Pixi-Buch erzählt von einem Abenteuer zweier Kinder aus Bremerhaven

Bremerhaven hat ein neues Buch für kleine Entdecker: „Emilia, Luka und Pepper und das Abenteuer im Fischereihafen“ heißt das Pixi-Buch, das von der Erlebnis Bremerhaven GmbH gemeinsam mit dem Carlsen-Verlag entwickelt wurde. Auf 24 Seiten nimmt die Geschichte (nicht nur) Kinder mit auf eine abwechslungsreiche Tour durch das Schaufenster Fischereihafen. Der Clou: Die kleinen Helden aus dem Büchlein gibt’s tatsächlich.

Wer kennt sie nicht, die kleinen, quadratischen Büchlein? Seit 1954 schon begleiten Pixi-Bücher Generationen von Kindern mit kurzen, liebevoll erzählten Geschichten und Zeichnungen. Jetzt gibt es erstmals eine Ausgabe, die Bremerhaven und speziell den Fischereihafen in den Mittelpunkt stellt. „Emilia, Luka und Pepper und das Abenteuer im Fischereihafen“ handelt von Schiffen, von Fisch und Meereskunde und einer tierischen Freundschaft.

Eine besondere Aufgabe für das Stadtmarketing

Auf nur 24 Seiten ein so vielfältiges Thema wie den Fischereihafen kindgerecht zu erzählen, sei eine besondere Aufgabe gewesen, sagt Projektleiterin Franziska Stenzel von der Erlebnis Bremerhaven GmbH: „Die Inhalte sollten unterhalten, aber auch Wissen vermitteln – und das alles in eine lustige Geschichte verpackt, ergänzt durch liebevoll gezeichnete Bilder.“ Mit ihrer Kollegin Katharina Perokovic entwickelte sie über Monate das Konzept, suchte Motive aus und lieferte dem Carlsen-Verlag, der das Buch gestaltete, zahlreiche Fotos und Hintergrundinformationen. So entstand eine Geschichte, die den Fischereihafen aus Kinderaugen zeigt – geschrieben von einer Autorin des Verlags und bebildert von einer Kinderbuch-Illustratorin. 

Das passiert, wenn der Hund ausbüxt

Hauptfiguren des Buches sind die fünfjährigen Emilia und Luka und der Hund Pepper – Kinder, die es wirklich gibt und die das Glück haben, dass Stadtmarketing zu den Aufgaben ihrer Mutter und ihrer Großmutter bei der Erlebnis Bremerhaven gehört. In der Geschichte wollen Emilia und Luka gerade zum Essen, als Pepper plötzlich ausbüxt. Auf ihrer Suche nach dem kleinen Hund erleben sie ein Abenteuer: Sie entdecken die „Gera“, das historische Fischereischiff, lernen im Fischereihafen Spannendes über die Unterwasserwelt, besuchen ein Fischgeschäft, dürfen im Fischkochstudio helfen und werfen schließlich einen Blick in eine Halle, wo die Fischstäbchen hergestellt werden, die sie so gerne mögen. Natürlich gibt es am Ende auch ein kleines Happy End – inklusive Fischfrikadelle für Pepper.

30.000 Bücher wurden gedruckt

30.000 Bücher hat die Erlebnis Bremerhaven drucken lassen. „Pixi-Bücher sind nach wie vor sehr beliebt bei Kindern“, sagt Erlebnis-Geschäftsführer Michael Gerber. „Damit sind sie ein tolles Medium, um den Fischereihafen schon den Kleinsten näherzubringen.“

Werbung für Bremerhaven

Die Bücher werden für 0,99 Euro in den Tourist-Infos, in Museumsshops und natürlich auch im Schaufenster Fischereihafen angeboten. Möglich wurde das Projekt auch dank der Unterstützung des Fischkochstudios und der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft. Bis zu 3.000 Exemplare sollen auf Reisemessen verteilt werden, um Familien auf Bremerhaven aufmerksam zu machen. Einen Verkauf über den Buchhandel lässt die Vereinbarung mit dem Verlag nicht zu.

Luka und Emilia haben das fertige Büchlein nun im Schaufenster Fischereihafen zu sehen bekommen und sich die Geschichte von Mama und Oma gleich vorlesen lassen. Sie finden sie toll, sagen sie.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Bremerhavens Fischereihafen nun in einem Pixi-Buch vorstellen können“, sagt Michael Gerber. Die Geschichte von Emilia, Luka und Pepper animiere hoffentlich Familien, den Hafen selbst zu entdecken und die maritime Seite der Stadt kennenzulernen.

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Trinkbrunnen am Neuen Hafen und an der Großen Kirche in Betrieb

Stadträtin Andrea Toense, Dezernentin für das Gesundheits- und Umweltschutzamt, freut sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Institutionen, dass bis heute zwei Trinkbrunnen in Bremerhaven realisiert werden konnten.

Einweihung von zwei neuen Trinkwasser-Zapfstellen im Stadtzentrum. Im Bild (von links): Niels Jagsch, Abteilungsleiter Umweltschutzamt, Stadträtin Andrea Toense, Ralf Focken, Marvin Pretsch und Axel Siemsen, swb.

Bereits im Jahr 2023 konnte eine erste Zapfstelle mit Fördermitteln des Landes Bremen an der Großen Kirche errichtet werden, der zweite Trinkbrunnen ging im Laufe des Jahres 2024 am Neuen Hafen mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) durch den Projektträger a tip: tap e.V., Berlin, an den Start. Bundesweit konnten sich Kommunen und Wasserversorgungsunternehmen um die Finanzierung von einem von 51 öffentlichen Trinkbrunnen bewerben. Sowohl die Stadtgemeinde Bremen als auch Bremerhaven haben für jeweils eine Zapfstelle den Zuschlag erhalten.

„Die Schaffung der Trinkbrunnen und die Bereitstellung von kostenlosem Trinkwasser im öffentlichen Raum stellt eine wichtige Maßnahme im Rahmen des Hitzeschutzaktionsplanes der Seestadt Bremerhaven dar“, erläutert die Stadträtin.

Nach der Winterpause konnten im April 2025 beide Zapfstellen wieder in Betrieb genommen werden. Gerade an stark frequentierten Orten, wie an der Großen Kirche und am Neuen Hafen, sind derartige Zapfstellen ein wichtiges Signal an die Menschen. Denn es geht hier immerhin um ein seit langem gefordertes Menschenrecht nach kostenlosem Zugang zum Trinkwasser.

„Wir streben den weiteren Ausbau im öffentlichen Raum an“, so Andrea Toense. „Daneben gibt es aber bereits heute zahlreiche Einrichtungen in Bremerhaven, die sogenannte Refill-Stationen sind und kostenfreies Leitungswasser für mitgebrachte Trinkgefäße anbieten.“ Weitere Informationen dazu sind unter https://refill-deutschland.de zu finden.

Das Gesundheitsamt rät allen Bürgerinnen und Bürgern, ihren Impfstatus zu überprüfen und mögliche Impflücken zu schließen.

Im Rahmen der diesjährigen europäischen Impfwoche von Sonntag, dem 27. April, bis Samstag, den 3. Mai 2025, ruft das Gesundheitsamt Bremerhaven alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihren Impfstatus zu überprüfen und mögliche Impflücken zu schließen.

Viele Erwachsene unterschätzen die persönliche Gefährdung ihrer Gesundheit durch Infektionserkrankungen wie beispielsweise Diphtherie und Tetanus. Kinder sollten insbesondere über einen vollständigen Masernschutz verfügen. Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sollten vor Gürtelrose oder einer Pneumokokken-Erkrankung geschützt sein.

Die Rückkehr von Krankheiten, die in Deutschland bereits nahezu ausgerottet schienen, zeigt, wie wichtig ein flächendeckender Impfschutz für die Gesundheit der gesamten Bevölkerung ist. Zum Beispiel wurden zuletzt immer wieder Fälle von Masern, Röteln und sogar Diphtherie registriert – Krankheiten, die durch umfassende Impfprogramme weitgehend unter Kontrolle gebracht worden waren. Doch die Impfmüdigkeit und unvollständige Impfserien haben dazu geführt, dass diese Erreger wieder vermehrt zirkulieren und in einigen Regionen Deutschlands zu Ausbrüchen geführt haben. Der aktuelle Masernausbruch in den USA ist ein weiteres Beispiel.

„Viele Menschen unterschätzen die Gefahr, die von vermeintlich ‚verschwundenen‘ Krankheiten ausgeht“, mahnt Stadträtin Andrea Toense (Dezernentin für Gesundheit). „Die Impfungen bieten nicht nur persönlichen Schutz, sondern verhindern auch die Weiterverbreitung von Erregern und schützen somit die Gemeinschaft als Ganzes – besonders vulnerable Gruppen wie Neugeborene, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.“

Was zu tun ist:

  • Impfstatus überprüfen: Ein Blick in den Impfpass kann schnell verraten, ob alle Impfungen aktuell sind. Der aktuelle STIKO-Impfkalender kann hier Klarheit geben. Bei Unsicherheiten hilft der Hausarzt oder die Hausärztin weiter.
  • Fehlende Impfungen nachholen: Viele Impfungen können bereits bei der nächsten Arztpraxis unkompliziert und schnell durchgeführt werden.
  • Kinder schützen: Eltern sollten sicherstellen, dass ihre Kinder alle empfohlenen Kinderimpfungen erhalten, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern.
  • Gemeinsam informieren: Freundinnen und Freunde, Familienmitglieder und Kolleginnen und Kollegen dazu ermutigen, ebenfalls ihren Impfstatus zu prüfen und mögliche Lücken zu schließen.

„Impfungen gehören zu den größten Errungenschaften der modernen Medizin“, so Toense abschließend. „Lassen Sie uns nicht riskieren, diese Erfolge aufs Spiel zu setzen.“

Wer keinen Zugang zu medizinischen Einrichtungen hat, kann sich an das Gesundheitsamt in Bremerhaven wenden:  Infektion.Gesundheitsamt@magistrat.bremerhaven.de.

Wulsdorf: Häufigkeit der Unfälle steigt – Stadt sieht offenbar keinen Handlungsbedarf

Seit vielen Jahren weisen die Anwohner der Ringstraße in Wulsdorf an dem Teilbereich zwischen Weserstraße und Dreibergen immer wieder auf die Gefährlichkeit dieses Straßenabschnitts hin, die Stadt ändert jedoch nichts daran!

Die Straße Dreibergen, sowie die Ringstraße vorbei am Pflanzenmarkt in südlicher Fahrrichtung und die Nebenstraßen sind alle 30er Zonen.

Nur der Straßenabschnitt zwischen Dreibergen und Weserstraße nicht! Besonders in den Abendstunden oder am Wochenende wird diese kurvenfreie Strecke gerade von jüngeren Leuten in getunten, oftmals lauten Fahrzeugen als Rennstrecke genutzt. Mit offenen Fenstern bei lauter Musik muss man ja präsentieren, was für eine „coole Kiste“ man fährt und wie schnell man damit unterwegs sein kann. 

An diesem Teilstück der Ringstraße gibt es nur auf einer Seite einen Bürgersteig, auf der anderen Seite eher einen schmalen Pfad. Kinder können unvermittelt schnell zwischen den parkenden Autos auf die Straße laufen, ältere Menschen stehen oftmals verunsichert am Straßenrand, wenn wieder mal sehr schnell fahrende Autos vorbeirasen. Von der Lärmbelästigung mal ganz abgesehen. 

Angeblich soll die Polizei dort gelegentlich mal Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und keine extremen Auffälligkeiten festgestellt haben. Das sind nur Momentaufnahmen. Die Anwohner bemerken täglich diese teils lautstarke Raserei von Autos und Motorrädern. 

Auf Anfrage bei der Stadt hieß es vor Jahren, dass man diese Teilstrecke nicht zur 30er-Zone erklären könne,  da der Schnellbus dort fährt. Abgesehen davon, dass der Bus auf diesen 400 Metern vor der Kreuzung Dreibergen es gar nicht auf bis zu 50km/h schaffte, bevor er wieder bremsen musste, fährt die Linie da schon länger nicht mehr. 

Die Ringstraße hat an der Kreuzung Dreibergen eine abknickende Vorfahrt. Viele Autofahrer scheinen dieses Schild zu übersehen oder wissen nicht, wie man sich zu verhalten hat. An der Kreuzung sind, wie zuletzt gestern, zuvor vor ca. 14 Tagen,  schon viele, teils schwere Unfälle geschehen. 

Wenn man mit 30 km/h auf diese Kreuzung zufahren würde, wären diese Unfälle sicher glimpflicher verlaufen.

Gestern nahmen die Anwohner wieder quietschende Bremsen und im Anschluss einen lauten Knall wahr. Die Polizei und der Abschleppdienst mussten gerufen werden! An der Kreuzung sind aufgrund erhöhter Geschwindigkeit sogar schon Fahrzeuge aus der Kurve getragen worden und umgekippt. 

Was genau muss noch passieren, damit die Stadt endlich auch in diesem Bereich eine 30er Zone einrichtet? Die Buslinie kann nun als Ausrede nicht mehr dienen! Es entsteht der Eindruck, dass es der Stadt trotz Anwohnerhinweisen gleichgültig ist, ob die Verkehrssicherheit besonders älteren Menschen und Kindern gegenüber gegeben ist. Traurig und nicht nachvollziehbar!