Sail Update: Diese drei Segler kommen das erste Mal

Groß, schnell, schön – und zum ersten Mal in Bremerhaven: Bei der Sail 2025 laufen gleich drei herausragende Schiffe ein, die Seefahrerherzen höherschlagen lassen. Allen voran die Viermastbark „Unión“, das größte und schnellste Segelschulschiff Lateinamerikas, das mit ihrer stolzen Länge und ihrer Silhouette im Neuen Hafen beeindrucken wird. Filmfans werden ins Staunen geraten, wenn sie auf „Le Phoenix“ treffen und Geschichte zum Anfassen bringt die portugiesische Karavelle „Vera Cruz“. Ob im Hafen, mit der Crew plaudern oder beim Open Ship das einzigartige Flair spüren – diese drei Segelstars machen Lust, selbst an Bord zu gehen. Vom 13. bis 17. August heißt es: Leinen los für unvergessliche Momente in Bremerhaven!

Groß, schnell und schön: Die „Unión“ aus Peru

Sie ist das aktuell größte, schnellste und in den Augen vieler Fans wohl auch das schönste Segelschulschiff Lateinamerikas: Die Viermastbark „Unión“ ist bei der Sail 2025 zum ersten Mal bei dem spektakulären Großseglertreffen zu Gast. Ein Hingucker der Extraklasse.

Das Schiff lief kurz vor Heiligabend 2014 in Callao vom Stapel. Es dient als Ausbildungsschiff für künftige Führungskräfte der peruanischen Marine und gilt als Verkörperung der maritimen Tradition des Landes. Darauf verweist auch der Name des Schiffs. Es ist nach der  Segelfregatte „Unión“  benannt, die in dem von 1879 bis 1884 ausgefochtenen Salpeterkrieg zwischen Chile und Peru das von der Ausstattung her überlegene chilenische Dampfschiff „Rimac“ zum Streichen der Flagge, also zur Aufgabe zwang. Ein bis heute gefeierter Sieg der peruanischen Marine, auch wenn er nicht kriegsentscheidend war.

Einen patriotischen Bezug hat auch die Galionsfigur. Sie stellt den Inkaherrscher Túpac Yupanqui dar, der nach der Sonne greift. Die Zeit seiner Regentschaft von 1471 bis 1490 gilt als die Blütezeit des Inkareichs, bevor es von den Spaniern erobert wurde.

Als segelndes Klassenzimmer bietet die „Unión“  Kadetten die Möglichkeit, Disziplin, Teamwork und Führungsfähigkeiten zu lernen. Die Besatzung besteht aus 24 Offizieren, 111 festen Crewmitgliedern und 120 Trainees. Die Viermastbark kann aufgrund ihrer großen Segelfläche und des schmalen Stahlrumpfes hohe Geschwindigkeiten erreichen.

Das Schiff verfügt über einen kleinen Operationssaal mit einer Notfallausstattung sowie eine zahnmedizinische Behandlungseinheit. Zur Besatzung gehören ein Arzt sowie ein Zahnarzt. Wichtige Voraussetzungen für eine Weltreise mit langen Seezeiten.

Anfang Mai hat sich die „Unión“ auf ihre lange Reise nach Bremerhaven gemacht und wurde mit großem militärischen Ehren verabschiedet. Perus Präsident betonte, dass die „Union“ als reisende Botschafterin ihres Landes unterwegs ist, als ein Zeugnis für die Geschichte und Kultur des Landes.  Ziel der Europa-Reise sei es auch, den Tourismus zu fördern und für die „Marke Peru“ zu werben. Erst im November wird das Schiff nach 178 Tagen wieder in seinen Heimathafen einlaufen.

Zur SAiL vom 13. bis 17. August liegt die Viermastbark im Neuen Hafen fest und kann besichtigt werden.

Steckbrief

Schiffstyp: Vier-Mast-Bark
Baujahr: 2014
Eigner: Marina de Guerra del Perú
Heimathafen: Callao, Peru
Nationalität: Peru
Länge: 115,75 m
Breite: 13,60 m
Tiefgang: 6,5 m
Segelfläche: 3538,75 m²
Besatzung: 255

Der Filmstar unter den Schiffen: „Le Phoenix“ aus Frankreich

Auch „Le Phoenix“ läuft Bremerhaven zur SAiL zum ersten Mal an. Dennoch könnte der elegante Zweimaster vielen Besuchern irgendwie bekannt vorkommen. Irgendwo hat man das Schiff schon gesehen. Aber wo? Hier kommt die Auflösung: „Le Phoenix“ ist ein Filmstar und hat schon in großen Hollywood-Produktionen und etlichen TV-Serien eine Hauptrolle gespielt.

Anfang der neunziger Jahre war das Schiff von Regisseur Ridley Scott in das 15. Jahrhundert versetzt und für sein Columbus-Epos „1492 – Die Eroberung des Paradieses“ in die Karavelle Santa Maria umgewandelt worden. In der Moby-Dick-Variante „In the Heart oft the Sea“ wird es von einem weißen Riesenwal gerammt. Und in populären Streamingserien wie „Poldark“, „Taboo“ und „Frontier“ spielt sich die Handlung zu großen Teilen auf den Planken der „Le Phoenix“ ab.

Doch die Filmkarriere ist nur ein Kapitel in der abwechslungsreichen Geschichte des Sail-Debütanten. Gebaut wurde der 34 Meter lange Rahsegler 1929 in Bremerhavens dänischer Partnerstadt Frederikshavn als Handelssegler. Stattdessen war es 20 Jahre lang als evangelisches Missionsschiff unterwegs, bevor es für den Frachtverkehr genutzt wurde. Nach Jahren des Verfalls in Florida und einem Eigentümerwechsel glänzte die „Le Phoenix“ über zwei Jahrzehnte lang als pittoresker Drehort für historische Filmproduktionen unter britischer Flagge.

Doch nun fand das Schiff eine neue Bestimmung. Seit 2024 segelt es unter französischer Flagge mit Trainees an Bord, um sie  für die traditionelle Segelkunst auszubilden.  Die „Le Phoenix“ wird in Bremerhaven im Neuen Hafen festmachen. besichtigt werden.

Steckbrief

Schiffstyp: Brigg
Baujahr: 1929
Eigner: Arzao Hag Arzam
Heimathafen: Auray
Nation: Frankreich
Länge über alles: 34 m
Breite: 6,60 m
Tiefgang: 2,60 m
Segelfläche: 390 m²
Besatzung: 8

Vorhut der großen Entdecker: Die Caravelle „Vera Cruz“ kommt aus Portugal

An die Ära der großen Entdeckungsfahrten erinnert die portugiesische  Karavelle „Vera Cruz“, die Bremerhaven zur Sail 2025 zum ersten Mal anläuft. Sie ist ein Nachbau jenes Schiffstyps, der im 15. Jahrhundert  Reisen entlang der westafrikanischen Küste unternahm und damit die portugiesische See- und Kolonialmacht begründete.

Diese Schiffe wurden eingesetzt, um einen Seeweg über den Atlantik vorbei an Afrika nach Indien zu erkunden. Die portugiesische Karavelle war ein schnelles, leicht manövrierbares Schiff von knapp 24 Metern Länge. Sie hatte einen geringen Tiefgang, konnte problemlos die Flüsse der afrikanischen Küste hinauffahren und bei Bedarf sogar mit Rudern angetrieben werden. Initiator dieser Exkursionen war Heinrich der Seefahrer. Bis zu seinem Tode wurden mehr als 2000 Seemeilen westafrikanischer Küstengewässer befahren und kartografiert. Die dabei gewonnenen Kenntnisse in Navigation, Kartografie und Schiffbau waren grundlegend für alle folgenden portugiesischen Entdeckungsfahrten.

Die „Vera Cruz“ wurde im Jahr 2000 auf der Werft Vila do Condo im Rahmen der Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag der Entdeckung Brasiliens gebaut. Sie dient seither dazu, insbesondere jungen Menschen Segeltraining und Meereserlebnisse zu ermöglichen und sie an Wettbewerben teilnehmen zu lassen. Der portugiesische Segelausbildungsverband Aporvela arbeitet dafür mit sozialen Institutionen zusammen, um die persönliche Entwicklung benachteiligter oder gefährdeter junger Menschen zu fördern.

Das Schiff bewahrt zwar das äußerliche Erscheinungsbild seiner historischen Vorfahren, wurde jedoch modernisiert, um der Besatzung während der langen Reisen ein Mindestmaß an Komfort zu bieten. Die „Vera Cruz“ kommt aus Antwerpen nach Bremerhaven und kann während der Liegezeit vom 13. bis 17. August ebenfalls im Neuen Hafen besichtigt werden.

Steckbrief

Schiffstyp: Nachbildung einer Karavelle
Baujahr: 2002
Eigner: A Ponvela
Heimathafen: Lissabon
Land: Portugal
Länge: 23,82 m
Breite: 6,55 m
Tiefgang: 3,6 m
Segelfläche: 430 m²
Besatzung: 21

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Neuer Leuchtturm mit Tunnelrutsche auf Spielplatz in Weddewarden eröffnet

Am Donnerstag, dem 10. Juli 2025, um 15.00 Uhr wurde die Teilumgestaltung des Spielplatzes „Schulpfad“ in Weddewarden freigegeben.

Die Kinder, Jugendlichen und Eltern aus Weddewarden haben sich eine Umgestaltung des Spielplatzes gewünscht. Dort, wo ehemals ein marodes trauriges kleines Klettergerät stand, erstrahlt jetzt der neue Leuchtturm mit Rutsche.

Die Bürgergemeinschaft Weddewarden war proaktiv auf das Gartenbauamt Bremerhaven zugekommen und im Frühjahr 2024 wurde in einem Planungsworkshop mit Kindern und Jugendlichen überlegt, wie der Spielplatz aufgewertet werden könnte. Herausgekommen ist dann durch die Planung des Gartenbauamtes ein Gestaltungskonzept, von dem nun ein erster Bauabschnitt realisiert werden konnte.

Nun steht er da, der sechs Meter hohe Leuchtturm, der eine Besonderheit aufweist: Der Spielgerätehersteller hat sich darauf eingelassen, eine Röhrenrutsche von einem anderen Spielgerät, das im Stadtgebiet abgeräumt werden musste, im Leuchtturm zu integrieren, um schonend mit den Ressourcen umzugehen. Im und am Leuchtturm gibt es auf verschiedenen Kletterebenen viel zu entdecken. Und die Rampe ermöglicht es auch für Kinder, die nicht gut zu Fuß sind, an und in den Leuchtturm zu kommen. Ein kleiner Weg mit Sitzplatz im Schatten führt zum Leuchtturm und lädt zum Verweilen ein. Die Natursteine, die den Weg einfassen sind aus gebrauchtem Material. Wiederverwendet wurde auch die Schaukel, die wo anders nicht mehr gebraucht wurde. So konnten die Kosten im Rahmen gehalten werden.

Weiterhin sind auf dem ganzen Platz nun Drainageleitungen verlegt, so dass der Platz nicht mehr ständig unter Wasser steht.

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CSD 2025 in Bremerhaven – Ein voller Erfolg

Rund 1.000 bis 1.200 Menschen nahmen gestern am Christopher Street Day (CSD) teil. Die Demo verlief laut Polizei und Veranstalter friedlich, trotz kleiner rechter Provokationen.

Unter dem Motto „Nie wieder still – loud and proud“ setzte der CSD ein starkes Zeichen für Demokratie, Gleichberechtigung und gegen Queerfeindlichkeit.

Beginn war am Historischen Museum, Abschlusskundgebung auf dem Theodor-Heuss-Platz mit vielfältigem Bühnenprogramm – darunter Reden, Musik und ein politischer Talk mit Vertreter*innen von Bildungseinrichtungen und Gleichstellungsstellen.

Angesichts steigender queerfeindlicher Übergriffe laut Bundesfamilienministerium war der CSD besonders wichtig als Ausdruck für eine offene, solidarische Gesellschaft.

Breites Bündnis aus Ehrenamtlichen, Organisationen und Sicherheitskräften. Die Polizei lobte die positive und kooperative Stimmung.

Das Interesse an Pride-Veranstaltungen wächst laut LSVD wieder, auch in kleineren Städten wie Bremerhaven – ein Signal gegen Ausgrenzung und Intoleranz.

Nordostkaje marode

Die Nordostkaje im Neuen Hafen, die auch als „Grube-Kaje“ bekannt ist, muss aus Sicherheitsgründen teilweise abgesperrt werden.

„Wir haben bei Untersuchungen festgestellt, dass der Großteil der Gründungspfähle derart von der Bohrmuschel zerstört wurde, dass eine Standsicherheit der Kaje nicht mehr ohne Zweifel gegeben ist“, erklärt Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BEAN, die Eigentümerin der Kajen ist.

Neben dem Verbindungskanal ist die Nordostkaje mit einer Länge von rund 240 Metern der letzte Kajenteil im Neuen Hafen, der noch nicht saniert wurde. „Bei Routinearbeiten im Hafenbecken sind Ende Juni ungewöhnlich viele Teile der Gründungspfähle gefunden worden. Hierbei wurde ein Schadensbild ersichtlich, welches sich der routinemäßigen Überprüfung der Kaje entzieht. Daraufhin haben wir sofort eine tiefergehende Begutachtung der Kajen durch Taucher von Bremenports in Auftrag gegeben“, erklärt Tim Thyen, zuständiger Ingenieur der BEAN. Ergebnis: Von 190 Stützpfählen in der vorderen Pfahlreihe sind 152 so beschädigt, dass sie keine Verbindung mehr zum darüber liegenden tragenden Mauerwerk haben. „Wir gehen nicht davon aus, dass es zu rutschartigen Absackungen kommt, sondern es ist wahrscheinlicher, dass das Mauerwerk unter der kajentragenden Betonplatte wegbröckelt und es langsame Verschiebungen der Kaje gibt. Auszuschließen ist das aber nicht“, so Thyen. Aus Sicherheitsgründen ist die Kaje am heutigen Freitag, den 11. Juli zunächst mit Bauzäunen auf einer Breite von sechs Metern ab der Kaimauer gesperrt worden.

  1. Auswirkungen auf die Sail sind mit der Erlebnis Bremerhaven GmbH bereits abgesprochen. Die Arbeitgebermeile, die entlang der Grube-Kaje errichtet wird, wandert auf die andere Seite der Kaje auf die Schotterfläche vor den Wohnhäusern“, erklärt Schnorrenberger. Auch Schiffe können während der Sail noch an der Kaje festmachen. „Allerdings muss die „Union“ mit ihrem Tiefgang von 6,70 Metern, für den das Hafenbecken dort hätte gespült werden müssen, in den südlichen, bereits sanierten Bereich des Neuen Hafens verlegt werden. Aber zwei kleinere Schiffe – die „SAGRES II“ und die „SHABAB OMAN II“ – mit weniger Tiefgang können dort festmachen“, so Schnorrenberger.

Dass die Kaje saniert werden muss, ist lange bekannt. „Die Planungen für den Neubau der Kaje sind bereits in Auftrag gegeben“, so Schnorrenberger. „Wir hoffen, dass wir die Mittel für die Umsetzung des Neubaus aus dem Fonds der Bundesregierung zur Infrastruktur bekommen“, so Schnorrenberger. Das sei derzeit aber noch unklar.

In der Zwischenzeit sollen erste Ertüchtigungsmaßnahmen stattfinden, die einen weiteren Schadensverlauf an der maroden Kaje verhindern. „Diese Arbeiten wären ohnehin im Vorfeld des Neubaus gemacht worden, die ziehen wir jetzt vor“, so Thyen.

Nordostkaje marode

Die Nordostkaje im Neuen Hafen, die auch als „Grube-Kaje“ bekannt ist, muss aus Sicherheitsgründen teilweise abgesperrt werden.

„Wir haben bei Untersuchungen festgestellt, dass der Großteil der Gründungspfähle derart von der Bohrmuschel zerstört wurde, dass eine Standsicherheit der Kaje nicht mehr ohne Zweifel gegeben ist“, erklärt Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BEAN, die Eigentümerin der Kajen ist.

Neben dem Verbindungskanal ist die Nordostkaje mit einer Länge von rund 240 Metern der letzte Kajenteil im Neuen Hafen, der noch nicht saniert wurde. „Bei Routinearbeiten im Hafenbecken sind Ende Juni ungewöhnlich viele Teile der Gründungspfähle gefunden worden. Hierbei wurde ein Schadensbild ersichtlich, welches sich der routinemäßigen Überprüfung der Kaje entzieht. Daraufhin haben wir sofort eine tiefergehende Begutachtung der Kajen durch Taucher von Bremenports in Auftrag gegeben“, erklärt Tim Thyen, zuständiger Ingenieur der BEAN. Ergebnis: Von 190 Stützpfählen in der vorderen Pfahlreihe sind 152 so beschädigt, dass sie keine Verbindung mehr zum darüber liegenden tragenden Mauerwerk haben. „Wir gehen nicht davon aus, dass es zu rutschartigen Absackungen kommt, sondern es ist wahrscheinlicher, dass das Mauerwerk unter der kajentragenden Betonplatte wegbröckelt und es langsame Verschiebungen der Kaje gibt. Auszuschließen ist das aber nicht“, so Thyen. Aus Sicherheitsgründen ist die Kaje am heutigen Freitag, den 11. Juli zunächst mit Bauzäunen auf einer Breite von sechs Metern ab der Kaimauer gesperrt worden.

  1. Auswirkungen auf die Sail sind mit der Erlebnis Bremerhaven GmbH bereits abgesprochen. Die Arbeitgebermeile, die entlang der Grube-Kaje errichtet wird, wandert auf die andere Seite der Kaje auf die Schotterfläche vor den Wohnhäusern“, erklärt Schnorrenberger. Auch Schiffe können während der Sail noch an der Kaje festmachen. „Allerdings muss die „Union“ mit ihrem Tiefgang von 6,70 Metern, für den das Hafenbecken dort hätte gespült werden müssen, in den südlichen, bereits sanierten Bereich des Neuen Hafens verlegt werden. Aber zwei kleinere Schiffe – die „SAGRES II“ und die „SHABAB OMAN II“ – mit weniger Tiefgang können dort festmachen“, so Schnorrenberger.

Dass die Kaje saniert werden muss, ist lange bekannt. „Die Planungen für den Neubau der Kaje sind bereits in Auftrag gegeben“, so Schnorrenberger. „Wir hoffen, dass wir die Mittel für die Umsetzung des Neubaus aus dem Fonds der Bundesregierung zur Infrastruktur bekommen“, so Schnorrenberger. Das sei derzeit aber noch unklar.

In der Zwischenzeit sollen erste Ertüchtigungsmaßnahmen stattfinden, die einen weiteren Schadensverlauf an der maroden Kaje verhindern. „Diese Arbeiten wären ohnehin im Vorfeld des Neubaus gemacht worden, die ziehen wir jetzt vor“, so Thyen.

Lloyd Gymnasium und Schulzentrum Geschwister Scholl ausgezeichnet

Bremerhavener Schulen wurden beim diesjährigen Durchgang des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit hohen Preisen ausgezeichnet.

Das aktuelle Thema des Wettbewerbs lautete: „Bis hierhin und nicht weiter? Grenzen in der Geschichte“.

17 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte des Lloyd Gymnasiums errangen einen der begehrten Landessiege (Tutorin: Antje Neumann, Lloyd Gymnasium). Dazu arbeiteten sie mit lokalen Quellen im Stadtarchiv oder erkundeten die Geschichten in ihren eigenen Familien oder im Bekanntenkreis. Herausgekommen ist ein Schulbuch: „Über Grenzen – Migration nach Bremerhaven und umzu 1945-1990. Ein Schulbuch für die 10. Klasse“, welches beispielhaft die Geschichten der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, der Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten, der amerikanischen Besatzungssoldaten, der Geflüchteten aus der DDR, der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter und der aus Osteuropa nach Bremerhaven Eingewanderten zeigt.

Das Theaterstück „Grenzen überschreiten!“ des Schulzentrums Geschwister Scholl, das von 19 Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse und ihrer Tutorin Ellen Lindek gestaltet wurde, wurde als bester Gruppenbeitrag im Land Bremen ausgezeichnet. In dem Theaterstück wird die aktuelle politische Debatte um die Migration mit individuellen Fluchtgeschichten in Zusammenhang gebracht und historisch betrachtet.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten findet alle zwei Jahre statt. Er lädt dazu ein, sich mit regionalen oder familiengeschichtlichen Themen zu befassen, vor Ort in Archiven zu recherchieren, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu befragen und Geschichte kreativ zu gestalten. Teilnehmen können Kinder und junge Erwachsene bis 21 Jahre.

Wichtige Hinweise erhalten interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte unter stadtarchiv@magistrat.bremerhaven.de. Weitere Informationen gibt es unter https://koerber-stiftung.de/projekte/geschichtswettbewerb/.

Bremerhaven Aktuell: Zukunft im Werftquartier – Öffentliche Infoveranstaltung 

Auf dem Gelände der Seebeck-Werft entsteht das Werftquartier.

Im Zuge der weiteren Entwicklung des Werftquartiers lädt die Stadt Bremerhaven alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zur öffentlichen Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 16. Juli 2025, um 18.30 Uhr ins Theater im Fischereihafen (TiF) ein.

Im Zentrum des Abends stehen zwei richtungsweisende Projekte: der Bebauungsplan Nr. 501 „Külkenhalbinsel“, auf dessen Grundlage ein neues Wohnquartier entstehen soll, sowie der Bebauungsplan Nr. 500 „Die Werft“, zu dem die Seebeck Werftquartier GmbH ihre Pläne vorstellen wird. Zudem informieren das Stadtplanungsamt und die Wirtschaftsförderung BIS über die Ergebnisse der bisherigen Bürgerbeteiligung, den aktuellen Stand zum geplanten Mobility Hub sowie den Wettbewerb zur Werfthafenbrücke.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und wird ungefähr zwei Stunden dauern. Neben den Vorträgen besteht die Möglichkeit zum offenen Austausch mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Torwart mit Seeblick in Bremerhaven

Schleusenwärter feiern 20-Jähriges Bestehen der Schleuse am Neuen Hafen

Mehr als 5000 Schleusungen pro Jahr, Segelboote, Motorschiffe und Schlepper, rund 195.000 geschleuste Schiffe seit der Eröffnung – die Bilanz der Schleuse am Loschen-Leuchtturm kann sich sehen lassen. Am 7. Juli 2005 öffneten sich die Schleusentore als Zufahrt zum Neuen Hafen zum ersten Mal. Seitdem ist das 50 Meter lange und 14 Meter breite Bauwerk die wichtigste maritime Zufahrt zu den Havenwelten in Bremerhaven.

Ein Knopfdruck setzt 120 Tonnen Stahl in Bewegung

Mit einem einzigen Knopfdruck am Bildschirm setzt Uli Keller 120 Tonnen Stahl in Bewegung. Er öffnet die beiden Außentore der Schleuse. Wasser schießt von der Weser in die Schleusenkammer, hebt den Wasserstand langsam an. „Acht Grad Öffnung der Tore für den Wasseraustausch, mehr nicht. Ein kleiner Spalt reicht“, sagt der Schleusenwart mit mahnend erhobenem Finger. Er sitzt im Kontrollturm der Schleuse am Neuen Hafen, hat die Schiffsbewegungen auf der Weser und im Hafenbecken im Blick. In der Schleusenkammer liegt eine schicke Holzyacht, die in Richtung Helgoland ausschleusen will.

Hier wird mit dem Druck des Wassers gearbeitet

„Unsere Schleuse ist etwas ganz Besonderes“, ergänzt Frank Gieseler. Er ist aktuell Sprecher des insgesamt zehnköpfigen Wärterteams. „Die Tore sind wie Halbschalen geformt und fahren in einer Kreisbewegung zusammen. Andere Schleusen haben Tore, die seitlich eingezogen werden und der Wasserausgleich muss aufwändig über Pumpen erfolgen. Wir hingegen arbeiten mit dem Wasserdruck und lassen das Wasser durch eine leichte Toröffnung ein- und ausströmen – nachhaltiger geht es nicht.

Diese Technik ist auf der Welt beinahe einzigartig

Nur drei weitere solcher Schleusen gibt es in England und Frankreich. Ob die Schleusenwärter stolz darauf sind? „Auf jeden Fall“, nicken die beiden Männer in ihren weißen Polo-Shirts sofort. Stolz sind sie auch auf das gute Verhältnis zu den Skippern und Schiffsführern. Tatsächlich haben Segler dem Team sogar schon ein Transparent überreicht: „Hier werden Sie vom besten und freundlichsten Schleusenteam Deutschlands betreut.“ Die 12-Meter-Yacht in der Schleusenkammer setzt sich nun in Bewegung. Uli Keller hat inzwischen das Schleusentor komplett geöffnet. Der Wasserstand zwischen Weser und Schleuse ist ausgeglichen.

„Der Ton hier ist freundlich, aber bestimmt. Wir müssen ja den Betrieb reibungslos am Laufen halten. Wenn einer trödelt oder an der falschen Stelle in der Schleusenkammer angelegt, dann kriegt er über die Lautsprecher schon mal ein Kommando – oder direkt von oben über die Brüstung“, lacht Frank Gieseler. Schon knackt und rauscht es im Funkgerät. Ein Motorboot ist in der Anfahrt auf der Weser und will noch in die Schleuse, bevor Uli Keller die Tore wieder schließt. Drei Segelboote sind schon weserseitig eingefahren und warten in der Kammer auf das Einschleusen in den Neuen Hafen.

Das Fernglas gehört noch zur Ausrüstung

„Wo seid ihr denn?“, fragt Uli Keller über Funk. Frank Gieseler sucht mit dem Fernglas die Weser ab. „Ich sehe ihn, da hinten, der Lütte. Der soll mal den Hebel auf den Tisch legen.“ Übersetzt in der Seemannssprache: „Der Kleine“ soll „Gas geben“. Von sechs Uhr morgens bis 22 Uhr abends ist der Schleusentower am Neuen Hafen in der Hauptsaison besetzt. Die Schleusenwärter sind zumeist Ruheständler, die aus der Seefahrt kommen. Als finanziellen Ausgleich gibt es monatlich 556 Euro.

„Uns geht es vor allem um die Freude am Job, um die See, die Schiffe und die Menschen darauf“, erzählt Frank Gieseler. Erlebnisse hatten die Schleusenwärter schon reichlich. Das reicht vom Kajakfahrer ohne Funk oder Telefon, der von der Weser aus per Handzeichen eingeschleust wurde, bis zum Stand-Up-Paddler, der vom Neuen Hafen ausschleusen wollte. „Dem habe ich dann aber gesagt, er soll bitte sein Board in die Hand nehmen und eben über den Deich rüber zur Weser gehen“, grinst Uli Keller. „Das Schleusen hier ist zwar kostenlos, aber es müssen auch Grenzen gesetzt werden.“

Selbst die große „Alexander von Humboldt II“ wurde geschleust

Grenzen getestet hat der ehemalige Schleusenwärter Peter Burhorn, der auch Kapitän des Dreimasters „Alexander vom Humboldt“ war. „Peter hat es tatsächlich geschafft, die 65 Meter lange „Alex“ hier in die eigentlich 50 Meter lange Schleuse zu bekommen“, erzählt Frank Gieseler. Was klingt wie Seemannsgarn hat eine technische Erklärung. Die Schleuse am Neuen Hafen verfügt weserseitig über zwei zusätzliche Tore, die bei einer Sturmflut als Deichschutz zugefahren werden können.

„Damit sind wir dann bei 62,5 Meter Gesamtlänge für die Schleuse, und Peter hat noch dazu den hohen Wasserstand ausgenutzt. So lag die „Alexander von Humboldt II“ hier praktisch millimetergenau in der Schleuse mit dem Bug am vorderen Schleusentor und hat mit dem Bugspriet vorne rüber in den Neuen Hafen geragt“, sind die beiden Schleusenwärter heute noch fasziniert.

Zur SAiL wird es wieder voll werden

Als nächstes Großereignis steht den Schleusenwärtern den SAiL 2025 bevor. Vom 13. bis 17. August werden rund 250 Segel- und Motorschiffe in Bremerhaven erwartet. „Da wird neben der Kaiser- und der Nordschleuse auch jede Menge über unsere Schleuse gehen. Es war eine kluge Entscheidung, vor 20 Jahren hier die 25 Millionen Euro in den Schleusenbauzu investieren – allein schon wegen der Sportboot-Marina, die es seitdem ebenfalls hier im Neuen Hafen gibt“, nickt Frank Gieseler. Sein Kollege tippt ihm auf die Schulter. „Da kommt er.“  Das angekündigte Motorboot fährt in die Schleuse. Uli Keller drückt am Bildschirm auf die Schaltfläche für die Schleusentore. „Dann wollen wir mal wieder – Tore zu.“

Auf einen Blick:

Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag der Schleuse Neuer Hafen

Sonnabend, 12. Juli 2025, 11 bis 16 Uhr

11.00 Uhr           maritime Live-Musik von Jan-Hendrik Ehlers

11.15 Uhr           kleine Geburtstagsansprachen und Interviews

12.00 Uhr           Live-Musik vom singenden Schleusenwärter Uli Keller

13.00 Uhr           Maritime Live-Musik

16.00 Uhr           Ende der Veranstaltung

Planungen für das Werftquartier Bremerhaven schreiten voran

©BIS Bremerhaven/Dennis Vogt

Die Planungen für das Werftquartier Bremerhaven schreiten deutlich voran. Auf der 140 ha großen Fläche zwischen Fischereihafen und Innenstadt soll in den kommenden 15 Jahren das neue Stadtviertel „Werftquartier“ mit einer Mischung aus Gewerbe, Wohnen, Erholung, Bildung, Kultur sowie Forschung entwickelt werden.

Für die nächsten notwendigen Schritte hat der Senat in seiner Sitzung am Dienstag, 1. Juli 2025, insgesamt Mittel in Höhe von 1,9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. „Ich bin dem Land sehr dankbar für diese Mittel und das Signal, das damit einhergeht: Das Werftquartier hat trotz allgemeinem Sparzwang als wichtiges Instrument der Stadtentwicklung Priorität“, so Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz.

„Mit dem Beschluss schaffen wir die Voraussetzungen für zentrale Planungsschritte im Werftquartier, von der Ausführungsplanung für die Kajen und Promenaden bis hin zu vorbereitenden Gutachten. Besonders die Külkeninsel spielt dabei eine Schlüsselrolle: Sie soll als autoarmes Quartier mit attraktiven öffentlichen Räumen, gut angebundener Infrastruktur und hoher Aufenthaltsqualität entwickelt werden. Das ist ein anspruchsvolles Vorhaben, und zugleich eine große Chance für die gesamte Stadtentwicklung Bremerhavens“, so Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation.

Acht Grundstücke seien etwa wieder in der öffentlichen Hand, darunter als wichtigste Areale die Külkenhalbinsel mit rund 64.000 Quadratmetern, sowie das Grundstück der ehemaligen Seebeck-Werft, auf dem die Hallengärten entstehen sollen mit rund 34.000 Quadratmetern. „Insgesamt haben wir inzwischen rund 126.000 Quadratmeter, die bisher in Privateigentum waren, wieder in öffentliche Flächen umgewandelt. Das ermöglicht uns freie Hand bei der Entwicklung und Gestaltung“, erklärt Grantz. Insbesondere die Külkenhalbinsel sei für das Projekt von besonderer Bedeutung, weil hier ein urbanes, familienfreundliches und autoarmes Quartier entstehen soll. „Das Interesse der Wohnungswirtschaft, dort zu investieren, ist nach wie vor groß“, so der Oberbürgermeister. Geplant seien sowohl preisgebundene Mietwohnungen als auch Reihenhäuser für Familien sowie Eigentumswohnungen.

Die Külkenhalbinsel soll dank attraktiv gestalteter Promenaden mit hoher Aufenthaltsqualität aber auch ein attraktiver Stadtteil direkt am Wasser für alle Bürgerinnen und Bürger werden. „Die Planungen für die Promenadengestaltung sowie die Kajensanierungen laufen bereits. Die Promenade wird abwechslungsreiche Ausblicke über den Fischereihafen, den Handelshafen, die Doppelschleuse und die Bremerhavener Innenstadt bieten“, so Grantz. Aktuell laufe die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung für den B-Plan. Die Planungskosten für die Sanierung der Kajen und Promenaden belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die vom Land mit dem heutigen Senatsbeschluss zur Verfügung gestellt wurden. „Insgesamt belaufen sich die Sanierungs- und Herstellungskosten der Kajen und der Promenade auf rund 26 Millionen Euro, die sukzessive für jeden Abschnitt bereitgestellt werden sollen“, so der OB.

Stadt und Land hätten sich grundsätzlich darauf verständigt, dass die Kosten zur Herstellung der Infrastruktur jeweils hälftig getragen und entsprechend in den Haushalten bereitgestellt würden. „Das Werftquartier ist eine große Chance für Bremerhaven, um mehr junge Familien oder etwa Pendler als Einwohner zu gewinnen. Diese Chance müssen wir nutzen, um Bremerhaven zukunftssicher aufzustellen“, betont Grantz.

Mit dem Anspruch, klimaneutral zu bauen, geht auch eine veränderte Mobilität einher. Künftig soll es auf der Külkenhalbinsel kaum Autoverkehr geben. Grantz: „Der Verkehr wird an zentraler Stelle gebündelt, dort kann man parken, Fahrräder ausleihen, auf den ÖPNV umsteigen oder beispielsweise in den Supermarkt gehen.“ Für die Külkenhalbinsel werde derzeit der erste Mobility Hub konkret geplant, der Gestaltungswettbewerb laufe, „und am 4. Juli 2025 soll die Jurysitzung über einen Entwurf entscheiden“, so Grantz. Den Wettbewerb für die Werfthafenbrücke hatte bereits der Entwurf von Panta Ingenieure und Ney Partners gewonnen. „Die Werfthafenbrücke ist eine echte architektonische Besonderheit und ein Symbol für den Wandel in Bremerhaven, für Fortschritt und nachhaltige Stadtentwicklung“, so Grantz.

Der erste Bau von Wohnungen startet am 1. August 2025 durch den Investor Dieter Petram auf dem ehemaligen Gelände der Seebeck-Werft. „Ich bin froh, dass es dann nach langer Planung endlich sichtbar losgeht im Werftquartier“, so der Oberbürgermeister.

Um auch die Bürgerinnen und Bürger über die Planungen für das Werftquartier zu informieren, sind für die zweite Jahreshälfte 2025 Führungen über das ehemalige Seebeck-Werftgelände geplant. Auch ein digitaler Zwilling des Quartiers soll Interessierten – sowohl Bürgerinnen und Bürger, als auch Wohnungsinteressierte oder Investoren – noch in diesem Jahr einen Eindruck über das Gesamtprojekt geben können.

Zudem erhalten Interessierte die Möglichkeit, sich am Mittwoch, dem 16. Juli 2025, um 18.30 Uhr im Theater im Fischereihafen (TiF) über den aktuellen Planungsstand auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung zu informieren. „Gemeinsam mit der Seebeck-Werftquartier GmbH informieren wir über das Bauvorhaben und die weiteren Pläne für die Külkenhalbinsel und die Promenadengestaltung. Ich freue mich, wenn wir dort viele Interessierte begrüßen können“, so Grantz abschließend.

Segelerlebnis für Menschen im Rollstuhl bei der SAiL Bremerhaven 2025

©Magistratspressestelle / Arnd Hartmann

Auf Initiative des Amtes für Menschen mit Behinderung, in Kooperation mit der Erlebnis Bremerhaven, dem Verein Inklusives Segeln für Alle, dem Wassersportverein Wulsdorf, dem Fachverband Segeln Bremen und der Im-Jaich Marina, wird es bei der SAiL Bremerhaven 2025 die Möglichkeit geben, sportliches Segeln auf der Weser als Rollstuhlfahrerin oder Rollstuhlfahrer zu erleben.

Möglich macht dies der Spezialumbau „Henk de Mol“ des Segelvereins „Inklusives Segeln für Alle“ aus Kaarst. Der Verein stellt sein Boot für diese Aktion zur Verfügung.

Von Mittwoch, dem 13. August, bis Sonntag, dem 17. August 2025, werden täglich zwei Fahrten auf der Weser angeboten. Daran können jeweils bis zu drei rollstuhlfahrende Menschen mit ihrer Begleitung teilnehmen. Die Rollstühle werden über kleine Rampen direkt auf das Boot geschoben und dort fixiert. Ein unvergessliches Erlebnis wartet auf die Teilnehmenden, da sie die Bewegungen des rund 7,5 Meter langen Sportbootes unmittelbar spüren werden. Das Boot wird schaukeln, sich zur Seite neigen und dabei immer von zwei erfahrenen Seglern begleitet.

Die Aktion beginnt gleich mit einem Höhepunkt. Die „Henk de Mol“ wird auch zur Einlaufparade auf der Weser dabei sein und der „Gorch Fock“ und der „Alexander von Humboldt II“ ganz nah kommen. Ein weiteres Highlight wird die Nachtfahrt zum Höhenfeuerwerk am Samstagabend sein.

Weitere Informationen, Hinweise und Voraussetzungen zur Teilnahme gibt es hier

Für Rückfragen steht Malte Schimmel, verantwortlich für Inklusion im Sport, vom Amt für Menschen mit Behinderung unter  0471 5902360 zur Verfügung.

Anmeldungen werden ab sofort unter InSpo@magistrat.bremerhaven.de entgegengenommen.