Museum der 50er Jahre: Disco statt Kulturgut

„ErschĂŒtternd“ – So beschreiben die Betreiber die Handlungsweise der BIS gegenĂŒber dem Museum der 50er Jahre -Kulturgut und Bremerhavener Geschichte soll fĂŒr eine Disco weichen!!!

Laut Herrn Grantz und Herrn Frost gibt es in ganz Bremerhaven kein GebĂ€ude, in das das Museum stattdessen einziehen könnte! 

Eine Bremer Zeitung berichtete, was Herr Schnorrenberger von der BIS behauptete: Es handelt sich nicht um ein „anerkanntes“ Museum! Was bitte ist denn ein „anerkanntes“ Museum? Das Museum spiegelt die Stadtgeschichte wider mit unersetzbaren Exponaten der Wirtschaftswunder-Zeit und die Geschichte der Stadt in Bezug auf die US Army.   

Herr Schnorrenberger wird fĂŒr seine Arbeit bezahlt – die Museums-Betreiber nicht! Herr Schnorrenberger beschwert sich somit, dass Ehrenamtliche nicht genug geleistet haben. Da passt doch etwas nicht zusammen! Herabsetzung statt WertschĂ€tzung! – Weshalb handelt die Stadt nicht? Ist es den Stadtverordneten tatsĂ€chlich egal, was mit der noch sichtbaren Geschichte Bremerhavens passiert?  

Auch bei einer Bremerhavener Zeitung scheint es fraglich zu sein, ob sie in ihren Berichten fĂŒr den Erhalt des Museums plĂ€dieren oder doch eher der Gewinnorientierung der BIS zustimmen. 

Die denkmalgeschĂŒtzte Kirche soll verkauft sein! Eine Diskothek soll dort einziehen! – Wir wiederholen: Was stimmt in dieser Stadtplanung bloß nicht? Disco statt Kulturgut und erhaltenswerter Geschichte??  
Heute wurde der Dringlichkeitsantrag der GrĂŒnen-Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.  Wem der Erhalt des Museums wichtig ist, der sollte unterschreiben!!!

Hier nun der Brief, den die Betreiber an die Stadtverordneten geschrieben haben, der auch die Richtigstellung gegenĂŒber der Zeitungsberichte beinhaltet! – Lesen lohnt sich wirklich, um die HintergrĂŒnde zu verstehen!   

„Sehr geehrte Stadtverordnete
.

Zum Thema Museum der 50er Jahre erschienen Artikel, in denen es
unrichtige Behauptungen und entstellende Darstellungen gab. Aussagen von
Stadt-Politikern u. Herrn Schnorrenberger (BIS) wurden unhinterfragt
ĂŒbernommen: Etwa, fĂŒr die BIS bestĂŒnde die zwingende Notwendigkeit,
das Museum zugunsten einer Disco aus der US-Kirche zu entfernen –
Gewerbegebiet sei „wirtschaftlich funktionierenden“ Betrieben
vorbehalten; fĂŒr Kultur sei die BIS „nicht zustĂ€ndig“. (Besteht
keine gemeinsame kulturelle Verantwortung?) Oder: „Die Stadt hat kein
Geld fĂŒr ein weiteres Museum!“ – obgleich das Museum 20 Jahre lang fĂŒr
die Stadt fast kostenfrei existierte und keineswegs abzusehen ist, ob es
sich bei Entwicklungs-Möglichkeiten, die ihm nach zwei Jahrzehnten
Stagnation in Bhv gewĂ€hrt werden sollten, nicht in eine fĂŒr die Stadt
positive, kostengĂŒnstige, statt in eine negative, kostentrĂ€chtige
Richtung entwickelt.

Außer Positionen der BIS/der Stadt sollten auch die des Museums
berĂŒcksichtigt werden. In die Stadtverordnetenversammlung wurde ein
Dringlichkeitsantrag eingebracht, bei dem von entscheidender Bedeutung
ist, welche Informationen den Stadtverordneten vorliegen
(NZ-Berichterstattung als wichtige Quelle). Leider waren in bisherigen
Artikeln Darstellungen enthalten, die geeignet waren, das Museum in
einem ungĂŒnstigen Licht erscheinen zu lassen und die Stadtverordneten
negativ zu beeinflussen. Mein Mann (Dr. habil RĂŒdiger Ritter,
Historiker, Museumsleiter in Haren/Ems) und ich bitten Sie, zur
Erhaltung des Museums der 50er Jahre Bremerhaven beizutragen. Danke fĂŒr
Ihre Geduld und herzliche GrĂŒĂŸe, Ihre

Kerstin v. Freytag Löringhoff und RĂŒdiger Ritter

Unrichtiges/Entstehendes, hier in dem NZ-Artikel v. 22. 8. 24:

1. Ich sagte nie, ich ĂŒberlegte, gegen die juristisch korrekte
KĂŒndigung zu klagen. Vielmehr drohte die BIS umgekehrt MIR mit einer
Klage. BIS-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Schnorrenberger: „Die Kirche ist zu
verlassen.“ OB Grantz/Herr Frost: „In ganz Bhv gibt es kein GebĂ€ude
fĂŒr das Museum!“ Beide: „Kein Ersatzort da!“ Somit wĂ€re das Museum
am 1. 10. 24 obdachlos. Herr Schnorrenberger auf meine Frage, was wÀre,
wenn mir ein Auszug ohne Ersatzort nicht gelinge: „RĂ€umungsklage,
RĂ€umung durch die BIS per Spedition, Einlagerung. SĂ€mtliche Kosten
werden Ihnen in Rechnung gestellt.“ In Bhv der Umgang mit
Ehrenamtlichen?

2. Von mir kam nie die schwachsinnige Äußerung: „Was kann wichtiger
sein als die 50er-Jahre-Exponate?“.

3. Der Artikel: Stadtrat Frost habe die Idee eines Runden Tisches.
„Wir sollten ein erstes Treffen im September hinbekommen.“ Nach 20
Jahren Museums-Anwesenheit in Bhv? Weil jetzt die Öffentlichkeit
aufmerksam wird? Vielmehr kam der Vorschlag von mir, da seit 2004 kein
(zukunftsweisendes) GesprÀch mit der Stadt erreichbar war und seit 1/24
vom Kulturamt Bhv/Herrn Frost keine einzige hilfreiche Reaktion auf die
KĂŒndigung erfolgte. Gut, dass der Runde Tisch kommt! Doch laut
Einladungsliste ohne Herrn Schnorrenberger, der sich dort einmal
ausfĂŒhrlich erklĂ€ren mĂŒsste. Stattdessen Einladungen an Bremenports.
Das Museum auf „Bremer Gebiet“ loswerden wollen??

4. In Leserbriefen wurden GebÀude vorgeschlagen, die nicht in Frage
kommen, da sie die  notwendigen Voraussetzungen nicht erfĂŒllen:
Ebenerdige, barrierefreie FlÀche von rd. 1.000 qm (jetzt 600) zur
PrÀsentation auch der von mir ab 2004 geretteten sechs originalen
Bhv-GeschÀftsinventare. Ich selber sagte: Die erste Wahl wÀre ein
Innenstadt-Standort. Gibt es keinen (wie OB Grantz und Frost behaupten),
muss das Museum, um nicht obdachlos zu werden und daran zu sterben, an
Ort und Stelle bleiben, bis in Bhv entweder die Entscheidung „Am
Standort bleiben“ fĂ€llt, etwa zur Etablierung des in Bhv vermissten
Erinnerungsortes an die „Amerikanerzeit“, oder ein (geeigneter)
Ersatzstandort aufkommt.

5. Der Artikel: Der Auszug des Museums „steht fest“. Tatsache ist: Es
gibt eine juristisch wasserdichte KĂŒndigung. Mehr vorerst nicht –
keinen „feststehenden Auszug“. KĂŒndigungen werden auch
zurĂŒckgenommen, und nicht jeder tut, was er juristisch tun darf. Daher
offen.

6. Der Artikel: Die Stadt solle fĂŒr eine private Sammlung die
Verantwortung ĂŒbernehmen. Vielmehr geht es um ein seit 24,5 Jahren
öffentlich gezeigtes, privat gefĂŒhrtes Museum unter TrĂ€gerschaft des
GemeinnĂŒtzigen Fördervereins Museum der 50er Jahre e. V., das seit
seinem Umzug nach Bhv in 2004 fĂŒr die Stadt Ă€ußerst kostengĂŒnstig
betrieben wurde, ihr einen beliebten kulturell-touristischen Ort zur
VerfĂŒgung stellend, und das auch weiterhin anbietet – zusĂ€tzlich einen
hohen privaten Betrag als Fördermittel-Eigenanteil, damit das  Museum
durch Weiterentwicklung in Betreiber-Verantwortlichkeit bleiben kann.
Verantwortungs-Übernahme fĂŒr die dem Museum zugrunde liegende Sammlung
durch die Stadt Bhv wurde von mir nie gefordert.

7. Der Artikel erweckt den Eindruck, ich Betreiberin hÀtte die Stadt um
Geld gebeten. War nie der Fall. Abgesehen von einem geringen
BIS-Mietpreis erhielt sich das Museum in seinen 20 Bhv-Jahren durch die
Eintrittsgelder und meine privaten Zuwendungen aus eigener Kraft. Worum
ich bat: Dem Museum in Bhv einen dauerhaft gesicherten Standort zu
verschaffen.

8. Der Artikel: Ich hĂ€tte eine „Zwischenlagerung“ abgelehnt. Vielmehr
sagte ich, jede Um-bzw. Zwischenlagerung schade Museumsinventaren. Gebe
es zur Rettung des Museums- Objektbestandes keine andere Wahl, mĂŒsse
ich wohl oder ĂŒbel auf eine Zwischenlagerung eingehen, auch wenn es
bereits Erfahrungen mit in Bhv „zwischengelagerten“ BestĂ€nden gebe
(s. Nordsee-Museum, Roggehalle).

9. Der Artikel: Die US-Kirche „wird verkauft“. (Meine Nachfrage ergab:
Sie werde „nur leer“ gekauft.) Herr Schnorrenberger: Habe zu
geschehen, er sei nunmal Wirtschaftsförderer. Eine Disco bringe Geld,
ein Museum nicht. Das Prinzip „Kultur als Wirtschaftsfaktor“ scheint
ausgespart zu bleiben. Sogar OB Grantz wirbt mit dem Museum der 50er
Jahre fĂŒr Bhv  – s. sein Grußwort in der jĂŒngsten Veröffentlichung
der Bremer LandesarchĂ€ologie. ReisefĂŒhrer erwĂ€hnen das Museum als
„touristisches Highlight“ und „Geheimtipp“.

10. In dem Artikel heißt es oft „Privatsammlung“, statt „Museum“.
Dem Kulturamt Bhv wurde 2003 das Gutachten des Museums Beraters Dr. Olaf
Mussmann, Hannover, zugesandt, das bestÀtigte, es handele sich um eine
Einrichtung, welche alle Kriterien des Internationalen Museumsbundes
(ICOM) erfĂŒlle und daher als ein voll gĂŒltiges Museum zu bezeichnen
sei.

11. Der Artikel: Stadtrat Frost mache klar, dass ich als
Museums Betreiberin nicht „auf große finanzielle UnterstĂŒtzung der
Stadt“ hoffen dĂŒrfe. Tat ich das? Genau deshalb bot ich ja zur
Fördermittel-Acquisition von außerhalb den hohen, von mir privat
geleisteten Eigenanteil an.

12. Der Artikel zitiert Stadtrat Frost: FĂŒr die GewĂ€hrung
öffentlicher Gelder mĂŒsse die Betreiberin, wie jeder andere, ein
Konzept vorlegen. Klingt, als hÀtte ich ein solches verweigert. Trifft
nicht zu. Nach der Behauptung von OB Grantz, unterstĂŒtzt von Stadtrat
Frost, es gebe in Bhv kein einziges GebĂ€ude fĂŒr das Museum, war ich
zunÀchst nicht bereit, privat mehrere tausend Euro (Kulturamts-Info:
Die Stadt beteilige sich nicht!) fĂŒr ein Konzept als Bedingung fĂŒr
ĂŒberhaupt eine BeschĂ€ftigung der Stadt mit dem Museum bzw.
Standort-Fragen auszugeben, wenn es laut OB doch gar kein GebÀude gab.
Auf Rat des MVNB gab ich es trotzdem in Auftrag. Als die Beauftragte
erkrankte, vergab ich den Auftrag neu, doch „gwf-Ausstellungen“, HH,
sagte gerade ab, also gestalte ich das Konzept selbst mit MVNB-Hilfe. Da
die Stadt Bhv sich nicht in der Lage sieht, dafĂŒr einen Ort zu nennen,
auf den es bezogen werden kann (Lage, GebÀudebedingungen, zu erwartende
Besucherzahlen), kann es nur vage, unbestimmt und ohne wirkliche
Aussagekraft bleiben. Wozu nĂŒtzt es dann? Zur generellen Abwehr? Sich
nichts ev. KostentrÀchtiges ans Bein binden? Wo bleiben dabei
Entwicklungsmöglichkeiten, die der Stadt auch Nutzen bringen könnten?

Wer will in Bhv da noch etwas EigenstÀndiges in Angriff nehmen? Habe es
versucht, aber muss mir heute von Herrn Schnorrenberger sagen lassen:
„Ihnen ist es in 20 Jahren nicht gelungen, aus dem Museum einen
wirtschaftlichen Betrieb zu machen!“ 20 Jahre freiwillige  Kulturarbeit
in Bhv, und dann VorwĂŒrfe?? Wie sollte es mir gelingen, neben meiner
Arbeit als Dipl-Psych und ohne JEDE UnterstĂŒtzung der Stadt Bhv, z. B.
gemeinsamer Fördermittel-Gewinnung, aus dem Museum einen
„Wirtschaftsbetrieb“ zu machen?? Bei 180 Öffnungs-Stunden/a und
langer Winterpause? Wobei das Museum in Bezug auf Besucherzahlen
(relativ gesehen) mit anderen Bhv-Museen konkurrieren kann. Heutige
Argumentation der BIS: Die Kirche sei a) auf Gewerbegebiet und b) viel
zu abgelegen, um dort ein wirtschaftlich funktionierendes Museum zu
betreiben! (Bei dieser Forderung mĂŒssten viele Museen sofort
schließen.) Beide Faktoren – Gewerbegebiet/Abgelegenheit – gab es aber
auch schon vor 20 Jahren, als Herr Schnorrenberger das Museum selber in
die Kirche setzte. An einen Ort, an dem es gar nicht wirtschaftlich zu
betreiben sein wĂŒrde?? Mit dem Gedanken, das Museum bald wieder los zu
sein? An folgendem Vorgehen abzulesen? 2004 gab es einen achtjÀhrigen
Mietvertrag, dann zwei Mal zwei Jahre, dann eins. Seit 2018 gar keinen
mehr, nur noch BIS-Hinweise auf Duldung. Herr Schnorrenberger als
AusfĂŒhrender stĂ€dtischer Vorgaben kam in Artikeln als besonderer
MuseumsunterstĂŒtzer herĂŒber, obgleich er uns viele Jahre lang unter
Dauerstress setzte und so unsere ehrenamtliche Arbeit erschwerte. Auch
gab er noch keine einzige glaubwĂŒrdige BegrĂŒndung fĂŒr die
Museums-KĂŒndigung ab. („FĂŒr Kultur ist die BIS nicht zustĂ€ndig. Da
hĂ€tten sich auch `mal andere kĂŒmmern mĂŒssen!“ Das Kulturamt??)
Verhindert werden sollte die BIS-suggerierte, fĂŒr jeden
Museums-Objektbestand schĂ€dliche Zwischenlagerung – sonst springe der
KĂ€ufer ab. Unsere eigenen Kaufangebote seien bei der BIS „nicht
eingegangen“. An dieser Stelle ein persönliches Wort: Mit Herrn
Schnorrenberger, der nur seine Arbeit tut, bestand in den 20 Jahren ein
gutes VerhĂ€ltnis, und ich hatte oft den Eindruck, er wĂŒrde „als
Mensch“ anders handeln als in seiner offiziellen Funktion.

Erstaunlich: In einer armen Stadt arbeiten zwei Historiker:innen 20
Jahre unbezahlt, bieten zusÀtzlich einen hohen Betrag als
Fördermittel-Eigenanteil an, aber Bhv entzieht ihnen die
Handlungsgrundlage durch KĂŒndigung?? Eine Stadt, die sich gern als
„Museumsstadt“ und „Stadt der Wissenschaft“ bezeichnet, weist
Freiwilligkeiten ab, die dem Stadtimage dienen? Nicht besser erhalten,
was man schon hat, und Entwicklung zulassen, statt es abzuschmettern,
weil das Erreichte in Bhv einfach nicht genĂŒgt?? In W`warden könnte an
sich alles in der fĂŒr die Stadt sehr kostengĂŒnstigen Art weiterlaufen:
Trotz Abgelegenheit kulturell-touristisch wirksam, mit sukzessiver, fĂŒr
Bhv nutzbringender Entwicklung des „kleinsten der großen
Bremerhavener Museen“, dem die Stadt noch nie eine reelle Chance
einrÀumte. Ein Umzug in die Stadtmitte wÀre in mancher Hinsicht
gĂŒnstig, doch mit geeigneten Maßnahmen ist auch am Standort „Kirche“
viel machbar. Nach „Kiekeberg“-Vorbild ein Freilichtmuseum unter
Einbeziehung des „Radio-City“-GebĂ€udes, in dem tausende Q-meter
leerstehen? Der in Bhv fehlende US-Erinnerungsort, der Publikum anzöge?
Wenn aber Auszug, dann bitte nicht ohne Ersatzort oder in ein
„Zwischenlager“. Jeder Museumsstandort sollte zukĂŒnftig dauerhaft
gesichert sein. Bis zu einem Umzug unter dieser Voraussetzung (dann kann
ich es – zum dritten Mal – neu errichten) oder der Entscheidung
„Verbleib“ ist jedenfalls Aufschub bis nach dem 30. 9. 24 nötig, den
Herr Schnorrenberger strikt ablehnt. Anm.: Dass ein Auszug auch
zwischen Mitte 1/24 und Ende 9/24 bei dem Objektbestand des Museums (u.
a. „Ramelow-Neonelement, H 5,20 m) niemals machbar sein wĂŒrde, zumal
ohne Ersatzort, dĂŒrfte ihm von vornherein bewusst gewesen sein.
Erhaltenswertes Kulturgut nichts als ein „abschreibbares
Umzugsvolumen“, jederzeit in Container zu verfrachten? Der KV der
Raumwerkerei: Über 200.000 EUR. Sah ich als SolidaritĂ€ts Note. Sich an
der Museumszerstörung/reinem Kostendenken nicht beteiligen wollen?

Es kommt viel Anteilnahme, oft mit „In der Zeitung stand, das Museum
schließt.“ Ihm wurde der Standort gekĂŒndigt, ja – Schließung bedeutet
das nicht. Der entstandene Eindruck wird bei jeder Anfrage korrigiert.
Im Museum gibt es rd. 600 Unterschriften, Petitionen laufen bei der
Stadt (220) und change.org. (383), Stand 27. 8. 24. Die Stadt-Petition
ist fĂŒr Ältere ohne PC schwierig; Leute ohne Mailadresse sind bis
heute von der Möglichkeit zur Mitzeichnung der Petition bei der Stadt
ausgeschlossen.

Die GrĂŒnen stellten einen Eilantrag an die Stadtverordnetenversammlung
(1. Sie möge sich fĂŒr die Erhaltung des Museums der 50er Jahre in Bhv
einsetzen; 2. Der Magistrat werde um VorschlÀge in Zusammenarbeit mit
den Betreiber:innen zum Erhalt des Museums auf Dauer und – 3. – um die
Erarbeitung von Übergangslösungen gebeten). Auf der Basis des Antrags
wird hier als Vordringlichstes – um juristisch vorgegebene Termine nicht
zu ĂŒberschreiten –   die zumindest vorlĂ€ufige RĂŒcknahme der
BIS-KĂŒndigung vorgeschlagen“.

In der NĂ€he des Historischen Museums wĂ€re zum Beispiel ein sehr guter Standort fĂŒr das Museum der 50er Jahre! Hier könnte dann ein touristisches Highlight entstehen – quasi eine Museumsmeile! 

Was ist mit dem alten Aladin-Kino? Das GebÀude steht unter Denkmalschutz und passt perfekt in die Zeit?

Was habt Ihr fĂŒr Ideen? 

Wulsdorf: HĂ€ufigkeit der UnfĂ€lle steigt – Stadt sieht offenbar keinen Handlungsbedarf

Seit vielen Jahren weisen die Anwohner der Ringstraße in Wulsdorf an dem Teilbereich zwischen Weserstraße und Dreibergen immer wieder auf die GefĂ€hrlichkeit dieses Straßenabschnitts hin, die Stadt Ă€ndert jedoch nichts daran!

Die Straße Dreibergen, sowie die Ringstraße vorbei am Pflanzenmarkt in sĂŒdlicher Fahrrichtung und die Nebenstraßen sind alle 30er Zonen.

Nur der Straßenabschnitt zwischen Dreibergen und Weserstraße nicht! Besonders in den Abendstunden oder am Wochenende wird diese kurvenfreie Strecke gerade von jĂŒngeren Leuten in getunten, oftmals lauten Fahrzeugen als Rennstrecke genutzt. Mit offenen Fenstern bei lauter Musik muss man ja prĂ€sentieren, was fĂŒr eine „coole Kiste“ man fĂ€hrt und wie schnell man damit unterwegs sein kann. 

An diesem TeilstĂŒck der Ringstraße gibt es nur auf einer Seite einen BĂŒrgersteig, auf der anderen Seite eher einen schmalen Pfad. Kinder können unvermittelt schnell zwischen den parkenden Autos auf die Straße laufen, Ă€ltere Menschen stehen oftmals verunsichert am Straßenrand, wenn wieder mal sehr schnell fahrende Autos vorbeirasen. Von der LĂ€rmbelĂ€stigung mal ganz abgesehen. 

Angeblich soll die Polizei dort gelegentlich mal Geschwindigkeitskontrollen durchgefĂŒhrt und keine extremen AuffĂ€lligkeiten festgestellt haben. Das sind nur Momentaufnahmen. Die Anwohner bemerken tĂ€glich diese teils lautstarke Raserei von Autos und MotorrĂ€dern. 

Auf Anfrage bei der Stadt hieß es vor Jahren, dass man diese Teilstrecke nicht zur 30er-Zone erklĂ€ren könne,  da der Schnellbus dort fĂ€hrt. Abgesehen davon, dass der Bus auf diesen 400 Metern vor der Kreuzung Dreibergen es gar nicht auf bis zu 50km/h schaffte, bevor er wieder bremsen musste, fĂ€hrt die Linie da schon lĂ€nger nicht mehr. 

Die Ringstraße hat an der Kreuzung Dreibergen eine abknickende Vorfahrt. Viele Autofahrer scheinen dieses Schild zu ĂŒbersehen oder wissen nicht, wie man sich zu verhalten hat. An der Kreuzung sind, wie zuletzt gestern, zuvor vor ca. 14 Tagen,  schon viele, teils schwere UnfĂ€lle geschehen. 

Wenn man mit 30 km/h auf diese Kreuzung zufahren wĂŒrde, wĂ€ren diese UnfĂ€lle sicher glimpflicher verlaufen.

Gestern nahmen die Anwohner wieder quietschende Bremsen und im Anschluss einen lauten Knall wahr. Die Polizei und der Abschleppdienst mussten gerufen werden! An der Kreuzung sind aufgrund erhöhter Geschwindigkeit sogar schon Fahrzeuge aus der Kurve getragen worden und umgekippt. 

Was genau muss noch passieren, damit die Stadt endlich auch in diesem Bereich eine 30er Zone einrichtet? Die Buslinie kann nun als Ausrede nicht mehr dienen! Es entsteht der Eindruck, dass es der Stadt trotz Anwohnerhinweisen gleichgĂŒltig ist, ob die Verkehrssicherheit besonders Ă€lteren Menschen und Kindern gegenĂŒber gegeben ist. Traurig und nicht nachvollziehbar! 

Tag der Seenotretter Bremerhaven 2024

Am Sonntag den 28.07.2024 findet in Bremerhaven der Tag der Seenotretter
statt (wie an vielen Stationen an der Nord- und Ostsee).

Die Station Bremerhaven mit dem Seenotrettungskreuzer Hermann Rudolf
Meyer beteiligt sich auch an diesem besonderen Tag.

In der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr ist Open Ship am SeebÀderponton .
Neben Informationen und GesprÀchen rund um die gefahrvolle Arbeit der
Seenotretter, einem Stand mit Modellbauern (1:25) kann man an Bord auch
die begehrten Tag der Seenotretter T-Shirts erwerben. Diejenigen, die
sich dazu entschließen, die Seenotretter mit einer regelmĂ€ĂŸigen Spende
zu unterstĂŒtzen, haben nach 17.00 Uhr die Möglichkeit , an einer Fahrt
mit der Hermann Rudolf Meyer auf der Weser teilzunehmen.

Foto: A. Hoyer

Faktencheck

Auf Facebook behauptet eine kleine „Nachrichten-Seite“ das sie bereits seit 1992 Onlineradio betreibt! Das sind reine Fake News! Onlineradio gibt es seit 1995. Der Ursprung des Internet Radios fand sich 1995 in Deutschland. Das Info-Radio Berlin-Brandenburg stellte damals in Zusammenarbeit mit der Technischen UniversitĂ€t Berlin erstmals Teile ihres Programms online zum Abruf bereit. Das Medium Streaming-Audio war damit geboren. Im Jahr 1992 stellt die Firma ATM Networks erstmals Bild und Ton live ins Netz. Die „Trojan-Room-Kaffeemaschine“ kann als erste Webcam gelten. Diese zeigte den FĂŒllstand der Kaffeemaschine an. Eine Kamera nahm dreimal pro Minute ein Bild auf und ĂŒbertrug mittels eigens geschriebener Software das Bild ins Internet.
Fazit: Nicht alles glauben, was Seiten behaupten und verbreiten!

Quelle: contentflow.live

Deichbrand 2024 – So warÂŽs

Ein perfektes DEICHBRAND Festivalwochenende geht zu Ende. Aus Veranstaltersicht war es das Traumfestival!
Wir hatten grandioses Sommerwetter von Mittwoch bis Sonntag. Selbst die vorher angesagten möglichen Schauer blieben aus und wurden durch schon fast nicht nennenswerte Tropfen ersetzt.

Trotz der weltweiten IT-Probleme konnte unser Festival im regulĂ€ren Betrieb stattfinden. Auch die sehr heißen Sommertemperaturen
konnten uns und unseren Fans nichts anhaben. Dank der AbkĂŒhlungsmöglichkeiten im Pool und den sehr umsichtigen und kooperativen Fans wurde die Hitze problemlos bewĂ€ltigt. Stattdessen sorgte das Wetter fĂŒr
grandiose Stimmung in allen Bereichen.

Die Behörden, SanitĂ€ts- und Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr sind durchweg zufrieden und loben insbesondere die Fans. Selten haben sie so ein friedliches und glĂŒckliches Publikum wie die DEICHBRAND Fans gesehen. Gleiches Feedback wird uns von den KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern widergespiegelt. Mehr als 60.000 Freaks & Folks, Fans & Friends haben an fĂŒnf Festivaltagen gemeinsam zu ĂŒber 120 Acts auf sechs BĂŒhnen ausgelassen gefeiert. Das durchweg positive ResĂŒmee spornt uns an, den Weg des DEICHBRAND Festivals genauso weiterzufĂŒhren.

Im nÀchsten Jahr feiern wir alle gemeinsam Geburtstag: Das DEICHBRAND
Festival wird 20 Jahre alt und findet vom 17. bis 20. Juli 2025 statt. Trotz steigender Kosten in allen Bereichen möchten wir unseren Fans etwas zurĂŒckgeben und haben uns dazu entschieden, mit den gleichen
Ticketpreisen wie in den letzten zwei Jahren an den Start zu gehen.

Der Vorverkauf startet bereits am Montag, den 22. Juli um 18:00 Uhr auf deichbrand.de/tickets. Die limitierten Wildcards und Early Bird Tickets inkl. Freaks & Folks Shirt sind ab 179€ verfĂŒgbar. Gleichzeitig gehen wir direkt
mit den beliebten Womo Plaketten fĂŒr alle Camps, den SchrebergĂ€rten sowie Chalets, den GrundstĂŒcken, VIP Tickets, den Parktickets sowie der Shower Wonderland Flatrate an den Start. Die Fans können sich somit direkt
fĂŒr das nĂ€chste Jahr vollumfĂ€nglich ausstatten.

Bitteres Fazit eines tollen Festivals – Was stimmt in dieser Stadt bloß nicht?

Das „Phantasy & Mittelalter Festival im Park“ fĂŒr die Besucher ein unvergessliches Spektakel – fĂŒr die Veranstalter ein finanzielles Debakel! 
Weshalb so wenig Werbung? – Weshalb waren die Eintrittspreise so hoch? – Diese Fragen werden hier beantwortet! 
Der SpeckenbĂŒtteler Park bietet das Jahr ĂŒber nicht gerade viele Veranstaltungen an. So wohl auch der Gedanke befreundeter Anwohner, die somit mit dem Veranstalter des Mittelalter Festivals Kontakt aufnahmen, um ein Highlight zu schaffen.


So weit – so gut! Man kam in Kontakt und es hieß, dass der Veranstalter einen Obolus (kleinerer Betrag, kleine Geldspende fĂŒr etwas) an den Betreiber des GelĂ€ndes zahlen sollte. Dieser „Obolus“ sollte dann im ersten GesprĂ€ch unfassbare 20.000 € betragen! Schließlich einigte man sich auf 7.000 €. Zum Vergleich: Im September gastiert das Event in Tannenhausen bei Aurich. Dort mĂŒssen 1.500 € Kaution hinterlegt werden und die Platzmiete betrĂ€gt fĂŒr sechs Tage (An- und Abbau eingerechnet) lediglich 350 €! Der Stadt Aurich ist es wichtig, dass in ihrer Stadt etwas geboten wird! 


Wir fragen uns, was in Bremerhaven so unglaublich schief lÀuft und vor allem warum?

So war das Festival in Bremerhaven

Von den finanziellen Aspekten abgesehen, wurden dem Veranstalter seitens verschiedener Ämter der Stadt jede Menge Steine, besser Felsbrocken, in den Weg gelegt. In ersten GesprĂ€chen zeigte man sich, laut Aussagen, „verwundert“, dass bei einem Mittelalter-Festival tatsĂ€chlich Zelte aufgestellt werden wĂŒrden, die, man glaubt es kaum, mit Heringen im Rasen standhaft gemacht werden mĂŒssten. Auch soll man sich darĂŒber echauffiert haben, dass im Mittelalter Waffen und Schwerter benutzt und dort historisch zur Schau gestellt wurden. Es entstand mehr und mehr der Eindruck, dass man das Festival dort eigentlich gar nicht mehr haben wollte. 


ZunĂ€chst wurde von den Ämtern die Möglichkeit auf Fördergelder in Aussicht gestellt, spĂ€ter war daran leider nicht mehr zu denken. FĂŒr den Veranstalter viel zu spĂ€t, denn Standbetreiber, Bands und Shows waren lĂ€ngst bestellt und die Organisation quasi abgeschlossen. TatsĂ€chlich sollte die gesamte Veranstaltung noch am Freitag, also am ersten Veranstaltungstag, wieder abgesagt werden! Der Veranstalter wurde verpflichtet, Straßenschilder wegen der Parksituation aufzustellen, fĂŒr die es eine Rechnungsstellung gab, um dann spĂ€ter genau diese Schilder wieder zu verbieten.    Was fĂŒr eine Farce fĂŒr den Festival-Betreiber! Was fĂŒr eine Desorganisation seitens der Stadt!


Viele GĂ€ste fragten sich, weshalb es so wenig Werbung fĂŒr das Event gab. In den ĂŒblichen Medien wurde nicht darĂŒber berichtet, es gab keine Plakate in der Stadt. Der Veranstalter selbst hat Flyer verteilt und Radio Bremerhaven hat ein Gewinnspiel gestartet und mehrfach Werbung gemacht.

Von der Stadt Bremerhaven lediglich ein Hinweis, dass zwischen dem 3. bis 7. Juli nur eingeschrĂ€nkte FlĂ€chen und ParkplĂ€tze beim Gesundheitspark zur VerfĂŒgung stehen. 


Auf Nachfrage beim Veranstalter erklĂ€rte der uns, dass eine Firma, die zum Beispiel Werbeplakate an LaternenpfĂ€hle anbringt, pro Laternenphal 3.000 € verlangt. Unbezahlbar! Aufgrund des vielen Regens war die RasenflĂ€che natĂŒrlich aufgeweicht und es entstanden durch den Aufbau und die Besucher Spuren in der RasenflĂ€che, wovon von Beginn an ausgegangen werden musste. Das hĂ€tte dem Betreiber klar sein und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden mĂŒssen. Das Gartenbauamt hat eigener Aussage nach nur einen alten Trecker, um die FlĂ€che bewirtschaften zu können. Wen wundert es da noch, dass der Veranstalter nun vermutlich auch dafĂŒr noch eine Rechnung erhĂ€lt, um die RasenflĂ€che wieder aufzuarbeiten. BefĂŒrchtete Kosten hierfĂŒr 10.000 €!  
Ist das alles noch zu glauben??  – Wir wiederholen: Was lĂ€uft in dieser Stadt bloß quer?? – Nirgends in Deutschland hat der Veranstalter, der auf viele Jahre Erfahrung zurĂŒckblicken kann, so etwas schon mal erlebt.                 

Nun erklĂ€rt sich wohl von selbst, wie diese Eintrittspreise zustande gekommen sind. HĂ€tte man von diesem horrend hohen „Obolus“ abgesehen und wĂ€ren die zuvor in Aussicht gestellten Fördergelder geflossen, hĂ€tte der Eintrittspreis zwischen 12 und 15 Euro liegen können. An dieser Stelle erneut der „Dank“ an die Stadt Bremerhaven!

Fazit: Der Veranstalter wird in dieser Stadt NIE WIEDER ein Event stattfinden lassen! Er geht mit einem Minus von 70.000 € und einer bitteren Erinnerung an Bremerhaven nach Hause. 


Er betont jedoch, dass die Besucher einfach toll gewesen sind!
Wir freuen uns auf Westerstede (vom 16.-18.08.24) , Tannenhausen/Aurich (September) und weitere Termine.


Wird es fĂŒr Westerstede auf dem GelĂ€nde des Rhododendron-Parks vielleicht wieder ein Gewinnspiel von Radio Bremerhaven geben? – Wir lassen uns mal ĂŒberraschen!   

Infos unter: https://www.phantasymittelalterfestival.de/

https://www.facebook.com/friesische.marktgilde

Bilder: Ilka Eggert fĂŒr Radio Bremerhaven

Strafbare Handlungen der Fischtown Community Bremerhaven gegenĂŒber Radio Bremerhaven

Symbolbild

In eigener Sache: Wir weisen die Fischtown Community Bremerhaven hiermit öffentlich darauf hin, die RufschĂ€digungen in deren Hashtags gegenĂŒber uns, umgehend zu unterlassen‌

Wir haben die Fischtown Community Bremerhaven schon mehrfach um Unterlassung gebeten, sie halten sie jedoch nicht daran bzw. nutzen nun andere Àhnliche Hashtags.

Im Anhang hier nochmal in aller Deutlichkeit die Folgen von RufschĂ€digungen! 

Zur ErklĂ€rung: Die Hashtags auf dem Artikelfoto wurden regelmĂ€ĂŸig in den BeitrĂ€gen der Fischtown Community benutzt. Zwei davon wurden aufgrund unseres Hinweises entfernt, nun sind neue „Kreationen“ entstanden. UnabhĂ€ngig davon erreichen uns in den Kommentaren unterschiedlicher Artikel ebenfalls diese Hashtags. Die Personen, die sie verwenden werden von uns umgehend blockiert, sind jedoch regelmĂ€ĂŸig bei der Fischtown Community aktiv.

Ein Schelm, der daraus eine Verbindung erkennt und Böses dabei denkt…

Hier die Links zu den rechtlichen Folgen derartigen Handlungen: https://www.rechtsanwalt-gessner-berlin.de/rufschaedigung-und-verleumdung-von-unternehmen-welche-ansprueche-bestehen/

https://www.rosepartner.de/blog/vorsicht-schlechtreden-von-konkurrenten-nicht-erlaubt.html

Neue Film-Doku ĂŒber einen echten Supermann kommt ins Kino

Die Geschichte von Christopher Reeve ist die eines unbekannten Schauspielers, der einen unglaublichen Aufstieg zum legendĂ€ren Filmstar schaffte. Reeves einzigartige Darstellung der Figur Clark Kent/Superman setzte den Maßstab fĂŒr all die Superhelden-Filmuniversen, die die Kinolandschaft heute dominieren. Er verkörperte den Mann aus Stahl in vier „Superman“-Filmen und stellte sein Talent und seine schauspielerische Vielseitigkeit in Dutzenden weiterer Rollen unter Beweis, bevor er 1995 bei einem lebensgefĂ€hrlichen Reitunfall schwer verletzt wurde. Er blieb vom Hals abwĂ€rts gelĂ€hmt.

Infolge seiner QuerschnittslĂ€hmung entwickelte sich Reeve zu einer charismatischen FĂŒhrungspersönlichkeit und zum Aktivisten bei den BemĂŒhungen um ein Heilmittel fĂŒr RĂŒckenmarksverletzungen. Gleichzeitig setzte er sich leidenschaftlich fĂŒr die Rechte und die Betreuung
von Menschen mit Behinderungen ein – und das alles, wĂ€hrend er seine Filmkarriere vor und hinter der Kamera weiterfĂŒhrte und sich seiner geliebten Familie widmete.

Courtesy of Warner Bros. Pictures

Der Film von Ian BonhĂŽte und Peter Ettedgui, den Regisseuren von „Alexander McQueen“, enthĂ€lt nie zuvor gezeigte private Filmaufnahmen, eine große FĂŒlle von persönlichem Archivmaterial sowie die ersten ausfĂŒhrlichen Interviews, die Reeves drei Kinder jemals ĂŒber ihren Vater gegeben
haben.

Er prĂ€sentiert außerdem Interviews mit hochkarĂ€tigen Hollywood-Stars, die zu Reeves Freundes und Kollegenkreis zĂ€hlten. „Super/Man: The Christopher Reeve Story“ ist eine ebenso bewegende wie lebendige filmische Darstellung der bemerkenswerten Lebensgeschichte des Schauspielers.

ERKLÄRUNG DER FAMILIE REEVE
Wir hatten schon frĂŒher erwogen, an Projekten ĂŒber unseren Vater teilzunehmen, aber es hat sich nie richtig angefĂŒhlt. Wir sind die Kinder unseres Vaters: immer auf dem Sprung, vorwĂ€rtsgehend, vorausschauend, uns unseren Familien, Karrieren und Leidenschaften widmend. Wenn wir jemals einen jahrzehntelangen Bestand an Heimvideos aushĂ€ndigen, wichtige Familienangehörige und Freunde bitten wollten, in Interviews vor der Kamera unverfĂ€lschte und verletzliche Erinnerungen mit uns zu teilen, und wenn wir selbst das Gleiche tun wollten, musste es mit dem perfekten Team zur perfekten Zeit geschehen. Da wir uns dem 20. Todestag unseres Vaters nĂ€hern, haben wir mit Passion Pictures, Misfits Entertainment und Words + Pictures und dem Dokumentarfilm, den sie gemacht haben, genau das.
Was jetzt Super/Man: The Christopher Reeve Story heißt, begann mit einer Reihe von transatlantischen Zoom-Anrufen. Die Leute von Passion erstellten ein Sizzle Reel, um ihre Vision zu verdeutlichen. Das hat uns gefallen. Sie holten Ian BonhĂŽte und Peter Ettedgui ins Boot. Wir liebten sie. Als Connor Schell und Libby Geist und Words + Pictures zustimmten, an Bord zu kommen, wussten wir, dass wir unser Team hatten und glaubten, dass dieser Film ein Erfolg werden könnte.

Als wir darĂŒber nachdachten, diesen Schritt zu wagen, war es uns besonders wichtig, dass der Film „die Geschichte von Christopher Reeve“ ganzheitlich und ohne GefĂ€lligkeiten erzĂ€hlt und ihn so umfassend und tiefgrĂŒndig und vollstĂ€ndig beleuchtet, wie er sein Leben gelebt hat. Er war ein Schauspieler, ein Autor, ein Regisseur, ein Aktivist, ein Sportler, ein Abenteurer, ein Sohn, ein Ehemann, ein Vater. Dieser Dokumentarfilm ist die endgĂŒltige Erkundung all der Teile von Christopher Reeve, die zusammengenommen einen Helden ausmachen.

Unser Vater ist unser Held, und wir sind gerĂŒhrt zu wissen, dass Millionen von Menschen ĂŒber Generationen hinweg auf der ganzen Welt ihn auf die gleiche Weise sehen. Wir sind stolz und begeistert, Super/Man: The Christopher Reeve Story mit den Fans zu teilen, die die Superman-Filme geliebt haben, oder die von seinem Mut nach seiner RĂŒckenmarksverletzung inspiriert wurden, oder die von seiner anhaltenden Liebesgeschichte mit unserer Mutter/Stiefmutter Dana bewegt wurden, oder mit jedem, der gerade jetzt einen Helden gebrauchen kann. Dieser Dokumentarfilm ist eine Geschichte ĂŒber Ausdauer, Engagement, Liebe, Familie, Tapferkeit, Tragödie, Triumph, Hoffnung und vieles mehr. Vor allem aber ist es eine Geschichte der Menschlichkeit, verkörpert durch einen gewöhnlichen Mann, der die Kraft fand, trotz ĂŒberwĂ€ltigender Hindernisse durchzuhalten und zu bestehen.

Wir nehmen das Bestreben, das VermĂ€chtnis unseres Vaters zu bewahren, sehr ernst. Wir bemĂŒhen uns tĂ€glich darum, dies durch die Art und Weise, wie wir leben, durch die Werte, die wir hochhalten, und durch die Zwecke, fĂŒr die wir uns engagieren, zu tun – insbesondere durch die Arbeit der Christopher and Dana Reeve Foundation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Heilmittel fĂŒr RĂŒckenmarksverletzungen zu finden und Menschen, die mit LĂ€hmungen leben, LebensqualitĂ€t zu bieten. Super/Man: The Christopher Reeve Story ist jetzt und fĂŒr immer ein Eckpfeiler dieses VermĂ€chtnisses.

Wir haben Ian und Peter und den Teams von Passion, Misfits und Words + Pictures unsere volle UnterstĂŒtzung und unseren Segen gegeben, damit sie den Film machen konnten, den sie wollten. Sie haben unser Vertrauen belohnt, indem sie ein Meisterwerk geschaffen haben, das den Geist unseres Vaters einfĂ€ngt und seine Geschichte von seinen frĂŒhen Tagen ĂŒber die Superman-Jahre bis hin zu seinem letzten Akt kunstvoll, genau und bewegend erzĂ€hlt. Wir fĂŒhlen uns zutiefst geehrt, mit Super/Man: The Christopher Reeve Story in Verbindung gebracht zu werden, und wir können es kaum erwarten, dass die Welt es zu sehen bekommt. —Matthew Reeve, Alexandra Reeve Givens, Will Reeve

Der Film hat noch keinen Kinostart in Deutschland

Die Superman Spielfilme gibt es als 4K UHD im Handel inklusive dem Donner-Cut!

Tipp: Auch fĂŒr einen regnerischen Tag geeignet

Das Ahlenmoor mit der Feldbahnerleben -hochinteressant.

Warum wachst das Moor?
Gibt es wirklich Irrlichter? Was hat
es mit fleischfressenden Pflanzen auf sich?
Welche Vögel leben im Moor?
All diese Fragen werden bei einer Fahrt mit der
Moorbahn ins grĂ¶ĂŸte Hochmoor
des Landkreises beantwortet.

Bei einer 5,7 Kilometer langen Entdeckungstour durch das
Ahlenmoor erfĂ€hrt man alles Wissenswerte ĂŒber den Lebens-
raum Hochmoor, sieht seltene Pflanzen und mit etwas GlĂŒck
auch seltene Tierarten, die sich an einen extremen Lebensraum
angepasst haben.

Mit der umgebauten Feldbahn eines
ehemaligemligen Torfwerks entfliehen die
GĂ€ste fĂŒr zwei Stunden ihrem Alltag.
NĂ€here Informationen hier:
https://www.ahlenmoor.de/home

Im Torfwerk gibt es dann noch eine interessante Ausstellung zu besichtigen.

Unbedingt probieren: Die leckere Torftorte. Die StĂŒcke sind ziemlich groß! 😋

Infos hier:https://www.ahlenmoor.de/mooriz/gastronomie

Quelle: Entdeckertouren

Neues Wandbild in Lehe


Bereits am 7. Juni hatten wir von diesem Wandbild in der Rickmersstraße 79b berichtet, als es noch in Bearbeitung war und ein GerĂŒst davor stand.

Wir waren uns nicht einig, was die Figur darstellen soll. Unserer Meinung nach einen Klabautermann.

Das Wandbild ist nun fertig. Es handelt es sich um ein Projekt von der Gewoba in Verbindung mit dem Bremer KĂŒnstler Peter Stöcker. Insgesamt sollen fĂŒnf GebĂ€ude in Bremen und Bremerhaven neu gestaltet werden.

Das sogenannte Mural ist eine Wandmalerei, die nicht auf eine Leinwand aufgetragen wird, sondern auf WĂ€nde oder Decken, so dass diese fest mit dem Untergrund verbunden sind.

Das Wandbild in Lehe zeigt einen Seemann, der eine Laterne in der Hand hĂ€lt und nennt sich „Die Begegnung“.  Die erhobene Laterne soll dazu ermutigen, Unbekannten mit Offenheit zu begegnen.

In Bremerhaven hat der berĂŒhmte Street-Artist Hombre das Mural in Szene gesetzt. Seine Werke sollen ĂŒberall in der Welt bekannt sein.

Unklar bleibt nun nach wie vor, ob es sich bei dem Mural um einen KapitÀn oder einen Klabautermann handelt. Ein Seemann eben. Auf jeden Fall ein Eyecatcher, der Lehe bunter macht.