Stadtrat Hans-Werner Busch (links), Dezernent für die Entsorgungsbetriebe Bremerhaven, und Stadtrat Maximilian Charlet, Dezernent für den Baubereich, freuen sich über die erfolgreiche Sanierung der Melchior-Schwoon-Straße.
Die Stadt Bremerhaven gibt die Melchior‑Schwoon‑Straße nach mehr als einem Jahr Bauzeit am 24. Oktober 2025 wieder vollständig für den Verkehr frei. Die umfangreichen Arbeiten umfassten den Austausch veralteter Kanalrohre, den Neuaufbau der Fahrbahn sowie die Erneuerung von Geh‑ und Radwegen.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden die alten Mischwasserkanäle aus den Jahren 1902, 1955 und 1965 durch moderne, größere Kunststoffrohre ersetzt. Insgesamt wurden rund 400 Meter Kanal in einer Tiefe von etwa 3,5 Metern erneuert, um die Entwässerung zu verbessern und Starkregenereignissen besser begegnen zu können.
Die Fahrbahn erhielt eine neue Asphaltdecke auf etwa 3.600 Quadratmetern. Parallel dazu wurden die Radwege beidseitig verbreitert, wovon rund 1.500 Quadratmeter neu entstanden, und die Gehwege auf etwa 1.700 Quadratmetern neu gepflastert. Insgesamt wurden rund 600 Meter Bordstein neu gesetzt; Materialreste wurden dort wiederverwendet, wo es möglich war.
Zur Verbesserung des Regenwasser‑Managements erhöhte die Stadt die Anzahl der Sinkkästen auf 52, damit Niederschlagswasser schneller abgeleitet und Schäden an Fahrbahn und Gehwegen reduziert werden können. Für Fußgänger wurde in Höhe der Stadthäuser eine neue Verkehrsinsel angelegt, die das Überqueren der Straße in zwei Etappen sicherer macht.
Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Die Stadtverwaltung teilt mit, dass die Arbeiten planmäßig verliefen und ohne nennenswerte Verzögerungen abgeschlossen werden konnten.
Die Fertigstellung stellt einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Anpassung der städtischen Infrastruktur an klimatische Herausforderungen dar. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Radfahrende profitieren von breiteren Wegen, besserer Entwässerung und einer moderneren Straßenoberfläche.
Die ideale Geschenkidee für Genießer und Küstenfans: Mit den beiden Fischkochheften der Erlebnis Bremerhaven GmbH wird die Küche zum Treffpunkt der Kulturen. Unter dem Motto „In Bremerhaven kocht die Welt“ laden 18 Bremerhavenerinnen und Bremerhavener aus 18 Nationen zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein – mit authentischen Rezepten, persönlichen Geschichten, Gedichten und jeder Menge „Gedöns“ rund um Fisch und Krustentiere.
Im ersten Band „Multikulturelle Fischküche“ zeigen zwölf Hobbyköchinnen und -köche, wie vielfältig Fisch in den Küchen der Welt zubereitet wird – von Kabeljauauflauf aus Portugal über Lachs im Kadaifimantel aus der Türkei bis hin zur gebratenen Ohrid-Forelle aus Nordmazedonien. Unterstützung bekamen sie dabei vom Team des Fischkochstudios, das mit Tipps und Fachwissen half, den Genuss perfekt auf den Punkt zu bringen. Der zweite Band widmet sich den Krustentieren – mit Rezepten aus der Ukraine, Island, China, Italien, Griechenland und Marokko. Garnelen, Flusskrebse, Langusten und Hummer werden darin auf unterschiedlichste Art zubereitet und erzählen kulinarisch von der Vielfalt Bremerhavens.
(c) Tanja Neumann IG_vielweib
Freude am gemeinsamen Kochen
„Die Hefte vereinen all das, was Bremerhaven ausmacht: Menschen aus aller Welt, die Freude am gemeinsamen Kochen und unsere Liebe zum Meer“, sagt Projektleiterin Franziska Stenzel von der Erlebnis Bremerhaven.
Hintergrundgeschichten und Wissenshäppchen
Begleitet werden die Rezepte durch unterhaltsame Hintergrundgeschichten, Gedichte und kleine Wissenshäppchen – etwa zur Fischerei, zu maritimen Traditionen oder zum nachhaltigen Genuss.
Entstanden sind zwei charmant gestaltete, klimafreundlich produzierte Hefte, die sich perfekt als Geschenk oder Mitbringsel nicht nur für die Weihnachtszeit eignen – mit authentischem Bremerhaven-Flair und jeder Menge Inspiration zum Nachkochen.
Bremerhaven steht für Fischgenuss
Nirgendwo in Deutschland wird mehr Fisch verarbeitet als im Bremerhavener Fischereihafen – rund 200.00 Tonnen sind es pro Jahr. In der größten deutschen Stadt an der Nordsee sind rund 4500 Männer und Frauen in der Fisch- und Lebensmittelwirtschaft beschäftigt.
Die Fischkochhefte sind in den beiden Tourist-Infos der Erlebnis Bremerhaven am Neuen Hafen und im Schaufenster Fischereihafen sowie im online-shop der Erlebnis Bremerhaven erhältlich. www.bremerhaven.de/souvenir-shop Preis: 4,50 Euro pro Heft.
Der Gutachterausschuss (GAA) für Grundstückswerte in Bremerhaven hat die langjährigen Gutachter Claus Schwebe und Christian Runkler verabschiedet. Gleichzeitig wurden die neuen Mitglieder Jörg Ewelt und Kennet Boersma in den Gutachterausschuss berufen.
Zum 30. September 2025 schieden der Sparkassenbetriebswirt Claus Schwebe sowie der Immobilienfachwirt und Immobiliengutachter Christian Runkler nach sechs bzw. 13 Jahren aus dem Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Bremerhaven als ehrenamtliche Gutachter aus. „In dieser Zeit haben sie mit ihren fundierten Fachkenntnissen an der Erstellung von zahlreichen Verkehrswertgutachten und an der Erstellung von Bodenrichtwertkarten mitgewirkt“, sagt Marco Kewes, Vorsitzender des GAA Bremerhaven.
Vorsitzender Marco Kewes, die stellvertretenden Vorsitzenden, Marc Wittich und Jürgen Stindt, sowie der Leiter der Geschäftsstelle, Rene Seemann, danken Claus Schwebe und Christian Runkler für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und die stets konstruktive und angenehme Zusammenarbeit.
Die entstandene Lücke wird von dem Diplom-Bankbetriebswirt Jörg Ewelt sowie dem Sparkassenfachwirt Kennet Boersma geschlossen. Beide sind ebenfalls langjährig in der Bewertung und Vermarktung von Immobilien bei der Volksbank im Elbe-Weser-Dreieck bzw. Weser-Elbe Sparkasse tätig und wurden zum 1. Oktober 2025 als ehrenamtliche Gutachter in den Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Bremerhaven berufen.
Der Gutachterausschuss ist eine auf der Grundlage des Baugesetzbuches gebildete, unabhängige und an Weisungen nicht gebundene Institution. In dieses Kollegialgremium werden behördliche und private Fachleute mit besonderer Sachkunde auf dem Gebiet der Grundstücksbewertung wie z. B. Architekten, Baufachleute, Immobilienkaufleute, Geodäten, Fachleute der Baufinanzierung und der Wohnungswirtschaft berufen. So sind im Gutachterausschuss die Kompetenzen des Immobilienmarktes Bremerhaven gebündelt und gleichzeitig ist seine Neutralität und Unabhängigkeit sichergestellt. Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig.
Der Gutachterausschuss bedient sich einer Geschäftsstelle, die bei der zuständigen Katasterbehörde, dem Vermessungs- und Katasteramt Bremerhaven, eingerichtet ist. Zu den Aufgaben des Gutachterausschusses gehören dieErstattung von Gutachten über den Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie von Rechten an Grundstücken, die Auswertung der Kaufverträge und Führung der Kaufpreissammlung sowie dieErmittlung und Veröffentlichung der Bodenrichtwerte und sonstiger zur Wertermittlung erforderlicher Daten.
Für Fragen steht die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte gerne zur Verfügung:
Bremerhaven hat im Spätsommer mit der neuen Open-Air-Kinoreihe „Nachtflimmern — Filme in der Stadt“ ein Publikumserfolg gelandet, das vom 28. August bis 6. September 2025 an fünf ungewöhnlichen Orten in der Stadt stattfand.
Vielseitiges Programm an besonderen Orten
Die Reihe löste das bisherige „Kino im Hafen“ ab und brachte statt zweier Kinoabende mehrere Filmveranstaltungen unter freiem Himmel an neu ausgewählte Orte; aus 35 Vorschlägen wurden fünf Plätze ausgewählt, darunter der Garten von Alberts Huus, der Hinterhof der „Theo“, der Fischereihafen vor „Alberts am Platz“, die Kulisse bei Bremerhavens Segelmachern und die Sommerstraße auf der Alten Bürger.
Publikum und Stimmung
Schon vor Einbruch der Dunkelheit waren die Plätze gut gefüllt; zum Abschluss in der Sommerstraße fanden knapp 250 Besucherinnen und Besucher Platz auf eigenen Klappstühlen, einer aufblasbaren Couch und Palettenmöbeln, insgesamt nahmen rund 750 Menschen an den fünf Veranstaltungen teil.
Zum Auftakt lief das Biopic „Back to Black“, weitere Filme waren unter anderem „La La Land“, „Yesterday“, „Bohemian Rhapsody“ und als Finalfilm „Sing Street“; Begleitangebote reichten von cineastischen Quizfragen bis zu musikalischen Einlagen des Publikums, regionale Gastronomie sorgte für Getränke und Popcorn.
Stimmen der Veranstalter und Ausblick
Veranstaltungsleiterin Stefanie Dunkel zog ein positives Fazit und kündigte an, das Nachtflimmern 2026 mit den gewonnenen Erfahrungen wiederholen zu wollen, Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz lobte die hohe Besucherresonanz und die atmosphärische Vielfalt der Orte.
Unterstützung und Mitwirkung
Die Veranstaltungsreihe wurde durch die swb und die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH finanziell unterstützt; Vorschläge für neue Orte können bereits per E‑Mail an stefanie.dunkel@magistrat.bremerhaven.de oder telefonisch unter 0471 5903495 eingereicht werden.
Mit Elbblick, einer einzigartigen Schwimmbühne und vielen Überraschungen feiert Deutschland den Jahreswechsel 2025/26 erstmals aus Hamburg: Am Mittwoch, 31. Dezember 2025, ab 20.15 Uhr sendet das ZDF die große Silvestersendung „Willkommen 2026“ live aus der HafenCity vor dem Hamburg-Überseequartier. Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirmen sowie tausende Gäste vor Ort dürfen sich auf ein spektakuläres Live-Event freuen.
Die Show moderieren Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher betont die Bedeutung der Stadt als „Tor zur Welt“ und lobt die HafenCity als perfekte Kulisse, die maritime Tradition mit Modernität und Weltoffenheit verbinde. ZDF-Unterhaltungschef Dr. Oliver Heidemann kündigt eine emotionale Produktion an, die nach vielen Jahren in Berlin nun erstmals in Hamburg zu sehen sein wird.
Erwartet werden hochkarätige Musikacts, Überraschungsgäste, spektakuläre Bilder aus der Hansestadt, eine besondere Schwimmbühne sowie ein großes Feuerwerk über der Elbe. Die Live-Übertragung startet im Rahmen der Veranstaltung „Silvester in Concert“; die Produktion stammt von DEF Media. Weitere Details zu Programm, Künstlerinnen und Künstlern sowie Mitmachaktionen werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.
Die Entsorgungsbetriebe Bremerhaven (EBB) haben am Mittwoch, 24. September 2025, vor dem Historischen Museum Bremerhaven ihren neuen Mobildeich der Öffentlichkeit präsentiert. Die Maßnahme ist Teil der Vorbereitung auf zunehmende Extremwetterereignisse wie Starkregen und Flusshochwasser, die laut EBB in Intensität und Häufigkeit zunehmen.
Technische Daten und Einsatzkonzept
Der Mobildeich erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 225 Metern und eine Höhe von 90 Zentimetern. Er wird in einem Container gelagert und kann vom Technischen Hilfswerk (THW) zum jeweiligen Einsatzort transportiert werden, um dort gefährdete Bereiche und kritische Infrastruktur zu schützen.
Zweck, Finanzierung und Kosten
Stadtrat Hans‑Werner Busch, Dezernent der Entsorgungsbetriebe, betonte, dass der Deich dazu dient, gefährdete Bereiche und die Stromversorgung effektiv abzusichern und dass die Anschaffung rechtzeitig erfolgt sei. Die Anschaffungskosten betragen 90.000 Euro; die Finanzierung erfolgte zu 53 Prozent durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Ausblick
Mit dem neuen Mobildeich erweitert Bremerhaven seine Kapazitäten zum Schutz vor Hochwasser und stärkt die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Stellen und Hilfsorganisationen. Die EBB sieht den Deich als ein flexibles Instrument, das künftig bei Hochwasserlagen schnell eingesetzt werden kann.
Mit dieser zentralen Frage haben sich Studierende des Masterstudiengangs Architektur an der Hochschule Bremen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Daniela Konrad und M.A. Matthis Gericke im Wintersemester 2024/25 beschäftigt.
Die Ergebnisse ihrer Entwürfe sind von Donnerstag, dem 25. September bis einschließlich Mittwoch, dem 29. Oktober 2025, unter dem Titel „Verdichteter Wohnungsbau in Holzbauweise. Neue Wohnformen im Werftquartier Bremerhaven“ in einer Ausstellung im Werftquartierhaus (Kohlenkai 1) zu sehen.
Das Hallenviertel im Werftquartier Bremerhaven steht beispielhaft für den aktuellen Strukturwandel. Aus einem Areal, das bislang überwiegend industriell geprägt war, soll ein vielfältiger Ort für urbanes Leben entstehen. Die Studierenden entwickelten dazu Konzepte für verdichtete Wohngebäude, die neue Formen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens fördern und Wohnen, Arbeiten sowie Freizeit auf innovative Weise miteinander verbinden.
Ein besonderer Fokus liegt auf nachhaltiger Architektur. Der Baustoff Holz spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ermöglicht ressourcenschonendes Bauen, reduziert CO₂-Emissionen und steht für eine klimafreundliche Stadtentwicklung. In Verbindung mit kompakter Bauweise zeigen die Entwürfe eindrucksvoll, wie umweltgerechtes Planen und der steigende Bedarf an Wohnraum in der Stadt zusammengedacht werden können.
@Hochschule Bremen / Jonas Bultmann und Carla Reinicke
Die Ausstellung lädt alle Interessierten ein, die zukunftsweisenden Ideen der Studierenden kennenzulernen und Impulse für nachhaltiges Wohnen mitzunehmen. Diese kann im Rahmen der regulären Öffnungszeiten (Dienstag 12.00 bis 16.00 Uhr, Mittwoch 9.00 bis 12.00 Uhr, Donnerstag 12.00 bis 16.00 Uhr) besucht werden.
Der Notfallsanitäter-Lehrgang wurde vom Feuerwehrdezernenten in der Woche der Wiederbelebung begrüßt. (v.l.n.r) Michael Reinicke (Leiter der Notfallsanitäterschule), Matthias Harms, Florian Bieren (BF Bremerhaven), Celina Lange, Stadtrat Peter Skusa (Feuerwehrdezernent), Mark Hämmerling, Jan Hübner (BF Cuxhaven), Yolan Schiwy, Kim Stender, Sofija Stiben, Jonas Hoinke (BF Bremerhaven), Jörg Stelzer (Lehrgangsleiter). Zwei Lehrgangskollegen fehlen auf dem Bild. Bild: Feuerwehr Bremerhaven
Am heutigen 22. September 2025, zum Auftakt der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“, begrüßte der Dezernent der Feuerwehr Bremerhaven, Stadtrat Peter Skusa, den zweiten Lehrgang zur Berufsausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern, im Beisein des Leiters der Notfallsanitäterschule, Michael Reinicke, sowie des Lehrgangsleiters, Jörg Stelzer.
In dem Lehrgang befinden sich sechs Auszubildende. Damit setzt die Feuerwehr Bremerhaven den 2024 eingeführten Zugangsweg fort, der nach der dreijährigen Ausbildung bei Eignung den Wechsel in die feuerwehrtechnische Laufbahnausbildung ermöglicht. Zudem nehmen drei Beamte der Feuerwehr Bremerhaven und zwei Beamte der Feuerwehr Cuxhaven teil. Die beteiligten Beamten werden berufsbegleitend weiterqualifiziert.
Der Feuerwehrdezernent, Stadtrat Peter Skusa, stellte die Ausbildung und ihre Bedeutung in den Mittelpunkt: „Dieser Lehrgang ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit unseres Rettungsdienstes. Jede Unterrichtsstunde, jede praktische Übung und jede Prüfung zahlt darauf ein, dass unsere angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in kritischen Situationen zuverlässig handeln. Die Ausbildung stellt einen wichtigen Teil der Rettungskette dar und erhöht somit die Chance, dass Menschen nach einem medizinischen Notfall überleben und genesen.“
Der Leiter der Notfallsanitäterschule, Michael Reinicke, betonte die Praxisnähe der Ausbildung. Die theoretischen Einheiten an der Akademie der Feuerwehr werden systematisch mit Einsätzen in kooperierenden Kliniken und auf der Rettungswache verzahnt, sodass die Auszubildenden die gesamte Versorgungskette vom ersten Patientenkontakt bis zur Übergabe in der Klinik beherrschen. Klassenlehrer Jörg Stelzer ergänzte, dass kommunikative Kompetenzen, Teamarbeit und die sichere Anwendung leitliniengerechter Maßnahmen ebenso im Fokus stehen wie die medizinischen Fertigkeiten.
„Die Woche der Wiederbelebung macht jedes Jahr deutlich, wie entscheidend die ersten Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand sind. Sie bündelt bundesweit die Kräfte von Fachgesellschaften, Kliniken, Schulen, Hilfsorganisationen und Feuerwehren, um die Rettungskette vom ersten Handgriff bis zur professionellen Versorgung sichtbar zu machen. Mein Appell an die Bremerhavenerinnen und Bremerhavener: Frischen Sie Ihre Kenntnisse auf, besuchen Sie einen Reanimationskurs und verinnerlichen Sie die einfachen Schritte Prüfen – Rufen – Drücken. Jede und jeder kann Leben retten!“
Der Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, Michael Gerber, gehört dem neu gewählten Vorstand der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd) an. Gerber engagiert sich bereits seit 2003 im Bundesvorstand und führte den Verband von 2008 bis 2016 als Bundesvorsitzender und Sprecher. Mit seiner langjährigen Erfahrung bringt er auch künftig eine starke Stimme aus Bremerhaven in die bundesweite Arbeit des City- und Stadtmarketings ein.
„Die Wiederwahl ist für mich sowohl Bestätigung als auch Ansporn, angesichts der großen Herausforderungen für lebenswerte Innenstädte mit voller Kraft in der Bundesvereinigung mitzuwirken, den Stellenwert des Stadtmarketings auszubauen und seine Kompetenzen weiterzuentwickeln“, sagt Gerber. „Ich bin überzeugt, dass die Stärke der Städte künftig maßgeblich davon abhängen wird, ob und wie stark sich deren Bewohner mit ihnen identifiziert. Und das heißt: ob und in welchem Maße sie bereit sind, Verantwortung für ihre Stadt zu übernehmen.“
An der Spitze des neuen Bundesvorstands steht Gerold Leppa (Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig sowie Geschäftsführer der Braunschweig Marketing GmbH und Braunschweig Zukunft GmbH) als Bundesvorsitzender. Erste stellvertretende Vorsitzende ist Karmen Strahonja (CongressForum Frankenthal GmbH), zweiter stellvertretender Vorsitzender Martin Knabenreich (Bielefeld Marketing GmbH). Neben Gerber gehören auch noch Marketing-Experten aus Esslingen, Heilbronn und Siegen dem Vorstand an.
„Gemeinsam wollen wir die erfolgreiche Arbeit der bcsd fortführen und Impulse für die Zukunftsfähigkeit unserer Städte geben“, sagt Gerber.
Die bcsd vernetzt seit 1996 City- und Stadtmarketingorganisationen aus mehr als 450 Städten und arbeitet für attraktive, zukunftsfähige Innenstädte. Weitere Informationen: www.bcsd.de