Eine Nordmanntanne als Geschenk für den Weihnachtsmarkt Bremerhaven

A person in a white jacket standing in front of a tall green tree, with a house in the background on a cloudy day.
Zu groß für den Vorgarten: Traute Knitel spendet ihre Nordmanntanne für den Bremerhavener Weihnachtsmarkt. Foto: Brockmann_Erlebnis Bremerhaven

20 Jahre lang prägte sie das Bild eines Vorgartens in Lehe, nun schmückt sie den Bremerhavener Weihnachtsmarkt: Die stattliche Nordmanntanne von Traute Knitel ist der offizielle Weihnachtsbaum 2025. Rund zwölf Meter hoch, sechs Meter breit und tonnenschwer – ein echtes Prachtexemplar, das mit Hilfe eines Autokrans, eines Tiefladers und Landschaftsgärtnern vorsichtig im Garten der 71-Jährigen „geerntet“ wird.

„Er ist einfach zu groß geworden“, sagt Traute Knitel, die mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied nimmt. Einst hatte sie den Baum ihrer Tochter als kleinen Weihnachtsbaum im Topf geschenkt. Nach dem Fest kam er zu ihr zurück – „zum Aufpäppeln“, wie sie erzählt und lacht. „Hab ich gemacht – und wie man sieht, wohl zu gut!“ Jahrelang erfüllte er die Funktion des Weihnachtsbaumes vor dem Haus, aber irgendwann war auch die Leiter nicht mehr lang genug, um die Lichter in die Zweige zu hängen.

Baum bleibt ein Jahr länger im Garten

Traute Knitel wusste von der Tradition der Erlebnis Bremerhaven, den offiziellen Weihnachtsbaum der Stadt auch in Bremerhaven auszusuchen.  „Ich finde es schön, dass er zum Weihnachtsmarkt kommt“, erzählt Traute Knitel. Und weil Marktmeisterin Karolin Meier 2024 schon einen Baum gefunden hatte, durfte die Tanne sogar ein Jahr länger im Garten bleiben als sie eigentlich sollte.

Die Erlebnis Bremerhaven bekommt als Ausrichterin des Weihnachtsmarktes jedes Jahr Angebote und Hinweise auf zu groß gewachsene Bäume in Bremerhavener Gärten. Ein gutes Dutzend hat sich die Marktmeisterin wieder angeschaut. „Da hat sich eine wirklich schöne Tradition herausgebildet“, sagt Karolin Meier. Für sie sei das Engagement aber auch Ausdruck dafür, wie beliebt der Bremerhavener Weihnachtsmarkt mit seinen 200.000 LED-Lichtern, den Märchenhütten und der liebevollen Dekoration längst sei. Und den Baum aus der eigenen Stadt zu holen sei natürlich auch viel nachhaltiger, als ihn durchs halbe Land zu fahren.

Tanne wird vor dem Stadttheater aufgestellt

Traute Knitel sagt von sich, einen „grünen Daumen“ zu haben, erntet Äpfel und Kirschen im eigenen Garten. Es fällt ihr nicht leicht, zu sehen, wie die Nordmanntanne nun am Freitag, 14. November, abgesägt und zum Stadttheater gefahren wird. Aber der Weihnachtsbaum wächst schon über die Hecke hinaus und drängt in Richtung Haus. „Er ist einfach viel zu groß… „, wiederholt sie. Für sie steht trotzdem schon fest: Nach Weihnachten kommt dort ein neuer Baum hin aus dem Topf, wieder ein kleiner, kleiner als die Hecke. Und wer weiß? Vielleicht landet auch er in 20 Jahren auf dem Weihnachtsmarkt in Bremerhaven.

515 Bäume in der Innenstadt

Der Bremerhavener Weihnachtsmarkt wird am Montag, 24. November, um 18 Uhr eröffnet. Zwischen Theodor-Heuss-Platz und Großer Kirche entsteht erneut ein Winterwunderland: 70 Verkaufsstände, Fahrgeschäfte und 515 geschmückte Tannenbäume verwandeln die Innenstadt in ein funkelndes Lichtermeer. Der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und herzhaften Spezialitäten zieht durch die Fußgängerzone, während Kunsthandwerker, Musiker und Schausteller für festliche Stimmung sorgen.

Zum Programm gehören wieder die Foto-Box im „Grog-Dorf“, der Weihnachtsumzug, Feuer- und Lasershow sowie der Kunsthandwerkermarkt „Kleine Weihnachswelt“ an den Wochenenden. Entertainer Hans Neblung gastiert in der Großen Kirche, der Bach-Chor präsentiert das Weihnachtsoratorium, auch ein Posaunenkonzert ist zu hören. Ebenfalls wieder dabei: Die „Genussführung“ dienstags ab 15.30 Uhr, die ab sofort bei der Erlebnis Bremerhaven zum Preis von 25 Euro gebucht werden kann. Einige Stände bieten sogar die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, Zuckerwatte zu spinnen oder Mandeln zu rösten. Die Tour endet mit einer Fahrt im Riesenrad. www.bremerhaven.de/fuehrungweihnachtsmarkt

Der Bremerhavener Weihnachtsmarkt dauert bis zum 30. Dezember.

Bremerhavener Weihnachtsmarkt in Kürze

Laufzeit:              24. November bis 30. Dezember 2025,
geschlossen am 24., 25., und 26. Dezember

Öffnungszeiten:               täglich 11 bis 21 Uhr

Kleine Weihnachtswelt: geöffnet an den Adventswochenenden freitags von 15 bis 20 Uhr, samstags/sonntags von 11 bis 20 Uhr

Hunderttausende Blumenzwiebeln lassen Bremerhaven erblühen

Mehr als eine halbe Million Blumenzwiebeln werden aktuell wieder in den Grün- und Parkanlagen der Stadt gepflanzt, damit Bremerhaven zu Beginn des kommenden Jahres erblüht.

„In dieser Woche werden in vier Grün- und Parkanlagen insgesamt rund 555.500 Blumenzwiebeln maschinell gepflanzt. Es werden zusätzliche 1.400 Quadratmeter erblühen“, sagt Gartenbauamtsleiterin Ute Rößler. Seit einigen Jahren setzt das Gartenbauamt auf diese blütenreichen Flächen, die bereits viele Bürgerinnen und Bürger begeistern.

Mit speziell auf Bremerhaven abgestimmten Mischungen, darunter die bekannte naturnahe Mischung im kirchPARK, werden die Flächen künftig bunte und insektenfreundliche Blütenmeere bilden. Eine neue Mischung mit dem Namen „Bremerhaven für Bienen und Insekten“, die Frühblüher wie Krokusse, Narzissen, Tulpen, Traubenhyazinthen und Hasenglöckchen enthält, wird ebenfalls in die Böden gesetzt. „Diese Vielfalt schafft wichtige Lebensräume für Bienen und andere Bestäuber und sorgt für lebendige Frühlingsfarben“, so die Amtsleiterin.

Hunderttausende Blumenzwiebeln wurden in den vergangenen Tagen in die Böden der Grün- und Parkanlagen in Bremerhaven gesetzt, damit die Stadt Anfang 2026 erblüht.
Hunderttausende Blumenzwiebeln wurden in den vergangenen Tagen in die Böden der Grün- und Parkanlagen in Bremerhaven gesetzt, damit die Stadt Anfang 2026 erblüht.©Magistratspressestelle / Arnd Hartmann

Die Blumenzwiebeln werden maschinell in vorhandene Rasen- und Wiesenflächen gesetzt. Eine spezielle Maschine schneidet die Grasfläche, hebt sie an und legt die Zwiebeln über eine Pflanzschütte unter das Gras. Anschließend werden die Grasplaggen wieder ordentlich zurückgelegt und angedrückt. Diese Arbeitsweise führt mehrere Arbeitsschritte in einem Arbeitsgang durch, ist äußerst effizient und spart Arbeitszeit. Zudem garantiert sie eine gleichmäßige Bepflanzung.

Diese Maßnahme ist vom Land Bremen finanziell gefördert und trägt aktiv zum Schutz der Insektenpopulation bei. Mit diesen nachhaltigen Aktionen möchte Bremerhaven seine Attraktivität sowie die Artenvielfalt in der Stadt fördern – für eine lebenswerte Zukunft.

Diese vier Standorte hat das Gartenbauamt in diesem Jahr ausgewählt:

  • Umfeld an den Stadthäusern
  • der neue kirchPARK neben der Großen Kirche
  • am Geesteufer an der Deichstraße
  • im Bürgerpark

„Mit dieser wiederkehrenden Pflanzaktion tragen wir aktiv zur Förderung der Biodiversität in unserer Stadt bei“, freut sich Stadträtin Mandy Kathe-Heppner (Dezernentin für das Gartenbauamt). Zugleich kündigt sie an, sich um weitere Fördergelder zur Verschönerung der Stadt zu bemühen.

Bilder: ©Magistratspressestelle / Arnd Hartmann

Weihnachtsmarkt geht mit „Genussführung“ in die zweite Runde

In der Bremerhavener Innenstadt beginnt der Aufbau für den Weihnachtsmarkt. Vom 24. November bis zum 30. Dezember verwandeln Lichtinstallationen und Selfie-Points die „Bürger“ wieder in ein Lichtermeer. Nach dem großen Erfolg zur Premiere kehrt auch die „Genussführung“ zurück.  

Schlemmen, staunen und genießen: Die „Genussführung“ über den Bremerhavener Weihnachtsmarkt lädt Einheimische wie Gäste dazu ein, hinter die Kulissen des festlichen Marktes zu blicken – und dabei an vielen Ständen zu kosten oder sein Können selbst auszuprobieren. An fünf Terminen – 25. November, 2., 9., 16. und 23. Dezember 2025, jeweils von 15:30 bis 18:00 Uhr – führen Gästeführer Karlheinz „Kalle“ Michen und Kolleg:innen mit viel Herzblut, Wissen und Witz durch das winterliche Schlemmerparadies in der Innenstadt.

Die spannende Geschichte der Weihnachtsmärkte

Los geht es an der Großen Kirche mit einer kleinen Geschichtsstunde: Woher stammen Weihnachtsmärkte eigentlich? Seit wann gibt es sie, und was war ursprünglich ihr Zweck? Die Gästeführer verstehen es, Historisches mit Lokalem zu verbinden und die Entwicklung dieser besonderen Tradition lebendig werden zu lassen. Danach heißt es: Probieren ausdrücklich erwünscht!

Zuckerwatte selber spinnen

Etwa zweieinhalb Stunden dauert der Rundgang – und dabei bleibt kaum ein kulinarischer Wunsch offen. An acht bis zehn Stationen entdecken die Teilnehmenden, was den Bremerhavener Weihnachtsmarkt so besonders macht. Vom duftenden Bratapfel-Crêpe über das legendäre „Blaue Wunder“, ein einzigartiges Heißgetränk, bis hin zu handgebrannten Mandeln oder international inspirierten Leckereien – überall darf gekostet und mitgemacht werden. Wer mag, versucht sich selbst im Zuckerwattespinnen oder erlebt aus erster Hand, wie die Schausteller ihre süßen und herzhaften Spezialitäten zubereiten.

200.000 LED-Lichter sorgen für Stimmung

Die Tour führt vom stimmungsvollen „Grog-Dorf“ über die „Irish Corner“ und durch die festlich geschmückte „Bürger“ bis zum Theodor-Heuss-Platz. Zum Abschluss warten ein Glühwein-Becher als Souvenir und eine Runde im Riesenrad, die den Blick auf die annähernd 200.000 funkelnden LED-Lichter des Weihnachtsmarkts freigibt – ein unvergesslicher Moment in der Vorweihnachtszeit.

Die Tickets kosten 25 Euro pro Person und sind online unter www.bremerhaven.de/fuehrungweihnachtsmarkt sowie in den Tourist-Infos erhältlich. Die Genussführung zeigt den Bremerhavener Weihnachtsmarkt von seiner köstlichsten Seite.

65 Schausteller wieder dabei

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz eröffnet den Markt am Montag, 24. November, um 18 Uhr. Rund um die Große Kirche und bis zum Theodor-Heuss-Platz freuen sich 65 Schausteller auf Besucher. Geöffnet bleiben die Stände und Karussells nun schon das vierte Jahr in Folge über die Weihnachtsfeiertage hinaus bis zum 30. Dezember. Der Weihnachtsmarkt ist täglich von 11 bis 21 Uhr zu erleben, geschlossen ist nur am 24., 25. und 26. Dezember.

Bremerhaven unter den Top 10 im „Papieratlas“

Papieratlas-Städtewettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreicht die Seestadt den neunten Platz. Die „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ 2025 ist Heidelberg. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 110 Groß- und Mittelstädte mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 90 Prozent.

Die Jury hob hervor, dass Bremerhaven in der Verwaltung bereits 99,65 Prozent Blauer-Engel-Papier nutze und damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leiste. Im Vergleich zu Frischfaserpapier bewirkte die Stadt damit im vergangenen Jahr eine Einsparung von mehr als 3,5 Millionen Litern Wasser und über 811.400 Kilowattstunden Energie. Die Wassereinsparung entspricht dem täglichen Bedarf von mehr als 29.700 Menschen. Die eingesparte Energie könnte den jährlichen Strombedarf von 231 Drei-Personen-Haushalten decken.

Marc Gebauer, Sprecher der IPR, betont: „Die Stadt Bremerhaven gehört zu den Vorreitern bei der nachhaltigen Papierbeschaffung. Durch Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel bewirkt Bremerhaven konkrete ökologische Einspareffekte und setzt als Best-Practice-Beispiel wichtige Impulse für andere Städte.“

Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jährlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten in deutschen Städten, seit 2016 auch in Hochschulen und seit 2018 in Landkreisen. Kooperationspartner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. Die Wettbewerbe stehen unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider.

Zum Saisonende gibt es eine Eröffnung

Letzter Bauernmarkt am Hafen präsentiert den ersten Grünkohl

Der beliebte Bauernmarkt am Schaufenster Fischereihafen verabschiedet sich in die Winterpause. Aber zum Ende gibt’s noch eine Premiere: Der erste Grünkohl des Jahres wird aufgetischt. Am Sonntag, 2. November, lädt das Schaufenster Fischereihafen von 10 bis 18 Uhr zum Saisonfinale ein.

Der sechste und zugleich letzte Bauernmarkt der laufenden Saison ist auch der Startschuss in die Grünkohlsaison. Das norddeutsche Traditionsgericht erfreut sich nicht nur bei Besuchern aus der Region, sondern auch bei Gästen aus nah und fern großer Beliebtheit. Von klassischem Grünkohl, über „wilden Kohl“ mit Wildbeilagen bis hin zu Varianten mit Fisch – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Altes Handwerk präsentiert sich

Darüber hinaus darf bei den traditionellen Handwerkstechniken genau hingesehen werden. So können Besucher Einblicke in alte Handwerke erlangen und diese natürlich auch käuflich erwerben.

An den weiteren Ständen des Marktes warten wieder zahlreiche regionale Spezialitäten und handwerklich hergestellte Erzeugnisse auf die Besucher: Neben Wurst- und Käsespezialitäten werden auch Kaffee, Säfte und Gelees, Varianten von Essig und Ölen, Honig und Süßwaren, Kleidung für Groß und Klein sowie Imkereiprodukte und selbst hergestellter Schmuck angeboten.  Den Bauernmarkt am Hafen gibt es inzwischen seit 20 Jahren.

Kinder können gratis Laternen basteln

Laternen basteln für die Kleinen: Die „Bastelfee“ der Erlebnis Bremerhaven GmbH  bietet allen Kindern an diesem Sonntag an, ihre eigene Laterne zu gestalten. Ob mit Aufklebern, Federn, Bändern oder bunten Stiften bemalt, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Aktion ist kostenfrei um beginnt um 10:30 Uhr.

Kunsthandwerk und verkaufsoffener Sonntag

Parallel dazu öffnet der winterliche Kunsthandwerkermarkt im Fischbahnhof am Samstag, 1. November, und Sonntag, 2. November, jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Zusätzlich lädt der verkaufsoffene Sonntag im nahegelegenen Gewerbepark Bohmsiel von 13 bis 18 Uhr zum gemütlichen Shoppen und Bummeln ein.

Seit Jahresbeginn haben insgesamt rund 230.000 Menschen die Veranstaltungen im Schaufenster Fischereihafen besucht. Die Saison 2026 beginnt wieder traditionell am ersten Januar-Wochenende mit Berlinern und Sekt zum „Prosit Neujahr“.

www.schaufenster-fischereihafen.de
Facebook: Schaufenster Fischereihafen
Instagram: schaufenster_fischereihafen

Jetzt bei der Online-Umfrage mitmachen

„Wie schmeckt Bremerhaven?“ Unter diesem Motto können Bremerhavenerinnen und Bremerhavener sich einbringen und die neue Ernährungsstrategie des Landes Bremen mitgestalten.

Ziel der Strategie ist, gutes und gesundes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen.
Neben einer Online-Umfrage, bei der die geplanten Maßnahmen bewertet werden sollen, lädt die Senatorin für Umwelt und Klima auch zu einem offenen Workshop ein. Interessierte können Ihre Meinung abgeben, am Samstag, dem 8. November 2025 zwischen 10 und 16 Uhr in der Kochschule des Klimahauses. Alle Perspektiven, Ideen und Wünsche rund um das Thema Ernährung sind willkommen, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Interessierte können jederzeit hinzustoßen. 

Sanierung der Melchior‑Schwoon‑Straße abgeschlossen – Dann wird sie freigegeben

Stadtrat Hans-Werner Busch (links), Dezernent für die Entsorgungsbetriebe Bremerhaven, und Stadtrat Maximilian Charlet, Dezernent für den Baubereich, freuen sich über die erfolgreiche Sanierung der Melchior-Schwoon-Straße.

Die Stadt Bremerhaven gibt die Melchior‑Schwoon‑Straße nach mehr als einem Jahr Bauzeit am 24. Oktober 2025 wieder vollständig für den Verkehr frei. Die umfangreichen Arbeiten umfassten den Austausch veralteter Kanalrohre, den Neuaufbau der Fahrbahn sowie die Erneuerung von Geh‑ und Radwegen.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden die alten Mischwasserkanäle aus den Jahren 1902, 1955 und 1965 durch moderne, größere Kunststoffrohre ersetzt. Insgesamt wurden rund 400 Meter Kanal in einer Tiefe von etwa 3,5 Metern erneuert, um die Entwässerung zu verbessern und Starkregenereignissen besser begegnen zu können.

Die Fahrbahn erhielt eine neue Asphaltdecke auf etwa 3.600 Quadratmetern. Parallel dazu wurden die Radwege beidseitig verbreitert, wovon rund 1.500 Quadratmeter neu entstanden, und die Gehwege auf etwa 1.700 Quadratmetern neu gepflastert. Insgesamt wurden rund 600 Meter Bordstein neu gesetzt; Materialreste wurden dort wiederverwendet, wo es möglich war.

Zur Verbesserung des Regenwasser‑Managements erhöhte die Stadt die Anzahl der Sinkkästen auf 52, damit Niederschlagswasser schneller abgeleitet und Schäden an Fahrbahn und Gehwegen reduziert werden können. Für Fußgänger wurde in Höhe der Stadthäuser eine neue Verkehrsinsel angelegt, die das Überqueren der Straße in zwei Etappen sicherer macht.

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Die Stadtverwaltung teilt mit, dass die Arbeiten planmäßig verliefen und ohne nennenswerte Verzögerungen abgeschlossen werden konnten.

Die Fertigstellung stellt einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Anpassung der städtischen Infrastruktur an klimatische Herausforderungen dar. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Radfahrende profitieren von breiteren Wegen, besserer Entwässerung und einer moderneren Straßenoberfläche.

TV Tipp

Ein anonymer Anruf versetzt die Sondereinheit des Zolls gegen organisierte Kriminalität in Alarmbereitschaft: Das Containerschiff „Hundred Waves“ soll mit gefährlicher Fracht den Hafen von Bremerhaven anlaufen. Doch als das Containerschiff festmacht, finden Katta Strüwer (Elena Uhlig), Lisa Cunningham (Cynthia Micas), Gero von Bernbeck (Bernd Hölscher) und Sven-Erik Dröse (Lukas Zumbrock) keine Beweise. 

Ein verschwundener Seemann, dessen Name von der Crewliste gelöscht wurde, weckt allerdings ihre Aufmerksamkeit. Das Team des Zolls stößt auf ein Netz aus Macht, Lügen und Verschwiegenheit, in dem der zwielichtige Schiffseigner Gösta Berglund (Filip Peeters), seine undurchsichtige Schwägerin, die Geschäftsfrau Astrid Töfting (Nina Kronjäger), der eiskalte Kapitän Marvin Schneider (Christian Schneeweiß) und der junge Seemann Tobias Koch (Florian Kroop) die Fäden ziehen.

Auch Astrid Töftings erwachsene Kinder Romy (Leonie Wesselow) und David (Alessandro Schuster) haben etwas zu verbergen. Die Zoll-Sondereinheit ist überzeugt, dass illegale Rüstungsgüter an Bord des riesigen Containerschiffs versteckt sind. Ihr Einsatz wird zur Zerreißprobe, denn nur ein Ermittlungserfolg rechtfertigt, das Containerschiff noch länger am Ablegen zu hindern. Können sie einem anonymen Informanten wirklich trauen? Und sind sie bereit, gegen alle Widerstände aufzudecken, was um jeden Preis vertuscht werden soll?

DER BREMERHAVEN-KRIMI. GESCHÄFT MIT DEM TOD, am Donnerstag (13.11.25) um 20:15 Uhr im ERSTEN

Bildergalerie:

In Bremerhaven kocht die Welt: Fischkochhefte mit 18 Rezepten

Die ideale Geschenkidee für Genießer und Küstenfans: Mit den beiden Fischkochheften der Erlebnis Bremerhaven GmbH wird die Küche zum Treffpunkt der Kulturen. Unter dem Motto „In Bremerhaven kocht die Welt“ laden 18 Bremerhavenerinnen und Bremerhavener aus 18 Nationen zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein – mit authentischen Rezepten, persönlichen Geschichten, Gedichten und jeder Menge „Gedöns“ rund um Fisch und Krustentiere.

Im ersten Band „Multikulturelle Fischküche“ zeigen zwölf Hobbyköchinnen und -köche, wie vielfältig Fisch in den Küchen der Welt zubereitet wird – von Kabeljauauflauf aus Portugal über Lachs im Kadaifimantel aus der Türkei bis hin zur gebratenen Ohrid-Forelle aus Nordmazedonien. Unterstützung bekamen sie dabei vom Team des Fischkochstudios, das mit Tipps und Fachwissen half, den Genuss perfekt auf den Punkt zu bringen. Der zweite Band widmet sich den Krustentieren – mit Rezepten aus der Ukraine, Island, China, Italien, Griechenland und Marokko. Garnelen, Flusskrebse, Langusten und Hummer werden darin auf unterschiedlichste Art zubereitet und erzählen kulinarisch von der Vielfalt Bremerhavens.

Freude am gemeinsamen Kochen

„Die Hefte vereinen all das, was Bremerhaven ausmacht: Menschen aus aller Welt, die Freude am gemeinsamen Kochen und unsere Liebe zum Meer“, sagt Projektleiterin Franziska Stenzel von der Erlebnis Bremerhaven.

Hintergrundgeschichten und Wissenshäppchen

Begleitet werden die Rezepte durch unterhaltsame Hintergrundgeschichten, Gedichte und kleine Wissenshäppchen – etwa zur Fischerei, zu maritimen Traditionen oder zum nachhaltigen Genuss.

Entstanden sind zwei charmant gestaltete, klimafreundlich produzierte Hefte, die sich perfekt als Geschenk oder Mitbringsel nicht nur für die Weihnachtszeit eignen – mit authentischem Bremerhaven-Flair und jeder Menge Inspiration zum Nachkochen.

Bremerhaven steht für Fischgenuss

Nirgendwo in Deutschland wird mehr Fisch verarbeitet als im Bremerhavener Fischereihafen – rund 200.00 Tonnen sind es pro Jahr. In der größten deutschen Stadt an der Nordsee sind rund 4500 Männer und Frauen in der Fisch- und Lebensmittelwirtschaft beschäftigt.

Die Fischkochhefte sind in den beiden Tourist-Infos der Erlebnis Bremerhaven am Neuen Hafen und im Schaufenster Fischereihafen sowie im online-shop der Erlebnis Bremerhaven erhältlich. www.bremerhaven.de/souvenir-shop
Preis: 4,50 Euro pro Heft.

Gutachterausschuss verabschiedet Gutachter und beruft neue Mitglieder

Der Gutachterausschuss (GAA) für Grundstückswerte in Bremerhaven hat die langjährigen Gutachter Claus Schwebe und Christian Runkler verabschiedet. Gleichzeitig wurden die neuen Mitglieder Jörg Ewelt und Kennet Boersma in den Gutachterausschuss berufen.

Zum 30. September 2025 schieden der Sparkassenbetriebswirt Claus Schwebe sowie der Immobilienfachwirt und Immobiliengutachter Christian Runkler nach sechs bzw. 13 Jahren aus dem Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Bremerhaven als ehrenamtliche Gutachter aus. „In dieser Zeit haben sie mit ihren fundierten Fachkenntnissen an der Erstellung von zahlreichen Verkehrswertgutachten und an der Erstellung von Bodenrichtwertkarten mitgewirkt“, sagt Marco Kewes, Vorsitzender des GAA Bremerhaven.

Vorsitzender Marco Kewes, die stellvertretenden Vorsitzenden, Marc Wittich und Jürgen Stindt, sowie der Leiter der Geschäftsstelle, Rene Seemann, danken Claus Schwebe und Christian Runkler für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und die stets konstruktive und angenehme Zusammenarbeit.

Die entstandene Lücke wird von dem Diplom-Bankbetriebswirt Jörg Ewelt sowie dem Sparkassenfachwirt Kennet Boersma geschlossen. Beide sind ebenfalls langjährig in der Bewertung und Vermarktung von Immobilien bei der Volksbank im Elbe-Weser-Dreieck bzw. Weser-Elbe Sparkasse tätig und wurden zum 1. Oktober 2025 als ehrenamtliche Gutachter in den Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Bremerhaven berufen.

Der Gutachterausschuss ist eine auf der Grundlage des Baugesetzbuches gebildete, unabhängige und an Weisungen nicht gebundene Institution. In dieses Kollegialgremium werden behördliche und private Fachleute mit besonderer Sachkunde auf dem Gebiet der Grundstücksbewertung wie z. B. Architekten, Baufachleute, Immobilienkaufleute, Geodäten, Fachleute der Baufinanzierung und der Wohnungswirtschaft berufen. So sind im Gutachterausschuss die Kompetenzen des Immobilienmarktes Bremerhaven gebündelt und gleichzeitig ist seine Neutralität und Unabhängigkeit sichergestellt. Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Der Gutachterausschuss bedient sich einer Geschäftsstelle, die bei der zuständigen Katasterbehörde, dem Vermessungs- und Katasteramt Bremerhaven, eingerichtet ist. Zu den Aufgaben des Gutachterausschusses gehören die Erstattung von Gutachten über den Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie von Rechten an Grundstücken, die Auswertung der Kaufverträge und Führung der Kaufpreissammlung sowie die Ermittlung und Veröffentlichung der Bodenrichtwerte und sonstiger zur Wertermittlung erforderlicher Daten.

Für Fragen steht die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte gerne zur Verfügung:

Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Bremerhaven beim Vermessungs- und Katasteramt
Fährstraße 20
27568 Bremerhaven
Tel.:  0471 5903334 oder  0471 5903354
 gutachterausschuss@magistrat.bremerhaven.de
Internet: www.gutachterausschuss.bremerhaven.de