„The Bride!“, startet am 22. Mai exklusiv auf HBO Max

Der Warner Bros. Pictures-Film  „The Bride!“ feiert am Freitag, den 22. Mai, seine weltweite Streaming-Premiere exklusiv auf HBO Max. „The Bride!“, geschrieben, inszeniert und produziert von Maggie Gyllenhaal, vereint die Oscar-, BAFTA- und Golden-Globe-Preisträgerin Jessie Buckley mit Christian Bale sowie Annette Bening, Jake Gyllenhaal und Penélope Cruz. Ebenfalls ab dem 22. Mai wird eine Version von „The Bride!“ mit Amerikanischer Gebärdensprache (ASL) exklusiv auf HBO Max verfügbar sein, interpretiert von ASL-Gebärdensprachdolmetscherin Yamila Davis und inszeniert von Rosa Lee Timm.

„Frank“ reist ins Chicago der 1930er-Jahre, um den visionären Wissenschaftler Dr. Euphronious zu bitten, ihm eine Gefährtin zu erschaffen. Die beiden reanimieren eine ermordete junge Frau – „die Braut“ ist geboren. Doch was sich daraufhin entfaltet, sprengt all ihre Erwartungen: Mord! Besessenheit! Eine entfesselte, radikale Kulturbewegung! Und gesetzlose Liebende in einer wilden und explosiven Romanze!

Weitere Produzenten neben Maggie Gyllenhaal sind Emma Tillinger Koskoff, Talia Kleinhendler und Osnat Handelsman Keren. Zu den Executive Producers zählen Carla Raji, David Webb und Courtney Kivowitz.

Bürgermeister Torsten Neuhoff begrüßt die „Polarstern“

Bremerhavens Bürgermeister Torsten Neuhoff hat am Freitag, dem 15. Mai 2026 das Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Institutes im Heimathafen Bremerhaven begrüßt. An Bord war auch die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, die sich in das goldene Buch der Stadt Bremerhaven eintrug.

Das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts war zuletzt in der Antarktis unterwegs und kehrte am Freitag nach 183 Tagen auf See nach Bremerhaven zurück, bevor es in die Werft geht. „Die Polarstern steht für wissenschaftliche Exzellenz und internationale Zusammenarbeit. Die aktuelle Expedition hat erneut gezeigt, wie unverzichtbar Forschung für unser Verständnis der globalen Veränderungen ist. Die Erkenntnisse über den dramatischen Rückgang des antarktischen Meereises machen deutlich: Die Folgen des Klimawandels sind keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie sind Realität. Umso wichtiger ist die Forschung darüber und ich bin froh, dass Bremerhaven der Ort ist, an dem Sie, liebe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich damit auseinandersetzen“, sagte Neuhoff bei der kurzen Begrüßungszeremonie an Bord.

Ebenso dankte der Bürgermeister der Bundesministerin für ihre Würdigung der Polarstern: „Dass Sie sich heute in das Goldene Buch der Stadt eintragen, ist ein Zeichen der Anerkennung für den Wissenschaftsstandort Bremerhaven, für die Arbeit des AWI und für all jene, die mit ihrer Forschung helfen, die großen Herausforderungen unserer Zeit besser zu verstehen.“

Gutachterausschuss ermittelt neue Bodenrichtwerte für Bremerhaven

Anfang März 2026 tagte der Gutachterausschuss für Grundstückswerte (GAA) in Bremerhaven. Gemäß Baugesetzbuch werden in einem zweijährigen Rhythmus die Bodenrichtwerte für Bremerhaven ermittelt. Dem Ausschuss gehören unter dem Vorsitz von Marco Kewes, Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes, zehn ehrenamtliche Gutachter aus allen Teilen der Bau- und Immobilienwirtschaft Bremerhavens sowie ein Vertreter der Finanzbehörde an.

Nachdem in der vorherigen Bodenrichtwertsitzung 2024 die Bodenrichtwerte in allen Bereichen fortgeschrieben wurden, zeigen die Bodenpreise jetzt leicht nach oben. Die Auswertungen der Geschäftsstelle des GAA ergaben einen leichten Anstieg von rund 6 Prozent der aktuellen Bodenpreisindexreihe. Die Gutachter haben daher eine moderate Erhöhung der Bodenrichtwerte für das Jahr 2026 vorgenommen. Eine ähnliche Entwicklung ist in den angrenzenden Gemeinden des Landkreises Cuxhaven zu beobachten.

Bei den Teilmärkten Wohnbauflächen (individueller Wohnungsbau bzw. Geschoßwohnungsbau) und den Geschäftslagen (MI, MK) fand überwiegend eine Erhöhung von 10 €/m² bei den Bodenrichtwerten unter 300 €/m² und eine Erhöhung von 20 €/m² bei den Bodenrichtwerten höher als 300 €/m² statt. Für die gewerblichen Bodenrichtwertzonen wurde eine Erhöhung von
5 €/m² bzw. 10 €/m² beschlossen. Die Bodenrichtwerte der Geschäftslagen in der Innenstadt sowie der sonstigen Bodenrichtwertzonen (SF-Flächen) wurden fortgeschrieben. Für die Land- und Forstwirtschaftlichen Flächen erfolgte ein Abgleich mit dem Landkreis Cuxhaven.

In Einzelfällen kam es zu individuellen bzw. abweichenden Anpassungen von der allgemeinen Regel.

Neue Bodenrichtwertzonen wurden im Bereich des zukünftigen Werftquartiers und im Bereich des Gewerbegebietes Luneplate ausgewiesen.

Die Bodenrichtwerte werden für die Bundesländer Bremen und Niedersachsen in einem gemeinsamen Portal bereitgestellt und können ab sofort unter

https://immobilienmarkt.niedersachsen.de/bodenrichtwerte abgerufen werden.

Quelle: Magistrat der Stadt Bremerhaven

Neue Zooschul-Expedition für Grundschüler: „Wunderwelt Watt – Barfußexpedition vor unserer Haustür“

Die Zooschule ist ein außerschulischer Lernort, der sich auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) spezialisiert hat. In Zusammenarbeit mit Dr. Gitta Rüscher (BNE-Fachberaterin in der Abteilung Schulentwicklung und Fortbildung des Schulamts – SEFO) wurde nun eine neue Expedition zum Thema Ökosystem Watt entwickelt, die Schülerinnen und Schülern die Tür zu echter Naturerfahrung öffnet, sie für ihre Heimat begeistert und unvergessliche Momente schenkt. Mit dem neuen Bildungsangebot „Wunderwelt Watt – Barfußexpedition vor unserer Haustür“ lädt die Zooschule des Zoos am Meer Bremerhavener Schulklassen dazu ein, das einzigartige Ökosystem Watt kennenzulernen.

Die Expedition richtet sich vor allem an Bremerhavener Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen, die keine zeitlichen oder finanziellen Möglichkeiten haben, das Wattenmeer in Cuxhaven oder Dorum zu besuchen. „Direkt an der Wesermündung gelegen haben wir auch in Bremerhaven ideale Bedingungen, um das Ökosystem Watt näher zu erkunden“, erklärt die Biologin Dr. Antje Mewes (Leiterin der Zooschule). „Im trichterförmigen Mündungsbereich (Ästuar) der Weser vermischen sich Süß- und Salzwasser zu Brackwasser. Diese nährstoffreichen Übergangsgebiete sind durch Gezeiten (Ebbe/Flut) und starke Sedimentation geprägt und bilden ökologisch enorm wertvolle Lebensräume.“

Barfuß und als Wattdetektive unterwegs, erkunden die Schulkassen den Wattboden, entdecken Spuren, Tiere, Pflanzen und den Einfluss des Menschen. Dank der Unterstützung der Bädergesellschaft Bremerhaven können Schülerinnen und Schüler Proben im Watt am Weser-Strandbad entnehmen, das nur wenige Schritte vom Zoo entfernt ist. „Ich möchte dem Zoo am Meer und dem Weser-Strandbad als außerschulische Lernorte mit dem Fokus Umweltbildung dafür danken, dass Schülerinnen und Schülern das vor der Haustür gelegene Watt und seine Bewohner hautnah erleben können und dabei professionell begleitet werden“, betont Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz (Dezernent für Schule und Kultur).

Im Zooschulraum mikroskopieren die Schülerinnen und Schüler und fertigen wissenschaftliche Zeichnungen an. Sie lernen, dass das Wattenmeer ein empfindliches Ökosystem ist, in dem jedes Element – selbst winzige Mikroorganismen im Sediment oder ein Stück Müll – Auswirkungen auf das Ganze hat. Genaues Beobachten, naturwissenschaftliches Arbeiten und das Naturerleben mit allen Sinnen stehen im Mittelpunkt. Dr. Antje Mewes freut sich auf den Besuch der Schulklassen: „Wenn der Wind durch die Haare fegt, die kühlen Füße auf dem Schlick rutschen und die kleinen Schlickkrebse an den Zehen kitzeln, dann wird die Abenteuerlust der Kinder geweckt und das Lernen zum echten Erlebnis.“

Kosten und Buchung

Wie für alle Zooschulexpeditionen gilt auch für die Expedition „Wunderwelt Watt – Barfußexpedition vor unserer Haustür“, dass bei entsprechender Anmeldung und Buchung über die Website der Zooschule keinerlei Kosten entstehen.

Termine für 2026

Die Barfußexpedition „Wunderwelt Watt“ mit einer Dauer von 3,5 Stunden in der Zeit von 8.30 bis 12.00 Uhr ist gezeitenabhängig und daher nur an folgenden Tagen buchbar:

•              Dienstag, 19. Mai 2026

•              Montag, 1. Juni 2026

•              Dienstag, 2. Juni 2026

•              Dienstag, 16. Juni 2026

•              Montag, 29. Juni 2026

•              Montag, 31. August 2026

•              Dienstag, 1. September 2026

Neues Jubiläumsbüro soll Ideen aus der Stadt sichtbar machen

Das Beratungsbüro für das Bremerhavener Stadtjubiläum 2027 hat in der H.-H.-Meier-Straße 6 seine Arbeit aufgenommen. Die großen gelben Lettern „200 BHV“ an den Schaufenstern weisen auf den bevorstehenden 200. Stadtgeburtstag hin. Das Büro dient als zentrale Anlaufstelle für alle, die eigene Projektideen für das Jubiläumsjahr entwickeln und umsetzen möchten.

Projektleiterin Benthe Stolz und ihr Team beraten Interessierte, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten Vorhaben bis zur möglichen Förderung. Für Projekte aus Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Wissenschaft und den Quartieren stehen insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Der aktuelle Förderaufruf läuft bis zum 30. April, ein weiterer ist für September angekündigt.

Bürgermeister Torsten Neuhoff informierte sich vor Ort über die Arbeit des neuen Büros und äußerte die Hoffnung auf zahlreiche Veranstaltungen in allen Stadtteilen im Jahr 2027. Unterstützung erhält das Beratungsbüro vom Kreativen Aufbruch Bremerhaven, der Kommunikation und Marketing für das Jubiläum mitgestaltet.

Zu den ersten konkreten Projektideen gehören zwei geplante Veranstaltungen des Kulturvereins Heidjer Butjer. Für Ende August oder Anfang September 2027 ist ein Open-Air-Kino auf dem Platz der Kinderrechte vorgesehen, der Eintritt soll frei sein. Außerdem soll das „Leherheider Lichterfest“ am 30. Oktober 2027 erweitert werden – unter anderem durch Lichtinstallationen, künstlerische Beiträge und Mitmachaktionen.

Das Beratungsbüro bietet montags und donnerstags individuelle Gesprächstermine an, die vorab gebucht werden können. Zusätzlich ist das Team per E-Mail und telefonisch erreichbar. Antragsberechtigt sind alle Personen und Institutionen mit Sitz in Bremerhaven, die ihre Projekte eigenständig umsetzen möchten. Ziel des Jubiläumsjahres ist es, neben großen Veranstaltungen vor allem viele kleinere Aktionen in den Stadtteilen zu ermöglichen.

Alle Infos zum Stadtjubiläum und Terminbuchung: www.bremerhaven-erleben.de/stadtjubilaeum oder bei der Erlebnis Bremerhaven im Projektbüro: Tel.: 0471/80936651, E-Mail: Ideen@stadtjubilaeum.de

Eine grüne Oase für Bremerhaven: Der HavenPARK kommt

Auf dem Gelände des ehemaligen Finanzamts an der Columbusstraße entsteht in Bremerhaven eine neue naturnahe Parkanlage: der HavenPARK. Ziel des Projekts ist es, die Innenstadt klimatisch zu stärken, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und einen neuen öffentlichen Treffpunkt zu schaffen. Entwickelt wird der Park als sogenannter PikoPark im Rahmen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen (NKK)“. Im Mittelpunkt stehen entsiegelte Flächen, natürliche Materialien und vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Beteiligungsverfahren. Rund 70 Prozent der Befragten sprachen sich für mehr Grün und Bäume aus, 63 Prozent für begehbare Grünflächen. Diese Anforderungen flossen in den Vorentwurf ein. In einer Juryentscheidung wurde der Name HavenPARK mit großer Mehrheit ausgewählt, um den Bezug zum Hafen und zur Stadtidentität herzustellen.

Der Entwurf sieht eine klar gegliederte, zugleich offene Parkanlage vor. Entlang der Columbusstraße entsteht ein leichter Wall als räumliche Fassung und Schutz. Unterschiedliche Baumstrukturen sollen eine grüne Kante zur Umgebung bilden und das Stadtklima verbessern. Im Inneren sind eine offene Wiesenfläche, Aufenthaltsbereiche, Rückzugsorte sowie eine Obstwiese vorgesehen. Naturnahe Elemente wie Mulden zur Regenwasserversickerung, Lesesteinhaufen, Trockenmauern und Benjeshecken sollen die Biodiversität fördern. Ein geschwungener Hauptweg verbindet die Fläche, ergänzt durch kleinere Aufenthaltsnischen. Zur Keilstraße hin bleibt der Park bewusst offen und durchlässig.

Der Baubeginn ist für 2026 geplant. Die Bauzeit wird auf sieben bis acht Monate geschätzt. Für die Umsetzung stehen rund 775.000 Euro aus Bundes- und kommunalen Mitteln des Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ zur Verfügung.

McDonald’s in der Stresemannstraße feiert Wiedereröffnung – Familienfest am Samstag

Außenansicht eines McDonald's Restaurants mit zahlreichen Tischen und Bänken im Freien.
Außenbereich McDonald’s mit Holz-Möbeln.

Nach vierwöchigem Komplettumbau und einer Investition im siebenstelligen Bereich öffnet das McDonald’s‑Restaurant in der Stresemannstraße in Bremerhaven wieder seine Türen – größer, moderner und deutlich leistungsfähiger als zuvor. Bereits am Donnerstagabend wurde der neue Standort im Rahmen einer offiziellen Eröffnungsfeier vorgestellt. Eingeladen waren die beteiligten Handwerksunternehmen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung der Stadt Bremerhaven.

Von Hannes Volkmar

✨ Familienaktion am Samstag

Am morgigen Samstag steht das Restaurant ganz im Zeichen der Familien. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr lädt das Team besonders Kinder und Eltern ein, den modernisierten Standort kennenzulernen. Für die kleinen Gäste gibt es ein buntes Programm:

  • Kinder-Schminken
  • Glücksrad mit kleinen Gewinnen
  • Ballon-Modellage durch eine Künstlerin

Damit soll die Wiedereröffnung nicht nur gastronomisch, sondern auch als kleines Nachbarschaftsfest gefeiert werden.

🏗️ Umbau: Vier Wochen, neue Technik und deutlich mehr Platz

Der Umbau dauerte rund vier Wochen und umfasste nahezu alle Bereiche des Restaurants. Laut Betreiber wurde ein siebenstelliger Betrag investiert. Zu den größten Veränderungen gehören:

  • Zweite Drive‑Thru‑Spur für schnellere Abläufe
  • Deutlich vergrößerte Terrasse
  • Doppelt so große Küche mit neuer Technik
  • Neu gestaltete Sozialräume für die Mitarbeitenden
  • Erneuerte Elektroverteilung
  • Komplett vergrößerte Lobby im aktuellen McDonald’s‑Design
  • Mehr Sitzplätze und erstmals ein McCafé

Mit der neuen Küche und dem überarbeiteten Servicebereich soll das Restaurant spürbar schneller werden – ein Punkt, der besonders im Drive‑Bereich zuletzt immer wieder für Wartezeiten gesorgt hatte.

🚗 Mehr Tempo, mehr Komfort, mehr Angebot

Durch die zweite Drive‑Spur und die erweiterten Kapazitäten will das Team künftig auch zu Stoßzeiten zuverlässiger und schneller bedienen. Gleichzeitig bietet der modernisierte Gastraum mehr Aufenthaltsqualität – vom McCafé bis zu zusätzlichen Sitzplätzen für Familien und Gruppen.

(v.l.n.r,) Steffen Blcok, Operations Manager), Timo Reimann, Betreiber und Xaver Fischer, eRsaturantleiter

🎈 Das Kinderfest zur Wiedereröffnung läuft morgen als eigener Programmpunkt und richtet sich klar an Familien. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr.

Stadtrat Günthner lädt zu Dialog-Tour mit prominenten Gästen ein

Unter dem Titel „Martin Günthner im Gespräch mit…“ lädt der Dezernent für Soziales, Arbeit, Jugend, Familie und Frauen zu insgesamt 15 Gesprächsrunden an verschiedenen Orten in Bremerhaven ein.

Vorbild hierfür ist die erfolgreiche Gesprächsreihe in den Seniorentreffpunkten zum Thema „Gesund und sicher älter werden in Bremerhaven“, die der für Seniorinnen und Senioren zuständige Stadtrat Günthner mit Stadträtin Andrea Toense (Dezernentin für Gesundheit, Klima und Umwelt) durchgeführt hat.

„Wir wollen dieses offene Format fortsetzen und haben dafür spannende Gäste gewonnen. Wichtig ist uns dabei, dass über alles gesprochen werden kann – ob schiefe Gehwegplatten am Neuen Hafen oder fehlende Bänke in der Innenstadt, ob Investitionen in unsere Häfen oder die Zusammenarbeit zwischen Bremen und Bremerhaven, wir scheuen uns nicht vor dem Austausch“, so Günthner.

Den Auftakt macht am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr der amtierende Präsident des Bundesrates, Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, im Seniorentreffpunkt Ernst-Barlach-Haus (Am Holzhafen 8).

Dabei wird es nicht nur um die Bundesratspräsidentschaft und die neue 2-Euro-Bremerhaven-Münze gehen, sondern auch um Investitionen in die Häfen und alle weiteren Themen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmern besprechen möchten.

Im Jahresverlauf folgen weitere bekannte Persönlichkeiten, darunter Bürgermeister Torsten Neuhoff, Stadträtin Andrea Toense, Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz sowie der Jazz-Musiker Jörg Seidel.

Die Gespräche finden bewusst in den Nachmittagsstunden statt und führen an gut erreichbare Orte im gesamten Stadtgebiet. Neben dem Stadttheater oder dem Haus am Blink stehen vor allem etablierte Begegnungsstätten für ältere Menschen auf dem Programm, darunter das Altbürgerhaus, das Wulsdorper Seniorenhus sowie der Seniorentreffpunkt in Grünhöfe oder die Kogge in Lehe.

„Mir ist wichtig, dass wir dorthin gehen, wo die Menschen sich wohlfühlen und wo man sich unkompliziert begegnen kann“, erklärt Martin Günthner die Idee hinter der Tour. „Ob bei einer Tasse Kaffee oder einfach in entspannter Runde – ich möchte, dass wir uns Zeit nehmen zuzuhören und direkt vor Ort über das zu sprechen, was Bremerhaven bewegt.“

Die Veranstaltungsreihe läuft zunächst bis November 2026.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Termine im Überblick:

• Mittwoch, 18. Februar 2026, 14.00 bis 16.00 Uhr: Dr. Andreas Bovenschulte (Präsident des Senats) – Ernst-Barlach-Haus.

         • Montag, 2. März 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Stadträtin Andrea Toense – Altbürgerhaus.

• Mittwoch, 11. März 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz – Seniorentreffpunkt Ankerplatz.

• Dienstag, 14. April 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Dr. Andreas Bovenschulte (Präsident des Senats) – BEW Haus am Blink.

• Mittwoch, 29. April 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Bürgermeister Torsten Neuhoff – Altbürgerhaus.

• Mittwoch, 6. Mai 2026, 14.00 bis 16.00 Uhr: Stadträtin Andrea Toense – Wulsdorper Seniorenhus.

• Mittwoch, 27. Mai 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Jazz-Musiker Jörg Seidel – Wulsdorper Seniorenhus.

• Mittwoch, 10. Juni 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Bürgermeister Torsten Neuhoff – BEW Heidjertreff.

• Dienstag, 30. Juni 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr: Jazz-Musiker Jörg Seidel – Seniorentreffpunkt Grünhöfe.

High Swing Bremerhaven: Vorverkauf startet vorzeitig

Für die neue High‑Swing‑Schaukel auf dem Dach des Atlantic Hotels Sail City beginnt der Ticketverkauf früher als geplant: Betreiber bungee.de hat den Vorverkauf bereits geöffnet. Buchungen sind online über bremerhaven-erleben.de sowie direkt über bungee.de möglich; zusätzlich werden Gutscheine angeboten.

Eröffnung und Standort

Die Schaukel soll am 5. April 2026 auf der Plattform des Sail‑City‑Hochhauses in rund 86 Metern Höhe in Betrieb gehen. Geschaukelt wird über dem Weserdeich mit Blick über Stadt, Häfen und bis zur Nordsee. Die Anlage ist nach Angaben der Veranstalter die zweite ihrer Art in Deutschland.

Preise, Dauer und Kapazität

Der Einstiegspreis beträgt 29,90 Euro und beinhaltet den Zugang zur Plattform. Jede Fahrt dauert fünf Minuten. Betreiber und Veranstalter rechnen perspektivisch mit rund 10.000 Gästen pro Jahr. Zum Start ist der Betrieb zunächst an den Wochenenden geplant; perspektivisch soll die Schaukel täglich bis in die Abendstunden geöffnet werden.

Sicherheit und Teilnahmebedingungen

Die Schaukel basiert auf einer speziell berechneten Gerüstkonstruktion, die ohne dauerhafte Eingriffe in das Gebäude auskomme, so die Veranstalter. Geschultes Personal und moderne Sicherheitsgurte sollen ein sicheres Erlebnis gewährleisten; ein Absturz sei ausgeschlossen. Die Teilnahme ist ab 12 Jahren möglich; Minderjährige benötigen eine schriftliche Genehmigung eines Erziehungsberechtigten. Das Maximalgewicht liegt bei 118 Kilogramm. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine normale körperliche Gesundheit. Die Anlage ist grundsätzlich bei jeder Witterung geöffnet, sofern sicheres Schaukeln möglich ist.

Bedeutung für den Tourismus und Begleitangebot

Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, wird mit den Worten zitiert: „Die High‑Swing‑Schaukel ist ein echter Gewinn für die touristische Reichweite und das Image der Stadt.“ Nach dem Erfolg der High‑Swing‑Schaukel in Berlin, wo jährlich rund 30.000 Menschen über dem Alexanderplatz schaukeln, habe bungee.de deutschlandweit nach neuen Standorten gesucht und sich für das Sail‑City‑Hochhaus entschieden. Auf der ITB in Berlin Anfang März sollen Fachbesucher die Attraktion zusätzlich per VR‑Brille digital erleben können.