Drei sind aller guten Dinge: Bremerhaven nimmt weitere Webcam in Betrieb

Bremerhaven hat seine dritte Super-Webcam in Betrieb genommen. Sie vermittelt ganz neue digitale Eindrücke von der Stadt – für Bewohner und Beobachter, Gäste und Urlauber. Und: Sie steht in Niedersachsen, um Bremerhavens ganze Skyline zu erfassen. Das hinzubekommen, war alles andere als einfach. Alle Stadteinblicke können kostenfrei im Internet unter dem Link bremerhaven.panomax.com rund um die Uhr angeschaut werden.

Zur neuen Webcam: https://bremerhaven.panomax.com/langluetjen

Noch vor drei Jahren war Bremerhaven Webcam-Ödland: Gerade einmal vier Kameras sendeten Standbilder. Dabei lieferte kaum eine zweite Stadt gleicher Größe so viele attraktive Motive für Webcams wie Bremerhaven: Die faszinierenden Containerfrachter, Kreuzfahrtschiffe, Häfen und Havenwelten und vor allem atemberaubende Bilder vom Himmel über der Stadt und den Sonnenuntergängen an der Außenweser.

Mit den Live-Streams erweitert die Erlebnis Bremerhaven GmbH ihr digitales Marketing zur Gewinnung von Tourist:innen. Als Dienstleister wurde der österreichische Anbieter Panomax gewonnen. Seine 360-Grad-Kameras stehen schon in mehr als 25 Ländern. Die Aufnahmen in Echtzeit sind in Farbqualität und Präzision kaum zu übertreffen. Die Downloadzahlen der ersten beiden Panomax-Kameras in Bremerhaven erfüllen dann auch Erwartungen der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Pro Jahr werden sie mehr als 180.000 Mal aufgerufen.

Schwierige Suche nach passendem Standort

Die erste Kamera wurde in 51 Metern Höhe auf dem Dach des Columbus-Centers installiert, um seit Oktober 2022 Bilder von den Havenwelten zu senden. Parallel wurden bereits die Gespräche über zwei weitere Standorte geführt – einer im Fischereihafen, einer im Überseehafen. Die zweite Kamera ging Anfang 2024 in Betrieb. Sie steht auf dem Dach des Gebäudes von Bio Nord, erfasst das Schaufenster Fischereihafen und erlaubt weite Blicke in den geschäftigen Fischereihafen. Aber die Pläne für den dritten Standort erwiesen sich als schwierig, so dass er erst jetzt in Betrieb gehen konnte. Die Kamera steht auf der Watt-Insel Langlütjen I in der Weser vor dem Nordenhamer Ortsteil Blexen und bildet die gesamte Bremerhavener Skyline ab. „Sie ermöglicht unseren Gästen bereits vom heimischen Sofa aus, Bremerhaven zu erleben und steigert die Vorfreude auf eine Reise in unsere Seestadt“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. 

Die „Hot Spots“ der Stadt

Das bildschirmfüllende, interaktive 360-Grad-Panorama ist sowohl als Live-Video sowie als Standbild mit rund 5-minütigem Abstand zur Aufnahme zu erleben. Alle Bilder werden zudem seit der Installation gespeichert und können über die Funktion „Archiv“ jederzeit online angeschaut werden. Mit der Zeitrafferfunktion lassen sich Tage, Wochen und Monate im Schnelldurchgang betrachten. Eine auf Knopfdruck einschaltbare Übersichtskarte liefert die Orientierung, was gerade zu sehen ist. Kleine rote Kreise als sogenannte „Hot Spots“ verraten, dass noch mehr Informationen in den Bildern stecken: Kurztexte informieren über die touristischen Attraktionen. Weitere Beteiligungsmöglichkeiten für die touristischen Anbieter sind in Vorbereitung. „Wir planen eine umfangreiche Darstellung des touristischen Angebotes sowie die direkte Buchbarkeit“, so Gerber.

Der Standort für die dritte Kamera erforderte einige Arbeit – denn wegen Aspekten der Hafensicherheit schieden einige angedachte Standorte im Überseehafen aus. „Weil wir aber gerne einen Eindruck von unserem faszinierenden Hafen vermitteln wollten, landeten wir bald auf der anderen Seite der Weser“, erklärt Sonja Riegert, die bei der Erlebnis Bremerhaven die Abteilung für Kommunikation leitet. Der private Eigentümer von Langlütjen war gleich bereit, ein Stückchen Land zur Verfügung zu stellen, um die Anlage mit der Kamera darauf zu installieren. Denn: Langlütjen war immer wieder Ziel „ungebetener Gäste“. Vor einem Jahr etwa ging von hier ein Camper in der Weser schwimmen und trieb ab, erst nach Stunden und etlichen glücklichen Fügungen konnte er sich am Containerterminal in Bremerhaven an Land retten. Zur Vereinbarung, die Webcam aufzubauen, gehörte daher auch, den Zutritt zur Insel mit einer Zaunanlage zu erschweren. 

Standort liegt im Nationalpark

Weil Langlütjen I aber auch am Rande des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer liegt, musste auch hier noch eine Genehmigung eingeholt werden. Und schließlich war die Montage der Anlage alles andere als einfach: Zu Fuß wurde sämtliches Material und auch ein Gerüst auf die Insel getragen. Weil auf Langlütjen I kein Strom verfügbar ist, arbeitet die Webcam autonom über eine Solaranlage. Seit zwei Wochen liefert sie nun Bilder, die Techniker sind noch immer mit der Feinjustierung beschäftigt – per Fernwartung aus Österreich. Geplant ist auch bei dieser Anlage, die Aufnahmen mit den „Hotspots“ zu versehen. Die 360-Grad-Kamera nimmt Bilder auf vom Fischereihafen ganz im Süden der Stadt bis weit hinaus in die Außenweser.

„Mit Dir, Lili Marleen“ – eine Hommage zum 120. Geburtstag von Lale Andersen

Zu Ehren von Lale Andersen hat das Kulturamt Bremerhaven die Sängerin Anne Haentjens mit ihrem Lale-Andersen-Programm ins Theater im Fischereihafen, Am Schaufenster 6, eingeladen.

Die berühmteste Bremerhavenerin, Lale Andersen, geborene Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg, wäre in diesem Jahr 120 Jahre alt. Bekannt wurde sie einst vor allem mit ihrer Interpretation des um die Welt gegangenen Liedes „Lili Marleen“.

Am 23. März 1905 kam Lale Andersen im heutigen Bremerhaven-Lehe zur Welt. Noch sehr jung heiratete sie den Bremerhavener Kunstmaler Paul Ernst Wilke, den sie dann, wie auch die drei gemeinsamen Kinder, verließ, um in Berlin als Schauspielerin Karriere zu machen. Schon bald gastierte sie als Liselotte Wilke im Berliner „Kabarett der Komiker“ und auf anderen Kabarettbühnen Berlins mit Hafenliedern und Chansons. Große Beachtung fanden in der Presse ihre Interpretationen von Songs aus der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill.

Vordergründig, hintersinnig, leidenschaftlich, frech, frivol und anspruchsvoll – so stellten sich die frühen Chanson-Programme von Lale Andersen dar. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Lale Andersen auf der Nordseeinsel Langeoog nieder und erlebte mit ihrer Interpretation der deutschen Version des Liedes „Ein Schiff wird kommen“ ein sensationelles Comeback. 1961 produzierte sie eine Langspielplatte mit plattdeutschen Volksweisen u.a nach Texten von Klaus Groth und Theodor Storm mit Titeln wie „Mien Jehann“, „Lütt Matten de Haas“, „Över de stillen Straten“, „Dat du mien Leevsten büst“. Am 29. August 1972 starb Lale Andersen in Wien und wurde, ihrem Wunsch entsprechend, auf Langeoog beigesetzt.

Am Klavier begleitet von Sven Selle, gibt Anna Haentjens in ihrer Hommage mit Liedern und biografischen Texten Einblicke in das Leben der Sängerin, wobei sie auch auf die Geschichte des Liedes „Lili Marleen“ eingeht.

Über Anna Haentjens sagte Norbert Schultze, der Komponist des Liedes „Lili Marleen“: „Den unverwechselbar persönlichen Interpretations-Stil der schlaksigen, lächelnden, blonden Lale Andersen hat sich die kleine, quirlig-drahtige Anna Haentjens souverän angeeignet und die Gefahr des Kopierens geschickt umschifft – eben, weil sie so anders ist und ein eigenes Charisma besitzt.“

Tickets gibt es ab 24,20 Euro unter https://www.tif-bremerhaven.de/.

Klimaschutzaktion „Earth Hour“ – Bremerhaven setzt ein Zeichen

Am Samstag, dem 22. März 2025, findet in der Zeit von 20.30 bis 21.30 Uhr unter dem Motto „Licht aus. Stimme an.“ die nächste Earth Hour statt.

Dann wird wieder weltweit in der jeweiligen Zeitzone für eine Stunde das Licht ausgeschaltet, um gemeinsam ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen.

Auch Bremerhaven soll in diesem Jahr wieder dabei sein und eine Stunde lang die Beleuchtung ausgewählter Gebäude für eine Stunde ausschalten, um ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Der Magistrat setzt sich daher dafür ein, dass zur Earth Hour 2025, am 22. März 2025, von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit die Außenbeleuchtung an wichtigen Gebäuden, insbesondere im Bereich Alter/Neuer Hafen für eine Stunde abgeschaltet wird.

Umweltdezernentin Andrea Toense ruft die Bremerhavenerinnen und Bremerhavener ebenfalls zur Teilnahme auf: „Nach einem weiteren Jahr der Extreme, von neuen Temperaturrekorden bis zum Hochwasser, ist die Earth Hour 2025 ein wichtiger Moment, um mehr Klimaschutz einzufordern. Darüber hinaus ist die Earth Hour in einem Jahr voller Krisen, Konflikte und Kriege, in dem sich auch das politische Klima verändert hat, wichtiger denn je, um gemeinsam ein Zeichen für eine starke Demokratie zu setzen.“

Der WWF ruft in diesem Jahr bereits zum 19. Mal zur Earth Hour auf. Mittlerweile findet die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten statt. In den vergangenen Jahren nahmen tausende Städte in 192 Ländern teil – allein in Deutschland mehr als 550 Städte und Gemeinden.

Nähere Informationen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour.

Die „Bremerhaven-Straßenbahn“ ist in Bremen unterwegs

So mancher Pendler würde sich freuen, wenn die Straßenbahn von Bremen bis nach Bremerhaven fährt. Doch das aktuelle Modell der Bremer Straßenbahn namens „Nordlicht“ mit der Nummer 3225 verlässt seine gewohnten Routen nicht. Stattdessen macht es in einem neuen, maritimen Design auf Deutschlands größte Stadt an der Nordseeküste aufmerksam: Bremerhaven.

Straßenbahn fährt zwei Jahre lang

Unter anderem wird die Straßenbahn auf der Linie 6 eingesetzt: Neben dem Bremer Flughafen zählt auch der Hauptbahnhof zu ihren Haltestellen – Orte, an denen sich besonders viele Touristen aufhalten. Bremen und Bremerhaven sehen sich jedoch nicht als Konkurrenten im Kampf um Besucher. Unter dem gemeinsamen Slogan „Zwei Städte. Ein Land.“ kooperieren sie bereits seit 1999 und nutzen Synergien, sich als attraktive Tourismusdestination zu vermarkten. Doch nicht nur Touristen sollen angesprochen werden – auch Bremerinnen und Bremer werden durch eindrucksvolle Motive der Havenwelten und des Fischereihafens für einen Tagesausflug oder ein Wochenende an der Küste begeistert. Mindestens zwei Jahre lang bleiben die Folien mit den Bremerhavener Motiven auf der Bahn, die auf allen Strecken in der Hansestadt eingesetzt wird. 

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz ist bei der Straßenbahn-Rundfahrt mit geladenen Gästen begeistert: „Wir freuen uns über jeden Gast aus unserer Schwesterstadt Bremen. Die Bremerhaven-Straßenbahn ist eine wundervolle Idee von der Erlebnis Bremerhaven und den beteiligten Attraktionen, auf die Seestadt Bremerhaven aufmerksam zu machen.“

Gemeinsamer Auftritt als starke Marke

Bereits in der Vergangenheit gab es eine Bremer Straßenbahn im Klimahaus-Design. Nun haben sich das Klimahaus, der Zoo am Meer, das Deutsche Schifffahrtsmuseum, das Deutsche Auswandererhaus und die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mit der Erlebnis Bremerhaven zusammengeschlossen, um gemeinsam auf knapp 37 Metern Bahnlänge für den lohnenden Ausflug nach Bremerhaven zu werben. Auch die Hafengesellschaft Bremenports ist mit ihrem Logo auf der Straßenbahn vertreten. „Wir präsentieren uns gemeinsam als starke Marke“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. „Der Besuch unserer Museen und Erlebniswelten, das Schaufenster Fischereihafen und auch die Überseehäfen sind immer tolle Ziele – nicht nur für Bremer.“

Thorsten Harder, technischer Vorstand der Bremer Straßenbahn AG, ergänzt, dass er sich über die neue Kooperation freut: „Die SAiL-Stadt Bremerhaven mit ihren vielen spannenden und sehenswerten Attraktionen ist nun auf einer Bremer Straßenbahn präsent – und damit noch sichtbarer im Stadtbild Bremens.“

Werder Bremen und die SAiL: Zwei starke Partner

Freuen sich über die Partnerschaft: Dr. Ralf Meyer vom SAiL-Organisationskomitee, die Spieler Marco Friedl und Keke Topp sowie Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH.

 Ein starker Partner der SAiL in Bremerhaven: Fußball-Bundesligist Werder Bremen unterstützt das internationale Windjammer-Festival, das vom 13. bis 17. August in Bremerhaven stattfindet. Werder-Kapitän Marco Friedl und Mittelstürmer Keke Topp haben stellvertretend für die Mannschaft im Weserstadion die offizielle SAiL-Flagge in Empfang genommen. „Wir freuen uns über diese sportliche Partnerschaft und heißen Werder an Bord willkommen“, sagt Dr. Ralf Meyer, der die Geschäfte des SAiL-Organisationskomitees führt. Werder Bremen bedankte sich im Gegenzug mit einem Trikot mit der Rückennummer 25 und dem Spielernamen „SAiL“.

Zur SAiL in Bremerhaven werden vom 13. bis 17. August mehr als eine Million Besucher in den Häfen erwartet. Angemeldet haben sich zu dem Festival 250 Schiffe aus aller Welt, darunter die Segel-Schulschiffe aus Peru, Mexiko und dem Königreich Oman. „Die SAiL verbindet wie der Fußball die Völker der Welt“, sagt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Deshalb sei der Traditionsclub von der Weser ein perfekter Partner für die Veranstaltung.

Zu den Heimspielen im Weserstadion läuft bereits seit Saisonbeginn das offizielle SAiL-Video und auch Bandenwerbung soll Lust machen, das maritime Festival zu besuchen.  Der SVW hat bereits zugesagt, zu kommen.

Foto: Ralf Masorat/Erlebnis Bremerhaven Gmbh

Das „Kino im Hafen“ sagt Tschüss – Neues Open-Air-Kino-Format geplant

In Anbetracht der langen Tradition der Veranstaltung fiel die Entscheidung des Kulturamtes nicht leichtfertig, dass das „Kino im Hafen“ künftig nicht mehr stattfinden wird. „Die Gründe dafür sind vielschichtig und im Zusammenhang zu sehen: Neben zurückgehenden Publikumszahlen, die sich auch bereits vor Corona abzeichneten, sind wir in der Planung der Veranstaltung mit anhaltend steigenden Kosten konfrontiert und das bei sinkenden finanziellen Mitteln“, so Dorothee Starke, Leiterin des Kulturamtes. „Umso schmerzlicher sind vor diesem Hintergrund auch die vergangenen zwei Jahre gewesen, in denen das ‚Kino im Hafen‘ aufgrund extremer Wetterereignisse gar nicht oder nur teilweise stattfinden konnte.“

Weiter erklärt die Amtsleiterin: „Das Veranstaltungskonzept vom ‚Kino im Hafen‘ ist aus heutiger Perspektive in seinen besonderen Anforderungen zu unflexibel und entspricht mit seinem extrem aufwändigen Aufbau nicht mehr den Vorstellungen von Nachhaltigkeit. Dennoch fiel uns diese Entscheidung nicht leicht und wir hoffen daher, dem Bremerhavener Sommer mit einem neuen Veranstaltungsformat einen neuen Höhepunkt hinzuzufügen. Wir danken allen, die in all den Jahren mit großem Engagement und Herzblut das Kino im Hafen mitgestaltet haben“, so Dorothee Starke.

Auch zukünftig soll es ganz besondere Open-Air-Kino-Momente in der Stadt geben. Das Kulturamt plant, mit dem neuen Veranstaltungskonzept „Nachtflimmern – Filme in der Stadt“ im gesamten Stadtgebiet kleine bis große Kinoerlebnisse unter freiem Himmel zu ermöglichen.

Dabei sind alle Menschen in Bremerhaven dazu eingeladen sind, selbst Orte für die Veranstaltungsreihe vorzuschlagen und das Programm mitzugestalten. Von einer Gartenanlage, einem Innenhof eines Mehrfamilienhauses bis hin zu freien Gewerbeflächen sind den Möglichkeiten erstmal keine Grenzen gesetzt.

„Mit der neuen Veranstaltungsreihe ‚Nachtflimmern – Filme in der Stadt‘ möchte das Kulturamt neue und auch ungewöhnliche Orte in Bremerhaven über ein ganz besonderes Ereignis erfahrbar machen“, erklärt Stefanie Dunkel, Mitarbeiterin im Kulturamt und Verantwortliche für das Konzept. „Neben einer großen zentralen Veranstaltung sollen auch kleinere Veranstaltungen an unterschiedlichen und überraschenden Orten stattfinden und eine neue Perspektive abseits der bekannten Orte auf die Stadt ermöglichen. Das Programm selbst möchten wir dann wiederum gemeinsam mit den Menschen und passend zum Ort gestalten und diese in Einklang bringen.“ Gleichzeitig sollten auch die Gegebenheiten vor Ort in die Planung einbezogen werden: So könne eine Hauswand zur Leinwand und Treppenstufen zu einer Tribüne werden, während eine örtliche Gaststätte das Publikum versorge. „Wir denken hier von ganz Klein bis ganz Groß und freuen uns auf alle Vorschläge aus der Stadt“, sagt Stefanie Dunkel.

Geplant sind bis zu fünf Veranstaltungstermine in einem Zeitraum von ca. zwei Wochen von Ende August bis Anfang September 2025. Interessierte können sich ab sofort und bis zum 17. März 2025 beim Kulturamt mit ihren Vorschlägen und Ideen melden, entweder per Mail an  stefanie.dunkel@magistrat.bremerhaven.de oder telefonisch unter  0471 5903495.

Weniger Gäste und Übernachtungen in Bremerhaven

Bremerhaven konnte im Tourismusjahr 2024 nicht an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Die Zahlen für das vergangene Jahr hat das Statistische Landesamt veröffentlicht. Demnach sank die Zahl der Übernachtungen in der Stadt gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent. Die Zahl der Ankünfte sank um 6,3 Prozent.  „Wir haben uns natürlich mehr erhofft“, sagt Oberbürgermeister Melf Grantz. Denn Bremerhaven habe große Potenziale im Städte- wie im Kreuzfahrttourismus. Insbesondere der neue Betreiber des Kreuzfahrtterminals verspreche mehr Anläufe in 2025. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Erlebnis Bremerhaven GmbH ist auch wegen der SAiL sicher: „2025 wird deutlich besser werden.“

Ein schwieriges Jahr

Die Aufholjagd nach den beiden Corona-Jahren ist vorerst abgebremst. 429.540 Menschen aus dem In- und Ausland haben im vergangenen Jahr die Beherbergungsbetriebe der Seestadt zur Übernachtung genutzt. Sie blieben annähernd zwei Tage, dieser Wert ist seit Jahren stabil. Entsprechend beläuft sich die Zahl der Ankünfte auf 231.024 Menschen. Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordjahr 2019 notierten die Statistiker 465.252 Übernachtungen und 252.683 Ankünfte. Diese Zahlen waren 2023 annähernd wieder erreicht worden.

Je nach Übernachtungsart zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Hotels waren schlechter gebucht als im Vorjahr. Mit einer Auslastung von 37, 4 Prozent wurde – abgesehen von den beiden Corona-Jahren – der niedrigste Wert der vergangenen zehn Jahre erreicht.

Dem stand im Bereich der Ferienwohnungen und des Campings ein Plus von 18,9 % bei den Ankünften gegenüber. Zu diesem Sektor wird laut Statistischem Landesamt auch das (Seemanns-)heim gezählt. Für die beiden von der Erlebnis Bremerhaven GmbH betriebenen Reisemobilstellplätze kann ein ähnliches gutes Jahr wie 2023 bilanziert werden. 22.436 Übernachtungen wurden an den Stellplätzen am Fischkai und an der Doppelschleuse notiert. Zwischen Mai und Oktober waren die Plätze beinahe durchgehend ausgebucht.

Michael Gerber ist seit April 2024 Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, der kommunalen Gesellschaft für Tourismus, Veranstaltungen und Marketing, und er hat bereits festgestellt. „Das Verhalten der Touristen hat sich geändert, unsere Gäste sind preisbewusster.“ Das habe sich auch bei den rund 4,9 Millionen Tagesgästen in der Stadt gezeigt. Und festzustellen sei das auch im Bereich der Geschäftsreisenden, sagt Piet Rothe, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga. „Wir haben die Verluste im Geschäftsreisebereich nicht touristisch kompensieren können“, sagt Gerber.

Grantz betont: „Es fehlt in der Stadt ein preisbewusstes Angebot für junge Reisende, Familien und Gruppen. Das Jugendgästehaus, das seinerzeit für 60.000 Übernachtungen in diesem Bereich gesorgt habe, fehle in Bremerhaven. „Wir werden deshalb ein neues Angebot für diese Zielgruppe etablieren“, so Grantz. Insbesondere für die Bustouristik, ein Markt der derzeit in Bremerhaven unterrepräsentiert sei, wäre das wichtig. Überhaupt brauche es Bewegung im Übernachtungssektor. „Die Zahl der zusätzlichen Hotelbetten steigt beispielsweise in Bremen stetig an. Wir brauchen auch in Bremerhaven weitere Hotels, um als Standort attraktiv zu bleiben“, so der Oberbürgermeister.

Wie eng die Tourismuszahlen in Bremerhaven auch mit dem niedersächsischen Küstertourismus zusammenhängen, zeigte sich bereits im ersten Halbjahr 2024. In jedem der ersten sechs Monate des Jahres verzeichnete die niedersächsische Nordseeküste einen spürbaren Rückgang der Gästezahlen im Vergleich zum sehr guten Jahr 2023.

Bei der Aufenthaltsdauer der Besucher mache sich auch die Schwäche der Innenstadt bemerkbar, sagt Gerber: „Zu den zentralen touristischen Qualitäten von Reisezielen zählt noch immer das Shopping-Erlebnis.“ Grantz ergänzt: „Das zeigt einmal mehr wie wichtig und richtig unsere Investitionen und Planungen für eine Neuausrichtung der Innenstadt sind.“  Das sei auch für Bremerhaven als Reiseziel von Bedeutung, vervollständigt Gerber.

Hervorragende Zahlen zum Jahresende

Bei den Buchungen im Bremerhavener Reisejahr 2024 waren nur zwei Monate erfolgreicher als im Vorjahr, erst zum Jahresende hat eine Aufholjagd eingesetzt. „Im November und Dezember lagen die Buchungszahlen deutlich über dem Vorjahr“, sagt Gerber. Der Bremerhavener Weihnachtsmarkt sei inzwischen Ziel für auswärtige Gäste, vor allem aber sei das Plus von 14,4 % im Dezember bei den Ankünften auf die inzwischen ganzjährig stattfindenden Abfahrten von Kreuzfahrtschiffen zurückzuführen. Allein im Dezember wurden am Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven mehr als 20.000 Urlauber abgefertigt. „Viele Passagiere reisen einen Tag früher an und übernachten in der Stadt“, sagt Rothe. Der Kreuzreisemarkt sei für Bremerhaven von großer Bedeutung. Das spiegele sich auch in den Zahlen bei Ankünften und Übernachtungen. Am Kreuzfahrtterminal wurden 2024 rund 30.000 Urlauber weniger gezählt als im Vorjahr.

Positive Entwicklungen bei internationalen Gästezahlen

Bei den internationalen Gästezahlen konnte Bremerhaven trotz des leichten Rückgangs stabile Ergebnisse erzielen. Mit 21.477 Ankünften aus dem Ausland muss zwar ein Rückgang von 7 Prozent notiert werden im Vergleich zum Vorjahr, aber dafür blieben die, die kamen, länger in der Stadt: 46.876 Übernachtungen bedeuten einen Rückgang von nur einem Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 2,2 Tagen.

Besonders hervorzuheben sind die Trends aus den einzelnen Quellmärkten:

  • Der niederländische Markt blieb mit 3.165 Ankünften und einem Rückgang von 4,4 % im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Zahl der Übernachtungen stieg jedoch um 4,8 % auf 6.086.
  • Aus Dänemark kamen 2024 insgesamt 1.999 Gäste nach Bremerhaven, was einem minimalen Rückgang von 0,3 % entspricht. Die Zahl der Übernachtungen sank um 7 % auf 3.694.
  • Besonders hervorzuheben sind die Zahlen aus den USA: Die Ankünfte gingen zwar um 4,6 % zurück (1.484), aber die Zahl der Übernachtungen stieg um beeindruckende 35,5 % auf 6.226. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,2 Tagen erreichten die USA einen Spitzenwert. Dies zeigt sich besonders durch die Wirkung des US-Advisory Boards, das im Herbst 2024 in der Seestadt stattfand. Das Event für die US-Reisebranche trägt dazu bei, Bremerhaven als wichtiges Ziel für amerikanische Reisende zu positionieren.
  • Polen ist seit 2023 ein neuer Markt für Bremerhaven, der aktiv bearbeitet wird. Die Ankünfte aus Polen stiegen um 16,4 % auf 1.430, auch die Übernachtungen legten um 29,3 % auf 3.279 zu.

Erlebnis Bremerhaven GmbH stärkt den Vertrieb

Untätig waren die Touristiker 2024 nicht. Sie warben in Kooperationen wie der Tourismus Agentur Nordsee (Tano) für die Seestadt und waren auf Messen im In- und Ausland aktiv mit ihren attraktiven Kernthemen Wissens- und Erlebniswelten, Fischerlebnis und Hafenerlebnis. Gerber kündigt aber Umstrukturierungen an: „Wir werden unseren Vertrieb ausbauen und wollen stärker als bisher das Bus- und Gruppenreisegeschäft für Bremerhaven beleben.“ Einen weiteren Schwerpunkt legt er auf die stärkere Entwicklung Bremerhavens als Reiseziel jenseits von Großveranstaltungen wie den Maritimen Tage oder der SAiL alle fünf Jahre. Gerber: „Unsere Destination muss noch bekannter werden. Wir wollen mehr Menschen für Bremerhaven begeistern.“ Mit den Einnahmen aus der Citytax seien verlässliche Voraussetzungen geschaffen, kräftig die Werbetrommel für Bremerhaven zu rühren.

Auch wenn die Bilanz für 2024 nicht gut sei, so arbeite das Team der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft aber engagiert an einer neuen Ausrichtung, mehr Gäste in die Stadt zu holen, so Grantz. „Wir sind stetig dabei, unsere Arbeit zu hinterfragen und die Erlebnis Bremerhaven ist auf einem guten Weg“, so Grantz. Außerdem erhalte die Erlebnis Bremerhaven GmbH einen eigenen Internet-Auftritt für die touristische Präsenz der Stadt. 

Grantz und Gerber sind überzeugt, dass die Zahlen für 2025 deutlich besser ausfallen werden – nicht zuletzt auch wegen der SAiL vom 13. bis 17. August und den erwarteten 1,2 Millionen Besuchern in der Stadt. „Die Hotels sind bereits nahezu ausgebucht“, sagt Rothe. Das Fazit von Grantz und Gerber fällt deshalb auch positiv aus: „Ein tolles Jahr liegt vor uns.“

Bild: Anna Ściwiarska Erlebnis Bremerhaven

Neue Info-Tafeln mit Details aus dem Hafen

Container-Aussichtsturm an der Nordschleuse ab 1. März wieder geöffnet

Neue Infotafeln: Techniker Sven Bade (links) und Geschäftsführer Michael Gerber von der Erlebnis Bremerhaven GmbH bauen die neuen Schilder an. Copyright: Helmut Gross Erlebnis Bremerhaven

In Bremerhaven ist der beliebte Container-Aussichtsturm an der Nordschleuse ab Sonnabend, 1. März, wieder für Besucher geöffnet. Die Erlebnis Bremerhaven GmbH hat die Winterpause genutzt, die Infotafeln auf dem Turm zu erneuern. Beim Rundblick über den Hafen können Touristen wie Einheimische ab sofort verblüffende Details aus dem Überseehafen erfahren.

Bremerhavens „Tor zur Welt“ – das ist die Nordschleuse, ausgezeichnet als „historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“. Sechs Jahre lang bauten bis zu 1000 Arbeiter daran und das, was sie so besonders macht, liegt unter Wasser. Oder haben Sie gewusst, dass der Auto-Terminal so groß ist wie 350 Fußballfelder? Dass die Lloyd Werft einst das größte Trockendock der Welt unterhielt und dass in Bremerhaven schon 150 Jahre vor der SAiL die prächtigsten Tiefwasser-Segelschiffe gebaut wurden?

„Der Container-Aussichtsturm ist für den Bremerhaven-Tourismus von großer Bedeutung“, sagt Michael Gerber, der Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Rund 100.000 Menschen besuchen die Plattform in 12,5 Metern Höhe jedes Jahr und geben ihr im Internet Bestnoten – der Eintritt ist frei und die Eindrücke inmitten des Hafens sind außergewöhnlich.  „Für viele unserer Gäste gehört der Besuch zu einem Ausflug nach Bremerhaven dazu“, sagt Gerber. Aber der Turm klärt nun auch über eine Besonderheit im kleinsten Bundesland auf, die kaum jemand weiß, der nicht aus Bremen oder Bremerhaven kommt: dass das Überseehafengebiet zur Stadt Bremen gehört und der Aussichtsturm somit mitten in der Stadt Bremen steht.

Der Container-Aussichtsturm wurde 1979 als Spende von 30 Hafenunternehmen gebaut. „Der Turm ist uns zwar längst lieb, aber ihn zu pflegen und zu erhalten auch teuer“, sagt Gerber. Denn mittelfristig müssen das Stahlgerüst saniert und die zwölf Seecontainer erneuert werden.

Häfen: Oberbürgermeister Melf Grantz mahnt gemeinsame Strategie an

Bild: Radio Brremerhaven

„Die deutschen Häfen stehen vor der Herausforderung, ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext zu sichern und auszubauen. Als Oberbürgermeister von Bremerhaven möchte ich unterstreichen, wie entscheidend es für die Zukunft unserer Häfen ist, dass wir eine gemeinsame, starke Hafenstrategie für Deutschland verfolgen“, so Grantz.

Eine Strategie, die auf Vertrauen, Zusammenarbeit und dem Respekt für die jeweiligen Stärken der Hafenstandorte basiert, sei dringend notwendig. „Unsere Häfen tragen alle zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes bei: Wilhelmshaven hat sich als starker Partner im Bereich des Containerumschlags etabliert, während Bremerhaven sich als führender Hafen für den Automobilumschlag einen hervorragenden Ruf in der Welt erarbeitet hat. Diese Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale gilt es zu wahren und weiterzuentwickeln“, so Grantz.

Er betont: „Wir sollten uns auf Transparenz, Offenheit und den respektvollen Umgang miteinander besinnen – Werte, die uns als Hanseaten seit Jahrhunderten gute Ratgeber sind. Unsere Vision muss es sein, den Hafenstandort Deutschland als Ganzes zu stärken und international wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Grantz abschließend.

Der Magistrat fährt mit: cambio bringt E-CarSharing nach Bremerhaven

cambio eröffnet die erste elektrische CarSharing-Station in Bremerhaven. An der Station Stadtverwaltung in der Hinrich-Schmalfeldt-Straße stehen ab sofort zwei Opel Corsa Electric Long Range zur Verfügung. Die beiden E-Autos sind über die cambio-App buchbar. Die Station wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Magistrat der Stadt Bremerhaven realisiert, der die Fahrzeuge künftig auch für dienstliche Fahrten nutzen wird. Insgesamt betreibt cambio in der Seestadt nun 19 Autos an fünf Stationen.

Claus Polansky, Magistratsdirektor der Stadt Bremerhaven, betont den Mehrwert der neuen Station: „Für uns als Stadt ist es wichtig, Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung zu übernehmen. Die beiden Elektrofahrzeuge sind eine attraktive neue Mobilitätsoption für unsere Mitarbeitenden und alle Menschen in Bremerhaven. Die Station Stadtverwaltung ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie gemeinsames Handeln die Verkehrswende voranbringen kann.“

Auch Fleming Erdwiens, Standortmanager bei cambio, hebt die Bedeutung dieser Zusammenarbeit hervor: „Wir freuen uns sehr, den Menschen in Bremerhaven die ersten elektrischen CarSharing-Autos anbieten zu können. Die positive Einstellung des Magistrats zum CarSharing hat uns die Entscheidung für die Station leichtgemacht. Gemeinsam wollen wir Elektromobilität aus der Nische in den Alltag bringen. Die Corsa Electric sind dafür optimal, da sie Elektroautos mit großer Reichweite und tollem Fahrgefühl sind, in denen sich auch E-Auto-Einsteiger*innen sofort zurechtfinden.“

2024 waren 20 Prozent aller neu angeschafften Fahrzeuge bei cambio Bremen mit Elektroantrieb ausgestattet. Im laufenden Jahr soll bereits jedes dritte Fahrzeug elektrisch sein. Ziel des Unternehmens ist es, bis 2035 in allen Fahrzeugklassen ausschließlich E-Autos in die Flotte aufzunehmen.

cambio ist zuversichtlich, mit den neuen Fahrzeugen noch mehr Bremerhavener*innen von dem CarSharing-Angebot in der Seestadt überzeugen zu können. „Aktuell sind es knapp 700, das ist schon toll,“ sagt Fleming Erdwiens. „Wir sind letztes Jahr in Bremerhaven um 13 Prozent gewachsen. Das zeigt, dass immer mehr Menschen und Unternehmen CarSharing als flexible und wirtschaftliche Alternative zum eigenen Auto entdecken. Denn CarSharing lohnt sich, auch finanziell: Bei bis zu 14.000 Kilometern im Jahr ist CarSharing nachweislich günstiger als ein eigenes Auto.“

Um Interessierten in Bremerhaven die Möglichkeit zu geben, CarSharing einmal auszuprobieren, bietet cambio Neueinsteiger*innen bis Ende März ein besonderes Angebot. Für die ersten drei Monate der Mitgliedschaft wird ihnen im günstigen Aktiv-Tarif die monatliche Gebühr von 11 Euro erlassen. Ein Wechsel in einen grundgebührfreien Tarif ist bei dem Unternehmen jederzeit möglich.

Über cambio
cambio ist bundesweit mit über 145.000 Kund*innen einer der größten stationsbasierten CarSharing-Anbieter in Deutschland. Über 41.000 Kund*innen hat das Unternehmen bereits im Nordwesten Deutschlands, mit Standorten u.a. in Bremerhaven, Bremen, Oldenburg, Delmenhorst, Leer und Wilhelmshaven Wer bei cambio angemeldet ist, kann deutschlandweit auf mehr als 6.000 CarSharing-Autos zugreifen.

Ziel des Unternehmens ist es, nachhaltige Mobilität und eine Alternative zum eigenen Pkw anzubieten. An festen Stationen, verteilt im Stadtgebiet, können Autos für eine Stunde oder mehrere Wochen gebucht werden. Abgerechnet wird nach gebuchter Zeit und gefahrenen Kilometern. Kraftstoff und Versicherung sind stets inklusive. Dadurch ist CarSharing für alle, die bis zu 14.000 km im Jahr fahren, günstiger als ein privater PKW. In Bremen ersetzt ein cambio-Auto 13 private Pkw. CarSharing hat nachweislich einen verkehrsentlastenden Effekt und ist ein wichtiger Baustein im Mobilitätsmix.