435 Gäste beim Neujahrsempfang 2026 der Stadt Bremerhaven

Trotz der angespannten Wetterlage begrüßte die Stadt Bremerhaven am Donnerstag, dem 8. Januar, insgesamt 435 Gäste im Fischbahnhof zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt.

Eingeladen hatten Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren und Oberbürgermeister Melf Grantz wie in jedem Jahr Gäste aus Politik, Verwaltung, Institutionen, Verbänden und der Wirtschaft, sowie zahlreiche Menschen, die sich ehrenamtlich in Bremerhaven engagieren.

Inhaltlich blickte Oberbürgermeister Melf Grantz gemeinsam mit Moderator Dirk Böhling auf das Jahr 2025 zurück. Die Botschaft: „In Bremerhaven bewegt sich viel, wir sind eine wachsende Stadt mit Zukunftspotential“, so Grantz. Gleichwohl gebe es insbesondere beim Thema Haushalt Handlungsbedarf. Grantz plädierte für eine Neuordnung des Finanzausgleiches zwischen dem Land Bremen und den Kommunen Bremen und Bremerhaven. Zudem nutzte er den Abend, um langjährigen Weggefährtinnen und Weggefährten zu danken. „Ich bin wirklich dankbar für die 15 Jahre, in denen wir gemeinschaftlich viel bewegt haben. Bleiben Sie am Ball, das lohnt sich“, appellierte er.

Traditionell wird der Neujahrsempfang der Stadt auch genutzt, um Spenden zu sammeln. Insgesamt sind 3413,91 Euro für den Kinderschutzbund Bremerhaven zusammengekommen.

Bewirtet wurden die Gäste von Auszubildenden verschiedener Bremerhavener Restaurants und Hotels, für den musikalischen Rahmen sorgte das Armando Balke Trio.

Bremerhaven startet ins Tourismus-Messejahr 2026

Fokus auf deutsche Leitmessen und Fachveranstaltungen für die Reisebranche

Die Erlebnis Bremerhaven GmbH setzt auch 2026 auf eine starke Präsenz bei Tourismusmessen und Fachveranstaltungen für die Reisebranche. Erklärtes Ziel: Mehr Gäste für die Stadt zu begeistern. Die Messe-Tour 2026 endet für Bremerhavens Touristik-Experten erst Ende November – nach über 20 nationalen und auch internationalen Stationen.

„Der persönliche Austausch auf Messen und Branchentreffen ist für uns nach wie vor von zentraler Bedeutung“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Wir erreichen hier sowohl potenzielle Gäste als auch Reiseveranstalter, Busunternehmen und Multiplikatoren.“

Ein Ziel: Mehr Gruppenreisen nach Bremerhaven

Das Messejahr beginnt mit dem Tag der Bustouristik, der im vergangenen Jahr in Bremerhaven stattfand und an diesem Wochenende Bus-Experten in Garmisch-Partenkirchen vereint. „Für uns bleibt es das Ziel, mehr Gruppenreisen nach Bremerhaven zu holen“, sagt Marc Reichelt, Projektleiter Vertrieb bei der Erlebnis Bremerhaven. Deshalb stellt er die Destination gleich im Anschluss beim Tag des Bustourismus in Reutlingen vor. Parallel dazu präsentiert sich Bremerhaven auf der CMT in Stuttgart, der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit. Auch die Reisen Hamburg gehört Anfang Februar fest zum Messekalender, ebenso wie der VPR VIP-Treff in Potsdam, der gezielt den Austausch mit Reiseveranstaltern und Vertriebspartnern ermöglicht.

Im Februar und März folgen weitere zentrale Stationen: die Messe f.re.e in München,die Reise + Camping in Essen sowiedie ITB in Berlin, die als internationale Leitmesse der Tourismusbranche dennoch einen klaren Fokus auf den deutschen Markt und den Vertrieb legt. Ergänzt wird das Programm durch regionale und fachlich spezialisierte Formate wie den Tourismustag Butjadingen.

Treffen mit internationalen Reiseeinkäufern

Im Frühjahr und Frühsommer stehen verstärkt Fachveranstaltungen auf dem Plan. Dazu zählen im April der Germany Travel Mart in Oberhausen. Der Workshop gilt als größte Fachveranstaltung der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), der deutsche Tourismus-Anbieter mit internationalen Reiseeinkäufern und Medienvertretern zusammenbringt, um das Reiseland Deutschland zu vermarkten, neue Kontakte zu knüpfen und Geschäfte abzuschließen. „Wir hoffen darauf, diese sehr bedeutende touristische Veranstaltung 2027 in Bremerhaven ausrichten zu können, wenn die Stadt 200 Jahre alt wird“, sagt Gerber.

Die Erlebnis Bremerhaven präsentiert sich Ende April auch auf der RDA Group Travel Expo in Köln als wichtigste Messe für Gruppen- und Bustourismus. „Wir stellen uns als attraktive Destination für Städtereisen, Gruppenangebote und kombinierte Nordsee-Aufenthalte vor“, so Reichelt.

Messe-Auftritte in Österreich und der Schweiz

Ergänzend zu den zahlreichen deutschen Terminen ist Bremerhaven 2026 auch international präsent. In Wien und Zürich präsentiert sich die Stadt erneut gemeinsam mit der Tourismus-Agentur Nordsee (TANO). Der einheitliche Messeauftritt nutzt gezielt Synergien, reduziert Kosten und sorgt für eine hohe Sichtbarkeit. „Die Nachfrage nach der Nordsee als Urlaubsregion ist weiter sehr hoch, insbesondere in der Kombination aus Städten, Inseln und naturnahen Angeboten“, sagt Dominik Mager, zuständig für das Auslandsmarketing.

Ein Schwerpunkt liegt 2026 auf Dänemark. Die Ferie For Alle in Herning gilt als größte Endkundenmesse des Landes. Bremerhaven tritt dort gemeinsam mit Bremen auf unter dem etablierten Dach „Zwei Städte. Ein Land“. „Niederländer und Dänen sind für das Bundesland ganz wichtige Tagesbesucher“, sagt Mager. Bei den Übernachtungen sorgten die Gäste aus Dänemark im vergangenen Jahr in Bremerhaven sogar für ein Plus von 15,8 Prozent. Aber auch Schweizer und Österreicher blieben bei einem Besuch häufiger über Nacht als im Vorjahr, berichtet Mager.

Vertrieb wird gestärkt

Mit der Strategie, sich auf den deutschen Markt zu konzentrieren und dem Besuch von Fachveranstaltungen stärke die Erlebnis Bremerhaven 2026 gezielt den Vertrieb, die Sichtbarkeit der Stadt und die nachhaltige Entwicklung des Standorts, so Gerber. Trotzdem habe man sich entscheiden, die „boot“ in Düsseldorf erst wieder zur Sail 2030 zu besuchen, auch Stände auf Messen in Hannover und den Niederlanden wurden gestrichen.

Zwei spektakuläre Streaming-Welten, ein Abo – Doppelt unterhält besser

Ab nur 9,99 € pro Monat für die ersten sechs Monate, bis 13. Februar 2026.

Diese Kombination lässt Streamingherzen höher schlagen. RTL+ und HBO Max haben heute eine Partnerschaft bekannt gegeben, die Kundinnen und Kunden zum Start von HBO Max in Deutschland am 13. Januar ein attraktives Bundle aus beiden Streaming-Services in einem einzigen Abonnement bietet.  

Kundinnen und Kunden können die beiden neuen Bundle-Angebote sowohl über RTL+ als auch über HBO Max abonnieren. Gemeinsam bieten HBO Max, der globale Marktführer für hochwertiges Storytelling, und RTL+, der nationale Marktführer im Streaming-Bereich, unkompliziert Zugang zu den beiden eigenständigen Streaming-Services.* 

Das Angebot verbindet RTL+ Highlights wie „Neue Geschichten vom Pumuckl“, „Make Love, Fake Love“ oder der UEFA Europa League mit dem umfangreichen Premium-Content von HBO Max, darunter das brandneue „Game of Thrones“-Prequel „A Knight of the Seven Kingdoms“, das am 19. Januar Premiere feiert, ikonische Serien wie “The White Lotus”, “It: Welcome to Derry” und “The Last of Us” sowie Kultklassiker wie “Sex and the City” und “Friends”. Auch Filmfans kommen voll auf ihre Kosten: Sie erleben die größten Kinohighlights des Jahres 2025, darunter „Blood & Sinners“, DCs „Superman“ sowie demnächst New Line Cinemas „Weapons“ und „Conjuring 4: Das letzte Kapitel“. Für Nutzerinnen und Nutzer entsteht ein echtes Must-Have: maximale Auswahl an hochwertigem Content, einfach zugänglich und zum Vorteilspreis.** 

„RTL+ und HBO Max – das ist eine tolle Kombination von zwei grandiosen Contentwelten. Die erfolgreichsten nationalen Inhalte auf RTL+ von Reality über Fiction bis Sport in einem gemeinsamen Angebot mit Top-Serien, ikonischen Filmen und vielem mehr von HBO Max. Mit diesem Bundle zünden wir die nächste Stufe in der Erfolgsgeschichte von RTL+ und bereiten HBO Max die ganz große Bühne für den Marktstart in Deutschland“, sagt Stephan Schmitter, CEO RTL Deutschland. „Nach unserem umfangreichen Warner Content-Deal und der Vermarktungspartnerschaft mit Warner Bros. Discovery machen wir mit unserem neuen Streaming-Bundle aus RTL+ und HBO Max einen weiteren, großen Schritt in unserer Partnerschaft. Wir schaffen ein Angebot, auf dessen Breite und Attraktivität wir stolz sind und das alle Streamingherzen höher schlagen lässt!“ 

Matthias Heinze, SVP Commercial & Managing Director Warner Bros. Discovery Germany, Switzerland & Austria: „Mit dem Bundle aus HBO Max und RTL+ kombinieren wir ikonisches, international gefeiertes Storytelling von HBO und Warner Bros. Discovery mit der starken lokalen Verankerung und den beliebtesten Hits von RTL+. Gemeinsam schaffen wir ein Angebot, das sich perfekt ergänzt und Unterhaltung für jeden Geschmack und alle Generationen unter einem Dach vereint. Diese Partnerschaft ist ein starkes Signal für den deutschen Markt und für die Zukunft von Premium-Streaming.“ 

Preisgestaltung 

Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland haben die Wahl zwischen zwei Varianten des neuen Vorteil-Abos – jederzeit monatlich kündbar und ohne Laufzeitbindung***. Zum einen gibt es HBO Max Basis (mit Werbung) und RTL+ Premium für 11,99 Euro im Monat – statt 15,98 Euro, bei getrennter Buchung beider Dienste. Alternativ haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, das Bundle bestehend aus HBO Max Standard und RTL+ Premium**** für 17,99 Euro monatlich zu abonnieren (statt 25,98 Euro, bei getrennter Buchung beider Dienste).  

Einführungsangebot 

Nur für den ersten Monat nach dem Start von HBO Max gibt es bis 13. Februar 2026 die einmalige Gelegenheit, sich das Bundle aus HBO Max Basic mit Werbung und RTL+ Premium für 9,99 € pro Monat in den ersten sechs Monaten sichern (danach 11,99 € pro Monat). Alternativ ist das Bundle aus HBO Max Standard und RTL+ Premium werbefrei für 15,99 € pro Monat in den ersten sechs Monaten erhältlich (danach 17,99 € pro Monat).***** 

Auch in Österreich können sich Kundinnen und Kunden schon bald über das Bundle freuen. 

* Für jeden Service ist eine separate Kontoerstellung erforderlich.
** Die im Bundle verfügbaren Inhalte können sich im Laufe der Zeit ändern.
*** Jederzeit kündbar – mit einer Kündigungsfrist von einem Monat bei Abschluss über RTL+ bzw. wirksam zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums bei Abschluss über HBO Max.
**** Bei HBO Max enthalten Kanäle, Live-Inhalte und Replays (sofern im jeweiligen Tarif enthalten) Werbung. Alle Tarife können Sponsoring- sowie Cross-Promotion-Inhalte enthalten. Auf RTL+ gibt es Werbung in Live-Streams, Radio-Streams, Podcasts, als begleitende Werbung neben dem laufenden Player sowie Werbung außerhalb des Players.
***** Das Bundle verlängert sich automatisch, sofern es nicht gekündigt wird. Preise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Separate Kontoerstellung sowie jeweils eigene Nutzungsbedingungen von RTL+ und HBO Max gelten. Ab 18 Jahren. 

PlayStation bringt limitierte Hyperpop‑Covers und Neon‑Controller auf den Markt

Ab dem 12. März 2026 werden drei neue DualSense Wireless-Controller-Designs in den Farben Techno Red, Remix Green und Rhythm Blue sowie passende PS5-Konsolen-Cover erhältlich sein. Die Kollektion orientiert sich an RGB‑Gaming‑Ästhetik und kombiniert glänzendes Schwarz mit intensiven Neontönen.

Vorbestellungen starten am 16. Januar 2026 um 10:00 Uhr über direct.playstation.com und bei teilnehmenden Händlern; die Konsolen-Cover werden nur in begrenzter Stückzahl und in ausgewählten Märkten angeboten. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 84,99 € für die Hyperpop DualSense-Controller und 74,99 € für die PS5-Cover.

Xbox Game Pass: Highlights im Januar

Neue Spiele aus der UK und Europa im Game Pass
Xbox hat neue Titel angekündigt, die diesen Monat für Game Pass auf Konsole, PC, Handheld und Cloud erscheinen. Dazu gehören auch Spiele von britischen und europäischen Entwicklern:

Weitere Spiele im Game Pass

Diese Spiele verlassen den Game Pass am 15. Januar
Doch es gibt noch mehr als genug Zeit, sie zu spielen, bevor sie verschwinden. Nutze Deinen Mitgliedschaftsrabatt von bis zu 20 Prozent, um sie in Deiner Sammlung zu behalten.

Wenn Kritik nicht erwünscht ist – Wie Facebook‑Seiten mit unbequemen Stimmen umgehen

Während private Facebook‑Seiten weitgehend frei entscheiden können, welche Kommentare sie zulassen, gelten für öffentliche, journalistische oder institutionelle Seiten höhere Erwartungen. Wer sich als Medium, Informationsquelle oder offizieller Akteur präsentiert, übernimmt eine besondere Rolle im öffentlichen Diskurs.

1. Öffentlich heißt: höhere Verantwortung

Eine Seite, die Nachrichten verbreitet, Behördeninformationen teilt oder sich als journalistisches Angebot versteht, hat eine demokratische und gesellschaftliche Verantwortung:

  • Transparenz
  • Dialogbereitschaft
  • Korrekturfähigkeit
  • offene Debattenkultur

Wenn solche Seiten Kritik systematisch löschen, wirkt das schnell wie ein Versuch, das eigene Bild zu kontrollieren – und nicht wie seriöse Kommunikation.

2. Rechtlich erlaubt – aber moralisch fragwürdig

Auch öffentliche Seiten dürfen Kommentare löschen, solange sie nicht staatlich betrieben sind. Aber: Je offizieller oder journalistischer eine Seite auftritt, desto problematischer wird es, wenn Kritik verschwindet.

Denn dann entsteht der Eindruck:

  • dass unbequeme Fragen unterdrückt werden
  • dass Fehler nicht diskutiert werden sollen
  • dass die Seite nur Zustimmung sichtbar lassen möchte

Das beschädigt Vertrauen – und zwar nachhaltig.

3. Ist das Zensur?

Juristisch: Nein, denn Zensur ist staatlich. Gesellschaftlich: Es fühlt sich für viele wie Zensur an, wenn ein Medium oder eine öffentliche Institution kritische Stimmen entfernt.

Der entscheidende Punkt ist die Wirkung:

  • Wenn ein Medium Kommentare löscht, beeinflusst es die Wahrnehmung seiner Inhalte.
  • Wenn eine Behörde Kommentare löscht, wirkt es wie Einschränkung demokratischer Teilhabe.
  • Wenn eine journalistische Seite Kritik ignoriert, widerspricht das ihrem eigenen Anspruch.

4. Der Unterschied zwischen Moderation und Manipulation

Moderation ist notwendig: Hassrede, Beleidigungen, Rassismus – klar, das muss weg.

Manipulation beginnt dort, wo:

  • sachliche Kritik gelöscht wird
  • Nachfragen unbeantwortet bleiben
  • unbequeme Fakten ausgeblendet werden
  • nur positive Kommentare stehen bleiben

Dann wird die Kommentarspalte nicht moderiert, sondern kuratiert, um ein bestimmtes Bild zu erzeugen.

5. Warum offene Kritik wichtig ist

Gerade öffentliche Seiten leben von Glaubwürdigkeit. Und Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch perfekte Fassaden, sondern durch:

  • Fehler eingestehen
  • Kritik zulassen
  • Diskussionen führen
  • Transparenz zeigen

Wer Kritik löscht, zeigt vor allem eines: Unsicherheit.

Heute

schreibe einen nachrtichtenartikel zum theman „wenn kritik nicht erwünscht ist“. es darum das eine facebookseite, unbequme und kritische kommentare auf ihren kanälen löscht und nicht beantwortet. wie sieht es da mit verantwortung und zensur aus?

Hier ist ein sauber formulierter, journalistisch klingender Nachrichtenartikel, der das Thema sachlich, kritisch und dennoch ausgewogen beleuchtet — ohne auf eine konkrete Seite einzugehen:

Wenn Kritik nicht erwünscht ist – Wie Facebook‑Seiten mit unbequemen Stimmen umgehen

In sozialen Netzwerken sollen Diskussionen lebendig, offen und vielfältig sein. Doch immer häufiger berichten Nutzerinnen und Nutzer, dass kritische oder unbequeme Kommentare auf bestimmten Facebook‑Seiten gelöscht, ausgeblendet oder gar nicht erst beantwortet werden. Was bedeutet das für die Verantwortung der Seitenbetreiber – und wo beginnt der Vorwurf der Zensur?

Gelöschte Kommentare – ein wachsendes Problem

Mehrere Nutzer schildern, dass ihre sachlich formulierten Hinweise, Nachfragen oder kritischen Anmerkungen plötzlich verschwunden seien. Statt einer Antwort oder einer inhaltlichen Auseinandersetzung bleibe oft nur Stille. Für viele entsteht dadurch der Eindruck, dass Kritik nicht erwünscht ist – und dass Betreiber ihre Kanäle lieber als Einbahnstraße nutzen.

Kommunikationswissenschaftler sehen darin ein bekanntes Muster: „Viele Seiten wollen die Vorteile sozialer Medien nutzen, aber nicht die Verantwortung, die damit einhergeht“, sagt eine Medienexpertin. „Wer öffentlich kommuniziert, muss auch mit Widerspruch rechnen.“

Rechtlich erlaubt – aber gesellschaftlich fragwürdig

Wichtig ist: Das Löschen von Kommentaren auf einer privaten Facebook‑Seite ist rechtlich nicht verboten. Betreiber dürfen ihre Kommentarspalten moderieren, Regeln festlegen und Beiträge entfernen, die sie für unpassend halten.

Doch die Frage ist weniger juristisch als gesellschaftlich: Welche Verantwortung tragen Seiten, die sich als Informationsquelle, Community‑Plattform oder journalistisches Angebot verstehen?

Wer sich öffentlich als Stimme einer Region, eines Vereins oder eines Unternehmens präsentiert, übernimmt automatisch eine Rolle im öffentlichen Diskurs. Dazu gehört auch, Kritik auszuhalten – und sie nicht reflexhaft zu entfernen.

Zensur? Ein schwieriger Begriff

Der Begriff „Zensur“ wird in solchen Fällen schnell verwendet, ist aber streng genommen staatlich definiert. Wenn private Betreiber Kommentare löschen, handelt es sich nicht um staatliche Zensur – aber durchaus um inhaltliche Kontrolle, die das Meinungsbild verzerren kann.

Problematisch wird es vor allem dann, wenn:

  • kritische, aber sachliche Beiträge systematisch entfernt werden
  • Nachfragen zu Fehlern oder Widersprüchen unbeantwortet bleiben
  • nur positive oder unkritische Stimmen sichtbar bleiben
  • die Seite sich gleichzeitig als „offen“, „dialogbereit“ oder „journalistisch“ präsentiert

Dann entsteht ein Schein von Transparenz, der mit der tatsächlichen Kommunikationspraxis nicht übereinstimmt.

Vertrauen entsteht durch Dialog – nicht durch Löschungen

Studien zeigen: Nutzer verlieren schneller das Vertrauen in eine Seite, wenn Kritik ignoriert wird, als wenn Fehler offen eingeräumt und diskutiert werden. Transparenz, Dialogbereitschaft und der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Meinungen sind zentrale Bausteine digitaler Glaubwürdigkeit.

Wer hingegen kritische Stimmen systematisch ausblendet, riskiert:

  • den Verlust von Vertrauen
  • den Eindruck von Einseitigkeit
  • den Vorwurf, Diskussionen zu manipulieren
  • eine wachsende Distanz zur eigenen Community

Fazit

Das Löschen unbequemer Kommentare mag kurzfristig Ruhe bringen – langfristig schadet es jedoch der Glaubwürdigkeit. Seitenbetreiber, die Verantwortung ernst nehmen, setzen auf Moderation statt auf Ausblendung, auf Dialog statt auf Schweigen.

Denn soziale Medien leben von Vielfalt. Und Vielfalt beginnt dort, wo Kritik nicht als Störung, sondern als Teil einer lebendigen Öffentlichkeit verstanden wird.

Marathon erscheint im März 2026 – Open Preview angekündigt

Bungie, das Entwicklerstudio von Halo und Destiny, hat in einem neuen Video Einblicke zum PvPvE-Survival-Extraction-FPS Marathon vorgestellt. In Marathon erkunden und plündern Spieler als biokybernetische Runner eine verschollene Kolonie auf Tau Ceti IV und müssen dabei gegen feindliche Sicherheitskräfte, rivalisierende Runner und unberechenbare Gefahren ums Überleben kämpfen. 

Vorgestellt wurden unter anderem folgende Updates: 

  • Proximity-Chat
  • Warteschlange für Solo-Runner
  • Rook – eine Hülle mit begrenzter Ausrüstung, die zum Einstieg in bereits laufende Matches verwendet wird
  • Das Survival-Erlebnis, die Immersion und die Bedrohung der Spielwelt wurden optimiert
  • Verbesserte visuelle Qualität und aktualisierte UI

Auf der Website von Bungie wurden außerdem die Veröffentlichungspläne zu Marathon vorgestellt. Marathon erscheint im März 2026 für PlayStation 5, PC via Steam und Xbox Series X|S mit vollständigem Cross Play und Cross Save für 39,99 € (UVP)*. 

Magistrat beschließt „Elterngeld“ für Pflegeeltern in Bremerhaven

A man wearing glasses and a gray blazer stands in front of a building with a blue entrance labeled 'Stadtverwaltung.' The background features brick walls and a staircase visible through the entrance.
Sozialdezernent Martin Günthner freut sich über die zusätzliche Unterstützung für Pflegeeltern in Bremerhaven.
©Magistratspressestelle / Arnd Hartmann

Der Magistrat der Stadt Bremerhaven hat in seiner Sitzung am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, beschlossen, Pflegeeltern eine besondere Wertschätzung aus kommunalen Mitteln zukommen zu lassen: Sie erhalten eine elterngeldähnliche Sonderleistung in Höhe von 350 Euro im Monat.

„Wir planen, das noch im 1. Quartal 2026 umzusetzen. Pflegeeltern leisten einen ganz wichtigen Beitrag dabei, Kindern in Notsituationen ein sicheres, geschütztes Zuhause zu geben, in dem sie gesund und behütet aufwachsen können. Dieses Engagement verdient mehr Wertschätzung“, erklärt Stadtrat Martin Günthner, Dezernent für Soziales, Arbeit, Jugend, Familie und Frauen die Entscheidung.

Die Einführung des Elterngeldes für Pflegeeltern ist Teil des Konzeptes zur Stärkung und Gewinnung von Pflegeeltern, das vom Jugendamt Anfang des Jahres 2025 erarbeitet worden ist. Die Finanzierung aus kommunalen Mitteln erfolgt, weil der Bund keine ausreichende finanzielle Unterstützung für Pflegeeltern vorsieht. Zwar haben Pflegeeltern Anspruch auf Elternzeit, jedoch nicht auf die gesetzlichen Elterngeldregelungen. Stattdessen erhalten Pflegeeltern eine monatliche Pauschale in Höhe von lediglich 430 Euro für die Kosten der Erziehung ihres Pflegekindes.

„Pflegeeltern sind das Fundament unserer Jugendhilfe. Es ist jedoch ein unhaltbarer Zustand, dass das Bundesrecht sie in einer der anspruchsvollsten Phasen, der Betreuung von Kleinkindern, finanziell im Stich lässt“, so Günthner. „Dies führt zu erheblichen Einkommenseinbußen, wenn eine Pflegeperson gezwungen ist, ihre Erwerbstätigkeit zur Betreuung eines Kindes unter drei Jahren vollständig zu unterbrechen. Dieses Ungleichgewicht erschwert massiv die Gewinnung neuer Pflegefamilien.“

Angesichts der Dringlichkeit, die Versorgungslage zu verbessern und zu verhindern, dass Kinder unnötig lange in kostenintensiven, stationären Einrichtungen verbleiben müssen, lehne der Magistrat es ab, auf eine Gesetzesänderung auf Bundesebene zu warten. „Die Verwaltung wird die notwendigen Schritte einleiten, um die monatliche Sonderleistung noch in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 anspruchsberechtigten Pflegefamilien zukommen zu lassen“, so Stadtrat Günthner weiter.

Auch für die Stadt sei das eine lohnende Investition. „Die Unterbringung von Kleinkindern in Pflegefamilien ist – neben der pädagogischen Komponente – auch deutlich günstiger als eine Unterbringung in einer stationären Einrichtung“, erklärt Günthner. So generiere die Vermeidung von nur zwei stationären Unterbringungen pro Jahr Einsparungen, die die gesamten jährlichen Kosten der neuen elterngeldähnlichen Sonderleistung deckten. „Damit ist die Maßnahme nicht nur sozial dringend geboten, sondern dient auch der nachhaltigen Stabilisierung und Entlastung des kommunalen Jugendhilfehaushalts“, so der Stadtrat.

Die Sonderleistung von monatlich 350 Euro ist als freiwillige Leistung der Stadtgemeinde Bremerhaven konzipiert und dient der gezielten Entlastung in der intensiven Frühphase der Aufnahme eines Pflegekindes unter drei Jahren. Die Pauschale wird der hauptbetreuenden Pflegeperson und für eine maximale Dauer von 36 Monaten ab der Aufnahme eines Pflegekindes gewährt. Anspruch auf die Sonderleistung haben Pflegeeltern, die Elternzeit beantragt haben und dafür befristet, vollständig und unbezahlt von ihrer Erwerbstätigkeit freigestellt sind und dies nachweisen können. „Die Leistung ist explizit als Übergangslösung gedacht und entfällt automatisch, sobald eine entsprechende gesetzliche Regelung auf Bundes- oder Landesebene in Kraft tritt“, erklärt Günthner abschließend.

Neue Infotafel erinnert an die „Thomas-Katastrophe“ vor 150 Jahren

Am Originalschauplatz der „Thomas-Katastrophe“ informiert ab sofort eine neue Tafel über das schreckliche Unglück, das sich am 11. Dezember 1875 an der Kaje in Bremerhaven ereignete. Bei der gewaltigen Detonation am Vorhafen zum Neuen Hafen kamen 83 Menschen ums Leben, annähernd 200 wurden verletzt. Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, und Dr. Kai Kähler, Leiter des Historischen Museums, haben das Schild gemeinsam angebracht und dabei über das historische Ereignis gesprochen.

„Dieses Unglück hat Bremerhaven tief geprägt – die neue Tafel macht die Geschichte am Ort des Geschehens wieder sichtbar“, betont Gerber. Kähler ergänzt: „Obwohl sich die Thomas-Katastrophe vor 150 Jahren ereignete, ist sie noch in Erinnerung, in Übersee mitunter stärker als hier vor Ort. Das liegt an den erschreckend hohen Opferzahlen. Das liegt aber auch an der auch heute noch unvorstellbaren Kaltblütigkeit und Heimtücke des geplanten Versicherungsbetruges durch William King Thomas alias Alexander Keith.“

Der Plan des Täters, den Dampfer „Mosel“ auf dem Atlantik zu versenken, um eine Versicherungssumme zu kassieren, hätte noch weit mehr Menschen das Leben gekostet. „Dass seine Bombe beim Verladen hier vom Haken fiel und explodierte, rettete, so tragisch es ist, anderen das Leben“, so Kähler. Die Bekanntheit der Tat hängt auch an dem schillernden kriminellen Leben von Alexander Keith, das Stoff für vielerlei True-Crime-Geschichten gab.

Sonderausstellung im Historischen Museum

Das Historische Museum Bremerhaven widmet einem der  schwärzesten Tage der Stadtgeschichte derzeit eine Sonderausstellung, die noch bis Anfang Februar zu sehen ist. Sie zeigt originale Dokumente und Objekte, darunter Berichte, Briefe und Fotografien, die die Ermittlungsarbeit jener Zeit veranschaulichen.

Am Jahrestag, dem 11. Dezember, liest um 18 Uhr Autorin Silke Böschen im Museum aus ihrem historischen Roman, in dem sie die Ereignisse literarisch aufgreift.

Explosion ist Thema bei Stadtführungen

Auch Bremerhavens Gästeführer erinnern an die Katastrophe: Im Rahmen der Führung „Seemannsgarn, Legenden und Meer“ erzählen sie jeden Freitag im Dezember ab 17 Uhr auf einem Rundgang um den Alten und Neuen Hafen von ungewöhnlichen, tragischen und geheimnisvollen Geschichten – darunter auch die der „Thomas-Katastrophe“. www.Bremerhaven.de/seemannsgarn Das Attentat gehört auch zu den Themen der Führung „Kaum zu glauben“, die nach einer kurzen Winterpause ab Januar wieder 13 unglaubliche Bremerhavener Geschichten aufgreift. www.bremerhaven.de/kaumzuglauben

Schiffsglocke im Deutschen Schifffahrtsmuseum

Auf der Internetseite www.logbuch-bremerhaven.de  – dem Tourismus-Blog der Erlebnis Bremerhaven GmbH – beschreibt Autor Marco Butzkus (ab Donnerstag 11.Dezember) die Tat als ein skrupelloses und von schier unendlicher krimineller Energie getriebenes Ereignis, das letztlich in einer tragischen Chronologie des Versagens mündete. An die Explosion vom 11. Dezember 1875 erinnern heute zudem das Denkmal auf dem Wulsdorfer Friedhof, die Schiffsglocke der „Mosel“ im Deutschen Schifffahrtsmuseum – und nun die neue Tafel an der Seebäderkaje.

Foto: Helmut Gross_Erlebnis Bremerhaven

Bremerhaven: Polizei stellt Diebesgut sicher und sucht Eigentümer

Einer aufmerksamen Polizeistreife fielen bereits am Mittwochmittag, 26. November, in Bremerhaven-Lehe zwei Männer auf. Diese hatten eine auffallend rote Reisetasche dabei und versuchten diese offensichtlich vor der vorbeifahrenden Streife zu verstecken. Das kam der Streife verdächtig vor, so dass sie die Männer an der Ecke Rickmersstraße/Jahnstraße kontrollierte.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten in der prall gefüllten Tasche diverse Uhren und weiteren Schmuck fest. Einige der Schmuckstücke waren bereits zur Fahndung ausgeschrieben.

Die beiden rumänischen Staatsbürger, 43 und 26 Jahre alt, konnten die Herkunft der Gegenstände nicht erklären.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich dabei insgesamt um Diebesgut handelt und stellte die Tasche samt Inhalt sicher. Nun ermittelt sie die Hintergründe und sucht die Eigentümer der Schmuckstücke.

Wer seinen Schmuck wiedererkennt, oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0471/953-4444 bei der Polizei zu melden.