh Grant, Preisträger Stephen Frears, Festivalleitung Matthias Greving und Ilona Rieke

Stephen Frears erhält den Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen

Im Rahmen der Filmfest-Gala am 19. März verlieh die Sparkasse Bremen in Kooperation mit dem Filmfest Bremen den Bremer Filmpreis 2025 an den preisgekrönten britischen Regisseur Stephen Frears für sein filmisches Gesamtwerk. Überreicht wurde die mit 8.000 Euro dotierte  Auszeichnung von Klaus Windheuser, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen, und Matthias Greving, Festivalleiter des Filmfests, im großen Saal des Theaters am Goetheplatz. Die Laudatio hielt kein geringerer als Hugh Grant, mit dem Frears sowohl in der TV Serie „A Very British Scandal“ als auch in „Florence Foster Jenkins“ zusammengearbeitet hat:
“I know three German words – and they are beautiful words: Kartoffel, Strumpfhose, Hähnchen. Genauso wunderschön wie diese Worte ist auch Stephen Frears. Oder zumindest genauso einzigartig. Ich bin nicht hier, um Ihnen zu sagen, dass er ein großartiger Regisseur ist. Denn das wissen Sie bereits. Wichtiger ist: Er ist ein sehr, sehr ungewöhnlicher Mensch. Manche nennen ihn „exzentrisch“, andere „seltsam“. Ich nenne ihn einen raving lunatic… Am Set ist er zugleich furchteinflößend und fürsorglich. Er baut einen auf – nur um Sekunden später mit einem trockenen Kommentar alles einzureißen. Man muss ihn lieben, aber vorsichtig. Unsere Freundschaft? Ein ständiger Schlagabtausch aus Ironie, Beleidigungen in höflichem Tonfall und kreativen Chaos. Und genau deshalb bin ich hier: Um Stephen Frears zu feiern – den Wahnsinnigen, den Geschichtenerzähler, den Freund.“ Nachdem er sich für diese Ehrung bedankte, wunderte er sich zunächst darüber, dass die Deutschen offenbar eine Vorliebe dafür haben, ihre Trophäen in Tierform zu vergeben: „Was habt ihr nur immer mit den Tieren? In Berlin bekomme ich Bären, in Bremen einen Hund …“ Und zum Abschluss richtete Frears eine Botschaft an alle jungen Filmemacher im Saal: „Haltet das europäische Kino am Leben. Seid der Selenskyj des Films!“

„Stephen Frears ist einer der einflussreichsten, produktivsten und vielseitigsten Regisseure Europas. Sein Werk umfasst über 70 Filme in den unterschiedlichsten Genres, darunter sozialrealistische Dramen, Komödien, Neo-Western, historische Dramen, Thriller und Literaturverfilmungen. Seine Filme thematisieren oft gesellschaftliche und politische Fragen, doch im Mittelpunkt steht stets der Mensch – in all seiner Komplexität und Widersprüchlichkeit. Besonders in der Darstellung vielschichtiger Frauenrollen und tragischer Antihelden zeigt sich Frears’ außergewöhnliches Gespür für Nuancen sowie seine einfühlsame, präzise Regie. Dadurch gelingt es ihm immer wieder, Filme zu schaffen, die gesellschaftlich relevant sind und zugleich tief berühren.“ so Klaus Windheuser bei der diesjährigen Preisverleihung an Stephen Frears. Für Festivalleiter Matthias Greving war es eine besondere Ehre den preisgekrönten Regisseur nach Bremen zu holen: „Wir heute einen Filmemacher, dessen Werk von tiefem Humanismus geprägt ist: Stephen Frears. In seinen Filmen – ob über Königinnen oder Gangmitglieder – interessiert ihn vor allem der Mensch als handelndes Wesen. Sein Blick ist scharf, aber nie zynisch, seine Figuren komplex, aber stets glaubwürdig. Für dieses außergewöhnliche Schaffen erhält er den Bremer Filmpreis. Sein jüngstes Werk bestätigt einmal mehr die Qualität und den Anspruch, die wir heute auszeichnen. Doch wir würdigen sein Lebenswerk nicht nur mit dieser Ehrung, sondern auch mit einer umfassenden Retrospektive. Sie gibt uns die Gelegenheit, seine Filme noch einmal in ihrer ganzen Tiefe zu erleben – ein beeindruckendes Panorama seines Schaffens. Mit beeindruckender Konsequenz hat Frears über Jahrzehnte eine Filmkultur mitgestaltet, die sich bewusst von Hollywoods Einfluss emanzipiert hat. Gemeinsam mit Regisseuren wie Ken Loach und Peter Greenaway gehört er zu den prägenden Köpfen des New British Cinema, das seit den 1970er Jahren das britische Kino neu definiert hat. Doch es ist nicht nur sein Werk, das uns inspiriert. Es ist auch seine Bescheidenheit, die ihn umso einnehmender macht. Ohne große Worte, ohne laute Gesten, aber mit unerschütterlicher Überzeugung hat er das Kino bereichert.“
Die Sparkasse Bremen und das Filmfest Bremen ehren mit dieser Auszeichnung Filmschaffende von internationalem Rang, die mit ihrem Werk das Kino nachhaltig geprägt haben. Damit reiht sich Frears in eine beeindruckende Liste von Preisträgern ein, zu der bereits Namen wie Lars von Trier, Agnès Varda, Tilda Swinton, Nina Hoss, Caroline Link, Hape Kerkeling, Aki Kaurismäki oder zuletzt John Malkovich gehören. Der mit 8.000 EUR dotierte Preis wird seit 1999 von der Sparkasse Bremen verliehen, seit 2019 in Kooperation mit dem Filmfest Bremen.

Die „Bremerhaven-Straßenbahn“ ist in Bremen unterwegs

So mancher Pendler würde sich freuen, wenn die Straßenbahn von Bremen bis nach Bremerhaven fährt. Doch das aktuelle Modell der Bremer Straßenbahn namens „Nordlicht“ mit der Nummer 3225 verlässt seine gewohnten Routen nicht. Stattdessen macht es in einem neuen, maritimen Design auf Deutschlands größte Stadt an der Nordseeküste aufmerksam: Bremerhaven.

Straßenbahn fährt zwei Jahre lang

Unter anderem wird die Straßenbahn auf der Linie 6 eingesetzt: Neben dem Bremer Flughafen zählt auch der Hauptbahnhof zu ihren Haltestellen – Orte, an denen sich besonders viele Touristen aufhalten. Bremen und Bremerhaven sehen sich jedoch nicht als Konkurrenten im Kampf um Besucher. Unter dem gemeinsamen Slogan „Zwei Städte. Ein Land.“ kooperieren sie bereits seit 1999 und nutzen Synergien, sich als attraktive Tourismusdestination zu vermarkten. Doch nicht nur Touristen sollen angesprochen werden – auch Bremerinnen und Bremer werden durch eindrucksvolle Motive der Havenwelten und des Fischereihafens für einen Tagesausflug oder ein Wochenende an der Küste begeistert. Mindestens zwei Jahre lang bleiben die Folien mit den Bremerhavener Motiven auf der Bahn, die auf allen Strecken in der Hansestadt eingesetzt wird. 

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz ist bei der Straßenbahn-Rundfahrt mit geladenen Gästen begeistert: „Wir freuen uns über jeden Gast aus unserer Schwesterstadt Bremen. Die Bremerhaven-Straßenbahn ist eine wundervolle Idee von der Erlebnis Bremerhaven und den beteiligten Attraktionen, auf die Seestadt Bremerhaven aufmerksam zu machen.“

Gemeinsamer Auftritt als starke Marke

Bereits in der Vergangenheit gab es eine Bremer Straßenbahn im Klimahaus-Design. Nun haben sich das Klimahaus, der Zoo am Meer, das Deutsche Schifffahrtsmuseum, das Deutsche Auswandererhaus und die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mit der Erlebnis Bremerhaven zusammengeschlossen, um gemeinsam auf knapp 37 Metern Bahnlänge für den lohnenden Ausflug nach Bremerhaven zu werben. Auch die Hafengesellschaft Bremenports ist mit ihrem Logo auf der Straßenbahn vertreten. „Wir präsentieren uns gemeinsam als starke Marke“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Der Besuch unserer Museen und Erlebniswelten, das Schaufenster Fischereihafen und auch die Überseehäfen sind immer tolle Ziele – nicht nur für Bremer.“

Thorsten Harder, technischer Vorstand der Bremer Straßenbahn AG, ergänzt, dass er sich über die neue Kooperation freut: „Die SAiL-Stadt Bremerhaven mit ihren vielen spannenden und sehenswerten Attraktionen ist nun auf einer Bremer Straßenbahn präsent – und damit noch sichtbarer im Stadtbild Bremens.“

DLRG Statistik 2024: Mindestens 411 Menschen in Deutschland ertrunken

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat im vergangenen Jahr 411 tödliche Unglücke in den Gewässern verzeichnet. Das sind 31 Todesfälle mehr als im Jahr zuvor. Die Organisation für Wasserrettung stellte zum dritten Mal in Folge einen Anstieg bei der Zahl der Ertrunkenen in Deutschland fest. „Damit zählt diese Statistik erstmals seit 2019 wieder mehr als 400 Opfer“, sagte DLRG Präsidentin Ute Vogt und fügte hinzu: „Dieses Ergebnis sensibilisiert hoffentlich möglichst viele Menschen für die bevorstehende warme Jahreszeit.“ Eltern kleiner Kinder will die DLRG in den kommenden Monaten auf besondere Gefahren aufmerksam machen.

Knapp die Hälfte (48%) der tödlichen Unfälle ereignete sich in den drei Sommermonaten ab Juni. Besonders viele Menschen ertranken im heißen Monat August: 80 Opfer bedeuteten eine Zunahme von 33 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat. Mehr Todesfälle in einem Monat (117) erfasste die DLRG zuletzt im August 2020. Auch in den ersten Monaten des Jahres war die Zahl der Menschen, die im Wasser ihr Leben verloren, größer. Im Herbst und im Winter kamen hingegen weniger Menschen zu Tode.

Mehr Unfälle in Fließgewässern

Rund 90 Prozent der Fälle ereigneten sich in Binnengewässern. Während die DLRG in Seen und Teichen (146) sechs Todesfälle weniger verzeichnete, stieg die Anzahl derer, die in einem Fließgewässer tödlich verunglückten. 2024 ertranken in Flüssen und Bächen 161 Menschen (2023: 147). „Die Flüsse, aber auch alle anderen unbewachten Gewässer sollten möglichst gemieden werden. Am sichersten ist das Baden und Schwimmen dort, wo Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Notfall direkt vor Ort sind“, rät die Präsidentin der DLRG.

Mit 30 Opfern (2023: 27) kamen erneut etwas mehr Menschen in Nord- und Ostsee ums Leben. Die allermeisten davon – 27 Frauen und Männer – verstarben in der Ostsee. „Das ist ein trauriger Rekord für dieses Gewässer in unserer Statistik. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der tödlichen Unfälle in der Ostsee verdoppelt“, berichtete Ute Vogt und ergänzte: „Dennoch ist die Freizeit an den Küstenstränden während der Bademonate besonders sicher.“ Das liegt unter anderem daran, dass während der Badesaison von Anfang Mai bis Ende September allein von der DLRG rund 6.000 ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Einsatz sind und an sieben Tagen in der Woche Badestellen bewachen. Sie waren 2024 in fast 300 Fällen rechtzeitig zur Stelle und verhinderten Schlimmeres.

Viele ältere Menschen verunfallen

An den Küsten, aber auch andernorts kamen insbesondere mehr ältere Menschen ums Leben. Während sich unter Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis Anfang 50 weniger Todesfälle ereigneten, häuften sich diese darüber hinaus jedoch deutlich. Rund 60 Prozent der Opfer bekannten Alters waren älter als 55 Jahre. „Hitze und auch der Sprung ins Kühle Wasser können den Körper sehr belasten und zu gesundheitlichen Problem führen, die schnell lebensgefährlich werden. Angesichts weiter steigender Temperaturen im Zuge der klimatischen Veränderungen wird die Wahrscheinlichkeit solcher Unfälle womöglich noch zunehmen“, sagte Ute Vogt und mahnte ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu besonderer Vorsicht.

Unter Kindern bis zehn Jahren kam es zu 14 tödlichen Unglücken. Mindestens acht Jungen und Mädchen waren im Alter bis fünf Jahre (2023: 10); sechs Kinder waren zwischen sechs und zehn Jahre (2023: 7) alt. Hinzu kommen jedes Jahr Ertrinkungsunfälle, die nicht tödlich enden, aber lebenslange Folgen für die Opfer haben. Auch zu Hause, insbesondere in der Badewanne, passieren immer wieder Unglücke.

Kampagne mahnt Eltern zur Vorsicht

Außerhalb der eigenen vier Wände verunglücken Kinder nicht nur in Schwimmbädern oder an Badeseen. Unfälle ereignen sich oft dort, wo Eltern weniger damit rechnen: im Gartenteich, im Planschbecken oder im Bach hinter dem Spielplatz. Die Werbeagentur Grabarz & Partner will dazu beitragen, dass sich alle Eltern dieser Gefahren bewusst sind. Die Kreativen aus Hamburg entwickelten mit der DLRG hierzu eine Kampagne, die in den kommenden Monaten bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen soll. „Wir alle wissen viel zu wenig, welche Gefahren in Gewässern lauern können. Vor allen Dingen da, wo man nicht damit rechnet – in flachen Gewässern zum Beispiel, die völlig harmlos wirken. Diese Fakten dramatisiert unsere Kampagne eindrücklich“, sagte Ralf Heuel, Geschäftsführer Kreation und Partner bei Grabarz & Partner.

Die Wall GmbH hilft dabei, die Botschaft der Kampagne zu verbreiten. Zum Start am Donnerstag (13.3.) spielt das Unternehmen mit Sitz in Berlin die Motive bereits auf 260 digitalen Werbeflächen im Hamburger Stadtgebiet aus. Bis Ende August sollen insgesamt über 7.000 Werbeflächen in mindestens 13 Großstädten genutzt werden. „Die DLRG leistet nicht nur im Bereich der aktiven Wasserrettung, der Bewachung von Badestellen und in der Schwimmausbildung wertvolle Arbeit für das Gemeinwesen, sondern ebenso durch ihre wichtige Präventionsarbeit. Diese unterstützen wir als Partner im Rahmen der bundesweiten Kampagne und werden sie breit in Deutschland sichtbar machen“, so die Leiterin Corporate Communications & Affairs der Wall GmbH, Frauke Bank. Und weiter: „Wir hoffen, dass die von der Agentur Grabarz & Partner für die DLRG eindrücklich gestalteten Motive noch mehr Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein bei Eltern und betreuenden Personen bewirken, um Todesfälle an und in Gewässern, insbesondere von Kindern, zu verhindern.“

Mehr Informationen zum Thema der Kampagne finden sich auf dlrg.de/ertrinken-verhindern

Über die DLRG

Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen fast 49.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jährlich 2,7 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 100 DLRG Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt derzeit über 600.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Bild: DLRG – Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Das „Kino im Hafen“ sagt Tschüss – Neues Open-Air-Kino-Format geplant

In Anbetracht der langen Tradition der Veranstaltung fiel die Entscheidung des Kulturamtes nicht leichtfertig, dass das „Kino im Hafen“ künftig nicht mehr stattfinden wird. „Die Gründe dafür sind vielschichtig und im Zusammenhang zu sehen: Neben zurückgehenden Publikumszahlen, die sich auch bereits vor Corona abzeichneten, sind wir in der Planung der Veranstaltung mit anhaltend steigenden Kosten konfrontiert und das bei sinkenden finanziellen Mitteln“, so Dorothee Starke, Leiterin des Kulturamtes. „Umso schmerzlicher sind vor diesem Hintergrund auch die vergangenen zwei Jahre gewesen, in denen das ‚Kino im Hafen‘ aufgrund extremer Wetterereignisse gar nicht oder nur teilweise stattfinden konnte.“

Weiter erklärt die Amtsleiterin: „Das Veranstaltungskonzept vom ‚Kino im Hafen‘ ist aus heutiger Perspektive in seinen besonderen Anforderungen zu unflexibel und entspricht mit seinem extrem aufwändigen Aufbau nicht mehr den Vorstellungen von Nachhaltigkeit. Dennoch fiel uns diese Entscheidung nicht leicht und wir hoffen daher, dem Bremerhavener Sommer mit einem neuen Veranstaltungsformat einen neuen Höhepunkt hinzuzufügen. Wir danken allen, die in all den Jahren mit großem Engagement und Herzblut das Kino im Hafen mitgestaltet haben“, so Dorothee Starke.

Auch zukünftig soll es ganz besondere Open-Air-Kino-Momente in der Stadt geben. Das Kulturamt plant, mit dem neuen Veranstaltungskonzept „Nachtflimmern – Filme in der Stadt“ im gesamten Stadtgebiet kleine bis große Kinoerlebnisse unter freiem Himmel zu ermöglichen.

Dabei sind alle Menschen in Bremerhaven dazu eingeladen sind, selbst Orte für die Veranstaltungsreihe vorzuschlagen und das Programm mitzugestalten. Von einer Gartenanlage, einem Innenhof eines Mehrfamilienhauses bis hin zu freien Gewerbeflächen sind den Möglichkeiten erstmal keine Grenzen gesetzt.

„Mit der neuen Veranstaltungsreihe ‚Nachtflimmern – Filme in der Stadt‘ möchte das Kulturamt neue und auch ungewöhnliche Orte in Bremerhaven über ein ganz besonderes Ereignis erfahrbar machen“, erklärt Stefanie Dunkel, Mitarbeiterin im Kulturamt und Verantwortliche für das Konzept. „Neben einer großen zentralen Veranstaltung sollen auch kleinere Veranstaltungen an unterschiedlichen und überraschenden Orten stattfinden und eine neue Perspektive abseits der bekannten Orte auf die Stadt ermöglichen. Das Programm selbst möchten wir dann wiederum gemeinsam mit den Menschen und passend zum Ort gestalten und diese in Einklang bringen.“ Gleichzeitig sollten auch die Gegebenheiten vor Ort in die Planung einbezogen werden: So könne eine Hauswand zur Leinwand und Treppenstufen zu einer Tribüne werden, während eine örtliche Gaststätte das Publikum versorge. „Wir denken hier von ganz Klein bis ganz Groß und freuen uns auf alle Vorschläge aus der Stadt“, sagt Stefanie Dunkel.

Geplant sind bis zu fünf Veranstaltungstermine in einem Zeitraum von ca. zwei Wochen von Ende August bis Anfang September 2025. Interessierte können sich ab sofort und bis zum 17. März 2025 beim Kulturamt mit ihren Vorschlägen und Ideen melden, entweder per Mail an  stefanie.dunkel@magistrat.bremerhaven.de oder telefonisch unter  0471 5903495.

Weniger Gäste und Übernachtungen in Bremerhaven

Bremerhaven konnte im Tourismusjahr 2024 nicht an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Die Zahlen für das vergangene Jahr hat das Statistische Landesamt veröffentlicht. Demnach sank die Zahl der Übernachtungen in der Stadt gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent. Die Zahl der Ankünfte sank um 6,3 Prozent.  „Wir haben uns natürlich mehr erhofft“, sagt Oberbürgermeister Melf Grantz. Denn Bremerhaven habe große Potenziale im Städte- wie im Kreuzfahrttourismus. Insbesondere der neue Betreiber des Kreuzfahrtterminals verspreche mehr Anläufe in 2025. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Erlebnis Bremerhaven GmbH ist auch wegen der SAiL sicher: „2025 wird deutlich besser werden.“

Ein schwieriges Jahr

Die Aufholjagd nach den beiden Corona-Jahren ist vorerst abgebremst. 429.540 Menschen aus dem In- und Ausland haben im vergangenen Jahr die Beherbergungsbetriebe der Seestadt zur Übernachtung genutzt. Sie blieben annähernd zwei Tage, dieser Wert ist seit Jahren stabil. Entsprechend beläuft sich die Zahl der Ankünfte auf 231.024 Menschen. Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordjahr 2019 notierten die Statistiker 465.252 Übernachtungen und 252.683 Ankünfte. Diese Zahlen waren 2023 annähernd wieder erreicht worden.

Je nach Übernachtungsart zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Hotels waren schlechter gebucht als im Vorjahr. Mit einer Auslastung von 37, 4 Prozent wurde – abgesehen von den beiden Corona-Jahren – der niedrigste Wert der vergangenen zehn Jahre erreicht.

Dem stand im Bereich der Ferienwohnungen und des Campings ein Plus von 18,9 % bei den Ankünften gegenüber. Zu diesem Sektor wird laut Statistischem Landesamt auch das (Seemanns-)heim gezählt. Für die beiden von der Erlebnis Bremerhaven GmbH betriebenen Reisemobilstellplätze kann ein ähnliches gutes Jahr wie 2023 bilanziert werden. 22.436 Übernachtungen wurden an den Stellplätzen am Fischkai und an der Doppelschleuse notiert. Zwischen Mai und Oktober waren die Plätze beinahe durchgehend ausgebucht.

Michael Gerber ist seit April 2024 Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, der kommunalen Gesellschaft für Tourismus, Veranstaltungen und Marketing, und er hat bereits festgestellt. „Das Verhalten der Touristen hat sich geändert, unsere Gäste sind preisbewusster.“ Das habe sich auch bei den rund 4,9 Millionen Tagesgästen in der Stadt gezeigt. Und festzustellen sei das auch im Bereich der Geschäftsreisenden, sagt Piet Rothe, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga. „Wir haben die Verluste im Geschäftsreisebereich nicht touristisch kompensieren können“, sagt Gerber.

Grantz betont: „Es fehlt in der Stadt ein preisbewusstes Angebot für junge Reisende, Familien und Gruppen. Das Jugendgästehaus, das seinerzeit für 60.000 Übernachtungen in diesem Bereich gesorgt habe, fehle in Bremerhaven. „Wir werden deshalb ein neues Angebot für diese Zielgruppe etablieren“, so Grantz. Insbesondere für die Bustouristik, ein Markt der derzeit in Bremerhaven unterrepräsentiert sei, wäre das wichtig. Überhaupt brauche es Bewegung im Übernachtungssektor. „Die Zahl der zusätzlichen Hotelbetten steigt beispielsweise in Bremen stetig an. Wir brauchen auch in Bremerhaven weitere Hotels, um als Standort attraktiv zu bleiben“, so der Oberbürgermeister.

Wie eng die Tourismuszahlen in Bremerhaven auch mit dem niedersächsischen Küstertourismus zusammenhängen, zeigte sich bereits im ersten Halbjahr 2024. In jedem der ersten sechs Monate des Jahres verzeichnete die niedersächsische Nordseeküste einen spürbaren Rückgang der Gästezahlen im Vergleich zum sehr guten Jahr 2023.

Bei der Aufenthaltsdauer der Besucher mache sich auch die Schwäche der Innenstadt bemerkbar, sagt Gerber: „Zu den zentralen touristischen Qualitäten von Reisezielen zählt noch immer das Shopping-Erlebnis.“ Grantz ergänzt: „Das zeigt einmal mehr wie wichtig und richtig unsere Investitionen und Planungen für eine Neuausrichtung der Innenstadt sind.“  Das sei auch für Bremerhaven als Reiseziel von Bedeutung, vervollständigt Gerber.

Hervorragende Zahlen zum Jahresende

Bei den Buchungen im Bremerhavener Reisejahr 2024 waren nur zwei Monate erfolgreicher als im Vorjahr, erst zum Jahresende hat eine Aufholjagd eingesetzt. „Im November und Dezember lagen die Buchungszahlen deutlich über dem Vorjahr“, sagt Gerber. Der Bremerhavener Weihnachtsmarkt sei inzwischen Ziel für auswärtige Gäste, vor allem aber sei das Plus von 14,4 % im Dezember bei den Ankünften auf die inzwischen ganzjährig stattfindenden Abfahrten von Kreuzfahrtschiffen zurückzuführen. Allein im Dezember wurden am Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven mehr als 20.000 Urlauber abgefertigt. „Viele Passagiere reisen einen Tag früher an und übernachten in der Stadt“, sagt Rothe. Der Kreuzreisemarkt sei für Bremerhaven von großer Bedeutung. Das spiegele sich auch in den Zahlen bei Ankünften und Übernachtungen. Am Kreuzfahrtterminal wurden 2024 rund 30.000 Urlauber weniger gezählt als im Vorjahr.

Positive Entwicklungen bei internationalen Gästezahlen

Bei den internationalen Gästezahlen konnte Bremerhaven trotz des leichten Rückgangs stabile Ergebnisse erzielen. Mit 21.477 Ankünften aus dem Ausland muss zwar ein Rückgang von 7 Prozent notiert werden im Vergleich zum Vorjahr, aber dafür blieben die, die kamen, länger in der Stadt: 46.876 Übernachtungen bedeuten einen Rückgang von nur einem Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 2,2 Tagen.

Besonders hervorzuheben sind die Trends aus den einzelnen Quellmärkten:

  • Der niederländische Markt blieb mit 3.165 Ankünften und einem Rückgang von 4,4 % im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Zahl der Übernachtungen stieg jedoch um 4,8 % auf 6.086.
  • Aus Dänemark kamen 2024 insgesamt 1.999 Gäste nach Bremerhaven, was einem minimalen Rückgang von 0,3 % entspricht. Die Zahl der Übernachtungen sank um 7 % auf 3.694.
  • Besonders hervorzuheben sind die Zahlen aus den USA: Die Ankünfte gingen zwar um 4,6 % zurück (1.484), aber die Zahl der Übernachtungen stieg um beeindruckende 35,5 % auf 6.226. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,2 Tagen erreichten die USA einen Spitzenwert. Dies zeigt sich besonders durch die Wirkung des US-Advisory Boards, das im Herbst 2024 in der Seestadt stattfand. Das Event für die US-Reisebranche trägt dazu bei, Bremerhaven als wichtiges Ziel für amerikanische Reisende zu positionieren.
  • Polen ist seit 2023 ein neuer Markt für Bremerhaven, der aktiv bearbeitet wird. Die Ankünfte aus Polen stiegen um 16,4 % auf 1.430, auch die Übernachtungen legten um 29,3 % auf 3.279 zu.

Erlebnis Bremerhaven GmbH stärkt den Vertrieb

Untätig waren die Touristiker 2024 nicht. Sie warben in Kooperationen wie der Tourismus Agentur Nordsee (Tano) für die Seestadt und waren auf Messen im In- und Ausland aktiv mit ihren attraktiven Kernthemen Wissens- und Erlebniswelten, Fischerlebnis und Hafenerlebnis. Gerber kündigt aber Umstrukturierungen an: „Wir werden unseren Vertrieb ausbauen und wollen stärker als bisher das Bus- und Gruppenreisegeschäft für Bremerhaven beleben.“ Einen weiteren Schwerpunkt legt er auf die stärkere Entwicklung Bremerhavens als Reiseziel jenseits von Großveranstaltungen wie den Maritimen Tage oder der SAiL alle fünf Jahre. Gerber: „Unsere Destination muss noch bekannter werden. Wir wollen mehr Menschen für Bremerhaven begeistern.“ Mit den Einnahmen aus der Citytax seien verlässliche Voraussetzungen geschaffen, kräftig die Werbetrommel für Bremerhaven zu rühren.

Auch wenn die Bilanz für 2024 nicht gut sei, so arbeite das Team der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft aber engagiert an einer neuen Ausrichtung, mehr Gäste in die Stadt zu holen, so Grantz. „Wir sind stetig dabei, unsere Arbeit zu hinterfragen und die Erlebnis Bremerhaven ist auf einem guten Weg“, so Grantz. Außerdem erhalte die Erlebnis Bremerhaven GmbH einen eigenen Internet-Auftritt für die touristische Präsenz der Stadt. 

Grantz und Gerber sind überzeugt, dass die Zahlen für 2025 deutlich besser ausfallen werden – nicht zuletzt auch wegen der SAiL vom 13. bis 17. August und den erwarteten 1,2 Millionen Besuchern in der Stadt. „Die Hotels sind bereits nahezu ausgebucht“, sagt Rothe. Das Fazit von Grantz und Gerber fällt deshalb auch positiv aus: „Ein tolles Jahr liegt vor uns.“

Bild: Anna Ściwiarska Erlebnis Bremerhaven

Häfen: Oberbürgermeister Melf Grantz mahnt gemeinsame Strategie an

Bild: Radio Brremerhaven

„Die deutschen Häfen stehen vor der Herausforderung, ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext zu sichern und auszubauen. Als Oberbürgermeister von Bremerhaven möchte ich unterstreichen, wie entscheidend es für die Zukunft unserer Häfen ist, dass wir eine gemeinsame, starke Hafenstrategie für Deutschland verfolgen“, so Grantz.

Eine Strategie, die auf Vertrauen, Zusammenarbeit und dem Respekt für die jeweiligen Stärken der Hafenstandorte basiert, sei dringend notwendig. „Unsere Häfen tragen alle zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes bei: Wilhelmshaven hat sich als starker Partner im Bereich des Containerumschlags etabliert, während Bremerhaven sich als führender Hafen für den Automobilumschlag einen hervorragenden Ruf in der Welt erarbeitet hat. Diese Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale gilt es zu wahren und weiterzuentwickeln“, so Grantz.

Er betont: „Wir sollten uns auf Transparenz, Offenheit und den respektvollen Umgang miteinander besinnen – Werte, die uns als Hanseaten seit Jahrhunderten gute Ratgeber sind. Unsere Vision muss es sein, den Hafenstandort Deutschland als Ganzes zu stärken und international wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Grantz abschließend.

Der Magistrat fährt mit: cambio bringt E-CarSharing nach Bremerhaven

cambio eröffnet die erste elektrische CarSharing-Station in Bremerhaven. An der Station Stadtverwaltung in der Hinrich-Schmalfeldt-Straße stehen ab sofort zwei Opel Corsa Electric Long Range zur Verfügung. Die beiden E-Autos sind über die cambio-App buchbar. Die Station wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Magistrat der Stadt Bremerhaven realisiert, der die Fahrzeuge künftig auch für dienstliche Fahrten nutzen wird. Insgesamt betreibt cambio in der Seestadt nun 19 Autos an fünf Stationen.

Claus Polansky, Magistratsdirektor der Stadt Bremerhaven, betont den Mehrwert der neuen Station: „Für uns als Stadt ist es wichtig, Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung zu übernehmen. Die beiden Elektrofahrzeuge sind eine attraktive neue Mobilitätsoption für unsere Mitarbeitenden und alle Menschen in Bremerhaven. Die Station Stadtverwaltung ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie gemeinsames Handeln die Verkehrswende voranbringen kann.“

Auch Fleming Erdwiens, Standortmanager bei cambio, hebt die Bedeutung dieser Zusammenarbeit hervor: „Wir freuen uns sehr, den Menschen in Bremerhaven die ersten elektrischen CarSharing-Autos anbieten zu können. Die positive Einstellung des Magistrats zum CarSharing hat uns die Entscheidung für die Station leichtgemacht. Gemeinsam wollen wir Elektromobilität aus der Nische in den Alltag bringen. Die Corsa Electric sind dafür optimal, da sie Elektroautos mit großer Reichweite und tollem Fahrgefühl sind, in denen sich auch E-Auto-Einsteiger*innen sofort zurechtfinden.“

2024 waren 20 Prozent aller neu angeschafften Fahrzeuge bei cambio Bremen mit Elektroantrieb ausgestattet. Im laufenden Jahr soll bereits jedes dritte Fahrzeug elektrisch sein. Ziel des Unternehmens ist es, bis 2035 in allen Fahrzeugklassen ausschließlich E-Autos in die Flotte aufzunehmen.

cambio ist zuversichtlich, mit den neuen Fahrzeugen noch mehr Bremerhavener*innen von dem CarSharing-Angebot in der Seestadt überzeugen zu können. „Aktuell sind es knapp 700, das ist schon toll,“ sagt Fleming Erdwiens. „Wir sind letztes Jahr in Bremerhaven um 13 Prozent gewachsen. Das zeigt, dass immer mehr Menschen und Unternehmen CarSharing als flexible und wirtschaftliche Alternative zum eigenen Auto entdecken. Denn CarSharing lohnt sich, auch finanziell: Bei bis zu 14.000 Kilometern im Jahr ist CarSharing nachweislich günstiger als ein eigenes Auto.“

Um Interessierten in Bremerhaven die Möglichkeit zu geben, CarSharing einmal auszuprobieren, bietet cambio Neueinsteiger*innen bis Ende März ein besonderes Angebot. Für die ersten drei Monate der Mitgliedschaft wird ihnen im günstigen Aktiv-Tarif die monatliche Gebühr von 11 Euro erlassen. Ein Wechsel in einen grundgebührfreien Tarif ist bei dem Unternehmen jederzeit möglich.

Über cambio
cambio ist bundesweit mit über 145.000 Kund*innen einer der größten stationsbasierten CarSharing-Anbieter in Deutschland. Über 41.000 Kund*innen hat das Unternehmen bereits im Nordwesten Deutschlands, mit Standorten u.a. in Bremerhaven, Bremen, Oldenburg, Delmenhorst, Leer und Wilhelmshaven Wer bei cambio angemeldet ist, kann deutschlandweit auf mehr als 6.000 CarSharing-Autos zugreifen.

Ziel des Unternehmens ist es, nachhaltige Mobilität und eine Alternative zum eigenen Pkw anzubieten. An festen Stationen, verteilt im Stadtgebiet, können Autos für eine Stunde oder mehrere Wochen gebucht werden. Abgerechnet wird nach gebuchter Zeit und gefahrenen Kilometern. Kraftstoff und Versicherung sind stets inklusive. Dadurch ist CarSharing für alle, die bis zu 14.000 km im Jahr fahren, günstiger als ein privater PKW. In Bremen ersetzt ein cambio-Auto 13 private Pkw. CarSharing hat nachweislich einen verkehrsentlastenden Effekt und ist ein wichtiger Baustein im Mobilitätsmix.

EISHEILIGE NACHT 2025

Eisheilige Nacht 2025: Räuber und Narren!
Es ist eine langjährige Tradition, dass SVBWAY TO SALLY das Jahr mit der Eisheiligen Nacht beschließen. 2025 wird keine Ausnahme sein. Das Potsdamer Septett lädt erneut zu einer unvergesslichen Tour durch zehn Spielstätten in Deutschland und der Schweiz ein. Gemeinsam mit drei befreundeten Bands verspricht die Eisheilige Nacht einmal mehr ein musikalisches Feuerwerk
und eine ausgelassene Party, die Fans und mitreisende Musiker gleichermaßen begeistert.


Für die aktuelle Ausgabe haben SVBWAY TO SALLY ein hochkarätiges Lineup zusammengestellt:
Erstmals begrüßen die Gastgeber mit großer Freude und Respekt den 2025er Co-Headliner SCHANDMAUL. Die Meister des Folk-Rock, werden mit ihrer unvergleichlichen Mischung aus klassischen Rock- und mittelalterlichen Instrumenten begeistern.


Nach einer schwierigen Phase in der Bandgeschichte, in der sich Sänger Thomas Lindner nach seiner Krebsdiagnose zurückziehen musste, kehrten sie 2024 mit ihm und noch größerer Leidenschaft und Energie zurück auf die Bühne und werden die Eisheilige Nacht 2025 zu einem Highlight machen.


HAGGEFUGG, die Stimmungsmacher aus Köln bringen mit ihren charakteristischen Dudelsack-Einlagen und Gute-Laune-Hits die
perfekte Marktatmosphäre in die Konzerthallen. Mit ihrer animierenden Spielform des Mittelalter-Rock sorgen sie für ausgelassene Feierstimmung und unvergleichlichen Spaß.


KUPFERGOLD, die Newcomer-Sensation der Mittelalterszene, geben ebenfalls ihr Debüt bei der Eisheiligen Nacht. Die Überflieger aus dem Rheinland erobern mit eingängigen Melodien, charismatischer Bühnenpräsenz und einer gesunden Portion Humor die Herzen der Fans im Sturm.


SVBWAY TO SALLY selbst werden mit einer kraftvollen Mischung aus Klassikern und Songs ihres gefeierten Albums Post Mortem
die Bühne betreten und ein weiteres Mal beweisen, warum sie seit Jahrzehnten als Instanz im Folk-Metal gelten.


Die Eisheilige Nacht 2025 verspricht also mehr als nur ein Konzert – es wird ein Fest für die Sinne, ein Wiedersehen unter Freunden und ein furioser Jahresabschluss. Leinen los und volle Fahrt voraus in ein unvergessliches Konzerterlebnis mit Räubern und Narren!

12.12.25 Pratteln
13.12.25 Stuttgart
19.12.25 Oberhausen
20.12.25 Giessen
21.12.25 Dresden

26.12.25 Braunschweig
27.12.25 Würzburg
28.12.25 Bielefeld
29.12.25 Bremen
30.12.25 Potsdam

ALLGEMEINE VORVERKAUFSINFORMATIONEN

Die Tickets sind ab Fr. 31.01.25 – 12.00 Uhr exklusiv unter www.eventim.de, und ab Do. 06.02.25 – 12.00 Uhr an allen offiziellen VVK-Stellen sowie unter Tel.: 01806 – 57 00 70 (0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz) erhältlich.

http://www.eisheiligenacht.com/

Fotocredit: Heilemania (Subway To Sally) + Extratours Live Entertainment GmbH (Schandmaul)

Raab zurück im linearen Fernsehen

Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck und Barbara Schöneberger sind zu Gast!

Darauf haben Raab-Fans sehnsüchtig gewartet: Das erfolgreiche RTL+ Streamingformat #DGHNDMBSR startet am Mittwoch, 12. Februar, 20:15 Uhr bei RTL auch im linearen Fernsehen. Auf RTL+ wird die Show als Preview zur Verfügung stehen. Erster hochkarätiger Gast ist Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck. Mit ihm wird Stefan Raab kurz vor der Bundestagswahl die aktuelle politische Lage besprechen, und ihm bestimmt auch die ein oder andere unterhaltsame private Habeck-Anekdote entlocken. Doch damit nicht genug: Als zweiten Gast begrüßt Stefan Entertainment-Queen Barbara Schöneberger. Sie präsentiert wie in den Jahren zuvor den deutschen ESC-Vorentscheid, der in diesem Jahr bei RTL und in der ARD zu sehen sein wird. Und als Dritter im Bunde dabei: Publikumsliebling Elton, der als Spielleiter fungieren wird.

Inga Leschek, CCO RTL Deutschland: „Stefan Raab für alle – umsonst! Mit ‚Du gewinnst hier nicht die Million‘ konnten wir im letzten Jahr den erfolgreichsten Streaming-only-Start ever feiern und neue Zielgruppen für RTL+ erschließen. Jetzt zünden wir die nächste Stufe unseres Plans und machen die Show einem noch breiteren Publikum zugänglich. Jede Woche Mittwoch dreht sich bei uns in der RTL-Primetime nun alles um #DGHNDMBSR und beste Comedy-Unterhaltung von und mit Stefan Raab. Als erste Gäste begrüßt er Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck und Eurovisions-Ikone Barbara Schöneberger.“

Das bewährte Konzept der Show bleibt bestehen: Jede Woche blickt Stefan Raab auf die Bewegtbild-Ereignisse in Streaming, Social Media und TV, quizzt mit seinen Kandidaten als Quizmaster und tritt gegen sie in Duellen in variantenreichen Spielen an. Sein Ziel: die Million bewachen! Nur wer alle Fragen richtig beantwortet und sich in den spannenden Duellen gegen die Show-Legende durchsetzen kann, hat die Chance auf die gigantische Gewinnsumme! Mit dabei bleiben die prominenten Spielleiter, die sich wöchentlich abwechseln sowie zahlreiche Überraschungsgäste.

#DGHNDMBSR ab 12.02., 20:15 Uhr jede Woche Mittwoch bei RTL und vorab auf RTL+

Produziert wird „Du gewinnst hier nicht die Million bei Stefan Raab“ von Raab ENTERTAINMENT im Auftrag von RTL. Die redaktionelle Verantwortung bei RTL haben Dörte vom Berg (Executive Producer), Alexander Wüster (Executive Producer) und Sandra Wächtershäuser (Head of Producers) unter der Leitung von Markus Küttner (Unterhaltungschef RTL).

Voll auf die Zwölf! Sensationelle Quoten für „DER CLARK FINAL FIGHT“

RTL am Samstagabend Marktführer in allen Zielgruppen

Klarer Sieg für Regina Halmich und RTL! Der Boxkampf zwischen Regina Halmich und Stefan Raab sorgt für herausragende Quoten: 5,90 Mio. Zuschauende ab 3 J. (MA: 25,8 %) fieberten ab 20:15 Uhr bei der Rückkehr von Entertainment-Legende Stefan Raab ins TV mit. In den jungen Zielgruppen erreichte das Box-Spektakel fantastische 40,9 % Marktanteil bei den 14-59-Jährigen (4,24 Mio. Zuseher) und megastarke 52,9 % Marktanteil bei den 14-49-Jährigen (2,95 Mio. Zuseher). Damit war „DER CLARK FINAL FIGHT“ mit weitem Abstand deutlicher Marktführer am Samstagabend in allen drei Zielgruppen.

Das Live-Spektakel der Superlative aus dem Düsseldorfer PSD Bank Dome war mit zahllosen Überraschungen und großartigen Showeffekten gespickt. Stefan Raab performte seinen Song „Pa aufs Maul“ gemeinsam mit Rapper Sido und Ski Aggu. Auftritte von Rockerin Doro Pesch, Fitness-Influencerin Pamela Reif, die singend in die Halle einschwebte oder Helge Schneider mit seinem Kult-Hit „Katzeklo“ rundeten das Show-Erlebnis ab.

Die gesamte Show kann hier angeschaut werden: https://plus.rtl.de/video-tv/shows/der-clark-final-fight-stefan-raab-vs-regina-halmich-1003686