Doku-Serie mit neuen Erklärungsansätzen und Fragen zum Absturz von Germanwings Flug 9525

Am 24. März 2015 stürzt in den französischen Alpen der Germanwings-Flug 9525 ab. Alle 150 Passagiere und Crew-Mitglieder kommen ums Leben. Bereits nach 48 Stunden steht für die französische Staatsanwaltschaft fest, dass der Co-Pilot Andreas Lubitz die Maschine gezielt abstürzen ließ.

Die Sky Original Doku-Serie „Germanwings – Was geschah an Bord von Flug 9525?“ blickt nun noch einmal akribisch auf das Ereignis und macht deutlich, dass zehn Jahre nach dem Absturz weiter viele Fragen offen sind – so haben Hinterbliebene und Flugunfallexperten Unstimmigkeiten identifiziert, die sie am Narrativ der französischen Behörden zweifeln lassen. In drei Episoden kommen neben Angehörigen der Opfer und deren Anwalt Elmar Giemulla auch Journalisten und weitere Experten zu Wort. Flugsicherheitsexperte Simon Hradecky wird außerdem bei einer detaillierten Rekonstruktion der letzten Minuten des Flugs begleitet. Er präsentiert eine technische Erklärung, wie der Absturz hätte passieren können.

Über „Germanwings – Was geschah an Bord von Flug 9525?”:

Als am Morgen des 24. März 2015 eine Maschine der Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen abstürzt, ist dies für die Angehörigen der Opfer der Beginn einer Tragödie – etwa für Frank Noack, der bei dem Unglück seine Tochter verliert; für Emine Celik, deren Schwester an Bord ist; oder für Klaus Radner, dessen Tochter, Schwiegersohn und Enkelkind beim Absturz ums Leben kommen. Den Ersthelfern vor Ort bietet sich in den zerklüfteten Berghängen ein Bild des Schreckens. Die Nachricht des Absturzes und vage Mutmaßungen zu dessen Ursache verbreiten sich medial wie ein Lauffeuer. Offizielle der Airline, die Luftfahrtbehörden, Staatsanwälte und Politiker geben schnell erste Stellungnahmen ab. Und sehr rasch stellt sich allen die Frage, was genau in den letzten Minuten an Bord von Germanwings 9525 geschehen ist.

Nur 48 Stunden nach dem Absturz verkündet der zuständige französische Staatsanwalt im Rahmen einer Pressekonferenz, dass der Co-Pilot Andreas Lubitz den Piloten gegen dessen Willen aus dem Cockpit aussperrte und die Maschine gezielt abstürzen ließ. Der Abschlussbericht der französischen Fluguntersuchungsbehörde BEA bestätigt das offizielle Narrativ der französischen Staatsanwaltschaft, offenbart aber zahlreiche Diskrepanzen zu deren Darstellung der Ereignisse. Unklarheiten, die – wie sich im Rahmen der Recherche für diese Doku-Serie zeigte – auch zehn Jahre nach dem Absturz noch immer viele Fragen aufwerfen, ob von Seiten renommierter Flugsicherheitsexperten, von Journalisten, vor allem aber auch von Angehörigen.

Warum wurde Hinweisen auf technische Mängel an der Unglücksmaschine scheinbar nicht nachgegangen? Warum taucht der oft zitierte Satz „Andreas, mach die verdammte Tür auf“ nicht in den Transkripten des Voice Recorders auf? Warum wurden offenbar sämtliche Daten von den Mobiltelefonen und Laptops der Absturzopfer, die an die Angehörigen zurückgegeben wurden, gelöscht? Und warum bestätigt die deutsche Staatsanwaltschaft offiziell, dass sie niemals die Originaldaten des Voice Recorders und Datenschreibers der Absturzmaschine sichten konnten? Fragen wie diese veranlassen den renommierten Flugsicherheitsexperten Simon Hradecky, sich noch einmal ganz neu mit dem Absturz auseinanderzusetzen und die letzten Minuten des Fluges detailliert zu rekonstruieren. Die technischen Hinweise, auf die er dabei stößt, werfen die Frage auf, was an Bord wirklich passiert sein könnte. Nur eine neue, auf den offiziellen Daten des Voice Recorders und Datenschreibers basierende Untersuchung, könnte seine Theorie widerlegen oder bestätigen. Diese Daten werden aber bis heute von der französischen Flugsicherheitsbehörde zurückgehalten – obwohl die Angehörigen der Opfer schon lange den Wunsch nach einer Wiederaufnahme der Unfallermittlungen äußern.

Neben Frank Noack, Emine Celik, Klaus Radner und Simon Hradecky kommen in der Sky Original Doku-Serie „Germanwings – Was geschah an Bord von Flug 9525?” u.a. auch Opfer-Anwalt Elmar Giemulla, die Luftfahrtjournalisten Andreas Spaeth und Nicola Clark, der A320-Pilot Vincent Ruiz sowie Psychiater Prof. Dr. Thomas Bronisch zu Wort.  

Felix Kempter, Executive Producer Sky Deutschland: „Der Absturz der Germanwings Maschine im März 2015 gehört zu den verheerendsten Katastrophen der deutschen Luftfahrtgeschichte. Die dreiteilige Serie ‚Germanwings – Was geschah an Bord von Flug 9525?‘ ist eine weitere Sky Original Doku über ein Ereignis, das sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt hat. Dabei heben wir uns deutlich von der bisherigen Berichterstattung ab. Noch nie hat sich eine Dokumentation kritisch mit dem allgemeingültigen Narrativ zur Absturzursache auseinandergesetzt und sich dezidiert den vielen offenen Fragen zum Unfallhergang gestellt. Auch die Angehörigen der Opfer bekommen dabei mit ihrem Wunsch nach lückenloser Aufklärung eine gewichtige Stimme.“

Thomas Rogers, Regisseur: „Viele von uns werden nie vergessen, wo wir waren, als wir am 23. März 2015 zum ersten Mal vom Absturz des Germanwings-Flugs 9525 erfuhren. Als Nils Bökamp und ich begannen, für eine Dokumentation über Germanwings zu recherchieren, wollten wir eine Vielzahl von Perspektiven auf das Ereignis aufzeigen – darunter die Journalisten und Ermittler, die an dem Absturz arbeiteten, die Familien der Opfer, Psychiater und Einwohner von Le Vernet, wo das Flugzeug abstürzte. Im Laufe unserer Recherchen stellten wir fest, dass einige Angehörige überraschende Vorwürfe gegen die Ergebnisse der Untersuchung hatten und dass es weitaus mehr berechtigte Fragen zum Absturz und zu Andreas Lubitz gab, als wir erwartet hatten.“

Ausstrahlung:

„Germanwings – Was geschah an Bord von Flug 9525?“ ist ab 14. März bei Sky und auf dem Streamingdienst WOW abrufbar und startet am gleichen Tag um 20.15 Uhr auf Sky Documentaries.

Bilder: © Sky The Thursday Company

Filmfest Bremen 2025: Preisträger und Höhepunkte

Heute Vormittag wurden im Kleinen Haus des Theaters Bremen die diesjährigen Preise des Filmfest Bremen verliehen. Mit 793 eingereichten Kurz-, Mittel- und Langfilmen aus 30 Ländern in 24 Sprachen verzeichnete das Festival eine beeindruckende internationale Resonanz. Darunter waren 31 Erstlingswerke, die den besonderen Stellenwert junger Talente unterstreichen. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 52.000 Euro vergeben. Durch die festliche Matinée führten die Festivalleiter:innen Matthias Greving, Ilona Rieke und Marc Sifrin.

Die Preisträger 2025:

HUMOR/SATIRE

Bester Kurzfilm 1.500 EUR:
DO IT RIGHT von Yaroslav Lebedev + Daria Safronova (Produzentin)

Bester mittellanger Film 2.500 EUR:
RACHID von Rachida El Garani

Bester Langfilm 5.000 EUR:
ANOTHER GERMAN TANK STORY von Jannis Alexander Kiefer

INNOVATION

Beste visuelle Innovation 1.500 EUR
OLIVIA & THE CLOUDS von Tomás Pichardo Espaillat

Beste technische Innovation 1.500 EUR
AVANT – DRAG! von Fil Ieropoulos

Beste narrative Innovation 1.500 EUR
INVENTION von Courtney Stephens

BREMEN & UMZU

Bester Bremer Film 3.000 EUR
BEFORE THEN von Mengzhu Xue

Bester Film aus Niedersachsen 3.000 EUR
ANNA – A TALE FOR TOMMORROW von Jonathan B. Behr

Bester Kurzfilm aus Bremen und Umzu 1.500 EUR
MAMA MICRA von Rebecca Blöcher, Frédéric Schuld

DEUTSCHLANDPREMIEREN – WESER-KURIER Publikumspreis

Bester Internationaler Film 7.500 EUR
SONGS OF SLOW BURNING EARTH von Olha Zhurba

Runner-Up (2. Platz in der Publikumswertung) 2.500 EUR
L´OURAGAN F.Y.T von Ara Ball

GATEWAYS TO THE WORLD – The Power of Ports in Kooperation mit bremenports

Bester Kurzfilm 500 EUR
FIRE DRILL von Maximilian Villwock

Bester Langfilm 2.000 EUR
COMO EL VIENTO von Jacqueline van Vugt

BAB-NACHHALTIGKEITSPREIS
Bester Film zum Thema Nachhaltigkeit 2.500 EUR, präsentiert von der BAB

ALEX & LUKAS – WATT´N MEER von Regina Grimm

GLOBAL LOKAL in Kooperation mit buten un binnen

Bester Dokumentarfilm mit regionalem Fokus 2.000 EUR
AS THE TIDE COMES IN von Juan Palacios

The Last of Us Part II Remastered – Das bietet die PC-Version

Ab dem 3. April kann Ellies Rachefeldzug in The Last of Us Part II Remastered auch auf dem PC erlebt werden. Das Action-Adventure von Naughty Dog wird auf Steam und im Epic Games Store erhältlich sein. Für die Portierung ist Nixxes Software verantwortlich.

Die empfohlenen Hardware-Konfigurationen dazu in der Übersicht:

Die PC-Version enthält sämtliche Verbesserungen und Features, die im letzten Jahr bereits in der PlayStation 5-Fassung hinzugefügt wurden. Darunter der Roguelike-Überlebensmodus “Kein Zurück”, dem sogar einige neue Inhalte spendiert werden, sowie freies Gitarrespielen und mehrere Stunden Entwicklerkommentare.

Darüber hinaus bietet die PC-Version von The Last of Us Part II Remastered zahlreiche PC-spezifische Spielkomfort-Features wie eine vollständige Neuzuweisung der Steuerung, primäre und sekundäre Zuweisungen für die Steuerung mit Tastatur und Maus oder einen adaptiven Modus, der es den Spielern ermöglicht, Tastatur- und Controller-Eingaben zu kombinieren. Zudem ist der Titel auch komplett mit Controller spielbar. Der DualSense Wireless-Controller bietet hierbei auch haptisches Feedback.*

The Last of Us Part II Remastered ist optimiert für PC mit Unterstützung für NVIDIA DLSS 3 Super Resolution**, AMD FSR 4.0 mit Hochskalierung und Frame-Generierung**, VSync und Bildfrequenz-Limitoptionen, DirectStorage und mehr. Die Version bietet speziell für PC entwickelte Features wie anpassbare Texturenqualität, Detailgrad-Entfernungsbereich, Qualität volumetrischer Effekte, Schattenqualität, Umgebungsverdeckung oder Reflexionsqualität. Zudem werden Ultrawide-Bildschirme unterstützt.***

The Last of Us Part II Remastered auf PC unterstützt das PlayStation-Overlay und PSN-Trophäen, wenn Spieler sich mit einem Konto für PlayStation Network anmelden. Ein Konto für PlayStation Network ist nicht erforderlich, eine Anmeldung darüber gewährt Spielern jedoch 50 Punkte für den “Kein Zurück”-Modus, mit denen sich Bonus-Features freischalten lassen.

Ausführliche Informationen bietet der PlayStation.Blog.

*Kabelgebundene Verbindung erforderlich, um den vollen Umfang an DualSense-Controller-Features im Spiel zu erleben.
​**Kompatibler PC und Bildschirm erforderlich.
​***Kompatibler Fernseher oder Bildschirm erforderlich.

Wer ist Luigi Mangione? discovery+ streamt True-Crime-Doku ab 24. März

Who is Luigi Mangione, wer ist Luigi Mangione? discovery+ geht dieser Frage nach und strahlt die True-Crime-Dokumentation, über Luigi Mangione, dem mutmaßlichen Attentäter auf den CEO von UnitedHealthcare, ab 24. März in deutscher Erstausstrahlung aus.

Das einstündige Special versucht die Beweg- und Hintergründe von Luigi Mangione aufzudecken sowie dessen Lebensweg nachzuzeichnen, um zu verstehen, was ihn hinter Gitter gebracht hat. Zu Wort kommen zahlreiche Experten, darunter der ausführende Produzent Dan Abrams, der Kriminologe Casey Jordan, der NYPD-Chief of Detectives Joseph Kenny sowie Eric Adams, Bürgermeister von New York City.

Gestützt mit Einblicken in die digitalen Archive, einschließlich der Online-Postings und Reddit-Diskussionen, geben die Personen, die Mangione nahestehen, einen umfassenden Einblick in seine Persönlichkeit, seine gesundheitlichen Probleme sowie chronischen Schmerzen und ermöglichen so ein tieferes Verständnis seiner psychischen Verfassung, die zu dem mutmaßlichen Verbrechen führte.

WHO IS LUIGI MANGIONE ist in Deutschland und Österreich ab Montag, 24. März auf discovery+ verfügbar.

„Mit Dir, Lili Marleen“ – eine Hommage zum 120. Geburtstag von Lale Andersen

Zu Ehren von Lale Andersen hat das Kulturamt Bremerhaven die Sängerin Anne Haentjens mit ihrem Lale-Andersen-Programm ins Theater im Fischereihafen, Am Schaufenster 6, eingeladen.

Die berühmteste Bremerhavenerin, Lale Andersen, geborene Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg, wäre in diesem Jahr 120 Jahre alt. Bekannt wurde sie einst vor allem mit ihrer Interpretation des um die Welt gegangenen Liedes „Lili Marleen“.

Am 23. März 1905 kam Lale Andersen im heutigen Bremerhaven-Lehe zur Welt. Noch sehr jung heiratete sie den Bremerhavener Kunstmaler Paul Ernst Wilke, den sie dann, wie auch die drei gemeinsamen Kinder, verließ, um in Berlin als Schauspielerin Karriere zu machen. Schon bald gastierte sie als Liselotte Wilke im Berliner „Kabarett der Komiker“ und auf anderen Kabarettbühnen Berlins mit Hafenliedern und Chansons. Große Beachtung fanden in der Presse ihre Interpretationen von Songs aus der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill.

Vordergründig, hintersinnig, leidenschaftlich, frech, frivol und anspruchsvoll – so stellten sich die frühen Chanson-Programme von Lale Andersen dar. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Lale Andersen auf der Nordseeinsel Langeoog nieder und erlebte mit ihrer Interpretation der deutschen Version des Liedes „Ein Schiff wird kommen“ ein sensationelles Comeback. 1961 produzierte sie eine Langspielplatte mit plattdeutschen Volksweisen u.a nach Texten von Klaus Groth und Theodor Storm mit Titeln wie „Mien Jehann“, „Lütt Matten de Haas“, „Över de stillen Straten“, „Dat du mien Leevsten büst“. Am 29. August 1972 starb Lale Andersen in Wien und wurde, ihrem Wunsch entsprechend, auf Langeoog beigesetzt.

Am Klavier begleitet von Sven Selle, gibt Anna Haentjens in ihrer Hommage mit Liedern und biografischen Texten Einblicke in das Leben der Sängerin, wobei sie auch auf die Geschichte des Liedes „Lili Marleen“ eingeht.

Über Anna Haentjens sagte Norbert Schultze, der Komponist des Liedes „Lili Marleen“: „Den unverwechselbar persönlichen Interpretations-Stil der schlaksigen, lächelnden, blonden Lale Andersen hat sich die kleine, quirlig-drahtige Anna Haentjens souverän angeeignet und die Gefahr des Kopierens geschickt umschifft – eben, weil sie so anders ist und ein eigenes Charisma besitzt.“

Tickets gibt es ab 24,20 Euro unter https://www.tif-bremerhaven.de/.

Klimaschutzaktion „Earth Hour“ – Bremerhaven setzt ein Zeichen

Am Samstag, dem 22. März 2025, findet in der Zeit von 20.30 bis 21.30 Uhr unter dem Motto „Licht aus. Stimme an.“ die nächste Earth Hour statt.

Dann wird wieder weltweit in der jeweiligen Zeitzone für eine Stunde das Licht ausgeschaltet, um gemeinsam ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen.

Auch Bremerhaven soll in diesem Jahr wieder dabei sein und eine Stunde lang die Beleuchtung ausgewählter Gebäude für eine Stunde ausschalten, um ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Der Magistrat setzt sich daher dafür ein, dass zur Earth Hour 2025, am 22. März 2025, von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit die Außenbeleuchtung an wichtigen Gebäuden, insbesondere im Bereich Alter/Neuer Hafen für eine Stunde abgeschaltet wird.

Umweltdezernentin Andrea Toense ruft die Bremerhavenerinnen und Bremerhavener ebenfalls zur Teilnahme auf: „Nach einem weiteren Jahr der Extreme, von neuen Temperaturrekorden bis zum Hochwasser, ist die Earth Hour 2025 ein wichtiger Moment, um mehr Klimaschutz einzufordern. Darüber hinaus ist die Earth Hour in einem Jahr voller Krisen, Konflikte und Kriege, in dem sich auch das politische Klima verändert hat, wichtiger denn je, um gemeinsam ein Zeichen für eine starke Demokratie zu setzen.“

Der WWF ruft in diesem Jahr bereits zum 19. Mal zur Earth Hour auf. Mittlerweile findet die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten statt. In den vergangenen Jahren nahmen tausende Städte in 192 Ländern teil – allein in Deutschland mehr als 550 Städte und Gemeinden.

Nähere Informationen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour.

Hugh Grant ehrt Stephen Frears mit Bremer Filmpreis 2025

Foto : BU Stephen Frears erhält den Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen (v.l.n.r: Sparkassen Vorstand Klaus Windheuser, Laudator Hugh Grant, Preisträger Stephen Frears, Festivalleitung Matthias Greving und Ilona Rieke

Stephen Frears erhält den Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen

Im Rahmen der Filmfest-Gala am 19. März verlieh die Sparkasse Bremen in Kooperation mit dem Filmfest Bremen den Bremer Filmpreis 2025 an den preisgekrönten britischen Regisseur Stephen Frears für sein filmisches Gesamtwerk. Überreicht wurde die mit 8.000 Euro dotierte  Auszeichnung von Klaus Windheuser, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen, und Matthias Greving, Festivalleiter des Filmfests, im großen Saal des Theaters am Goetheplatz. Die Laudatio hielt kein geringerer als Hugh Grant, mit dem Frears sowohl in der TV Serie „A Very British Scandal“ als auch in „Florence Foster Jenkins“ zusammengearbeitet hat:
“I know three German words – and they are beautiful words: Kartoffel, Strumpfhose, Hähnchen. Genauso wunderschön wie diese Worte ist auch Stephen Frears. Oder zumindest genauso einzigartig. Ich bin nicht hier, um Ihnen zu sagen, dass er ein großartiger Regisseur ist. Denn das wissen Sie bereits. Wichtiger ist: Er ist ein sehr, sehr ungewöhnlicher Mensch. Manche nennen ihn „exzentrisch“, andere „seltsam“. Ich nenne ihn einen raving lunatic… Am Set ist er zugleich furchteinflößend und fürsorglich. Er baut einen auf – nur um Sekunden später mit einem trockenen Kommentar alles einzureißen. Man muss ihn lieben, aber vorsichtig. Unsere Freundschaft? Ein ständiger Schlagabtausch aus Ironie, Beleidigungen in höflichem Tonfall und kreativen Chaos. Und genau deshalb bin ich hier: Um Stephen Frears zu feiern – den Wahnsinnigen, den Geschichtenerzähler, den Freund.“ Nachdem er sich für diese Ehrung bedankte, wunderte er sich zunächst darüber, dass die Deutschen offenbar eine Vorliebe dafür haben, ihre Trophäen in Tierform zu vergeben: „Was habt ihr nur immer mit den Tieren? In Berlin bekomme ich Bären, in Bremen einen Hund …“ Und zum Abschluss richtete Frears eine Botschaft an alle jungen Filmemacher im Saal: „Haltet das europäische Kino am Leben. Seid der Selenskyj des Films!“

„Stephen Frears ist einer der einflussreichsten, produktivsten und vielseitigsten Regisseure Europas. Sein Werk umfasst über 70 Filme in den unterschiedlichsten Genres, darunter sozialrealistische Dramen, Komödien, Neo-Western, historische Dramen, Thriller und Literaturverfilmungen. Seine Filme thematisieren oft gesellschaftliche und politische Fragen, doch im Mittelpunkt steht stets der Mensch – in all seiner Komplexität und Widersprüchlichkeit. Besonders in der Darstellung vielschichtiger Frauenrollen und tragischer Antihelden zeigt sich Frears’ außergewöhnliches Gespür für Nuancen sowie seine einfühlsame, präzise Regie. Dadurch gelingt es ihm immer wieder, Filme zu schaffen, die gesellschaftlich relevant sind und zugleich tief berühren.“ so Klaus Windheuser bei der diesjährigen Preisverleihung an Stephen Frears. Für Festivalleiter Matthias Greving war es eine besondere Ehre den preisgekrönten Regisseur nach Bremen zu holen: „Wir heute einen Filmemacher, dessen Werk von tiefem Humanismus geprägt ist: Stephen Frears. In seinen Filmen – ob über Königinnen oder Gangmitglieder – interessiert ihn vor allem der Mensch als handelndes Wesen. Sein Blick ist scharf, aber nie zynisch, seine Figuren komplex, aber stets glaubwürdig. Für dieses außergewöhnliche Schaffen erhält er den Bremer Filmpreis. Sein jüngstes Werk bestätigt einmal mehr die Qualität und den Anspruch, die wir heute auszeichnen. Doch wir würdigen sein Lebenswerk nicht nur mit dieser Ehrung, sondern auch mit einer umfassenden Retrospektive. Sie gibt uns die Gelegenheit, seine Filme noch einmal in ihrer ganzen Tiefe zu erleben – ein beeindruckendes Panorama seines Schaffens. Mit beeindruckender Konsequenz hat Frears über Jahrzehnte eine Filmkultur mitgestaltet, die sich bewusst von Hollywoods Einfluss emanzipiert hat. Gemeinsam mit Regisseuren wie Ken Loach und Peter Greenaway gehört er zu den prägenden Köpfen des New British Cinema, das seit den 1970er Jahren das britische Kino neu definiert hat. Doch es ist nicht nur sein Werk, das uns inspiriert. Es ist auch seine Bescheidenheit, die ihn umso einnehmender macht. Ohne große Worte, ohne laute Gesten, aber mit unerschütterlicher Überzeugung hat er das Kino bereichert.“
Die Sparkasse Bremen und das Filmfest Bremen ehren mit dieser Auszeichnung Filmschaffende von internationalem Rang, die mit ihrem Werk das Kino nachhaltig geprägt haben. Damit reiht sich Frears in eine beeindruckende Liste von Preisträgern ein, zu der bereits Namen wie Lars von Trier, Agnès Varda, Tilda Swinton, Nina Hoss, Caroline Link, Hape Kerkeling, Aki Kaurismäki oder zuletzt John Malkovich gehören. Der mit 8.000 EUR dotierte Preis wird seit 1999 von der Sparkasse Bremen verliehen, seit 2019 in Kooperation mit dem Filmfest Bremen.

„Der Fall Gisèle Pelicot“

discovery+ zeigt bewegende Doku ab 20. März

Fast ein Jahrzehnt lang wurde Giséle Pelicot von ihrem Ehemann Dominique Pelicot unwissentlich unter Drogen gesetzt und von ihm und zahlreichen anderen Männern missbraucht. Der anschließende Gerichtsprozess wurde auf Gisèles eigenen Wunsch hin öffentlich geführt, um die Verantwortung für die Vergewaltigung eindeutig dem Täter zuzuweisen und nicht auf das Opfer abzuwälzen. Ihr Mut und ihre Offenheit, der Welt ihre entsetzliche Geschichte zu offenbaren, haben sie zu einer Ikone der Frauenbewegung gemacht. Im Dezember 2024 verurteilte das französische Gericht Dominique Pelicot zur Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis.

Die gut einstündige Dokumentation „Der Fall Gisèle Pelicot„, die ab 20. März beim Streamingdienst discovery+ in Deutschland und Österreich zu sehen ist, beleuchtet die Verbrechen aus psychologischer, juristischer und kultureller Sicht. Zu Wort kommen sowohl diejenigen, die jeden Tag des Prozesses im Gerichtssaal verbrachten, als auch diejenigen, die den Prozess aus der Ferne verfolgten sowie Personen aus der Gemeinde Mazan, in der die Pelicots einen scheinbar idyllischen Lebensabend verbrachten.

Der Film wirft die Frage auf, wie es möglich war, dass solche Verbrechen so viele Jahre lang nicht öffentlich gemacht wurden, was dies für die Wahrnehmung sexueller Übergriffe in Frankreich und im Rest der Welt bedeutet und welche schwierigen Fragen sich Männer über moderne Männlichkeit stellen müssen.

Warner Bros. Discovery zeigt „Der Fall Gisèle Pelicot“ in Deutschland und Österreich ab Donnerstag, 20. März, beim Streamingdienst discovery+. Am Donnerstag, 29. Mai, ist der Film um 20:15 Uhr dann auch bei TLC im Free-TV zu sehen.

Die „Bremerhaven-Straßenbahn“ ist in Bremen unterwegs

So mancher Pendler würde sich freuen, wenn die Straßenbahn von Bremen bis nach Bremerhaven fährt. Doch das aktuelle Modell der Bremer Straßenbahn namens „Nordlicht“ mit der Nummer 3225 verlässt seine gewohnten Routen nicht. Stattdessen macht es in einem neuen, maritimen Design auf Deutschlands größte Stadt an der Nordseeküste aufmerksam: Bremerhaven.

Straßenbahn fährt zwei Jahre lang

Unter anderem wird die Straßenbahn auf der Linie 6 eingesetzt: Neben dem Bremer Flughafen zählt auch der Hauptbahnhof zu ihren Haltestellen – Orte, an denen sich besonders viele Touristen aufhalten. Bremen und Bremerhaven sehen sich jedoch nicht als Konkurrenten im Kampf um Besucher. Unter dem gemeinsamen Slogan „Zwei Städte. Ein Land.“ kooperieren sie bereits seit 1999 und nutzen Synergien, sich als attraktive Tourismusdestination zu vermarkten. Doch nicht nur Touristen sollen angesprochen werden – auch Bremerinnen und Bremer werden durch eindrucksvolle Motive der Havenwelten und des Fischereihafens für einen Tagesausflug oder ein Wochenende an der Küste begeistert. Mindestens zwei Jahre lang bleiben die Folien mit den Bremerhavener Motiven auf der Bahn, die auf allen Strecken in der Hansestadt eingesetzt wird. 

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz ist bei der Straßenbahn-Rundfahrt mit geladenen Gästen begeistert: „Wir freuen uns über jeden Gast aus unserer Schwesterstadt Bremen. Die Bremerhaven-Straßenbahn ist eine wundervolle Idee von der Erlebnis Bremerhaven und den beteiligten Attraktionen, auf die Seestadt Bremerhaven aufmerksam zu machen.“

Gemeinsamer Auftritt als starke Marke

Bereits in der Vergangenheit gab es eine Bremer Straßenbahn im Klimahaus-Design. Nun haben sich das Klimahaus, der Zoo am Meer, das Deutsche Schifffahrtsmuseum, das Deutsche Auswandererhaus und die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mit der Erlebnis Bremerhaven zusammengeschlossen, um gemeinsam auf knapp 37 Metern Bahnlänge für den lohnenden Ausflug nach Bremerhaven zu werben. Auch die Hafengesellschaft Bremenports ist mit ihrem Logo auf der Straßenbahn vertreten. „Wir präsentieren uns gemeinsam als starke Marke“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Der Besuch unserer Museen und Erlebniswelten, das Schaufenster Fischereihafen und auch die Überseehäfen sind immer tolle Ziele – nicht nur für Bremer.“

Thorsten Harder, technischer Vorstand der Bremer Straßenbahn AG, ergänzt, dass er sich über die neue Kooperation freut: „Die SAiL-Stadt Bremerhaven mit ihren vielen spannenden und sehenswerten Attraktionen ist nun auf einer Bremer Straßenbahn präsent – und damit noch sichtbarer im Stadtbild Bremens.“

DLRG Statistik 2024: Mindestens 411 Menschen in Deutschland ertrunken

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat im vergangenen Jahr 411 tödliche Unglücke in den Gewässern verzeichnet. Das sind 31 Todesfälle mehr als im Jahr zuvor. Die Organisation für Wasserrettung stellte zum dritten Mal in Folge einen Anstieg bei der Zahl der Ertrunkenen in Deutschland fest. „Damit zählt diese Statistik erstmals seit 2019 wieder mehr als 400 Opfer“, sagte DLRG Präsidentin Ute Vogt und fügte hinzu: „Dieses Ergebnis sensibilisiert hoffentlich möglichst viele Menschen für die bevorstehende warme Jahreszeit.“ Eltern kleiner Kinder will die DLRG in den kommenden Monaten auf besondere Gefahren aufmerksam machen.

Knapp die Hälfte (48%) der tödlichen Unfälle ereignete sich in den drei Sommermonaten ab Juni. Besonders viele Menschen ertranken im heißen Monat August: 80 Opfer bedeuteten eine Zunahme von 33 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat. Mehr Todesfälle in einem Monat (117) erfasste die DLRG zuletzt im August 2020. Auch in den ersten Monaten des Jahres war die Zahl der Menschen, die im Wasser ihr Leben verloren, größer. Im Herbst und im Winter kamen hingegen weniger Menschen zu Tode.

Mehr Unfälle in Fließgewässern

Rund 90 Prozent der Fälle ereigneten sich in Binnengewässern. Während die DLRG in Seen und Teichen (146) sechs Todesfälle weniger verzeichnete, stieg die Anzahl derer, die in einem Fließgewässer tödlich verunglückten. 2024 ertranken in Flüssen und Bächen 161 Menschen (2023: 147). „Die Flüsse, aber auch alle anderen unbewachten Gewässer sollten möglichst gemieden werden. Am sichersten ist das Baden und Schwimmen dort, wo Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Notfall direkt vor Ort sind“, rät die Präsidentin der DLRG.

Mit 30 Opfern (2023: 27) kamen erneut etwas mehr Menschen in Nord- und Ostsee ums Leben. Die allermeisten davon – 27 Frauen und Männer – verstarben in der Ostsee. „Das ist ein trauriger Rekord für dieses Gewässer in unserer Statistik. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der tödlichen Unfälle in der Ostsee verdoppelt“, berichtete Ute Vogt und ergänzte: „Dennoch ist die Freizeit an den Küstenstränden während der Bademonate besonders sicher.“ Das liegt unter anderem daran, dass während der Badesaison von Anfang Mai bis Ende September allein von der DLRG rund 6.000 ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Einsatz sind und an sieben Tagen in der Woche Badestellen bewachen. Sie waren 2024 in fast 300 Fällen rechtzeitig zur Stelle und verhinderten Schlimmeres.

Viele ältere Menschen verunfallen

An den Küsten, aber auch andernorts kamen insbesondere mehr ältere Menschen ums Leben. Während sich unter Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis Anfang 50 weniger Todesfälle ereigneten, häuften sich diese darüber hinaus jedoch deutlich. Rund 60 Prozent der Opfer bekannten Alters waren älter als 55 Jahre. „Hitze und auch der Sprung ins Kühle Wasser können den Körper sehr belasten und zu gesundheitlichen Problem führen, die schnell lebensgefährlich werden. Angesichts weiter steigender Temperaturen im Zuge der klimatischen Veränderungen wird die Wahrscheinlichkeit solcher Unfälle womöglich noch zunehmen“, sagte Ute Vogt und mahnte ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu besonderer Vorsicht.

Unter Kindern bis zehn Jahren kam es zu 14 tödlichen Unglücken. Mindestens acht Jungen und Mädchen waren im Alter bis fünf Jahre (2023: 10); sechs Kinder waren zwischen sechs und zehn Jahre (2023: 7) alt. Hinzu kommen jedes Jahr Ertrinkungsunfälle, die nicht tödlich enden, aber lebenslange Folgen für die Opfer haben. Auch zu Hause, insbesondere in der Badewanne, passieren immer wieder Unglücke.

Kampagne mahnt Eltern zur Vorsicht

Außerhalb der eigenen vier Wände verunglücken Kinder nicht nur in Schwimmbädern oder an Badeseen. Unfälle ereignen sich oft dort, wo Eltern weniger damit rechnen: im Gartenteich, im Planschbecken oder im Bach hinter dem Spielplatz. Die Werbeagentur Grabarz & Partner will dazu beitragen, dass sich alle Eltern dieser Gefahren bewusst sind. Die Kreativen aus Hamburg entwickelten mit der DLRG hierzu eine Kampagne, die in den kommenden Monaten bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen soll. „Wir alle wissen viel zu wenig, welche Gefahren in Gewässern lauern können. Vor allen Dingen da, wo man nicht damit rechnet – in flachen Gewässern zum Beispiel, die völlig harmlos wirken. Diese Fakten dramatisiert unsere Kampagne eindrücklich“, sagte Ralf Heuel, Geschäftsführer Kreation und Partner bei Grabarz & Partner.

Die Wall GmbH hilft dabei, die Botschaft der Kampagne zu verbreiten. Zum Start am Donnerstag (13.3.) spielt das Unternehmen mit Sitz in Berlin die Motive bereits auf 260 digitalen Werbeflächen im Hamburger Stadtgebiet aus. Bis Ende August sollen insgesamt über 7.000 Werbeflächen in mindestens 13 Großstädten genutzt werden. „Die DLRG leistet nicht nur im Bereich der aktiven Wasserrettung, der Bewachung von Badestellen und in der Schwimmausbildung wertvolle Arbeit für das Gemeinwesen, sondern ebenso durch ihre wichtige Präventionsarbeit. Diese unterstützen wir als Partner im Rahmen der bundesweiten Kampagne und werden sie breit in Deutschland sichtbar machen“, so die Leiterin Corporate Communications & Affairs der Wall GmbH, Frauke Bank. Und weiter: „Wir hoffen, dass die von der Agentur Grabarz & Partner für die DLRG eindrücklich gestalteten Motive noch mehr Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein bei Eltern und betreuenden Personen bewirken, um Todesfälle an und in Gewässern, insbesondere von Kindern, zu verhindern.“

Mehr Informationen zum Thema der Kampagne finden sich auf dlrg.de/ertrinken-verhindern

Über die DLRG

Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen fast 49.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jährlich 2,7 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 100 DLRG Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt derzeit über 600.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Bild: DLRG – Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft