Hier werden die Erinnerungsstücke digitalisiert. Im Hintergrund der Kollege von Radio Bremen. Foto: Hannes Volkmar für Radio Bremerhaven
Von Hannes Volkmar
Das Stadtarchiv Bremerhaven feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: Seit genau 100 Jahren sammelt, bewahrt und erforscht es die Geschichte der Seestadt. 1926 gegründet, ist es heute eine zentrale Institution für das kollektive Gedächtnis Bremerhavens – mit mehreren Kilometern Archivgut, die die Entwicklung der Stadt dokumentieren.
Im Jubiläumsjahr 2026 lädt das Archiv mit zahlreichen Veranstaltungen und Mitmachaktionen alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, selbst Teil dieser Geschichte zu werden. Unter dem Motto „Wo Vergangenheit Zukunft hat“ stehen nicht nur historische Einblicke im Fokus, sondern auch der Austausch mit den Menschen der Stadt.
Auch wir von Radio Bremerhaven haben uns das nicht entgehen lassen und waren heute persönlich im Stadtarchiv zu Besuch. Im Rahmen der Mitmachaktion „Dein Fund fürs Jubiläum“ haben wir einige private Schätze abgegeben – Erinnerungsstücke, die nun digitalisiert und Teil einer besonderen Zeitkapsel werden.
👉 Die Aktion „Dein Fund fürs Jubiläum“ läuft noch bis zum 16. April 2026. In diesem Zeitraum können Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Fundstücke – wie Fotos, Dokumente oder besondere Erinnerungsstücke – im Stadtarchiv abgeben. Die Materialien werden vor Ort gesichtet, digitalisiert und anschließend wieder zurückgegeben.
Ein echtes Highlight unseres Besuchs: Archivleiterin Frau Dr. Kahleyß nahm sich Zeit für uns und gewährte exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Dabei wurde schnell klar, wie viel Leidenschaft und Präzision in der täglichen Arbeit steckt.
Zwischen historischen Akten, Fotografien und einzigartigen Dokumenten wird hier nicht nur Geschichte bewahrt, sondern auch aktiv erforscht und vermittelt. Archive leisten damit einen wichtigen Beitrag für Erinnerungskultur und Transparenz.
Medieninteresse und Begeisterung
Neben uns war auch ein Kollege von Radio Bremen vor Ort, der für einen Beitrag filmte – ein Zeichen dafür, wie groß das Interesse an der Arbeit des Archivs ist.
Unser Fazit: Wir waren beeindruckt. Die Arbeit im Stadtarchiv ist weit mehr als das bloße Lagern alter Dokumente – sie ist lebendige Geschichtsarbeit, die zeigt, woher Bremerhaven kommt und wohin sich die Stadt entwickeln kann.
Ein Jubiläum für alle
Das 100-jährige Bestehen wird noch das ganze Jahr über mit Vorträgen, Ausstellungen, Führungen und weiteren Aktionen gefeiert. Ob Fahrradtour auf historischen Spuren, Buchvorstellungen oder ein Tag der offenen Tür – das Stadtarchiv öffnet seine Türen für alle, die neugierig auf die Geschichte ihrer Stadt sind.
Wer also Lust hat, selbst ein Stück Bremerhavener Geschichte beizutragen oder einfach einmal hinter die Kulissen zu schauen, sollte sich dieses Jubiläum nicht entgehen lassen.
Mehrere eindrucksvolle Großsegler steuern in diesen Tagen Bremerhaven an und bringen maritimes Flair in die Stadt. Den Auftakt macht die „Eye of the Wind“, die am 30. April aus Amsterdam einläuft und am 1. Mai im Neuen Hafen zum Open Ship einlädt. Direkt vor dem Deutschen Auswandererhaus beantwortet die Crew Fragen rund um das über 100 Jahre alte Schiff, das einst in Brake gebaut wurde, als Frachtsegler unterwegs war, in Hollywood-Filmen mitspielte und sogar unter der Schirmherrschaft von Prinz Charles auf Expedition ging.
Die Brigantine mit ihren markanten rotbraunen Segeln bleibt drei Tage in Bremerhaven. Besucher können an Bord Seemannsknoten ausprobieren, Bordstempel sammeln – und das alles bei freiem Eintritt. Auch bei der SAIL Bremerhaven 2025 war die „Eye of the Wind“ bereits zu Gast.
„Eendracht“: Größter Dreimast-Schoner der Niederlande auf dem Weg zur Weser
Aus Richtung Bermudas nähert sich die „Eendracht“, der größte Dreimast-Schoner der Niederlande. Die Ankunft ist für Sonnabend, 23. Mai, geplant. An Bord: 38 Jugendliche aus ganz Deutschland, die als Teil der „High Seas High School“ sieben Monate unterwegs waren.
Ihre Route führte sie zweimal über den Atlantik, durch die Karibik sowie zu den Kanaren und Kapverden. Nach dem Einlaufen in Bremerhaven startet die „Eendracht“ mit neuen Schülern, die sich für den Herbst beworben haben, zu einem weiteren Tagestörn.
Foto: Alex-2.de
Erster Großsegler des Jahres: „Alexander von Humboldt II“ kehrt heim
Bereits am 11. April wird die „Alexander von Humboldt II“ in ihrem Heimathafen erwartet – mit grünem Rumpf, grünen Segeln und einem großen Empfang an der Seebäderkaje.
Nach einem halben Jahr auf See kehrt das Flaggschiff der SAIL mit seiner ehrenamtlichen Crew und 52 Studierenden einer kanadischen Universität zurück. Die Reise in die Karibik und zurück verband akademische Inhalte, seemännische Ausbildung und persönliche Entwicklung der jungen Menschen.
Von 11 bis 15 Uhr lädt die Deutsche Stiftung Sail Training zum Willkommensfest ein – mit Musik, Gastronomie und der Möglichkeit, das Festmachen des Schiffes live mitzuerleben. Anschließend geht die Bark für mehr als zwei Monate in die Werft: Die „Große Klasse“, vergleichbar mit einer TÜV-Prüfung, steht an.
Die Stiftung ist für den Erhalt des Schiffes auf Spenden angewiesen. Über 800.000 Euro müssen noch gesammelt werden, um alle notwendigen Arbeiten zu finanzieren und die Ausbildung junger Menschen weiterhin zu ermöglichen.
Maritime Tage 2026: Internationale Großsegler-Flotte im Neuen Hafen
Foto: Hannes Volkmar für Radio Bremerhaven
Vom 12. bis 16. August 2026 verwandeln die Maritimen Tage den Neuen Hafen erneut in eine große maritime Bühne. Erwartet werden unter anderem:
das polnische Vollschiff „Dar Mlodziezy“
die historische „Nao Victoria“ aus Spanien
die elegante „Pascual Flores“
der Dreimast-Gaffelschoner „Großherzogin Elisabeth“
die Toppsegelschoner „Gulden Leeuw“ und „Wylde Swan“ aus den Niederlanden
Rund 400.000 Besucher werden erwartet. Ein besonderer Blickfang: der neue Selfie-Point „#SAIL Bremerhaven 30“, der mit wechselnden Farben und Lichtakzenten ein lebendiges Fotomotiv bietet.
Gerber betont die Bedeutung der maritimen Großveranstaltungen für die Stadt: Sie seien ein unverwechselbares Merkmal Bremerhavens und Ausdruck des regionalen Stolzes.
Das Schaufenster Fischereihafen startet am 11. und 12. April in die Open‑Air‑Saison. Zum Auftaktwochenende werden rund 15.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Auf dem Programm stehen die 21. Fahrrad- und Freizeitmesse, der erste Bauernmarkt des Jahres sowie ein Fahrrad-Gottesdienst mit anschließendem Korso. Auch der Gewerbepark Bohmsiel beteiligt sich mit einem verkaufsoffenen Sonntag.
21. Fahrrad- und Freizeitmesse
Unterhalb des Oberfeuers Fischereihafen präsentieren regionale Fahrradhändler moderne Modelle, Klassiker und aktuelle Trends. Eine Teststrecke im Zentrum des Platzes lädt dazu ein, Räder direkt auszuprobieren. Ergänzt wird das Angebot durch Verkehrswacht, ADFC, einen Busreiseveranstalter, einen Kajakverleih, die Lastenradinitiative und den Wasser-Kletterpark AquaChimp. Neu dabei ist in diesem Jahr die Pilzschule Nordwest. Die Erlebnis Bremerhaven informiert zudem über barrierefreie Fahrradmodelle und Freizeitangebote in der Region.
Am Sonntag, 12. April, beginnt um 11 Uhr in der Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche der traditionelle Fahrrad-Gottesdienst. Anschließend startet gegen 12 Uhr eine familienfreundliche, mehr als acht Kilometer lange Ausfahrt in den Fischereihafen. Der ADFC Bremerhaven begleitet und sichert die Tour.
Parallel zur Messe findet am Sonntag von 10 bis 17 Uhr der erste Bauernmarkt des Jahres statt. Händlerinnen und Händler bieten regionale und handwerklich hergestellte Produkte an – von Pflanzen und Kunsthandwerk bis zu Brot, Kuchen sowie Fisch- und Wildgerichten. Zum Auftakt steht das Thema Kräuter im Mittelpunkt. „Beim ersten Bauernmarkt dreht sich alles um Kräuter“, heißt es in der Mitteilung. Ergänzend gibt es einen Pflanzenmarkt. Die Bauernmärkte laufen bis November einmal im Monat, jeweils mit wechselnden Schwerpunkten.
Blick auf die Saison
Mit dem Wochenende beginnt im Schaufenster Fischereihafen eine neue Veranstaltungsreihe. Zu den Höhepunkten der kommenden Monate zählen die Fischparty Ende April, der Drachenboot-Cup, die Matjestage und der Musiksommer mit 15 Konzerten von Juni bis September. Insgesamt rechnet die Erlebnis Bremerhaven GmbH in diesem Jahr mit mehr als 200.000 Besucherinnen und Besuchern im Areal. „Mit einem Mix aus Information, Aktivität und Genuss markiert das Wochenende den Beginn einer neuen Veranstaltungssaison“, heißt es weiter.
Machten sich ein Bild vom brotZeit-Projekt an der Fritz-Husmann-Schule (von links): Sybille Scharnhorst und Constanze Köhne (beide brotZeit e.V.), Schulleiterin Doris Wollenberg, Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz, Detlev Jendrich (Qualitätspate) und die Frühstückshelferinnen Sigrid Gröhe-Bartmann und Cornelia Coblentz
Die allermeisten Menschen können erst in den Tag starten, wenn sie gut gefrühstückt haben. Das gilt auch für Schulkinder, denn mit leerem Bauch lernt es sich schlecht. Leider ist es heute keine Seltenheit, dass Kinder ohne Frühstück aus dem Haus gehen. „So fängt Bildungsungerechtigkeit gleich am frühen Morgen an“, umreißt Stadtrat Prof. Dr. Hauke Hilz das Problem, „und in Bremerhaven haben wir diese Probleme – leider“. Umso glücklicher schätzt sich der Dezernent für Schule und Kultur, dass der Verein brotZeit sich dieses Problems annimmt: „Bereits in fünf Grundschulen unserer Stadt engagiert sich der Verein und sorgt für ein ausgewogenes Frühstück.“
Mit der Fritz-Husmann-Schule ist nun die sechste Grundschule der Stadt brotZeit-Schule geworden. Hieran hat Sybille Scharnhorst, die sich als Projektleitung von brotZeit e.V. um die Förderregion Bremen / Bremerhaven kümmert, einen großen Anteil. Sie erklärt: „Seit dem Jahr 2024 bieten wir schon mit großem Erfolg an Schulen in Lehe, Mitte und dem Süden der Stadt das Frühstück für die hungrigen Schülerinnen und Schüler an. Ich freue mich sehr, dass wir nun auch im Stadtnorden aktiv werden konnten. Dies stellt einen weiteren bedeutenden Schritt dar, um die Kinder in Bremerhaven vor Unterrichtsbeginn mit dem für sie so wichtigen Frühstück zu versorgen und gleichzeitig die Chancengerechtigkeit zu fördern.“
Seit Anfang Februar ist die Fritz-Husmann-Schule Teil des Engagements. Dass das Projekt gut ankommt, sieht man auf den ersten Blick: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler genießen es, sich inmitten der Gruppe zu stärken, bevor es in den Unterricht geht. Dass es hierbei nicht nur ums satt werden geht, wird auch deutlich. „Gemeinsames Essen in der Gruppe ist für Kinder sehr wichtig, da es weit über die reine Nahrungsaufnahme hinausgeht. Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl, fördert Kommunikation und hilft beim Erlernen von Regeln und Ritualen“, betont Schulleiterin Doris Wollenberg. „Gleichzeitig unterstützt es die emotionale Entwicklung, da Kinder Sicherheit und Geborgenheit erleben. Auch pädagogisch ist es bedeutsam, weil Selbstständigkeit, Motorik und Essverhalten gefördert werden. Insgesamt trägt gemeinsames Essen wesentlich zur sozialen, emotionalen und gesundheitlichen Entwicklung von Kindern bei.“
Neben einem Kollegium, das Offenheit gegenüber karitativem Engagement entgegenbringt, und einer guten Projektkoordination braucht es zudem viele helfende Hände, um Tag für Tag das brotZeit-Frühstück zuzubereiten. „Um den zeitlichen Aufwand für unser Helfer-Team im Rahmen zu halten, würden wir gerne einige weitere Helferinnen und Helfer begrüßen“, heben sowohl die brotZeit-Koordinatorin als auch die Schulleiterin hervor.
Vier brotZeit-Helferinnen und -Helfer hat Sybille Scharnhorst für die Fritz-Husmann-Schule bereits gewinnen können, und die arbeiten Hand in Hand. „Bei allen Schwierigkeiten, die wir hier manchmal in der Seestadt haben, ist das ehrenamtliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger ein großes Pfund“, ergänzt Stadtrat Hilz. Bei Interesse an diesem Ehrenamt steht Sybille Scharnhorst, Projektleitung der brotZeit-Förderregion Bremen/Bremerhaven, unter 0179 2549205 oder scharnhorst@brotzeit.schule zur Verfügung.
Seit der Vereinsgründung 2009 hat sich die brotZeit-Idee in bisher 22 Förderregionen in Deutschland durchgesetzt. An über 490 Schulen bereiten jeden Tag vor Unterrichtsbeginn insgesamt 3.500 ehrenamtliche Frühstückshelferinnen und Frühstückshelfer hungrigen Schulkindern ein Frühstück zu. Seit seiner Gründung hat der Verein 22,2 Millionen Frühstücke ausgegeben. Dafür werden pro Jahr 970 Tonnen Lebensmittel benötigt.
In der Förderregion Bremen und Bremerhaven nehmen derzeit elf Schulen an dem Projekt teil. In Bremerhaven sind die Pestalozzischule, die Neue Grundschule Lehe, die Lutherschule, die Gorch-Fock-Schule, die Astrid-Lindgren-Schule und nun die Fritz-Husmann-Schule bereits brotZeit-Schulen.
Seit 2002 nehmen Schülerinnen und Schüler des Lloyd Gymnasiums an der Mathematik-Olympiade teil, und seitdem konnte sich immer mindestens ein Schüler oder eine Schülerin für die Bundesrunde qualifizieren.
In diesem Jahr haben sich mit den Brüdern Jizhe und Oskar Ma gleich zwei Lloyd-Schüler für die Bundesrunde qualifiziert. Darüber hinaus haben insgesamt fünf weitere Schülerinnern und Schüler des Lloyd Gymnasiums sowie des Schulzentrums Geschwister Scholl an der Landesrunde teilgenommen.
William Kandorra hat den Anerkennungspreis erhalten, Svenson Göthel erhielt den zweiten Preis, womit beide für das deutschlandweite Training „Jugend trainiert Mathematik“ vorgeschlagen sind. Den dritten Preis erhielt Greta Mitrasch. Die Siegerehrung der Landesrunde fand Anfang März an der Universität in Bremen statt.
Doch nicht nur auf der Mathematik-Olympiade war das Lloyd Gymnasium stark vertreten, auch bei dem Physik-Wettbewerb German Young Physicist’s Tournement (GYPT) haben es mit Maya Sabiai und Kemran Shefkaev zwei Lernende des Lloyd Gymnasium in die Bundesrunde in Bad Honnef geschafft. „Leider konnte unser Team nicht in die Finalrunde vordringen, aber die erzielten Ergebnisse waren für das erste Mal schon mal gut“, berichtet Kemran Shefkaev.
Maya Sabiai (Zweite von links) und Kemran Shefkaev (Dritter von links) sind gemeinsam mit Antje Dopp (MINT-Leiterin am Lloyd Gymnasium) und Manfred Frischholz (Betreuer) zum Bundesfinale des Physik-Wettbewerbs „German Young Physicist’s Tournement“ (GYPT) nach Bad Honnef gereist und haben wertvolle Erfahrungen gesammelt. Foto: Lif Rauch
„Diese Reise und das Erlebnis waren unvergesslich“, so der Lloyd-Schüler weiter. „Für alle, die ein Interesse an Physik haben oder die eine Leidenschaft dafür entwickelt haben, würden wir GYPT empfehlen, um sich weiterzuentwickeln und interessante Experimente vorzustellen und kennenzulernen.“
Vorausgegangen war die Regionalrunde in Hamburg Ende Januar. „Das GYPT ist ein bundesweiter, englischsprachiger Physikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, der sich stark von klassischen Physikwettbewerben mit Klausur- oder Hausaufgabenrunden unterscheidet“, erklärt Maya Sabiai. „Statt eher theorielastigen Aufgaben arbeiten Schülerinnen und Schüler in Zweier- oder Dreier-Teams an offenen, experimentellen Fragestellungen. Wichtig dabei ist eigenständige Experimentierarbeit, die Entwicklung physikalischer Modelle beziehungsweide Theorien sowie die wissenschaftliche Präsentation und Diskussion der Ergebnisse.“
Das Programm der Maritimen Tage Bremerhaven 2026 wächst weiter. Neben den bereits angekündigten Großseglern können Besucherinnen und Besucher nun auch mit einem historischen Plattbodenschiff auf der Weser unterwegs sein: Die „Verandering“ wird während des gesamten Festivals Gästefahrten anbieten.
Das traditionsreiche Segelschiff der Bremischen Evangelischen Kirche legt vom 12. bis 16. August zu Törns ab, teilweise sogar zweimal täglich. Auch zum großen Feuerwerk, einem der Höhepunkte der Maritimen Tage, wird die „Verandering“ mit Gästen an Bord auf der Weser unterwegs sein und damit einen besonders eindrucksvollen Blick auf das Lichtspektakel vom Wasser aus ermöglichen.
Mit der „Verandering“ wächst das Angebot für Mitsegler weiter. Insgesamt vier Segelschiffe nehmen nun während der Maritimen Tage Gäste mit auf die Weser: die „Gulden Leeuw“, die „Großherzogin Elisabeth“, die „Wylde Swan“ und jetzt auch die schon mehr als 125 Jahre alte „Verandering“, die ihren Liegeplatz im Neuen Hafen hat.
Selbst mit zupacken beim Setzen der Segel
Die Nachfrage nach Törns auf der Weser nimmt seit einigen Jahren zu. „Wir merken, dass es offensichtlich immer beliebter wird, selbst auch rauszufahren“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Viele Gäste möchten die Schiffe nicht nur beim Open Ship bestaunen, sondern den Wind auf der Weser spüren und – wenn er günstig steht – vielleicht sogar beim Setzen der Segel mit anpacken.“
Die Mitsegeltörns gehören seit Jahren zum Programm in Bremerhaven. Während der SAIL Bremerhaven 2025 waren rund 8000 Gäste auf der Weser unterwegs – eine neue Bestmarke. Die rund drei Stunden dauernden Fahrten verbinden die besondere Atmosphäre der Großsegler mit einem unmittelbaren Erlebnis auf dem Wasser. An Deck eröffnet sich eine neue Perspektive auf Hafen, Weser und das bunte Treiben der Maritimen Tage.
Die Maritimen Tage Bremerhaven finden vom 12. bis 16. August 2026 rund um den Neuen und Alten Hafen statt. Neben zahlreichen Segelschiffen und Spezialfahrzeugen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Programm mit Open Ship, Live-Musik, maritimen Märkten und kulinarischen Angeboten.
An zwei Wochenenden – am Samstag, dem 13. Juni, und Sonntag, dem 14. Juni 2026, sowie am Samstag, dem 4. Juli, und Sonntag, dem 5. Juli 2026 – findet wieder die Aktion „Offene Gartenpforte“ statt.
Aus dem Landkreis Cuxhaven, der Stadt Bremerhaven und der Stadt Nordenham laden Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer Gäste in ihre privaten Gärten ein und präsentieren die große Gartenvielfalt der Region. Dieses Gemeinschaftsprojekt wird vom Regionalforum Unterweser, dem Gartenbauamt Bremerhaven und dem Grünen Kreis Bremerhaven realisiert und in diesem Jahr federführend von der Gemeinde Wurster Nordseeküste begleitet.
Vielfalt ist dabei Trumpf: Ob großzügiger Bauerngarten oder zauberhaftes Stadtgrün, ob weitläufiger Parkgarten, kleine Hinterhofidylle oder raffinierter Reihenhausgarten, willkommen sind alle Arten von Gärten. Auch naturnahe Paradiese, die ganz bewusst „unaufgeräumte“ Ecken haben und den idealen Lebensraum für heimische Insekten, Vögel und andere Wildtiere bieten, sind willkommen. Ebenso dürfen Obst und Gemüsegärten gerne der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die „Offene Gartenpforte“ soll zeigen, wie abwechslungs‐ und ideenreich die private Gartenkultur in der Unterweserregion ist.
„Es ist uns eine Freude, in diesem Jahr die ,Offene Gartenpforte‘ als Gemeinde Wurster Nordseeküste federführend begleiten zu dürfen. Wir sind gespannt auf die vielfältigen Einblicke in die Gärten und blühenden Oasen der Region“, so Gemeindebürgermeister Jörg‐Andreas Sagemühl.
Den Teilnehmenden ist überlassen, ob sie ihren Garten an beiden Wochenenden, nur an einem oder lediglich an einem Tag öffnen. Nach der Anmeldephase wird ein Flyer mit allen teilnehmenden Gärten in der Region erstellt und veröffentlicht.
Wer den eigenen Garten für Gäste öffnen möchte, kann sich ab sofort bei der Gemeinde Wurster Nordseeküste unter s.thomas@gwnk.de anmelden. Die Frist endet am Dienstag, dem 31. März 2026. Bei Bedarf kann das Material nach telefonischer Anmeldung auch per Post verschickt werden.
Fragen zur Aktion beantwortet bei der Gemeinde Wurster Nordseeküste Sonja Thomas (Stabsstelle Nachhaltigkeit) entweder unter 04742 87125 oder unter s.thomas@gwnk.de.
Die Weser-Radweg Kooperationspartner sowie der Landkreis Hameln-Pyrmont freuen sich über die 4-Sterne-Zertifzierung.
Von links nach rechts: Petra Wegener (Weserbergland Tourismus e.V.), Dr. Joachim Steinbeck (Landkreis Hameln-Pyrmont), Sina Scholz (Weserbergland Tourismus e.V.), Sonja Kuhn und Martin Fahrland (Mittelweser-Touristik GmbH), Anke Fiedler (Touristikgemeinschaft Teufelsmoor), Franziska Bein (Touristikgemeinschaft Wesermarsch), Marie von Borstel (Cuxland-Tourismus), Tülay Sukes (Erlebnis Bremerhaven), Marco Skora (WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH), Selina Rösemeier (Landkreis Hameln-Pyrmont). Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
Der Weser-Radweg ist der beliebteste deutsche Radfernweg. Jedes Jahr befahren ihn mehr als 150.000 Radtouristen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat die 520 Kilometer lange Strecke vom Weserbergland bis an die Nordsee nun erneut als 4-Sterne-Qualitätsroute ausgezeichnet.
Bereits seit 2017 ist der Weser-Radweg vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichnet und wurde seitdem erfolgreich rezertifiziert. Der ADFC bewertet unter anderem Wegbreite und Oberfläche, Wegweisung, Routenführung, Verkehrssicherheit, touristische Infrastruktur, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie das Marketing des Radfernwegs.
Weser-Radweg hält, was er verspricht
Besonders positiv hebt der ADFC die flussnahe Route entlang der Weser hervor. Der Weser-Radweg halte, was er verspreche: ein intensives Natur- und Landschaftserlebnis. Da die Route überwiegend auf autofreien und verkehrsarmen Wegen verläuft, punktet sie auch bei der Sicherheit – ein entscheidender Faktor, der sie auch für Familientouren attraktiv macht. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Bewertung, dass das Gesamtergebnis in einzelnen Kriterien etwas unter dem Niveau der Zertifizierung vor drei Jahren liegt. Um den 4-Sterne-Standard dauerhaft zu sichern, sind weitere Investitionen und Verbesserungen notwendig.
Auf 12 Kilometern Strecke durch Bremerhaven
Koordiniert wird der Radfernweg durch die Weser-Radweg Infozentrale mit Sitz in Hameln, zu den Kooperationspartnern gehört auch die Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Der Radtourismus gewinnt zunehmend auch für Bremerhaven an Bedeutung“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Ein Ziel sei es, die 12 Kilometer des Fernradweges, die durch Bremerhaven führen, noch intensiver zu vermarkten. „Die Zertifizierung gibt unseren Radurlaubern die Sicherheit, dass sie bei uns ein erstklassiges Erlebnis – von der Wegbeschaffenheit bis zum Service – erwarten können. Wir freuen uns darauf, auch in der nun startenden Saison wieder zahlreiche Gäste auf unserer ausgezeichneten Route begrüßen zu dürfen“, sagt Tülay Sukes, bei der Erlebnis Bremerhaven für den Fahrradtourismus zuständig.
„Die erneute 4-Sterne-Zertifizierung ist ein starkes Signal, aber zugleich ein Auftrag für die Zukunft. Unser ausdrücklicher Dank gilt den Landkreisen und Kommunen, die für die Infrastruktur entlang des Weser-Radwegs verantwortlich sind“, sagt Petra Wegener, Sprecherin der Weser-Radweg Infozentrale c/o Weserbergland Tourismus e.V. in Hameln.
Informationen zum Weser-Radweg sind bei der Weser-Radweg Infozentrale c/o Weserbergland Tourismus e.V. in Hameln, 05151/930039, oder im Internet erhältlich: http://www.weserradweg-info.de
Nach vierwöchigem Komplettumbau und einer Investition im siebenstelligen Bereich öffnet das McDonald’s‑Restaurant in der Stresemannstraße in Bremerhaven wieder seine Türen – größer, moderner und deutlich leistungsfähiger als zuvor. Bereits am Donnerstagabend wurde der neue Standort im Rahmen einer offiziellen Eröffnungsfeier vorgestellt. Eingeladen waren die beteiligten Handwerksunternehmen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung der Stadt Bremerhaven.
Von Hannes Volkmar
✨ Familienaktion am Samstag
Am morgigen Samstag steht das Restaurant ganz im Zeichen der Familien. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr lädt das Team besonders Kinder und Eltern ein, den modernisierten Standort kennenzulernen. Für die kleinen Gäste gibt es ein buntes Programm:
Kinder-Schminken
Glücksrad mit kleinen Gewinnen
Ballon-Modellage durch eine Künstlerin
Das Glücksrad im neuen McDonald’s-Restaurant in Bremerhaven bietet spannende Preise zur feierlichen Wiedereröffnung.
Damit soll die Wiedereröffnung nicht nur gastronomisch, sondern auch als kleines Nachbarschaftsfest gefeiert werden.
🏗️ Umbau: Vier Wochen, neue Technik und deutlich mehr Platz
Der Umbau dauerte rund vier Wochen und umfasste nahezu alle Bereiche des Restaurants. Laut Betreiber wurde ein siebenstelliger Betrag investiert. Zu den größten Veränderungen gehören:
Zweite Drive‑Thru‑Spur für schnellere Abläufe
Deutlich vergrößerte Terrasse
Doppelt so große Küche mit neuer Technik
Neu gestaltete Sozialräume für die Mitarbeitenden
Erneuerte Elektroverteilung
Komplett vergrößerte Lobby im aktuellen McDonald’s‑Design
Mehr Sitzplätze und erstmals ein McCafé
Mit der neuen Küche und dem überarbeiteten Servicebereich soll das Restaurant spürbar schneller werden – ein Punkt, der besonders im Drive‑Bereich zuletzt immer wieder für Wartezeiten gesorgt hatte.
🚗 Mehr Tempo, mehr Komfort, mehr Angebot
Durch die zweite Drive‑Spur und die erweiterten Kapazitäten will das Team künftig auch zu Stoßzeiten zuverlässiger und schneller bedienen. Gleichzeitig bietet der modernisierte Gastraum mehr Aufenthaltsqualität – vom McCafé bis zu zusätzlichen Sitzplätzen für Familien und Gruppen.
(v.l.n.r,) Steffen Blcok, Operations Manager), Timo Reimann, Betreiber und Xaver Fischer, eRsaturantleiter
🎈 Das Kinderfest zur Wiedereröffnung läuft morgen als eigener Programmpunkt und richtet sich klar an Familien. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr.
Glückwunsch den Preisträgerinnen: Prof. Andreas Teufel, Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren, Benthe Stolz, Jette und Milla Kirmse, Michael Gerber Prof. Nicole Slink.
Das wird ein Fest: Mit einem Konfetti-Regen feiert Bremerhaven seinen 200. Geburtstag. Das Kuratorium des Stadtjubiläums folgt einstimmig der Empfehlung der Fachjury: Der Entwurf „Konfetti-Segel“ von Jette und Milla Kirmse wird das offizielle Gesicht des 200-jährigen Stadtgeburtstags.
Am Montag hat bereits das Kuratorium getagt und eine wegweisende Entscheidung getroffen: Der Entwurf Nummer 8, „Konfetti-Segel“, hat sich durchgesetzt. Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren präsentierte den Gewinnerentwurf, der im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Studiengang „Digitale Medienproduktion“ der Hochschule Bremerhaven und der Erlebnis Bremerhaven GmbH entstanden ist, nun der Öffentlichkeit im Historischen Museum. „Der 200. Stadtgeburtstag ist ein besonderer Moment für Bremerhaven. Mit dem neuen Jubiläumslogo haben wir ein gemeinsames Zeichen gefunden, das uns auf dem Weg zum Jubiläumsjahr begleiten wird und viele Veranstaltungen und Projekte miteinander verbindet“, ordnet von Haaren ein. „Das Jubiläumslogo wird künftig ein sichtbares Zeichen für viele Veranstaltungen und Initiativen sein. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen dieses Jubiläum mit eigenen Ideen und Projekten mit Leben füllen“, ergänzt von Haaren.
Das offizielle Logo zum 200. Stadtgeburtstag von Bremerhaven, gestaltet als symbolisches ‚Konfetti-Segel‘, verbindet maritime Identität mit festlicher Gestaltung.
Ein Zeichen für Gemeinschaft und maritime Identität Das siegreiche Logo der Studentinnen Jette und Milla Kirmse überzeugt durch eine starke maritime Bildsprache, die Bremerhavens Identität auf den ersten Blick transportiert. Das Segelmotiv symbolisiert die Hafenstadt, während die bunte Binnenstruktur eine „Konfetti- und Feierdimension“ erzeugt. Das Logo steht sinnbildlich für die Verbindung zwischen der Kernstadt und ihren Stadtteilen und hebt Bremerhaven als Gemeinschaft hervor.
„Das ‚Konfetti-Segel‘ verbindet unsere maritime Identität mit einer lebendigen, modernen Gestaltung. Viele einzelne Elemente bilden gemeinsam ein großes Segel und stehen gleichzeitig für Bremerhavens neun Stadtteile – ein schönes Bild für die Vielfalt unserer Stadt“, bewertet von Haaren den Sieger-Entwurf. „Dass sich die Studierenden so intensiv mit der Identität von Bremerhaven auseinandersetzen, ist ein Gewinn für das Stadtjubiläum“, erklärt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Die Kooperation mit der Hochschule entspricht dem Urgedanken, dem das Stadtjubiläum zugrunde liegt: Aus der Stadtgesellschaft entstehen Wirkungsräume, die das Festjahr prägen werden.“
Das festliche Banner zum 200. Geburtstag von Bremerhaven zeigt das Jubiläumslogo mit lebhaften Farben und maritimem Design.
Jury lobt Balance aus Identität und Festlichkeit Die hochkarätig besetzte Fachjury – bestehend aus den Design-Experten Kai Braue, Prof. Andreas Teufel und Uwe Melichar – hatte den Entwurf zur Umsetzung empfohlen. Besonders hervorgehoben wird die Fähigkeit des Logos, die Identität der Stadt und die Festlichkeit zum 200. Geburtstag zu vereinen. Es wirke aus der Distanz klar und prägnant, entfalte aber aus der Nähe eine Detailtiefe, die eine lebendige Kampagne über das gesamte Festjahr hinweg tragen kann.
Zwar hatte die Jury den Entwurf „Die 200 als offener Gestaltungsraum“ (Logo 4) aufgrund seiner Modernität zunächst favorisiert, sah jedoch eine zu starke Nähe zum bekannten Bauhaus-Jubiläumslogo. Um die Eigenständigkeit des Bremerhavener Stadtjubiläums zu sichern, fiel die Wahl daher auf das unverwechselbare „Konfetti-Segel“.
Das Jubiläumsplakat zum 200. Stadtgeburtstag von Bremerhaven zeigt bunte Akzente und betont die Vielfalt und Gemeinschaft der Stadt.
Nächste Schritte bis zum Festjahr Benthe Stolz, Abteilungsleitung für Kooperative Stadt- und Quartiersentwicklung, blickt bereits nach vorn: „Wir freuen uns, dass dieser Logo-Entwurf bei der Jury und auch dem Kuratorium Anklang gefunden hat. Auch wenn das Logo gut einfängt, was Bremerhaven ausmacht, müssen wir noch in die Nachschärfung und letztliche Kampagnenerstellung gehen. Dann können wir mit großem Paukenschlag richtig Stimmung für das Festjahr machen.“
Erfolgreiche Kooperation mit der Hochschule Insgesamt 15 Studierende der Hochschule Bremerhaven hatten sich ein Semester lang intensiv mit dem Stadtgeburtstag auseinandergesetzt. „Die Mitwirkung an diesem besonderen Jubiläum ist für uns eine große Ehre“, betont Professorin Nicole Slink. „Das entgegengebrachte Vertrauen hat einen kreativen Raum eröffnet, in dem unsere Studierenden ihre Perspektiven auf Bremerhaven entwickeln und mit frischen, zeitgemäßen Impulsen sichtbar machen konnten.“
Neben dem Siegerentwurf wurden auch Logo 13 („Geschenkband“) und Logo 4 („Die 200 als offener Gestaltungsraum) auf Platz 2 für ihre hohe gestalterische Qualität gewürdigt. Zudem setzte sich die Jury intensiv mit der Abstimmung des Publikums auseinander, an der sich mehr als 1400 Bürgerinnen und Bürger beteiligten und Logo 14 („Jubiläumswappen“) favorisierten. Dieses wurde von der Jury als würdevolles Stadtzeichen gelobt, für eine dynamische Jubiläumskampagne jedoch als weniger geeignet eingestuft als das nun gewählte „Konfetti-Segel“.
Aufruf zur Beteiligung Während das visuelle Gesicht des Jubiläums nun feststeht, ist die inhaltliche Gestaltung noch in vollem Gange. Zwei Projekte wurden zur Präsentation des Geburtstags-Logos aber bereits „verraten“: So wird zum einen Bremerhaven 2027 drei Tage lang Austragungsort der Deutschen Feuerwehr-Mannschaftsmeisterschaft im Eishockey, zum anderen werden Künstler mit Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil Lehe ein riesiges Gemälde „200 Jahre und wir“ gestalten und an der Fassade des Lehe-Treffs umsetzen. „Das Kunstprojekt soll Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bremerhavens aus Sicht der jungen Generation sichtbar machen“, sagt Gerber.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben noch bis zum 30. April die Möglichkeit, Projektanträge für eigene Ideen einzureichen. Weitere Informationen unter: www.bremerhaven-erleben.de/stadtjubilaeum
Das sagen die Studentinnen zu ihrem Entwurf:
Unser Logo stellt Bremerhavens Stadtteile in den Mittelpunkt. Jeder Stadtteil wird durch ein eigenes Segel symbolisiert. Gemeinsam ergeben sie ein großes Segel, das das „Schiff Bremerhaven“ vorantreibt. So steht das Logo für das, was Bremerhaven seit 200 Jahren ausmacht: Zusammenhalt und Bewegung nach vorn.
Insgesamt treten neun Segelformen als zentrales Gestaltungselement in allen Medien auf. Dadurch ist jeder Stadtteil immer präsent. Die Motive erscheinen sowohl in den einzelnen Stadtteil-Farben als auch in einer verbindenden Farbversion. Das Design vereint Tradition und Zukunft sowie Individualität und Miteinander.
Unser Claim „Wir feiern zusammen!“ bringt Jubiläum und Gemeinschaft in einem prägnantem Satz zusammen. Dabei kann das Wort „zusammen“ flexibel durch Stadtteilnamen oder besondere Eigenschaften Bremerhavens ersetzt werden und macht den Claim so vielseitig einsetzbar. Er macht deutlich, wofür das Design steht: Dieses Jubiläum gehört allen und wird nicht nebeneinander, sondern miteinander gefeiert.