Katastrophenschutzdezernent Oberbürgermeister Melf Grantz (mittig) löste im Beisein von Feuerwehrdezernent Stadtrat Peter Skusa (rechts) und dem Leiter der Feuerwehr Jens Cordes (links) die Sirenen in Bremerhaven aus. Bild: Feuerwehr Bremerhaven
Am Donnerstag, den 11. September 2025, fand der diesjährige Bundesweite Warntag statt. Auch die Stadt Bremerhaven beteiligte sich erneut zum sechsten Mal am bundesweiten Test und löste um 11.00 Uhr ihre örtlichen Warnmittel aus.
Zum Einsatz kamen die stationären und mobilen Sirenen, das Notläuten der Kirchenglocken sowie die Fahrgastinformationssysteme von Bremerhaven Bus. Weitere Warnmittel, wie die NINA-WarnApp, das Cell Broadcast und die digitalen Werbetafeln, wurden zentral durch den Bund ausgelöst. Hierbei konnte festgestellt werden, dass nicht der komplette Warnmittelmix des Bundes ausgelöst hat, die lokal ausgelösten Warnmittel funktionierten jedoch zuverlässig. Die Auswertung läuft derzeit. Die Entwarnung erfolgte planmäßig um 11.45 Uhr.
„Das Zusammenspiel der Warnmittel hat auch in diesem Jahr größtenteils zuverlässig funktioniert. Die Tests sind unverzichtbar, um im Ernstfall schnell und flächendeckend auf mögliche Gefahren hinweisen zu können“, resümiert Oberbürgermeister Melf Grantz, zuständiger Dezernent für den Katastrophenschutz.
Der Oberbürgermeister übernahm am Warntag das Auslösen der Sirenen. Bei diesem Anlass konnte er sich ein Bild von dem modernisierten Stabsraum der Feuerwehr machen, in dem die Sirenensteuerung untergebracht ist. Der Stabsbereich konnte mit Unterstützung von Fördermitteln des Landes technisch und räumlich auf den neuesten Stand gebracht werden. „Der neue Stabsraum bietet der Feuerwehr nun optimale Voraussetzungen für die Abarbeitung großer Einsatzlagen und Katastrophen in Bremerhaven“, freut sich auch Peter Skusa, Dezernent der Feuerwehr.
Das Team Zivil- und Katastrophenschutz der Feuerwehr Bremerhaven nutzte den ebenfalls am 11. September 2025 durchgeführten Aktionstag „Im besten Alter“ im Timeport 2, um interessierte Bürgerinnen und Bürger direkt über die vorhandenen Warnmittel und deren Bedeutung im Ernstfall zu informieren.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bittet Bürgerinnen und Bürger bundesweit um Rückmeldungen zum Warntag. Die Teilnahme an der Online-Umfrage ist noch bis zum 18.09.2025 möglich: www.warntag-umfrage.de
Mitglieder der PlayStation Plus Extra und Premium-Tarife erwarten schon ab dem 16. September zahlreiche Neuzugänge im Spielekatalog. Die Liste der kommenden Spiele für PS4 und PS5 umfasst unter anderem:
PlayStation Plus Essential ist der bereits bekannte Service inklusive monatlichen Spielen, Online-Multiplayer und exklusiven Rabatten.
8,99 € monatlich
24,99 € vierteljährlich
71,99 € jährlich, entspricht rund 6 € im Monat
PlayStation Plus Extra bietet alle Vorteile von PlayStation Plus Essential sowie Zugriff auf einen Spielekatalog mit hunderten PS4- und PS5-Games.
13,99 € monatlich
39,99 € vierteljährlich
125,99 € jährlich, entspricht rund 11 € im Monat
PlayStation Plus Premium bietet alle Vorteile von PlayStation Plus Essential und PlayStation Plus Extra sowie Zugriff auf den Klassiker-Spielekatalog mit Spielen der originalen PlayStation, PS2, PS3 und PSP, Testversionen von ausgewählten Spielen und Cloud-Streaming.
In diesem Jahr hat der Magistrat 15 Stipendien vergeben, und es gab weitaus mehr Interessentinnen und Interessenten.
„Ich schätze mich glücklich, dass das Schulamt Sie für das Lehramtsstipendium begeistern konnte, und natürlich freue ich mich, dass Sie in dieser frühen Phase Ihrer Ausbildung bereits den Weg in Richtung der Bremerhavener Schulen eingeschlagen haben“, hob der Schuldezernent hervor.
Das Stipendium ist ein wichtiger Baustein der Personalakquise-Strategie des Schulamtes. Im Rahmen des Stipendiums erhalten die Studierenden einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 600 Euro sowie Büchergeld in Höhe von 100 Euro pro Semester. „Ein finanzielles Backup ist für Sie als Studierende sicherlich nicht ganz unwichtig“, betonte Hilz.
Neben der monetären Unterstützung haben die Studierenden die Möglichkeit der Teilnahme an internationalen Praktika bzw. EU-Austauschprogrammen des Schulbereichs, können an Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen und Unterstützung bei Forschungsaufgaben erhalten. Zudem werden die Studierenden durch eine verbindliche Ansprechperson betreut und unterstützt. „Mit Peter Reckemeyer haben wir einen erfahrenen pensionierten Schulleiter für diese Aufgabe gewinnen können, bei dem die Studierenden richtig aufgehoben sind“, erklärte Stadtrat Hilz.
„Für den Magistrat ist das Stipendium nicht nur ein Erfolgsmodell, um Personal zu gewinnen, sondern es zielt auch auf die frühzeitige Personalbindung“, so der Dezernent. „Bereits während des Studiums können Sie an unseren Schulen eine Beschäftigung mit Bezug zum Studium und der späteren Tätigkeit als Lehrkraft finden. Ich bin überzeugt, dass die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen sich bereits jetzt auf Sie freuen – und genauso bin ich davon überzeugt, dass Sie von den Schulen begeistert sein werden.“
Nach Beendigung ihres Referendariats verpflichten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten für einen fünfjährigen Verbleib im Schuldienst der Stadt Bremerhaven.
Die Europäische Mobilitätswoche (EMW) ist erneut Anstoß für Bürgerbeteiligung, innovatives Engagement und sichtbare Projekte für nachhaltige Mobilität in Bremerhaven.
Unter dem diesjährigen Leitthema „Mobilität für alle“ werden von Dienstag, dem 16. September, bis Montag, dem 22. September 2025, zahlreiche Akteurinnen und Akteure aktiv, um die Bandbreite klimafreundlicher Fortbewegung erfahrbar zu machen. Die EMW ist eine Kampagne der Europäischen Kommission, die Kommunen in ganz Europa dazu ermutigt, Mobilität neu zu denken – gemeinsam und inklusiv.
„Die Europäische Mobilitätswiche bietet jährlich im September kreative Formate, um nachhaltige Mobilität zugänglich zu machen“, erklärt Stadtrat Maximilian Charlet (Dezernent für den Baubereich). „Ziel ist es, Klimaschutz, Sicherheit und ein gutes Miteinander im Straßenverkehr zu fördern. Die EMW schafft Dialogräume und setzt auf die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, um eine positive Aufbruchsstimmung für eine nachhaltige Mobilität zu entwickeln.“
In diesem Jahr leiten Schwerpunktthemen durch die Woche: Von Inklusion & Teilhabe geht es weiter zum Fußverkehr, zur Schiene und erstmals auch aufs Wasser. Das Thema Elektromobilität wird beleuchtet, und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Kilometer auf dem Fahrrad für das Stadtradeln zu sammeln.
Programm-Highlights in Bremerhaven
Dienstag, 16. September 2025 – Inklusive Radtour & Sonderausstellungsbesuch „mittendrin“
Tour über 15 Kilometer (Start am Bürgerpark, Ecke Bismarckstraße, um 14.00 Uhr)
Ausstellungsbesuch im Historischen Museum Bremerhaven (ca. 16.00 Uhr)
Mittwoch, 17. September 2025 – Zu Fuß unterwegs
Ampel-Checks (7.15 bis 8.15 Uhr bzw. 8.45 bis 9.45 Uhr)
HIDDEN SHEROES Lunch Walk (12.30 Uhr)
Spaziergang für Alle – Der Fußwege-Check (15.00 Uhr)
Donnerstag, 18. September 2025 – Bustag & Graffiti-Tour
Bremerhaven Bus: Werkstattbesichtigung (10.00 bis 12.00 Uhr); Anmeldung erforderlich
ADFC-Graffiti-Tour auf dem Fahrrad (ab 17.00 Uhr); Anmeldung erforderlich
Freitag, 19. September 2025 – Unterwegs auf der Schiene und auf dem Meer
Werkstattbesuch Nord-West-Bahn (10.30 bis 14.30 Uhr), kostenpflichtig, Anmeldung erforderlich
„Mit dem Schiff unterwegs – gestern, heute, morgen!“ (14.00 bis 16.00 Uhr)
Samstag, 20. September 2025 – Lasten- & Spezialräder
Drittes Bremerhavener Lastenrad-Testival (Alte Bürger, 11.00 bis 18.00 Uhr) inklusive Kinderprogramm, Fahrradcodierung, Spaßrennen und Live Musik
Sonntag, 21. September 2025 – Radfahren für Alle:
Fishtown Women Bike Ride + Picknick (14.00 Uhr)
Montag, 22. September 2025 – Fahrrad im Alltag & Elektromobilität
Fahrrad-Sicherheitstraining an der Friedrich-Ebert-Schule (8.30 bis 13.00 Uhr)
Beratungen zur Elektromobilität (12.00 bis 16.00 Uhr, Verbraucherzentrale)
Hinweis: Manche Aktionen sind wetterabhängig und können daher kurzfristig abgesagt werden. Für einzelne Aktionen ist eine Anmeldung erforderlich. Informationen und Details zu den Aktionen gibt es hier.
Auf nach Bremerhaven: Die Meyer Werft wird das größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff bei der renommierten Lloyd Werft zu Ende bauen. Die „Disney Adventure“ wird mit einer besonderen Aktion in den Überseehafen geholt und dann rund einen Monat lang dort ausgerüstet. Der Disney-Konzern wird den Neubau auch in Bremerhaven übernehmen.
Bremerhaven ist immer wieder Anlaufpunkt für große oder besondere Schiffe, aber der Anblick der „Disney Adventure“ ist auch für die „Sehleute“ der Region einmalig. Am Dienstagnachmittag soll der Neubau ankommen und zunächst an der Columbuskaje anlegen. 342 Meter lang, 46 Meter breit und rund 70 Meter hoch ist der Kreuzfahrtgigant mit Platz für mehr als 9000 Menschen. In Asien soll das Schiff verkehren. Bis zur Inbetriebnahme Mitte Dezember sind es zwar noch drei Monate, doch die Zeit ist knapp für die anstehenden Restarbeiten, und dafür kommt der Neubau nach Bremerhaven.
Das Schiff ist länger als die Schleusenkammer
Wenn die „Disney Adventure“ nach Abschluss einer ersten Probefahrt die Nordspitze des Containerterminals erreicht, wird zunächst der Hafenlotse an Bord gehen, mehrere leistungsstarke Hafenschlepper werden das Schiff an den Haken nehmen und an die Columbuskaje bugsieren, denn: in den Hafen geht’s nur bei Hochwasser. Auf der Weser und im Hafen muss der Wasserstand gleich hoch sein, damit beide Tore der Kaiserschleuse gleichzeitig aufgefahren werden können. Denn die „Disney Adventure“ ist fast 40 Meter länger als die Schleuse und zu beiden Seiten bleiben auch nur knapp fünf Meter Platz. Diese Dockschleusung soll in der Nacht zu Mittwoch um 3 Uhr stattfinden – nicht die beste Zeit für Schaulustige, aber der Hafen schläft nie.
Hafenrundfahrt hat Neubau als Ziel
Die „Disney Adventure“ wird im Kaiserhafen fest vertäut. Dieser Bereich ist Arbeitsgebiet der Lloyd Werft und somit für Besucher nicht zugänglich.
Foto: Christian Eckardt_Erlebnis Bremerhaven
Micky und Minnie Mouse schwingen am Heck des Schiffes den Pinsel, so als wollten sie den Namen auf den Rumpf malen. Aus nächster Nähe wird das in den nächsten Wochen am besten während einer Hafenrundfahrt zu sehen sein. Die Reederei HaRuFa startet hierfür bis zu sechs Mal täglich am Südende des Neuen Hafens.
Gebaut wurde die „Disney Adventure“ in Wismar von der Meyer Werft. Dass dieses Disney-Schiff nun nach Bremerhaven kommt, hängt auch mit Situation in der Bucht von Wismar zusammen – die Wassertiefe dort ist zu gering für das vollständig ausgerüstete Schiff. Die „Disney Adventure“ hätte den Hafen nicht verlassen hätte können.
Meyer Werft rüstet Neubauten seit 15 Jahren in Bremerhaven aus
In Bremerhaven ist das kein Problem: Alle schweren Einrichtungsgegenstände, die zu viel Gewicht und somit zu viel Tiefgang produziert hätten, werden erst hier an Bord gebracht – etwa die komplette Hotelausrüstung. Für die Ausrüstung von Kreuzlinern und auch für die Ablieferung der Neubauten ist Bremerhaven ein bewährter Standort für die Meyer Werft. Seit 15 Jahren entscheidet sich die Werft regelmäßig für Bremerhaven. Dabei war auch schon das erste Schiff, das hier 2010 von Meyer ausgerüstet wurde, eines von Disney: die „Disney Dream“.
Bremerhavens Nähe zur Nordsee ist für solch ein Projekt strategisch von Vorteil für Probefahrten.
Im Freihafen fällt keine Umsatzsteuer an
Interessant für offizielle Schiffsübergaben ist der Überseehafen auch aufgrund des Freihafen-Status – Umsatzsteuer fällt hier nicht an. Im Fall der „Disney Adventure“ ist dies aber nicht notwendig, da die Reederei das seinerzeit unfertige Schiff vor drei Jahren aus der Insolvenz der MV-Werften für geschätzt rund 40 Millionen Euro gekauft hat. Branchenkenner meinen, dass Um- und Ausbau des Schiffes dann noch einmal rund eine Milliarde Euro gekost haben.
Auf dem angemieteten Gelände der Lloyd Werft stehen der Meyer Werft für die kommenden Wochen Krananlagen, Ver- und Entsorgungseinrichtungen und natürlich auch das Know-how der Mitarbeiter der Bremerhavener Traditionswerft zur Verfügung. Im Bereich der neuen Ausrüstungskaje gibt es ausreichend Platz für das Baumaterial sowie Büro- und Sozialcontainer. Die Rede ist von rund 4.500 Arbeitern, Crewmitgliedern und Lieferanten, die bis Mitte Oktober noch auf dem Schiff arbeiten werden.
Nach derzeitiger Planung geht die „Disney Adventure“ Ende September auf eine mehrtägige Probefahrt. Nach der Rückkehr bleibt das Kreuzfahrtschiff nach derzeitigem Stand bis zum 13. Oktober in Bremerhaven.
Auch eine Achterbahn gibt es für die Passagiere an Bord
Das Schiff verfügt über 2.200 Kabinen und bietet Platz für 6.700 Passagiere sowie etwa 2.500 Crewmitglieder. An Bord gibt es sieben Themenzonen, etwa eine sogenannte Marvel Landing inklusive erster Disney-Achterbahn auf See, einen Toy Story Place, einen Moana-Poolbereich und einen Disney Imagination Garden. Zudem kann das Schiff Methanol als Treibstoff nutzen, bisher noch ein Novum in der Kreuzfahrtindustrie
Quelle: Heimatshoppen_MOB: Mira Züchner, mehrwert GmbH
Die bundesweite IHK-Aktion „Heimat shoppen“ kehrt am 12. und 13. September 2025 nach Bremerhaven zurück, um den lokalen Einzelhandel zu stärken. Mit dabei: die charakteristischen Einkaufstüten, die in den Geschäften der Stadt zum Aktionswochenende verteilt werden.
Durch besondere Aktionen glänzt die Einkaufswelt in Bremerhaven
Im Mein Outlet & Shopping Center, das vom 6. bis 14. September in über 35 Shops besondere Angebote präsentiert und am 14. September zum verkaufsoffenen Sonntag einlädt. Zudem bietet Betten-Aissen am 12. und 13. September eine Ausstellung von SCHRAMM-Schlafraummöbeln, und „Der Spielspaß“ an der Lloydstraße verlängert seine Öffnungszeiten am 12. September.
Bremerhaven-Lehe beteiligt sich am Samstag, 13. September, mit einer Aktion auf dem Wochenmarkt in der Hafenstraße: Von 8 bis 13 Uhr präsentieren sich inhabergeführte Läden und Initiativen. Ein Highlight ist die Vorstellung des Songs „8 Grad Ost“ durch Musikproduzent Dean Collins. Zudem laden Kaffee und Suppe gegen Spende zugunsten des Projekts „Lebensraum“ der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Bremerhaven zum Verweilen ein.
Die Aktion „Heimat shoppen“ trägt zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei, fördert die lokale Wirtschaft und erhöht die Attraktivität der Innenstadt. Die Initiative ermutigt zur aktiven Teilnahme am städtischen Leben in Bremerhaven.
Die Marketinginitiative Bremerhavener Quartiere (MBQ) unterstützt das Vorhaben der inhabergeführten Geschäfte. Als Netzwerk für die Quartiere ist es unerlässlich, in diesem Bereich Farbe zu zeigen. Die Attraktivität der Einkaufsstraßen und Quartiere lebt unter anderem von den Geschäften vor Ort. Die direkte Beratung und kurzen Wege schaffen Möglichkeiten für entspanntes Bummeln in den Einkaufsstraßen Bremerhavens. Um diese Qualitäten zu erhalten, beteiligt sich die MBQ an den Aktionstagen.
Die Marketinginitiative der Bremerhavener Quartiere (MBQ) besteht seit 2006 und wurde als freiwilliger Zusammenschluss der Händler- und Werbegemeinschaften aller Stadtteile sowie weiterer stadtrelevanter Akteure gegründet. Ziel ist die Stärkung Bremerhavens als Einkaufsstadt für die Region und ihre Touristen sowie insbesondere die Stärkung der Wirtschaftskraft der Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe. Als „Stimme der Bremerhavener Kaufmannschaft“ vertritt der Verein die fachlichen Interessenlagen der Gemeinschaften im Rahmen eines konstruktiven Dialogs mit Politik und Verwaltung.
Nach zwei Jahren Pause verwandelt sich der Gesundheitspark Speckenbüttel am Donnerstag und Freitag, dem 25. und 26. September 2025, jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr, wieder in eine stimmungsvolle Bühne für Lichtkunst. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Besucher sollten wegen fehlender Parkplätze mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anreisen.
Besucher genießen die stimmungsvolle Lichtkunst im Gesundheitspark Speckenbüttel während der Lichternacht. Foto: Hannes Volkmar
Am Donnerstag, dem 25. September, präsentieren sechs Künstlerinnen und Künstler eindrucksvolle Lichtinstallationen rund um den Bootsteich:
Catharina Lindeskov Nielsen zeigt „1.6 million square kilometers“: Ein in Originalgröße schwebendes Buckelwal-Jungtier aus recyceltem Plastik, durchzogen von LED-Lichtern, die wie Wasser flimmern
Eva Blomeyer alias Lichtloch präsentiert „Spiegelkosmos“: Ein Geflecht aus 620 verspiegelten Stangen, das in Drehung funkelnde Reflexionen und räumliche Tiefen erzeugt
Bärbel Voigt lädt mit ihrem Laternenparcours „Lichtblicke“ zu einer poetischen Weltreise ein
Das Duo ARTFREAKS bespielt eine großzügige Fläche mit großformatigen Lichtobjekten
Der Bremerhavener Robert Worden enthüllt eine eigens für die Lichternacht konzipierte Installation
Guido Hofmann aus Bottrop setzt mit „Tischtennisball“ auf den Wechsel zwischen lebhaften Farben und ruhigen Tönen, um Natur und Abstraktion zu verbinden
Parallel zur Ausstellung am Freitag, dem 26. September, bereichern unterschiedliche Performance-Acts das Spektakel:
Feuershow mit Asura von aem fireflow
Stelzen-Art im Rosengarten neben dem Marschenhaus
Lichtkunstarbeiten von Schulgruppen im Park
Livemusik im wiedererwachten Naturdenkmal Weidenschloss Ein nachhaltiges gastronomisches Angebot rundet beide Abende ab.
Veranstaltet wird die Lichternacht vom Kulturamt und dem Gartenbauamt Bremerhaven. Gefördert wird das Event von der Stiftung Sparda-Bank Hannover und der Dieckell Stiftung.
Wer einmal die SAiL besucht hat, der kommt gerne wieder – das ist nur eines der Ergebnisse einer groß angelegten Umfrage unter Besuchern des internationalen Windjammerfestivals. Neben der Möglichkeit, kostenlos an Bord der meisten Schiffe zu gehen, begeisterten vor allem Streetfood und das Bühnenprogramm. 882 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Online-Umfrage teil und gaben damit wertvolle Einblicke in Motivation, Herkunft und Eindrücke der Gäste.
Das lieben die Besucher der SAiL besonders: Open Ship. Foto: Wolfhard Scheer_Erlebnis Bremerhaven
Mehr als 1,3 Millionen Menschen haben die SAiL Bremerhaven 2025 vom 13. bis 17. August besucht. Herausragende Erkenntnis: 70 Prozent der Gäste sind Wiederkehrer – viele kennen das Festival sogar bereits seit 1986. „Das ist ein starkes Signal für die Bindungskraft und die Identität der SAiL“, sagt Michael Gerber, der Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Dass aber auch beinahe jeder dritte Gast das Festival mit 250 Schiffen das erste Mal besucht hat, unterstreicht die Bedeutung der SAiL als Marke.
Faszination Schiffe, Festivalvielfalt und Atmosphäre
Allein an Bord der „Gorch Fock“ wurden während der SAiL 16.000 Besucher gezählt. Foto: Vanessa Wilke_Erlebnis Bremerhaven
Unumstrittener Mittelpunkt der SAiL sind die Schiffe: Für 88 von 100 Befragten war es Anlass genug, den Alten und Neuen Hafen sowie den Fischereihafen zu besuchen, um große Segelschiffe aus nächster Nähe zu erleben oder bei der Einlaufparade SAiL-In zu verfolgen. Beinahe genauso wichtig: das Open Ship. Die Möglichkeit, die Großsegler zu besichtigen, war für 84 Prozent der Besucher ein Highlight. Daneben fanden auch die Marktstände insgesamt, das Street-Food-Festival und das Bühnenprogramm großen Zuspruch. Besonders gelobt wurden von den Umfrage-Teilnehmern die friedliche Stimmung, das Feuerwerk und die Drohnenshow.
Gästekommentare wie: „einmalig, die beste Sail seit langem“ oder „ein großartiges Fest, das uns sicher wiedersehen wird“ unterstreichen die emotionale Bindung. Kritik gab es an der Zahl der Toiletten, Gedränge der vielen Besucher an Engstellen und der Abreise nach dem Feuerwerk. Das hatten vorher gut 80.000 Menschen am Weserdeich genossen. Kritik wurde auch am Mobilfunknetz geäußert, dass zeitweise wegen der vielen Nutzer überlastet war.
Bedeutung für die Stadt
„Die Ergebnisse insgesamt sind ein klarer Beleg, wie wichtig die SAiL für die Stadt und deren Geschichte ist“, betont Gerber. „Sie fördert den Stolz in der Bevölkerung, zieht Gäste aus nah und fern an und stärkt nachhaltig den Tourismusstandort Bremerhaven.“
Die Umfrage verantwortet das Social-Media-Team der Erlebnis Bremerhaven. Instagram und Facebook seien längst die wichtigste Quelle, um Gäste direkt zu erreichen, sagt Social-Media-Managerin Mailin Knoke. Ihre Kollegin Melanie Bangert ergänzt: „Die Sail-Kanäle haben während der fünf Veranstaltungstage 1,7 Millionen Menschen erreicht.“ Aber viele Besucher der SAiL gaben auch an, über Mundpropaganda und Berichte in Medien auf die Veranstaltung aufmerksam und neugierig geworden seien.
Bremerhaven als stolze Gastgeberin
Und woher kamen die Besucher? Etwa jeder zweite Gast kam direkt aus Bremerhaven, dem Umland oder aus Bremen. Doch auch eine überregionale und nationale Strahlkraft der SAiL sind sichtbar: Hochgerechnet kamen mehr als 170.000 Festival-Besucher jenseits von Niedersachsen aus dem übrigen Bundesgebiet, viele blieben für mehrere Tage – „die SAiL hat eindeutig nationale Strahlkraft“, sagt Gerber. „Bremerhaven darf stolz sein – die Welt war zu Gast an der Weser, und sie will wiederkommen.“
Wissenschaftlicher Blick auf die SAiL
Julius Sclavi untersucht, ob sich die Stimmung der SAiL gut durch Fotos vermitteln lässt. Foto: Carmen Lindemann_Erlebnis Bremerhaven
Die SAiL 2025 ist nun auch Gegenstand einer Forschungsarbeit: Julius Sclavi (23) studiert an der Hochschule Bremerhaven digitale Medienproduktion. Er untersucht in seiner Bachelorarbeit, ob und wie sich Stimmung und Erlebnis eines Festivals allein durch Fotos vermitteln lassen. Für seine Fotoreportage war er während der Festtage im Einsatz. Mehr als 1000 Aufnahmen sind dabei entstanden, 21 hat Sclavi für seine fotografische Reportage, die komplett ohne Text auskommt, ausgesucht. Über eine Online-Umfrage können Besucherinnen und Besucher nun auf www.bremerhaven.de/bachelorarbeitSail ihre Eindrücke schildern.
Auf der Streuobstwiese in Surheide können Interessierte ab sofort kostenfrei Obst pflücken an Bäumen, die mit gelben Schleifen markiert sind. Paula Roloff-Dieck vom Umweltschutzamt macht den Geschmackstest.
Bremerhaven, 02. September 2025
Ab sofort dürfen Interessierte auf der Streuobstwiese in Surheide kostenlos Obst von Bäumen pflücken, die mit gelben Papierbändern markiert sind. Ziel der Aktion „Gelbes Band“ ist es, nicht geerntetes regionales Obst zu verwerten und gleichzeitig die Bedeutung der regionalen Streuobstanlagen für Umwelt und Naturschutz in den Blick zu rücken.
Aktion und Teilnahmemöglichkeiten
Obstbaumbesitzerinnen und Obstbaumbesitzer markieren ihre Bäume und Sträucher mit einem gelben Band, um anzuzeigen, dass das Obst für den privaten Eigenbedarf genutzt werden darf. Die Standorte aller Gelben Bänder in Bremerhaven können auf der Online-Karte des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) eingesehen werden. Dort stehen auch Informationen zu Fruchtsorten, Erntezeiten und Tipps zum Erkennen der Pflückreife zur Verfügung.
Die Streuobstwiese Surheide als Naturschatz
Die Streuobstwiese ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Surheide und stellt mit über 20 Obstbäumen und umliegender Wiesenfläche ein wichtiges Biotop dar. Sie fördert die Biodiversität, bietet Lebensraum für Vögel, Insekten und seltene Pflanzen und trägt zur genetischen Vielfalt alter Obstbaumarten bei. Pflege und Mahd werden jährlich von der Unteren Naturschutzbehörde beauftragt, um die ökologische und ästhetische Wertigkeit des Gebiets zu erhalten.
Hinweise für Pflückende
Obst darf nur im unmittelbaren Baumumfeld geerntet oder vom Boden gesammelt werden.
Klettern auf die Bäume ist nicht gestattet.
Erlaubt ist ausschließlich die Ernte an Bäumen mit offiziellen gelben Papierbändern und Aushängen.
Bänder aus dem professionellen Obstbau dürfen nicht verwechselt werden.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich beim ZEHN registrieren und erhalten nach Angabe der Kennziffer „0“ im Umweltschutzamt das nötige Material. Weitere Informationen unter https://www.zehn-niedersachsen.de/gelbesband.
Am Dienstag, dem 2. September 2025, fiel der Startschuss für das bundesweite Klima-Bündnis „Stadtradeln“ in Bremerhaven mit einer gut besuchten Eröffnungstour durch die Stadt.
Auf dieser Tour trat auch der Dezernent für den Baubereich, Maximilian Charlet, kräftig in die Pedale und verlieh der Aktion damit großen Rückhalt.
Kilometer sammeln für den Klimaschutz
Bis zum 22. September 2025 sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, ihre Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei möglichst viele Kilometer zu sammeln.
Um die Teilnahme zu erleichtern und Rückmeldungen zu Radwegproblemen zu bündeln, steht die Plattform RADar! bereit:
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ADFC Bremerhaven prüft und leitet Anregungen an die Verwaltung weiter
Mitmachen leicht gemacht
Jeder, der in Bremerhaven lebt, arbeitet oder seine Freizeit verbringt, kann seine Fahrradkilometer unter http://www.stadtradeln.de/bremerhaven eintragen oder die Stadtradeln-App nutzen. Eine Anmeldung ist bis zum Ende des Aktionszeitraums möglich.
Begleitprogramm und Ausblick
Während der dreiwöchigen Stadtradeln-Wochen werden weitere Radtouren und Aktionen angeboten, zu denen alle Bremerhavenerinnen und Bremerhavener herzlich eingeladen sind. Weitere Informationen finden Interessierte online unter http://www.stadtradeln.de/bremerhaven.