435 Gäste beim Neujahrsempfang 2026 der Stadt Bremerhaven

Trotz der angespannten Wetterlage begrüßte die Stadt Bremerhaven am Donnerstag, dem 8. Januar, insgesamt 435 Gäste im Fischbahnhof zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt.

Eingeladen hatten Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren und Oberbürgermeister Melf Grantz wie in jedem Jahr Gäste aus Politik, Verwaltung, Institutionen, Verbänden und der Wirtschaft, sowie zahlreiche Menschen, die sich ehrenamtlich in Bremerhaven engagieren.

Inhaltlich blickte Oberbürgermeister Melf Grantz gemeinsam mit Moderator Dirk Böhling auf das Jahr 2025 zurück. Die Botschaft: „In Bremerhaven bewegt sich viel, wir sind eine wachsende Stadt mit Zukunftspotential“, so Grantz. Gleichwohl gebe es insbesondere beim Thema Haushalt Handlungsbedarf. Grantz plädierte für eine Neuordnung des Finanzausgleiches zwischen dem Land Bremen und den Kommunen Bremen und Bremerhaven. Zudem nutzte er den Abend, um langjährigen Weggefährtinnen und Weggefährten zu danken. „Ich bin wirklich dankbar für die 15 Jahre, in denen wir gemeinschaftlich viel bewegt haben. Bleiben Sie am Ball, das lohnt sich“, appellierte er.

Traditionell wird der Neujahrsempfang der Stadt auch genutzt, um Spenden zu sammeln. Insgesamt sind 3413,91 Euro fĂĽr den Kinderschutzbund Bremerhaven zusammengekommen.

Bewirtet wurden die Gäste von Auszubildenden verschiedener Bremerhavener Restaurants und Hotels, für den musikalischen Rahmen sorgte das Armando Balke Trio.

Bremerhaven startet ins Tourismus-Messejahr 2026

Fokus auf deutsche Leitmessen und Fachveranstaltungen fĂĽr die Reisebranche

Die Erlebnis Bremerhaven GmbH setzt auch 2026 auf eine starke Präsenz bei Tourismusmessen und Fachveranstaltungen fĂĽr die Reisebranche. Erklärtes Ziel: Mehr Gäste fĂĽr die Stadt zu begeistern. Die Messe-Tour 2026 endet fĂĽr Bremerhavens Touristik-Experten erst Ende November – nach ĂĽber 20 nationalen und auch internationalen Stationen.

„Der persönliche Austausch auf Messen und Branchentreffen ist für uns nach wie vor von zentraler Bedeutung“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Wir erreichen hier sowohl potenzielle Gäste als auch Reiseveranstalter, Busunternehmen und Multiplikatoren.“

Ein Ziel: Mehr Gruppenreisen nach Bremerhaven

Das Messejahr beginnt mit dem Tag der Bustouristik, der im vergangenen Jahr in Bremerhaven stattfand und an diesem Wochenende Bus-Experten in Garmisch-Partenkirchen vereint. „FĂĽr uns bleibt es das Ziel, mehr Gruppenreisen nach Bremerhaven zu holen“, sagt Marc Reichelt, Projektleiter Vertrieb bei der Erlebnis Bremerhaven. Deshalb stellt er die Destination gleich im Anschluss beim Tag des Bustourismus in Reutlingen vor. Parallel dazu präsentiert sich Bremerhaven auf der CMT in Stuttgart, der weltweit größten Publikumsmesse fĂĽr Tourismus und Freizeit. Auch die Reisen Hamburg gehört Anfang Februar fest zum Messekalender, ebenso wie der VPR VIP-Treff in Potsdam, der gezielt den Austausch mit Reiseveranstaltern und Vertriebspartnern ermöglicht.

Im Februar und März folgen weitere zentrale Stationen: die Messe f.re.e in MĂĽnchen,die Reise + Camping in Essen sowiedie ITB in Berlin, die als internationale Leitmesse der Tourismusbranche dennoch einen klaren Fokus auf den deutschen Markt und den Vertrieb legt. Ergänzt wird das Programm durch regionale und fachlich spezialisierte Formate wie den Tourismustag Butjadingen.

Treffen mit internationalen Reiseeinkäufern

Im FrĂĽhjahr und FrĂĽhsommer stehen verstärkt Fachveranstaltungen auf dem Plan. Dazu zählen im April der Germany Travel Mart in Oberhausen. Der Workshop gilt als größte Fachveranstaltung der Deutschen Zentrale fĂĽr Tourismus (DZT), der deutsche Tourismus-Anbieter mit internationalen Reiseeinkäufern und Medienvertretern zusammenbringt, um das Reiseland Deutschland zu vermarkten, neue Kontakte zu knĂĽpfen und Geschäfte abzuschlieĂźen. „Wir hoffen darauf, diese sehr bedeutende touristische Veranstaltung 2027 in Bremerhaven ausrichten zu können, wenn die Stadt 200 Jahre alt wird“, sagt Gerber.

Die Erlebnis Bremerhaven präsentiert sich Ende April auch auf der RDA Group Travel Expo in Köln als wichtigste Messe fĂĽr Gruppen- und Bustourismus. „Wir stellen uns als attraktive Destination fĂĽr Städtereisen, Gruppenangebote und kombinierte Nordsee-Aufenthalte vor“, so Reichelt.

Messe-Auftritte in Ă–sterreich und der Schweiz

Ergänzend zu den zahlreichen deutschen Terminen ist Bremerhaven 2026 auch international präsent. In Wien und ZĂĽrich präsentiert sich die Stadt erneut gemeinsam mit der Tourismus-Agentur Nordsee (TANO). Der einheitliche Messeauftritt nutzt gezielt Synergien, reduziert Kosten und sorgt fĂĽr eine hohe Sichtbarkeit. „Die Nachfrage nach der Nordsee als Urlaubsregion ist weiter sehr hoch, insbesondere in der Kombination aus Städten, Inseln und naturnahen Angeboten“, sagt Dominik Mager, zuständig fĂĽr das Auslandsmarketing.

Ein Schwerpunkt liegt 2026 auf Dänemark. Die Ferie For Alle in Herning gilt als größte Endkundenmesse des Landes. Bremerhaven tritt dort gemeinsam mit Bremen auf unter dem etablierten Dach „Zwei Städte. Ein Land“. „Niederländer und Dänen sind für das Bundesland ganz wichtige Tagesbesucher“, sagt Mager. Bei den Übernachtungen sorgten die Gäste aus Dänemark im vergangenen Jahr in Bremerhaven sogar für ein Plus von 15,8 Prozent. Aber auch Schweizer und Österreicher blieben bei einem Besuch häufiger über Nacht als im Vorjahr, berichtet Mager.

Vertrieb wird gestärkt

Mit der Strategie, sich auf den deutschen Markt zu konzentrieren und dem Besuch von Fachveranstaltungen stärke die Erlebnis Bremerhaven 2026 gezielt den Vertrieb, die Sichtbarkeit der Stadt und die nachhaltige Entwicklung des Standorts, so Gerber. Trotzdem habe man sich entscheiden, die „boot“ in DĂĽsseldorf erst wieder zur Sail 2030 zu besuchen, auch Stände auf Messen in Hannover und den Niederlanden wurden gestrichen.

Zwei spektakuläre Streaming-Welten, ein Abo – Doppelt unterhält besser

Ab nur 9,99 € pro Monat für die ersten sechs Monate, bis 13. Februar 2026.

Diese Kombination lässt Streamingherzen höher schlagen. RTL+ und HBO Max haben heute eine Partnerschaft bekannt gegeben, die Kundinnen und Kunden zum Start von HBO Max in Deutschland am 13. Januar ein attraktives Bundle aus beiden Streaming-Services in einem einzigen Abonnement bietet.  

Kundinnen und Kunden können die beiden neuen Bundle-Angebote sowohl ĂĽber RTL+ als auch ĂĽber HBO Max abonnieren. Gemeinsam bieten HBO Max, der globale MarktfĂĽhrer fĂĽr hochwertiges Storytelling, und RTL+, der nationale MarktfĂĽhrer im Streaming-Bereich, unkompliziert Zugang zu den beiden eigenständigen Streaming-Services.* 

Das Angebot verbindet RTL+ Highlights wie „Neue Geschichten vom Pumuckl“, „Make Love, Fake Love“ oder der UEFA Europa League mit dem umfangreichen Premium-Content von HBO Max, darunter das brandneue „Game of Thrones“-Prequel „A Knight of the Seven Kingdoms“, das am 19. Januar Premiere feiert, ikonische Serien wie “The White Lotus”, “It: Welcome to Derry” und “The Last of Us” sowie Kultklassiker wie “Sex and the City” und “Friends”. Auch Filmfans kommen voll auf ihre Kosten: Sie erleben die größten Kinohighlights des Jahres 2025, darunter „Blood & Sinners“, DCs „Superman“ sowie demnächst New Line Cinemas „Weapons“ und „Conjuring 4: Das letzte Kapitel“. FĂĽr Nutzerinnen und Nutzer entsteht ein echtes Must-Have: maximale Auswahl an hochwertigem Content, einfach zugänglich und zum Vorteilspreis.** 

„RTL+ und HBO Max – das ist eine tolle Kombination von zwei grandiosen Contentwelten. Die erfolgreichsten nationalen Inhalte auf RTL+ von Reality ĂĽber Fiction bis Sport in einem gemeinsamen Angebot mit Top-Serien, ikonischen Filmen und vielem mehr von HBO Max. Mit diesem Bundle zĂĽnden wir die nächste Stufe in der Erfolgsgeschichte von RTL+ und bereiten HBO Max die ganz groĂźe BĂĽhne fĂĽr den Marktstart in Deutschland“, sagt Stephan Schmitter, CEO RTL Deutschland. „Nach unserem umfangreichen Warner Content-Deal und der Vermarktungspartnerschaft mit Warner Bros. Discovery machen wir mit unserem neuen Streaming-Bundle aus RTL+ und HBO Max einen weiteren, groĂźen Schritt in unserer Partnerschaft. Wir schaffen ein Angebot, auf dessen Breite und Attraktivität wir stolz sind und das alle Streamingherzen höher schlagen lässt!“ 

Matthias Heinze, SVP Commercial & Managing Director Warner Bros. Discovery Germany, Switzerland & Austria: „Mit dem Bundle aus HBO Max und RTL+ kombinieren wir ikonisches, international gefeiertes Storytelling von HBO und Warner Bros. Discovery mit der starken lokalen Verankerung und den beliebtesten Hits von RTL+. Gemeinsam schaffen wir ein Angebot, das sich perfekt ergänzt und Unterhaltung fĂĽr jeden Geschmack und alle Generationen unter einem Dach vereint. Diese Partnerschaft ist ein starkes Signal fĂĽr den deutschen Markt und fĂĽr die Zukunft von Premium-Streaming.“ 

Preisgestaltung 

Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland haben die Wahl zwischen zwei Varianten des neuen Vorteil-Abos – jederzeit monatlich kĂĽndbar und ohne Laufzeitbindung***. Zum einen gibt es HBO Max Basis (mit Werbung) und RTL+ Premium fĂĽr 11,99 Euro im Monat – statt 15,98 Euro, bei getrennter Buchung beider Dienste. Alternativ haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, das Bundle bestehend aus HBO Max Standard und RTL+ Premium**** fĂĽr 17,99 Euro monatlich zu abonnieren (statt 25,98 Euro, bei getrennter Buchung beider Dienste).  

EinfĂĽhrungsangebot 

Nur fĂĽr den ersten Monat nach dem Start von HBO Max gibt es bis 13. Februar 2026 die einmalige Gelegenheit, sich das Bundle aus HBO Max Basic mit Werbung und RTL+ Premium fĂĽr 9,99 € pro Monat in den ersten sechs Monaten sichern (danach 11,99 € pro Monat). Alternativ ist das Bundle aus HBO Max Standard und RTL+ Premium werbefrei fĂĽr 15,99 € pro Monat in den ersten sechs Monaten erhältlich (danach 17,99 € pro Monat).***** 

Auch in Ă–sterreich können sich Kundinnen und Kunden schon bald ĂĽber das Bundle freuen. 

* FĂĽr jeden Service ist eine separate Kontoerstellung erforderlich.
** Die im Bundle verfügbaren Inhalte können sich im Laufe der Zeit ändern.
*** Jederzeit kündbar – mit einer Kündigungsfrist von einem Monat bei Abschluss über RTL+ bzw. wirksam zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums bei Abschluss über HBO Max.
**** Bei HBO Max enthalten Kanäle, Live-Inhalte und Replays (sofern im jeweiligen Tarif enthalten) Werbung. Alle Tarife können Sponsoring- sowie Cross-Promotion-Inhalte enthalten. Auf RTL+ gibt es Werbung in Live-Streams, Radio-Streams, Podcasts, als begleitende Werbung neben dem laufenden Player sowie Werbung außerhalb des Players.
***** Das Bundle verlängert sich automatisch, sofern es nicht gekündigt wird. Preise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Separate Kontoerstellung sowie jeweils eigene Nutzungsbedingungen von RTL+ und HBO Max gelten. Ab 18 Jahren. 

PlayStation bringt limitierte Hyperpop‑Covers und Neon‑Controller auf den Markt

Ab dem 12. März 2026 werden drei neue DualSense Wireless-Controller-Designs in den Farben Techno Red, Remix Green und Rhythm Blue sowie passende PS5-Konsolen-Cover erhältlich sein. Die Kollektion orientiert sich an RGB‑Gaming‑Ästhetik und kombiniert glänzendes Schwarz mit intensiven Neontönen.

Vorbestellungen starten am 16. Januar 2026 um 10:00 Uhr über direct.playstation.com und bei teilnehmenden Händlern; die Konsolen-Cover werden nur in begrenzter Stückzahl und in ausgewählten Märkten angeboten. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 84,99 € für die Hyperpop DualSense-Controller und 74,99 € für die PS5-Cover.

Xbox Game Pass: Highlights im Januar

Neue Spiele aus der UK und Europa im Game Pass
Xbox hat neue Titel angekündigt, die diesen Monat für Game Pass auf Konsole, PC, Handheld und Cloud erscheinen. Dazu gehören auch Spiele von britischen und europäischen Entwicklern:

  • Jetzt verfĂĽgbar – Little Nightmares Enhanced Edition (Cloud, Handheld, PC, Xbox Series X|S)
    Game Pass Ultimate, Game Pass Premium, PC Game Pass
  • 7. Januar – Atomfall (Cloud, Konsole, Handheld und PC)
    Jetzt mit Game Pass Premium
  • 7. Januar – Lost in Random: The Eternal Die (Cloud, Xbox Series X|S, Handheld, PC)
    Jetzt mit Game Pass Premium
  • 7. Januar – Rematch (Cloud, PC, Xbox Series X|S) 
    Jetzt mit Game Pass Premium
  • 13. Januar – Star Wars Outlaws (Cloud, PC, Xbox Series X|S) 
    Game Pass Ultimate, PC Game Pass
  • 15. Januar – My Little Pony: A Zephyr Heights Mystery (Cloud, Konsole, Handheld, PC) 
    Game Pass Ultimate, Game Pass Premium, PC Game Pass
  • 20. Januar – Mio: Memories in Orbit (Cloud, Handheld, PC, Xbox Series X|S)
    Game Pass Ultimate, PC Game Pass

Weitere Spiele im Game Pass

Diese Spiele verlassen den Game Pass am 15. Januar
Doch es gibt noch mehr als genug Zeit, sie zu spielen, bevor sie verschwinden. Nutze Deinen Mitgliedschaftsrabatt von bis zu 20 Prozent, um sie in Deiner Sammlung zu behalten.

Bremerhavener Weihnachtsmarkt erweist sich als Besuchermagnet

Schausteller und Erlebnis Bremerhaven GmbH ziehen positive Bilanz

Das war der Bremerhavener Weihnachtsmarkt 2025: Nach fünf Wochen haben die Schausteller am Dienstag, 30. Dezember, ihre Stände und Karussells in der Fußgängerzone und auf dem Theodor-Heuss-Platz geschlossen. Die Bilanz fällt durchaus positiv aus: Den Markt besuchten mehr als 400.000 Menschen, die Geschäfte liefen gut. Mit Lob wird nicht gespart – für die Besucher.

Was gut war? Da muss Alexandra Ausborn, die Sprecherin der Bremerhavener Schausteller, nicht lange nachdenken: „Die Atmosphäre, das Wetter und: vor allem unsere Gäste.“ Der Weihnachtsmarkt werde auch überregional immer stärker wahrgenommen und ziehe Menschen in die Stadt. „Wir haben viel Platz, das Angebot ist attraktiv und uns ist häufig gesagt worden: Es bleibt bezahlbar.“ Vor allem in der Woche vor Weihnachten und in den Tagen danach sei der Besuch sehr stark gewesen, sagt Ausborn. Ihr liege am Herzen, Danke zu sagen. „Die Besucher haben den Weihnachtsmarkt mit uns Schausteller zu dem gemacht, was er heute ist.“

Das kann Michael Gerber, GeschäftsfĂĽhrer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, nur bestätigen. „Unsere GenussfĂĽhrungen waren komplett ausgebucht, obwohl wir die Zahl der Rundgänge verdoppelt hatten.“ Auch der erstmals veranstaltete „Passage-Zauber“ mit kostenlosen VorfĂĽhrungen beliebter Weihnachtsfilme sei im frĂĽheren Passage-Kino sehr gut angenommen worden. Es sei nach wie vor die richtige Entscheidung, den Markt bis zum Jahresende zu öffnen, so Gerber. Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hätten die Stimmung nicht beeinflusst. 

Ausborn hat in ihrer GroghĂĽtte ein GespĂĽr dafĂĽr entwickelt, wer wann den Weihnachtsmarkt besucht hat: nachmittags GroĂźeltern mit ihren Enkeln, freitags und sonnabends die Weihnachtsfeiern, sonntags die Familien.  „Aber die Stände sind so gut angeordnet, dass es selbst dann kein Gedränge gab, wenn es richtig voll war“, sagt sie. Aufgefallen sei der regelmäßige Besuch der vielen internationalen Besatzungsmitglieder des Kreuzliner-Neubaus „Disney Adventure“ gewesen, der sich am Sonntag, 4. Januar, von Bremerhaven aus auf den Weg nach Singapur macht und seit September hier fertig gebaut und ausgerĂĽstet wurde. „Die Crew nimmt die vielen Bilder vom Bremerhavener Weihnachtsmarkt mit in alle Welt“, sagt die Schaustellerin. 

Mit groĂźen und kleinen Konzerten, Laser- und Feuershow und vielen Aktionen fĂĽr Kinder habe der Weihnachtsmarkt in Bremerhaven ein Programm geboten wie kaum ein zweiter, meint Ausborn. Trotzdem sei die Stimmung insgesamt „ruhig und besinnlich gewesen.“  Mehr als die erwarteten 400.000 Besucher seien in der Innenstadt unterwegs gewesen, kann Gerber bereits sagen. Mit endgĂĽltigen Zahlen rechnet er Anfang Januar. Ermittelt werden sie mit einer neuartigen Messmethode, die die Besucherströme in der Bremerhavener Innenstadtanhand anonymer Mobilfunksignale erfasst.    

Ausborn berichtet auch von einem ganz anderen „Erfolg“ des Bremerhavener Weihnachtsmarktes – die Glühwein-Becher und -Gläser als Souvenir mitzunehmen. Ihre Kunden hätten etwa 500 Stück lieber behalten als das Pfandgeld zurückzubekommen. An den anderen Ausschankständen sei das genauso, weiß sie.

2026 startet der Weihnachtsmarkt am Montag, 23. November. Geplant ist, auch dann wieder bis zum 30. Dezember zu öffnen.

Wenn Kritik nicht erwĂĽnscht ist – Wie Facebook‑Seiten mit unbequemen Stimmen umgehen

Während private Facebook‑Seiten weitgehend frei entscheiden können, welche Kommentare sie zulassen, gelten für öffentliche, journalistische oder institutionelle Seiten höhere Erwartungen. Wer sich als Medium, Informationsquelle oder offizieller Akteur präsentiert, übernimmt eine besondere Rolle im öffentlichen Diskurs.

1. Öffentlich heißt: höhere Verantwortung

Eine Seite, die Nachrichten verbreitet, Behördeninformationen teilt oder sich als journalistisches Angebot versteht, hat eine demokratische und gesellschaftliche Verantwortung:

  • Transparenz
  • Dialogbereitschaft
  • Korrekturfähigkeit
  • offene Debattenkultur

Wenn solche Seiten Kritik systematisch löschen, wirkt das schnell wie ein Versuch, das eigene Bild zu kontrollieren – und nicht wie seriöse Kommunikation.

2. Rechtlich erlaubt – aber moralisch fragwürdig

Auch öffentliche Seiten dürfen Kommentare löschen, solange sie nicht staatlich betrieben sind. Aber: Je offizieller oder journalistischer eine Seite auftritt, desto problematischer wird es, wenn Kritik verschwindet.

Denn dann entsteht der Eindruck:

  • dass unbequeme Fragen unterdrĂĽckt werden
  • dass Fehler nicht diskutiert werden sollen
  • dass die Seite nur Zustimmung sichtbar lassen möchte

Das beschädigt Vertrauen – und zwar nachhaltig.

3. Ist das Zensur?

Juristisch: Nein, denn Zensur ist staatlich. Gesellschaftlich: Es fühlt sich für viele wie Zensur an, wenn ein Medium oder eine öffentliche Institution kritische Stimmen entfernt.

Der entscheidende Punkt ist die Wirkung:

  • Wenn ein Medium Kommentare löscht, beeinflusst es die Wahrnehmung seiner Inhalte.
  • Wenn eine Behörde Kommentare löscht, wirkt es wie Einschränkung demokratischer Teilhabe.
  • Wenn eine journalistische Seite Kritik ignoriert, widerspricht das ihrem eigenen Anspruch.

4. Der Unterschied zwischen Moderation und Manipulation

Moderation ist notwendig: Hassrede, Beleidigungen, Rassismus – klar, das muss weg.

Manipulation beginnt dort, wo:

  • sachliche Kritik gelöscht wird
  • Nachfragen unbeantwortet bleiben
  • unbequeme Fakten ausgeblendet werden
  • nur positive Kommentare stehen bleiben

Dann wird die Kommentarspalte nicht moderiert, sondern kuratiert, um ein bestimmtes Bild zu erzeugen.

5. Warum offene Kritik wichtig ist

Gerade öffentliche Seiten leben von Glaubwürdigkeit. Und Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch perfekte Fassaden, sondern durch:

  • Fehler eingestehen
  • Kritik zulassen
  • Diskussionen fĂĽhren
  • Transparenz zeigen

Wer Kritik löscht, zeigt vor allem eines: Unsicherheit.

Heute

schreibe einen nachrtichtenartikel zum theman „wenn kritik nicht erwĂĽnscht ist“. es darum das eine facebookseite, unbequme und kritische kommentare auf ihren kanälen löscht und nicht beantwortet. wie sieht es da mit verantwortung und zensur aus?

Hier ist ein sauber formulierter, journalistisch klingender Nachrichtenartikel, der das Thema sachlich, kritisch und dennoch ausgewogen beleuchtet — ohne auf eine konkrete Seite einzugehen:

Wenn Kritik nicht erwünscht ist – Wie Facebook‑Seiten mit unbequemen Stimmen umgehen

In sozialen Netzwerken sollen Diskussionen lebendig, offen und vielfältig sein. Doch immer häufiger berichten Nutzerinnen und Nutzer, dass kritische oder unbequeme Kommentare auf bestimmten Facebook‑Seiten gelöscht, ausgeblendet oder gar nicht erst beantwortet werden. Was bedeutet das für die Verantwortung der Seitenbetreiber – und wo beginnt der Vorwurf der Zensur?

Gelöschte Kommentare – ein wachsendes Problem

Mehrere Nutzer schildern, dass ihre sachlich formulierten Hinweise, Nachfragen oder kritischen Anmerkungen plötzlich verschwunden seien. Statt einer Antwort oder einer inhaltlichen Auseinandersetzung bleibe oft nur Stille. Für viele entsteht dadurch der Eindruck, dass Kritik nicht erwünscht ist – und dass Betreiber ihre Kanäle lieber als Einbahnstraße nutzen.

Kommunikationswissenschaftler sehen darin ein bekanntes Muster: „Viele Seiten wollen die Vorteile sozialer Medien nutzen, aber nicht die Verantwortung, die damit einhergeht“, sagt eine Medienexpertin. „Wer öffentlich kommuniziert, muss auch mit Widerspruch rechnen.“

Rechtlich erlaubt – aber gesellschaftlich fragwürdig

Wichtig ist: Das Löschen von Kommentaren auf einer privaten Facebook‑Seite ist rechtlich nicht verboten. Betreiber dürfen ihre Kommentarspalten moderieren, Regeln festlegen und Beiträge entfernen, die sie für unpassend halten.

Doch die Frage ist weniger juristisch als gesellschaftlich: Welche Verantwortung tragen Seiten, die sich als Informationsquelle, Community‑Plattform oder journalistisches Angebot verstehen?

Wer sich öffentlich als Stimme einer Region, eines Vereins oder eines Unternehmens präsentiert, übernimmt automatisch eine Rolle im öffentlichen Diskurs. Dazu gehört auch, Kritik auszuhalten – und sie nicht reflexhaft zu entfernen.

Zensur? Ein schwieriger Begriff

Der Begriff „Zensur“ wird in solchen Fällen schnell verwendet, ist aber streng genommen staatlich definiert. Wenn private Betreiber Kommentare löschen, handelt es sich nicht um staatliche Zensur – aber durchaus um inhaltliche Kontrolle, die das Meinungsbild verzerren kann.

Problematisch wird es vor allem dann, wenn:

  • kritische, aber sachliche Beiträge systematisch entfernt werden
  • Nachfragen zu Fehlern oder WidersprĂĽchen unbeantwortet bleiben
  • nur positive oder unkritische Stimmen sichtbar bleiben
  • die Seite sich gleichzeitig als „offen“, „dialogbereit“ oder „journalistisch“ präsentiert

Dann entsteht ein Schein von Transparenz, der mit der tatsächlichen Kommunikationspraxis nicht übereinstimmt.

Vertrauen entsteht durch Dialog – nicht durch Löschungen

Studien zeigen: Nutzer verlieren schneller das Vertrauen in eine Seite, wenn Kritik ignoriert wird, als wenn Fehler offen eingeräumt und diskutiert werden. Transparenz, Dialogbereitschaft und der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Meinungen sind zentrale Bausteine digitaler Glaubwürdigkeit.

Wer hingegen kritische Stimmen systematisch ausblendet, riskiert:

  • den Verlust von Vertrauen
  • den Eindruck von Einseitigkeit
  • den Vorwurf, Diskussionen zu manipulieren
  • eine wachsende Distanz zur eigenen Community

Fazit

Das Löschen unbequemer Kommentare mag kurzfristig Ruhe bringen – langfristig schadet es jedoch der Glaubwürdigkeit. Seitenbetreiber, die Verantwortung ernst nehmen, setzen auf Moderation statt auf Ausblendung, auf Dialog statt auf Schweigen.

Denn soziale Medien leben von Vielfalt. Und Vielfalt beginnt dort, wo Kritik nicht als Störung, sondern als Teil einer lebendigen Öffentlichkeit verstanden wird.

„Passage-Zauber“ begeistert in Bremerhaven – Starke Spendenbilanz

Interior of a movie theater with a large blank screen and an audience seated in red chairs, mostly older adults.
Erlebnis Bremerhaven möchte kostenloses Weihnachtskino 2026 wiederholen
Foto: Erlebnis Bremerhaven

Mit dem Filmklassiker â€žIst das Leben nicht schön?“ ist der „Passage-Zauber“ in der Bremerhavener Innenstadt erfolgreich zu Ende gegangen. Die Bilanz des kostenlosen Weihnachtskinos fällt rundum positiv aus: An vier Abenden öffnete das Passage-Kino seine TĂĽren, drei Vorstellungen waren ausverkauft, am letzten Termin mussten sogar rund 50 Filmfans abgewiesen werden, weil kein Platz mehr frei war. Insgesamt nutzten rund 500 Besucherinnen und Besucher das Angebot in der Adventszeit.

Ins Leben gerufen wurde der „Passage-Zauber“ von der Erlebnis Bremerhaven GmbH gemeinsam mit dem Kulturamt. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung des Kinobetreibers, der die Räumlichkeiten für eine symbolische Miete von einem Euro zur Verfügung stellte. „Ein großer Erfolg“, freut sich Laura Schumacher aus dem Stadtmarketing der Erlebnis Bremerhaven. „Wir haben mit dem Programm ganz offensichtlich den Geschmack der Bremerhavenerinnen und Bremerhavener getroffen und denken bereits daran, die Aktion im Jahr 2026 zu wiederholen.“

Neben der großen Resonanz auf die Filme überzeugt auch die Spendensammlung. Für die Aktion „Hilfe für Mitbürger“ kamen fast 1.700 Euro zusammen. Die Initiative „Bremerhaven hilft“, die Menschen im Leher Stadtpark mit warmen Mahlzeiten versorgt, konnte durch den Verkauf von Popcorn und Getränken zusätzlich fast 900 Euro einnehmen. „Das ist ein starkes Zeichen der Solidarität“, zieht Benthe Stolz, Leiterin des Stadtmarketings bei der Erlebnis Bremerhaven, eine erste positive Bilanz.

Der „BürgerZauber“ im Columbus-Center geht derweil noch weiter: Im Pop-up-Store läuft noch bis Sonnabend, 20. Dezember, kostenlos ein Kinder- und Familienprogramm mit Weihnachtsliedern und Kinderkino. Zum Abschluss spielt am Sonnabend um 14.30 Uhr die Big Band Bremerhaven; dabei werden Spenden für die Initiative „Sonnenblume“ gesammelt.

Mit „Passage-Zauber“ und „BürgerZauber“ ist in der Bremerhavener Innenstadt ein neues Kulturformat im Advent entstanden, das Gemeinschaft schafft und Leerstand kreativ nutzt. Der Weihnachtsmarkt in der Bremerhavener Innenstadt ist noch bis zum 30. Dezember geöffnet.

Marathon erscheint im März 2026 – Open Preview angekĂĽndigt

Bungie, das Entwicklerstudio von Halo und Destiny, hat in einem neuen Video Einblicke zum PvPvE-Survival-Extraction-FPS Marathon vorgestellt. In Marathon erkunden und plĂĽndern Spieler als biokybernetische Runner eine verschollene Kolonie auf Tau Ceti IV und mĂĽssen dabei gegen feindliche Sicherheitskräfte, rivalisierende Runner und unberechenbare Gefahren ums Ăśberleben kämpfen. 

Vorgestellt wurden unter anderem folgende Updates: 

  • Proximity-Chat
  • Warteschlange fĂĽr Solo-Runner
  • Rook – eine HĂĽlle mit begrenzter AusrĂĽstung, die zum Einstieg in bereits laufende Matches verwendet wird
  • Das Survival-Erlebnis, die Immersion und die Bedrohung der Spielwelt wurden optimiert
  • Verbesserte visuelle Qualität und aktualisierte UI

Auf der Website von Bungie wurden außerdem die Veröffentlichungspläne zu Marathon vorgestellt. Marathon erscheint im März 2026 für PlayStation 5, PC via Steam und Xbox Series X|S mit vollständigem Cross Play und Cross Save für 39,99 € (UVP)*. 

Magistrat beschlieĂźt „Elterngeld“ fĂĽr Pflegeeltern in Bremerhaven

A man wearing glasses and a gray blazer stands in front of a building with a blue entrance labeled 'Stadtverwaltung.' The background features brick walls and a staircase visible through the entrance.
Sozialdezernent Martin Günthner freut sich über die zusätzliche Unterstützung für Pflegeeltern in Bremerhaven.
©Magistratspressestelle / Arnd Hartmann

Der Magistrat der Stadt Bremerhaven hat in seiner Sitzung am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, beschlossen, Pflegeeltern eine besondere Wertschätzung aus kommunalen Mitteln zukommen zu lassen: Sie erhalten eine elterngeldähnliche Sonderleistung in Höhe von 350 Euro im Monat.

„Wir planen, das noch im 1. Quartal 2026 umzusetzen. Pflegeeltern leisten einen ganz wichtigen Beitrag dabei, Kindern in Notsituationen ein sicheres, geschütztes Zuhause zu geben, in dem sie gesund und behütet aufwachsen können. Dieses Engagement verdient mehr Wertschätzung“, erklärt Stadtrat Martin Günthner, Dezernent für Soziales, Arbeit, Jugend, Familie und Frauen die Entscheidung.

Die Einführung des Elterngeldes für Pflegeeltern ist Teil des Konzeptes zur Stärkung und Gewinnung von Pflegeeltern, das vom Jugendamt Anfang des Jahres 2025 erarbeitet worden ist. Die Finanzierung aus kommunalen Mitteln erfolgt, weil der Bund keine ausreichende finanzielle Unterstützung für Pflegeeltern vorsieht. Zwar haben Pflegeeltern Anspruch auf Elternzeit, jedoch nicht auf die gesetzlichen Elterngeldregelungen. Stattdessen erhalten Pflegeeltern eine monatliche Pauschale in Höhe von lediglich 430 Euro für die Kosten der Erziehung ihres Pflegekindes.

„Pflegeeltern sind das Fundament unserer Jugendhilfe. Es ist jedoch ein unhaltbarer Zustand, dass das Bundesrecht sie in einer der anspruchsvollsten Phasen, der Betreuung von Kleinkindern, finanziell im Stich lässt“, so Günthner. „Dies führt zu erheblichen Einkommenseinbußen, wenn eine Pflegeperson gezwungen ist, ihre Erwerbstätigkeit zur Betreuung eines Kindes unter drei Jahren vollständig zu unterbrechen. Dieses Ungleichgewicht erschwert massiv die Gewinnung neuer Pflegefamilien.“

Angesichts der Dringlichkeit, die Versorgungslage zu verbessern und zu verhindern, dass Kinder unnötig lange in kostenintensiven, stationären Einrichtungen verbleiben müssen, lehne der Magistrat es ab, auf eine Gesetzesänderung auf Bundesebene zu warten. „Die Verwaltung wird die notwendigen Schritte einleiten, um die monatliche Sonderleistung noch in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 anspruchsberechtigten Pflegefamilien zukommen zu lassen“, so Stadtrat Günthner weiter.

Auch für die Stadt sei das eine lohnende Investition. „Die Unterbringung von Kleinkindern in Pflegefamilien ist – neben der pädagogischen Komponente – auch deutlich günstiger als eine Unterbringung in einer stationären Einrichtung“, erklärt Günthner. So generiere die Vermeidung von nur zwei stationären Unterbringungen pro Jahr Einsparungen, die die gesamten jährlichen Kosten der neuen elterngeldähnlichen Sonderleistung deckten. „Damit ist die Maßnahme nicht nur sozial dringend geboten, sondern dient auch der nachhaltigen Stabilisierung und Entlastung des kommunalen Jugendhilfehaushalts“, so der Stadtrat.

Die Sonderleistung von monatlich 350 Euro ist als freiwillige Leistung der Stadtgemeinde Bremerhaven konzipiert und dient der gezielten Entlastung in der intensiven Frühphase der Aufnahme eines Pflegekindes unter drei Jahren. Die Pauschale wird der hauptbetreuenden Pflegeperson und für eine maximale Dauer von 36 Monaten ab der Aufnahme eines Pflegekindes gewährt. Anspruch auf die Sonderleistung haben Pflegeeltern, die Elternzeit beantragt haben und dafür befristet, vollständig und unbezahlt von ihrer Erwerbstätigkeit freigestellt sind und dies nachweisen können. „Die Leistung ist explizit als Übergangslösung gedacht und entfällt automatisch, sobald eine entsprechende gesetzliche Regelung auf Bundes- oder Landesebene in Kraft tritt“, erklärt Günthner abschließend.