Der Warner Bros. Pictures-Film „The Bride!“ feiert am Freitag, den 22. Mai, seine weltweite Streaming-Premiere exklusiv auf HBO Max. „The Bride!“, geschrieben, inszeniert und produziert von Maggie Gyllenhaal, vereint die Oscar-, BAFTA- und Golden-Globe-Preisträgerin Jessie Buckley mit Christian Bale sowie Annette Bening, Jake Gyllenhaal und Penélope Cruz. Ebenfalls ab dem 22. Mai wird eine Version von „The Bride!“ mit Amerikanischer Gebärdensprache (ASL) exklusiv auf HBO Max verfügbar sein, interpretiert von ASL-Gebärdensprachdolmetscherin Yamila Davis und inszeniert von Rosa Lee Timm.
„Frank“ reist ins Chicago der 1930er-Jahre, um den visionären Wissenschaftler Dr. Euphronious zu bitten, ihm eine Gefährtin zu erschaffen. Die beiden reanimieren eine ermordete junge Frau – „die Braut“ ist geboren. Doch was sich daraufhin entfaltet, sprengt all ihre Erwartungen: Mord! Besessenheit! Eine entfesselte, radikale Kulturbewegung! Und gesetzlose Liebende in einer wilden und explosiven Romanze!
Weitere Produzenten neben Maggie Gyllenhaal sind Emma Tillinger Koskoff, Talia Kleinhendler und Osnat Handelsman Keren. Zu den Executive Producers zählen Carla Raji, David Webb und Courtney Kivowitz.
Trug sich auf der „Polarstern“ ins goldene Buch der Stadt Bremerhaven ein: Bundesministerin Dorothee Bär (Mitte) mit Bürgermeister Torsten Neuhoff (links) und Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren (rechts). Foto: Magistratspressestelle / Florian Zinn
Bremerhavens Bürgermeister Torsten Neuhoff hat am Freitag, dem 15. Mai 2026 das Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Institutes im Heimathafen Bremerhaven begrüßt. An Bord war auch die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, die sich in das goldene Buch der Stadt Bremerhaven eintrug.
Das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts war zuletzt in der Antarktis unterwegs und kehrte am Freitag nach 183 Tagen auf See nach Bremerhaven zurück, bevor es in die Werft geht. „Die Polarstern steht für wissenschaftliche Exzellenz und internationale Zusammenarbeit. Die aktuelle Expedition hat erneut gezeigt, wie unverzichtbar Forschung für unser Verständnis der globalen Veränderungen ist. Die Erkenntnisse über den dramatischen Rückgang des antarktischen Meereises machen deutlich: Die Folgen des Klimawandels sind keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie sind Realität. Umso wichtiger ist die Forschung darüber und ich bin froh, dass Bremerhaven der Ort ist, an dem Sie, liebe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich damit auseinandersetzen“, sagte Neuhoff bei der kurzen Begrüßungszeremonie an Bord.
Ebenso dankte der Bürgermeister der Bundesministerin für ihre Würdigung der Polarstern: „Dass Sie sich heute in das Goldene Buch der Stadt eintragen, ist ein Zeichen der Anerkennung für den Wissenschaftsstandort Bremerhaven, für die Arbeit des AWI und für all jene, die mit ihrer Forschung helfen, die großen Herausforderungen unserer Zeit besser zu verstehen.“
Der Gutachterausschuss ist ein unabhängiges Gremium und ermittelt regelmäßig amtliche Bodenrichtwerte. Foto: Geschäftsstelle Gutachterausschuss
Anfang März 2026 tagte der Gutachterausschuss für Grundstückswerte (GAA) in Bremerhaven. Gemäß Baugesetzbuch werden in einem zweijährigen Rhythmus die Bodenrichtwerte für Bremerhaven ermittelt. Dem Ausschuss gehören unter dem Vorsitz von Marco Kewes, Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes, zehn ehrenamtliche Gutachter aus allen Teilen der Bau- und Immobilienwirtschaft Bremerhavens sowie ein Vertreter der Finanzbehörde an.
Nachdem in der vorherigen Bodenrichtwertsitzung 2024 die Bodenrichtwerte in allen Bereichen fortgeschrieben wurden, zeigen die Bodenpreise jetzt leicht nach oben. Die Auswertungen der Geschäftsstelle des GAA ergaben einen leichten Anstieg von rund 6 Prozent der aktuellen Bodenpreisindexreihe. Die Gutachter haben daher eine moderate Erhöhung der Bodenrichtwerte für das Jahr 2026 vorgenommen. Eine ähnliche Entwicklung ist in den angrenzenden Gemeinden des Landkreises Cuxhaven zu beobachten.
Bei den Teilmärkten Wohnbauflächen (individueller Wohnungsbau bzw. Geschoßwohnungsbau) und den Geschäftslagen (MI, MK) fand überwiegend eine Erhöhung von 10 €/m² bei den Bodenrichtwerten unter 300 €/m² und eine Erhöhung von 20 €/m² bei den Bodenrichtwerten höher als 300 €/m² statt. Für die gewerblichen Bodenrichtwertzonen wurde eine Erhöhung von 5 €/m² bzw. 10 €/m² beschlossen. Die Bodenrichtwerte der Geschäftslagen in der Innenstadt sowie der sonstigen Bodenrichtwertzonen (SF-Flächen) wurden fortgeschrieben. Für die Land- und Forstwirtschaftlichen Flächen erfolgte ein Abgleich mit dem Landkreis Cuxhaven.
In Einzelfällen kam es zu individuellen bzw. abweichenden Anpassungen von der allgemeinen Regel.
Neue Bodenrichtwertzonen wurden im Bereich des zukünftigen Werftquartiers und im Bereich des Gewerbegebietes Luneplate ausgewiesen.
Die Bodenrichtwerte werden für die Bundesländer Bremen und Niedersachsen in einem gemeinsamen Portal bereitgestellt und können ab sofort unter
Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der Altwulsdorfer Schule haben bereits an der Barfußexpedition „Wunderwelt Watt“ teilgenommen. Foto: Zoo am Meer Bremerhaven
Die Zooschule ist ein außerschulischer Lernort, der sich auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) spezialisiert hat. In Zusammenarbeit mit Dr. Gitta Rüscher (BNE-Fachberaterin in der Abteilung Schulentwicklung und Fortbildung des Schulamts – SEFO) wurde nun eine neue Expedition zum Thema Ökosystem Watt entwickelt, die Schülerinnen und Schülern die Tür zu echter Naturerfahrung öffnet, sie für ihre Heimat begeistert und unvergessliche Momente schenkt. Mit dem neuen Bildungsangebot „Wunderwelt Watt – Barfußexpedition vor unserer Haustür“ lädt die Zooschule des Zoos am Meer Bremerhavener Schulklassen dazu ein, das einzigartige Ökosystem Watt kennenzulernen.
Die Expedition richtet sich vor allem an Bremerhavener Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen, die keine zeitlichen oder finanziellen Möglichkeiten haben, das Wattenmeer in Cuxhaven oder Dorum zu besuchen. „Direkt an der Wesermündung gelegen haben wir auch in Bremerhaven ideale Bedingungen, um das Ökosystem Watt näher zu erkunden“, erklärt die Biologin Dr. Antje Mewes (Leiterin der Zooschule). „Im trichterförmigen Mündungsbereich (Ästuar) der Weser vermischen sich Süß- und Salzwasser zu Brackwasser. Diese nährstoffreichen Übergangsgebiete sind durch Gezeiten (Ebbe/Flut) und starke Sedimentation geprägt und bilden ökologisch enorm wertvolle Lebensräume.“
Foto: Zoo am Meer Bremerhaven
Barfuß und als Wattdetektive unterwegs, erkunden die Schulkassen den Wattboden, entdecken Spuren, Tiere, Pflanzen und den Einfluss des Menschen. Dank der Unterstützung der Bädergesellschaft Bremerhaven können Schülerinnen und Schüler Proben im Watt am Weser-Strandbad entnehmen, das nur wenige Schritte vom Zoo entfernt ist. „Ich möchte dem Zoo am Meer und dem Weser-Strandbad als außerschulische Lernorte mit dem Fokus Umweltbildung dafür danken, dass Schülerinnen und Schülern das vor der Haustür gelegene Watt und seine Bewohner hautnah erleben können und dabei professionell begleitet werden“, betont Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz (Dezernent für Schule und Kultur).
Im Zooschulraum mikroskopieren die Schülerinnen und Schüler und fertigen wissenschaftliche Zeichnungen an. Sie lernen, dass das Wattenmeer ein empfindliches Ökosystem ist, in dem jedes Element – selbst winzige Mikroorganismen im Sediment oder ein Stück Müll – Auswirkungen auf das Ganze hat. Genaues Beobachten, naturwissenschaftliches Arbeiten und das Naturerleben mit allen Sinnen stehen im Mittelpunkt. Dr. Antje Mewes freut sich auf den Besuch der Schulklassen: „Wenn der Wind durch die Haare fegt, die kühlen Füße auf dem Schlick rutschen und die kleinen Schlickkrebse an den Zehen kitzeln, dann wird die Abenteuerlust der Kinder geweckt und das Lernen zum echten Erlebnis.“
Kosten und Buchung
Wie für alle Zooschulexpeditionen gilt auch für die Expedition „Wunderwelt Watt – Barfußexpedition vor unserer Haustür“, dass bei entsprechender Anmeldung und Buchung über die Website der Zooschule keinerlei Kosten entstehen.
Termine für 2026
Die Barfußexpedition „Wunderwelt Watt“ mit einer Dauer von 3,5 Stunden in der Zeit von 8.30 bis 12.00 Uhr ist gezeitenabhängig und daher nur an folgenden Tagen buchbar:
Hier werden Interessierte zu Förderanträgen und allen weiteren Fragen rund um das Stadtjubiläum vom Projektbüro ausführlich und individuell beraten Copyright: Reichelt_Erlebnis Bremerhaven
Das Beratungsbüro für das Bremerhavener Stadtjubiläum 2027 hat in der H.-H.-Meier-Straße 6 seine Arbeit aufgenommen. Die großen gelben Lettern „200 BHV“ an den Schaufenstern weisen auf den bevorstehenden 200. Stadtgeburtstag hin. Das Büro dient als zentrale Anlaufstelle für alle, die eigene Projektideen für das Jubiläumsjahr entwickeln und umsetzen möchten.
Projektleiterin Benthe Stolz und ihr Team beraten Interessierte, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten Vorhaben bis zur möglichen Förderung. Für Projekte aus Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Wissenschaft und den Quartieren stehen insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Der aktuelle Förderaufruf läuft bis zum 30. April, ein weiterer ist für September angekündigt.
Bürgermeister Torsten Neuhoff eröffnet gemeinsam mit Marie Garms und Benthe Stolz von der Erlebnis Bremerhaven das Beratungsbüro zum Stadtjubiläum. Copyright: Reichelt_Erlebnis Bremerhaven
Bürgermeister Torsten Neuhoff informierte sich vor Ort über die Arbeit des neuen Büros und äußerte die Hoffnung auf zahlreiche Veranstaltungen in allen Stadtteilen im Jahr 2027. Unterstützung erhält das Beratungsbüro vom Kreativen Aufbruch Bremerhaven, der Kommunikation und Marketing für das Jubiläum mitgestaltet.
Zu den ersten konkreten Projektideen gehören zwei geplante Veranstaltungen des Kulturvereins Heidjer Butjer. Für Ende August oder Anfang September 2027 ist ein Open-Air-Kino auf dem Platz der Kinderrechte vorgesehen, der Eintritt soll frei sein. Außerdem soll das „Leherheider Lichterfest“ am 30. Oktober 2027 erweitert werden – unter anderem durch Lichtinstallationen, künstlerische Beiträge und Mitmachaktionen.
Das Beratungsbüro bietet montags und donnerstags individuelle Gesprächstermine an, die vorab gebucht werden können. Zusätzlich ist das Team per E-Mail und telefonisch erreichbar. Antragsberechtigt sind alle Personen und Institutionen mit Sitz in Bremerhaven, die ihre Projekte eigenständig umsetzen möchten. Ziel des Jubiläumsjahres ist es, neben großen Veranstaltungen vor allem viele kleinere Aktionen in den Stadtteilen zu ermöglichen.
Freuen sich auf den Beginn der Bauarbeiten am HavenPARK (von links): Ute Rößler (Leiterin Gartenbauamt), Planer Markus Lüsse und Gartenbauamtsdezernentin Mandy Kathe-Heppner. Foto: Magistratspressestelle / Rebecca Rademacher
Auf dem Gelände des ehemaligen Finanzamts an der Columbusstraße entsteht in Bremerhaven eine neue naturnahe Parkanlage: der HavenPARK. Ziel des Projekts ist es, die Innenstadt klimatisch zu stärken, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und einen neuen öffentlichen Treffpunkt zu schaffen. Entwickelt wird der Park als sogenannter PikoPark im Rahmen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen (NKK)“. Im Mittelpunkt stehen entsiegelte Flächen, natürliche Materialien und vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
Mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Beteiligungsverfahren. Rund 70 Prozent der Befragten sprachen sich für mehr Grün und Bäume aus, 63 Prozent für begehbare Grünflächen. Diese Anforderungen flossen in den Vorentwurf ein. In einer Juryentscheidung wurde der Name HavenPARK mit großer Mehrheit ausgewählt, um den Bezug zum Hafen und zur Stadtidentität herzustellen.
Markus Lüsse vom Gartenbauamt informiert vor Ort über die Pläne für den HavenPARK. Im Jahr 2027 soll die Fläche fertiggestellt sein. Foto: Magistratspressestelle / Rebecca Rademacher
Der Entwurf sieht eine klar gegliederte, zugleich offene Parkanlage vor. Entlang der Columbusstraße entsteht ein leichter Wall als räumliche Fassung und Schutz. Unterschiedliche Baumstrukturen sollen eine grüne Kante zur Umgebung bilden und das Stadtklima verbessern. Im Inneren sind eine offene Wiesenfläche, Aufenthaltsbereiche, Rückzugsorte sowie eine Obstwiese vorgesehen. Naturnahe Elemente wie Mulden zur Regenwasserversickerung, Lesesteinhaufen, Trockenmauern und Benjeshecken sollen die Biodiversität fördern. Ein geschwungener Hauptweg verbindet die Fläche, ergänzt durch kleinere Aufenthaltsnischen. Zur Keilstraße hin bleibt der Park bewusst offen und durchlässig.
Der Baubeginn ist für 2026 geplant. Die Bauzeit wird auf sieben bis acht Monate geschätzt. Für die Umsetzung stehen rund 775.000 Euro aus Bundes- und kommunalen Mitteln des Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ zur Verfügung.
Nach vierwöchigem Komplettumbau und einer Investition im siebenstelligen Bereich öffnet das McDonald’s‑Restaurant in der Stresemannstraße in Bremerhaven wieder seine Türen – größer, moderner und deutlich leistungsfähiger als zuvor. Bereits am Donnerstagabend wurde der neue Standort im Rahmen einer offiziellen Eröffnungsfeier vorgestellt. Eingeladen waren die beteiligten Handwerksunternehmen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung der Stadt Bremerhaven.
Von Hannes Volkmar
✨ Familienaktion am Samstag
Am morgigen Samstag steht das Restaurant ganz im Zeichen der Familien. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr lädt das Team besonders Kinder und Eltern ein, den modernisierten Standort kennenzulernen. Für die kleinen Gäste gibt es ein buntes Programm:
Kinder-Schminken
Glücksrad mit kleinen Gewinnen
Ballon-Modellage durch eine Künstlerin
Das Glücksrad im neuen McDonald’s-Restaurant in Bremerhaven bietet spannende Preise zur feierlichen Wiedereröffnung.
Damit soll die Wiedereröffnung nicht nur gastronomisch, sondern auch als kleines Nachbarschaftsfest gefeiert werden.
🏗️ Umbau: Vier Wochen, neue Technik und deutlich mehr Platz
Der Umbau dauerte rund vier Wochen und umfasste nahezu alle Bereiche des Restaurants. Laut Betreiber wurde ein siebenstelliger Betrag investiert. Zu den größten Veränderungen gehören:
Zweite Drive‑Thru‑Spur für schnellere Abläufe
Deutlich vergrößerte Terrasse
Doppelt so große Küche mit neuer Technik
Neu gestaltete Sozialräume für die Mitarbeitenden
Erneuerte Elektroverteilung
Komplett vergrößerte Lobby im aktuellen McDonald’s‑Design
Mehr Sitzplätze und erstmals ein McCafé
Mit der neuen Küche und dem überarbeiteten Servicebereich soll das Restaurant spürbar schneller werden – ein Punkt, der besonders im Drive‑Bereich zuletzt immer wieder für Wartezeiten gesorgt hatte.
🚗 Mehr Tempo, mehr Komfort, mehr Angebot
Durch die zweite Drive‑Spur und die erweiterten Kapazitäten will das Team künftig auch zu Stoßzeiten zuverlässiger und schneller bedienen. Gleichzeitig bietet der modernisierte Gastraum mehr Aufenthaltsqualität – vom McCafé bis zu zusätzlichen Sitzplätzen für Familien und Gruppen.
(v.l.n.r,) Steffen Blcok, Operations Manager), Timo Reimann, Betreiber und Xaver Fischer, eRsaturantleiter
🎈 Das Kinderfest zur Wiedereröffnung läuft morgen als eigener Programmpunkt und richtet sich klar an Familien. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr.
Glückwunsch den Preisträgerinnen: Prof. Andreas Teufel, Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren, Benthe Stolz, Jette und Milla Kirmse, Michael Gerber Prof. Nicole Slink.
Das wird ein Fest: Mit einem Konfetti-Regen feiert Bremerhaven seinen 200. Geburtstag. Das Kuratorium des Stadtjubiläums folgt einstimmig der Empfehlung der Fachjury: Der Entwurf „Konfetti-Segel“ von Jette und Milla Kirmse wird das offizielle Gesicht des 200-jährigen Stadtgeburtstags.
Am Montag hat bereits das Kuratorium getagt und eine wegweisende Entscheidung getroffen: Der Entwurf Nummer 8, „Konfetti-Segel“, hat sich durchgesetzt. Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren präsentierte den Gewinnerentwurf, der im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Studiengang „Digitale Medienproduktion“ der Hochschule Bremerhaven und der Erlebnis Bremerhaven GmbH entstanden ist, nun der Öffentlichkeit im Historischen Museum. „Der 200. Stadtgeburtstag ist ein besonderer Moment für Bremerhaven. Mit dem neuen Jubiläumslogo haben wir ein gemeinsames Zeichen gefunden, das uns auf dem Weg zum Jubiläumsjahr begleiten wird und viele Veranstaltungen und Projekte miteinander verbindet“, ordnet von Haaren ein. „Das Jubiläumslogo wird künftig ein sichtbares Zeichen für viele Veranstaltungen und Initiativen sein. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen dieses Jubiläum mit eigenen Ideen und Projekten mit Leben füllen“, ergänzt von Haaren.
Das offizielle Logo zum 200. Stadtgeburtstag von Bremerhaven, gestaltet als symbolisches ‚Konfetti-Segel‘, verbindet maritime Identität mit festlicher Gestaltung.
Ein Zeichen für Gemeinschaft und maritime Identität Das siegreiche Logo der Studentinnen Jette und Milla Kirmse überzeugt durch eine starke maritime Bildsprache, die Bremerhavens Identität auf den ersten Blick transportiert. Das Segelmotiv symbolisiert die Hafenstadt, während die bunte Binnenstruktur eine „Konfetti- und Feierdimension“ erzeugt. Das Logo steht sinnbildlich für die Verbindung zwischen der Kernstadt und ihren Stadtteilen und hebt Bremerhaven als Gemeinschaft hervor.
„Das ‚Konfetti-Segel‘ verbindet unsere maritime Identität mit einer lebendigen, modernen Gestaltung. Viele einzelne Elemente bilden gemeinsam ein großes Segel und stehen gleichzeitig für Bremerhavens neun Stadtteile – ein schönes Bild für die Vielfalt unserer Stadt“, bewertet von Haaren den Sieger-Entwurf. „Dass sich die Studierenden so intensiv mit der Identität von Bremerhaven auseinandersetzen, ist ein Gewinn für das Stadtjubiläum“, erklärt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Die Kooperation mit der Hochschule entspricht dem Urgedanken, dem das Stadtjubiläum zugrunde liegt: Aus der Stadtgesellschaft entstehen Wirkungsräume, die das Festjahr prägen werden.“
Das festliche Banner zum 200. Geburtstag von Bremerhaven zeigt das Jubiläumslogo mit lebhaften Farben und maritimem Design.
Jury lobt Balance aus Identität und Festlichkeit Die hochkarätig besetzte Fachjury – bestehend aus den Design-Experten Kai Braue, Prof. Andreas Teufel und Uwe Melichar – hatte den Entwurf zur Umsetzung empfohlen. Besonders hervorgehoben wird die Fähigkeit des Logos, die Identität der Stadt und die Festlichkeit zum 200. Geburtstag zu vereinen. Es wirke aus der Distanz klar und prägnant, entfalte aber aus der Nähe eine Detailtiefe, die eine lebendige Kampagne über das gesamte Festjahr hinweg tragen kann.
Zwar hatte die Jury den Entwurf „Die 200 als offener Gestaltungsraum“ (Logo 4) aufgrund seiner Modernität zunächst favorisiert, sah jedoch eine zu starke Nähe zum bekannten Bauhaus-Jubiläumslogo. Um die Eigenständigkeit des Bremerhavener Stadtjubiläums zu sichern, fiel die Wahl daher auf das unverwechselbare „Konfetti-Segel“.
Das Jubiläumsplakat zum 200. Stadtgeburtstag von Bremerhaven zeigt bunte Akzente und betont die Vielfalt und Gemeinschaft der Stadt.
Nächste Schritte bis zum Festjahr Benthe Stolz, Abteilungsleitung für Kooperative Stadt- und Quartiersentwicklung, blickt bereits nach vorn: „Wir freuen uns, dass dieser Logo-Entwurf bei der Jury und auch dem Kuratorium Anklang gefunden hat. Auch wenn das Logo gut einfängt, was Bremerhaven ausmacht, müssen wir noch in die Nachschärfung und letztliche Kampagnenerstellung gehen. Dann können wir mit großem Paukenschlag richtig Stimmung für das Festjahr machen.“
Erfolgreiche Kooperation mit der Hochschule Insgesamt 15 Studierende der Hochschule Bremerhaven hatten sich ein Semester lang intensiv mit dem Stadtgeburtstag auseinandergesetzt. „Die Mitwirkung an diesem besonderen Jubiläum ist für uns eine große Ehre“, betont Professorin Nicole Slink. „Das entgegengebrachte Vertrauen hat einen kreativen Raum eröffnet, in dem unsere Studierenden ihre Perspektiven auf Bremerhaven entwickeln und mit frischen, zeitgemäßen Impulsen sichtbar machen konnten.“
Neben dem Siegerentwurf wurden auch Logo 13 („Geschenkband“) und Logo 4 („Die 200 als offener Gestaltungsraum) auf Platz 2 für ihre hohe gestalterische Qualität gewürdigt. Zudem setzte sich die Jury intensiv mit der Abstimmung des Publikums auseinander, an der sich mehr als 1400 Bürgerinnen und Bürger beteiligten und Logo 14 („Jubiläumswappen“) favorisierten. Dieses wurde von der Jury als würdevolles Stadtzeichen gelobt, für eine dynamische Jubiläumskampagne jedoch als weniger geeignet eingestuft als das nun gewählte „Konfetti-Segel“.
Aufruf zur Beteiligung Während das visuelle Gesicht des Jubiläums nun feststeht, ist die inhaltliche Gestaltung noch in vollem Gange. Zwei Projekte wurden zur Präsentation des Geburtstags-Logos aber bereits „verraten“: So wird zum einen Bremerhaven 2027 drei Tage lang Austragungsort der Deutschen Feuerwehr-Mannschaftsmeisterschaft im Eishockey, zum anderen werden Künstler mit Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil Lehe ein riesiges Gemälde „200 Jahre und wir“ gestalten und an der Fassade des Lehe-Treffs umsetzen. „Das Kunstprojekt soll Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bremerhavens aus Sicht der jungen Generation sichtbar machen“, sagt Gerber.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben noch bis zum 30. April die Möglichkeit, Projektanträge für eigene Ideen einzureichen. Weitere Informationen unter: www.bremerhaven-erleben.de/stadtjubilaeum
Das sagen die Studentinnen zu ihrem Entwurf:
Unser Logo stellt Bremerhavens Stadtteile in den Mittelpunkt. Jeder Stadtteil wird durch ein eigenes Segel symbolisiert. Gemeinsam ergeben sie ein großes Segel, das das „Schiff Bremerhaven“ vorantreibt. So steht das Logo für das, was Bremerhaven seit 200 Jahren ausmacht: Zusammenhalt und Bewegung nach vorn.
Insgesamt treten neun Segelformen als zentrales Gestaltungselement in allen Medien auf. Dadurch ist jeder Stadtteil immer präsent. Die Motive erscheinen sowohl in den einzelnen Stadtteil-Farben als auch in einer verbindenden Farbversion. Das Design vereint Tradition und Zukunft sowie Individualität und Miteinander.
Unser Claim „Wir feiern zusammen!“ bringt Jubiläum und Gemeinschaft in einem prägnantem Satz zusammen. Dabei kann das Wort „zusammen“ flexibel durch Stadtteilnamen oder besondere Eigenschaften Bremerhavens ersetzt werden und macht den Claim so vielseitig einsetzbar. Er macht deutlich, wofür das Design steht: Dieses Jubiläum gehört allen und wird nicht nebeneinander, sondern miteinander gefeiert.
Unter dem Titel „Martin Günthner im Gespräch mit…“ lädt der Dezernent für Soziales, Arbeit, Jugend, Familie und Frauen zu insgesamt 15 Gesprächsrunden an verschiedenen Orten in Bremerhaven ein.
Vorbild hierfür ist die erfolgreiche Gesprächsreihe in den Seniorentreffpunkten zum Thema „Gesund und sicher älter werden in Bremerhaven“, die der für Seniorinnen und Senioren zuständige Stadtrat Günthner mit Stadträtin Andrea Toense (Dezernentin für Gesundheit, Klima und Umwelt) durchgeführt hat.
„Wir wollen dieses offene Format fortsetzen und haben dafür spannende Gäste gewonnen. Wichtig ist uns dabei, dass über alles gesprochen werden kann – ob schiefe Gehwegplatten am Neuen Hafen oder fehlende Bänke in der Innenstadt, ob Investitionen in unsere Häfen oder die Zusammenarbeit zwischen Bremen und Bremerhaven, wir scheuen uns nicht vor dem Austausch“, so Günthner.
Den Auftakt macht am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr der amtierende Präsident des Bundesrates, Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, im Seniorentreffpunkt Ernst-Barlach-Haus (Am Holzhafen 8).
Dabei wird es nicht nur um die Bundesratspräsidentschaft und die neue 2-Euro-Bremerhaven-Münze gehen, sondern auch um Investitionen in die Häfen und alle weiteren Themen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmern besprechen möchten.
Im Jahresverlauf folgen weitere bekannte Persönlichkeiten, darunter Bürgermeister Torsten Neuhoff, Stadträtin Andrea Toense, Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz sowie der Jazz-Musiker Jörg Seidel.
Die Gespräche finden bewusst in den Nachmittagsstunden statt und führen an gut erreichbare Orte im gesamten Stadtgebiet. Neben dem Stadttheater oder dem Haus am Blink stehen vor allem etablierte Begegnungsstätten für ältere Menschen auf dem Programm, darunter das Altbürgerhaus, das Wulsdorper Seniorenhus sowie der Seniorentreffpunkt in Grünhöfe oder die Kogge in Lehe.
„Mir ist wichtig, dass wir dorthin gehen, wo die Menschen sich wohlfühlen und wo man sich unkompliziert begegnen kann“, erklärt Martin Günthner die Idee hinter der Tour. „Ob bei einer Tasse Kaffee oder einfach in entspannter Runde – ich möchte, dass wir uns Zeit nehmen zuzuhören und direkt vor Ort über das zu sprechen, was Bremerhaven bewegt.“
Die Veranstaltungsreihe läuft zunächst bis November 2026.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Termine im Überblick:
• Mittwoch, 18. Februar 2026, 14.00 bis 16.00 Uhr: Dr. Andreas Bovenschulte (Präsident des Senats) – Ernst-Barlach-Haus.
• Montag, 2. März 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Stadträtin Andrea Toense – Altbürgerhaus.
• Mittwoch, 11. März 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz – Seniorentreffpunkt Ankerplatz.
• Dienstag, 14. April 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Dr. Andreas Bovenschulte (Präsident des Senats) – BEW Haus am Blink.
• Mittwoch, 29. April 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Bürgermeister Torsten Neuhoff – Altbürgerhaus.
• Mittwoch, 6. Mai 2026, 14.00 bis 16.00 Uhr: Stadträtin Andrea Toense – Wulsdorper Seniorenhus.
• Mittwoch, 27. Mai 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Jazz-Musiker Jörg Seidel – Wulsdorper Seniorenhus.
• Mittwoch, 10. Juni 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Bürgermeister Torsten Neuhoff – BEW Heidjertreff.
• Dienstag, 30. Juni 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Jazz-Musiker Jörg Seidel – Seniorentreffpunkt Grünhöfe.
Für die neue High‑Swing‑Schaukel auf dem Dach des Atlantic Hotels Sail City beginnt der Ticketverkauf früher als geplant: Betreiber bungee.de hat den Vorverkauf bereits geöffnet. Buchungen sind online über bremerhaven-erleben.de sowie direkt über bungee.de möglich; zusätzlich werden Gutscheine angeboten.
Eröffnung und Standort
Die Schaukel soll am 5. April 2026 auf der Plattform des Sail‑City‑Hochhauses in rund 86 Metern Höhe in Betrieb gehen. Geschaukelt wird über dem Weserdeich mit Blick über Stadt, Häfen und bis zur Nordsee. Die Anlage ist nach Angaben der Veranstalter die zweite ihrer Art in Deutschland.
Preise, Dauer und Kapazität
Der Einstiegspreis beträgt 29,90 Euro und beinhaltet den Zugang zur Plattform. Jede Fahrt dauert fünf Minuten. Betreiber und Veranstalter rechnen perspektivisch mit rund 10.000 Gästen pro Jahr. Zum Start ist der Betrieb zunächst an den Wochenenden geplant; perspektivisch soll die Schaukel täglich bis in die Abendstunden geöffnet werden.
So wird das neue Freizeitvergnügen in Bremerhaven aussehen: Die High Swing eröffnet Anfang April auf dem Dach des Sail‑City‑Hochhauses. Foto: bungee.de / generiert mit KI.
Sicherheit und Teilnahmebedingungen
Die Schaukel basiert auf einer speziell berechneten Gerüstkonstruktion, die ohne dauerhafte Eingriffe in das Gebäude auskomme, so die Veranstalter. Geschultes Personal und moderne Sicherheitsgurte sollen ein sicheres Erlebnis gewährleisten; ein Absturz sei ausgeschlossen. Die Teilnahme ist ab 12 Jahren möglich; Minderjährige benötigen eine schriftliche Genehmigung eines Erziehungsberechtigten. Das Maximalgewicht liegt bei 118 Kilogramm. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine normale körperliche Gesundheit. Die Anlage ist grundsätzlich bei jeder Witterung geöffnet, sofern sicheres Schaukeln möglich ist.
Bedeutung für den Tourismus und Begleitangebot
Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, wird mit den Worten zitiert: „Die High‑Swing‑Schaukel ist ein echter Gewinn für die touristische Reichweite und das Image der Stadt.“ Nach dem Erfolg der High‑Swing‑Schaukel in Berlin, wo jährlich rund 30.000 Menschen über dem Alexanderplatz schaukeln, habe bungee.de deutschlandweit nach neuen Standorten gesucht und sich für das Sail‑City‑Hochhaus entschieden. Auf der ITB in Berlin Anfang März sollen Fachbesucher die Attraktion zusätzlich per VR‑Brille digital erleben können.