Neubau einer Feuer- und Rettungswache fĂĽr die Berufsfeuerwehr Bremerhaven

Bildunterschrift: Architektenentwurf der Feuer- und Rettungswache Ăśberseehafen Bild: Buddenberg Tauchmann Architekten DĂĽsseldorf

So könnte der Neubau „Feuer- und Rettungswache Ăśberseehafen“ der Berufsfeuerwehr aussehen. Mehr dazu bald.

Beförderungszeremonie der Freiwilligen Feuerwehren Bremerhavens

Gruppenbild der beförderten und zum Jubiläum geehrten Einsatzkräfte mit Feuerwehrdezernent Stadtrat Peter Skusa (vorne 2. v. r.) und Leiter der Feuerwehr Jens Cordes (vorne 1. v.r.).
Bild: Ralf Masorat



Zeremonie ehrte die Feuerwehr Bremerhaven, am 19. November 2024, ihre Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren. Im Beisein des Dezernenten der Feuerwehr, Stadtrat Peter Skusa, sowie des Leiters der Feuerwehr, Jens Cordes, wurden Ernennungen und Beförderungen vorgenommen. Gleichzeitig wurden langjährige Jubiläen feierlich gewürdigt.

Stadtrat Skusa betonte in seiner Ansprache die Bedeutung und das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren: „Wie leistungsfähig die Freiwilligen Feuerwehren sind, hat sich am vergangenen Wochenende erneut eindrucksvoll gezeigt. Nach einem fordernden Gebäudebrand in der StresemannstraĂźe habt ihr euch bei der groĂźen EinsatzĂĽbung im Hafentunnel erneut bewährt. Mein Dank gilt euch und euren Familien, die euch den RĂĽcken freihalten. Ihr leistet eine unverzichtbare Arbeit, die Bremerhaven sicherer macht.“

In einem feierlichen Rahmen wurden folgende Ernennungen bekannt gegeben: Bereichsführer: Michael Krawitowski, Bereitschaftsführer: Tim Gräwe, Wehrführer Wulsdorf: Michael Braatz, Stellvertretender Wehrführer Wulsdorf: Kai Brünjes, Wehrführer Weddewarden: Christian Kück, Stellvertretender Wehrführer Weddewarden: Norman Kramer

Insgesamt wurden 15 Einsatzkräfte befördert:

– Freiwillige Feuerwehr Bremerhaven-Lehe:
Regis Fwansoni (Feuerwehrmann), Oliwier Weskida (Feuerwehrmann), Julius Sclavi (Oberfeuerwehrmann), Benjamin Fuhrmann (Brandmeister), Marc Bruckmann (Erster Brandmeister), Marcus Geller (Oberbrandmeister), Daniel König (Oberbrandmeister), Christopher Schmidt (Oberbrandmeister), Tim Gräwe (Brandamtmann)

– Freiwillige Feuerwehr Bremerhaven-Weddewarden:
Christian Feldhausen (Feuerwehrmann), Normen Kramer (Hauptbrandmeister), Christian KĂĽck (Brandinspektor), Michael Krawitowski (Brandrat)

– Freiwillige Feuerwehr Bremerhaven-Wulsdorf:
Sven Schmidt (Brandmeister), Michael Braatz (Brandinspektor)

Auch langjährige Verdienste wurden gewürdigt:

– FĂĽr 25 Jahre im Dienst wurden Marc Bruckmann, Kai BrĂĽnjes, Tim
Gräwe, Jens Kracke, Michael Krawitowski, Marina Kück, Alexander
Raake und Sven Thiele ausgezeichnet.
– FĂĽr 40 Jahre im Dienst wurden Ullrich Knoll und Jens Kracke
geehrt.
Jens Cordes dankte allen Einsatzkräften abschlieĂźend: „Wir danken euch fĂĽr euren unermĂĽdlichen Einsatz und eure unverzichtbare UnterstĂĽtzung fĂĽr die Sicherheit unserer Stadt.“

Die Freiwillige Feuerwehr Bremerhaven lädt Interessierte ein, Teil einer engagierten Gemeinschaft zu werden. Weitere Informationen finden Sie unter https://feuerwehr.bremerhaven.de/ff oder auf den Social-Media-Kanälen der Wehren.

Zur SAiL geht’s in Bremerhaven besonders musikalisch zu

Jeden Abend legen Partyschiffe zu einer Mini-Kreuzfahrt auf der Weser ab

 In der SAiL 2025 steckt viel Musik. Zum Windjammer-Festival vom 13. bis 17. August 2025 in Bremerhaven starten beinahe jeden Abend exklusive Mini-Kreuzfahrten – zum Abtanzen auf dem Wasser. Die ersten Partys auf dem Eventschiff „KOI“ können ab sofort gebucht werden. Auch ein Weltklasse-DJ geht an Bord.

SOULFOOD CRUISE zur Eröffnung

Der international erfolgreiche Musikproduzent Rob Hardt lädt zum Auftakt der SAiL am Mittwoch, 13. August 2025, zu seiner legendären SoulFood-Party auf die „KOI“ ein, um das Festival  von der Wasserseite aus mit Dance-, Soul-, Funk- und Disco-Klassikern zu eröffnen. Weitere Infos und Buchung unter www.bremerhaven.de/sailsoulfood. Bis zu 550 Passagiere können an Bord der „KOI“ den atemberaubenden Blick auf die Skyline von

Bremerhaven und die SAiL genieĂźen. Als MitbegrĂĽnder von erfolgreichen Musikprojekten und Produzent fĂĽr Stars der Soul- und Funk-Szene weltweit, bringt Rob Hardt seine Leidenschaft fĂĽr groĂźartige Partys aufs Schiff.

ROCK THE BOAT am Donnerstag

Am Donnerstag, 14. August 2025, wird die „Koi“ zur BĂĽhne fĂĽr Rockfans. Unter dem Motto “Rock The Boat” legt das Schiff um 19 Uhr im Fischereihafen ab. Die Crew lädt zu einer Rocknacht ein, bei der es härter und dĂĽster zugeht – mit Rockmusik der letzten 70 Jahre.

SCHLAGER auf der Weser

Der dritte Abend der SAiL gehört dem Schlager. Am Freitag, 15. August, steuert die „Koi“ in die große “Schlagernacht” mit dem bekannten Party-DJ Hendrik Treuse und dem Duo „Die JunX“.

Ein MEGASTAR am Samstag

Am Samstag, 16. August 2025, steht das Party-Highlight an:  Die „KOI“ sticht zur exklusiven Weserkreuzfahrt unter dem Motto “I’ll House You” in See – mit niemand Geringerem als dem international erfolgreichen, Grammy-nominierten Hit-Produzenten und DJ Mousse T. Der MitbegrĂĽnder der europäischen House-Szene bringt seine legendären Hits wie “Horny” und “Sexbomb“ auf das Partyschiff, um die „KOI“ in eine schwimmende Tanzfläche zu verwandeln.  Weitere Infos und Buchung unter www.bremerhaven.de/nauticalnight . Die „KOI“ wird Teil der ersten Nautical Night zur SAiL sein und zusammen mit drei weiteren Partyschiffen, Windjammern und Kreuzlinern vor Bremerhaven kreuzen. Gekrönt wird die Nautical Night von einem spektakulären Höhenfeuerwerk ĂĽber der Weser.

Quelle Bilder:

Rob Hardt Copyright: David Farcas / Mousse T. Copyright: Jens Koch / „KOI“ Copyright: dorschblick

Entdecken Sie den Zauber: Weihnachtsmarkt Bremerhaven 25. Nov – 30. Dez

Festlicher Budenzauber in der Innenstadt vom 25. November bis 30. Dezember

Sie leuchtet – die rote Nase von Rudolph, dem Rentier. Vom 25. November bis zum 30. Dezember tauchen die Lichtinstallationen und besonderen Selfie-Points des Weihnachtsmarktes die Bremerhavener Innenstadt wieder in eine ganz besondere Atmosphäre. Ganz neu: Erstmals wird eine „Genussführung“ angeboten.

Mit der beeindruckenden Höhe von drei Metern gehört das Rentier, das den Schlitten des Weihnachtsmannes zieht, zu den Hinguckern auf dem Bremerhavener Weihnachtsmarkt. Und wer den „Buzzer“ drückt, dem leuchtet Rudis rote Nase entgegen.

Der Bremerhavener Weihnachtsmarkt ist ein Meer des Lichts mit annähernd 200.000 LED-Leuchten: Sterne, riesige Weihnachtskugeln und Lichtkegel, die immer wieder beliebte Selfie-Motive liefern.  OberbĂĽrgermeister Melf Grantz eröffnet den Markt am Montag, 25. November, um 18 Uhr, geöffnet bleiben die Stände und Karussells nun schon das dritte Jahr in Folge ĂĽber die Weihnachtsfeiertage hinaus bis zum 30. Dezember. „Das ist eine wundervolle Idee, die von den Besuchern bisher immer begeistert angenommen wurde“, sagt Melf Grantz.  Der Weihnachtsmarkt ist täglich von 11 bis 21 Uhr zu erleben, geschlossen ist nur am 24., 25. und 26. Dezember.

Der Markt wird mit 65 Ständen aufgebaut, die in der „BĂĽrger“ vor den Geschäften platziert werden, die FuĂźgängerzone schmĂĽcken vom Theaterplatz bis zur LloydstraĂźe beleuchtete Tannenbäume. Glanzpunkt: Die fast 15 Meter hohe Nordmanntanne, die erneut aus einem Bremerhavener Garten stammt und von einer Familie gespendet wird. „Wir freuen uns auch darĂĽber, weil es nachhaltiger ist als eine Weihnachtstanne durchs halbe Land zu fahren“, sagt Michael Gerber, GeschäftsfĂĽhrer der Erlebnis Bremerhaven GmbH.  Am 15. November wird der Baum vor dem Stadttheater aufgestellt.

Auch das Kulturamt lädt in diesem Jahr zu Märchenlesungen ein, öffnet die Foto-Box im „Grog-Dorf“ und präsentiert spannende Lichtinstallationen. Ganz neu auf dem Weihnachtsmarkt: Die „GenussfĂĽhrung“ dienstags ab 15.30 Uhr, die ab sofort bei der Erlebnis Bremerhaven zum Preis von 25 Euro gebucht werden kann. Lernen Sie die Standbetreiber kennen und probieren Sie Spezialitäten vom „Blauen Wunder“ bis zum Bratapfel-Crepe. Einige Stände bieten sogar die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, und Zuckerwatte zu spinnen oder Mandeln zu rösten. Die Tour endet mit einer Fahrt im Riesenrad. www.bremerhaven.de/fuehrungweihnachtsmarkt

Programm

Um GroĂź und vor allem Klein auf dem Weihnachtsmarkt etwas Besonderes zu bieten, hat die Erlebnis Bremerhaven GmbH diese Programmpunkte organisiert:

  • Feierliche Eröffnung am Montag, 25. November, um 18 Uhr vor der GroĂźen Kirche. Der Chor der Kinder- und Jugendkantorei der Christuskirche singt klassische Weihnachtslieder und poppige x-mas-Songs.
  • Auf dem Theodor-Heuss-Platz öffnet freitags bis sonntags der Kunsthandwerkermarkt die Kleine Weihnachtswelt.
  • An den Wochenenden verteilt der Weihnachtsmann von 15 bis 18 Uhr NĂĽsse und Mandarinen.
  • Der groĂźe Umzug vom Nikolaus und Engeln startet am 6. Dezember (17 Uhr).
  • Am 7. und 8. Dezember können Kinder ihre KletterkĂĽnste an einer Eiskletterwand ausprobieren (13 bis 18 Uhr).
  • Die GroĂźe Kirche ist Ort mehrerer stimmungsvoller Konzerte: Hans Neblung lädt am 8. Dezember ein (18 Uhr), der Bach-Chor singt das Weihnachtsoratorium am 15. Dezember (17 Uhr), der Gospelchor „Church People Langen“ tritt am 22. Dezember auf (18 Uhr).
  • „Anna, Elsa & Olaf“ aus dem Film „Frozen“ besuchen erstmals am 21. und 22. Dezember den Weihnachtsmarkt.
  • Eine spektakuläre Feuer- und Lasershow beendet am 23. Dezember um 18 Uhr vor der GroĂźen Kirche das Programm.

Bremerhavener Weihnachtsmarkt in KĂĽrze:

Laufzeit:              25. November bis 30. Dezember 2024,
geschlossen am 24., 25., und 26. Dezember

Ă–ffnungszeiten:        täglich 11 bis 21 Uhr

Kleine Weihnachtswelt: geöffnet an den Adventswochenenden freitags von 15 bis 20 Uhr, samstags/sonntags von 11 bis 20 Uhr

Weitere Info: www.bremerhaven.de/weihnachtsmarkt

Museum der 50er Jahre: Disco statt Kulturgut

„ErschĂĽtternd“ – So beschreiben die Betreiber die Handlungsweise der BIS gegenĂĽber dem Museum der 50er Jahre -Kulturgut und Bremerhavener Geschichte soll fĂĽr eine Disco weichen!!!

Laut Herrn Grantz und Herrn Frost gibt es in ganz Bremerhaven kein Gebäude, in das das Museum stattdessen einziehen könnte! 

Eine Bremer Zeitung berichtete, was Herr Schnorrenberger von der BIS behauptete: Es handelt sich nicht um ein „anerkanntes“ Museum! Was bitte ist denn ein „anerkanntes“ Museum? Das Museum spiegelt die Stadtgeschichte wider mit unersetzbaren Exponaten der Wirtschaftswunder-Zeit und die Geschichte der Stadt in Bezug auf die US Army.   

Herr Schnorrenberger wird fĂĽr seine Arbeit bezahlt – die Museums-Betreiber nicht! Herr Schnorrenberger beschwert sich somit, dass Ehrenamtliche nicht genug geleistet haben. Da passt doch etwas nicht zusammen! Herabsetzung statt Wertschätzung! – Weshalb handelt die Stadt nicht? Ist es den Stadtverordneten tatsächlich egal, was mit der noch sichtbaren Geschichte Bremerhavens passiert?  

Auch bei einer Bremerhavener Zeitung scheint es fraglich zu sein, ob sie in ihren Berichten für den Erhalt des Museums plädieren oder doch eher der Gewinnorientierung der BIS zustimmen. 

Die denkmalgeschĂĽtzte Kirche soll verkauft sein! Eine Diskothek soll dort einziehen! – Wir wiederholen: Was stimmt in dieser Stadtplanung bloĂź nicht? Disco statt Kulturgut und erhaltenswerter Geschichte??  
Heute wurde der Dringlichkeitsantrag der Grünen-Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.  Wem der Erhalt des Museums wichtig ist, der sollte unterschreiben!!!

Hier nun der Brief, den die Betreiber an die Stadtverordneten geschrieben haben, der auch die Richtigstellung gegenĂĽber der Zeitungsberichte beinhaltet! – Lesen lohnt sich wirklich, um die HintergrĂĽnde zu verstehen!   

„Sehr geehrte Stadtverordnete….

Zum Thema Museum der 50er Jahre erschienen Artikel, in denen es
unrichtige Behauptungen und entstellende Darstellungen gab. Aussagen von
Stadt-Politikern u. Herrn Schnorrenberger (BIS) wurden unhinterfragt
ĂĽbernommen: Etwa, fĂĽr die BIS bestĂĽnde die zwingende Notwendigkeit,
das Museum zugunsten einer Disco aus der US-Kirche zu entfernen –
Gewerbegebiet sei „wirtschaftlich funktionierenden“ Betrieben
vorbehalten; fĂĽr Kultur sei die BIS „nicht zuständig“. (Besteht
keine gemeinsame kulturelle Verantwortung?) Oder: „Die Stadt hat kein
Geld fĂĽr ein weiteres Museum!“ – obgleich das Museum 20 Jahre lang fĂĽr
die Stadt fast kostenfrei existierte und keineswegs abzusehen ist, ob es
sich bei Entwicklungs-Möglichkeiten, die ihm nach zwei Jahrzehnten
Stagnation in Bhv gewährt werden sollten, nicht in eine für die Stadt
positive, kostengünstige, statt in eine negative, kostenträchtige
Richtung entwickelt.

AuĂźer Positionen der BIS/der Stadt sollten auch die des Museums
berĂĽcksichtigt werden. In die Stadtverordnetenversammlung wurde ein
Dringlichkeitsantrag eingebracht, bei dem von entscheidender Bedeutung
ist, welche Informationen den Stadtverordneten vorliegen
(NZ-Berichterstattung als wichtige Quelle). Leider waren in bisherigen
Artikeln Darstellungen enthalten, die geeignet waren, das Museum in
einem ungĂĽnstigen Licht erscheinen zu lassen und die Stadtverordneten
negativ zu beeinflussen. Mein Mann (Dr. habil RĂĽdiger Ritter,
Historiker, Museumsleiter in Haren/Ems) und ich bitten Sie, zur
Erhaltung des Museums der 50er Jahre Bremerhaven beizutragen. Danke fĂĽr
Ihre Geduld und herzliche GrĂĽĂźe, Ihre

Kerstin v. Freytag Löringhoff und Rüdiger Ritter

Unrichtiges/Entstehendes, hier in dem NZ-Artikel v. 22. 8. 24:

1. Ich sagte nie, ich ĂĽberlegte, gegen die juristisch korrekte
KĂĽndigung zu klagen. Vielmehr drohte die BIS umgekehrt MIR mit einer
Klage. BIS-Geschäftsführer Schnorrenberger: „Die Kirche ist zu
verlassen.“ OB Grantz/Herr Frost: „In ganz Bhv gibt es kein Gebäude
fĂĽr das Museum!“ Beide: „Kein Ersatzort da!“ Somit wäre das Museum
am 1. 10. 24 obdachlos. Herr Schnorrenberger auf meine Frage, was wäre,
wenn mir ein Auszug ohne Ersatzort nicht gelinge: „Räumungsklage,
Räumung durch die BIS per Spedition, Einlagerung. Sämtliche Kosten
werden Ihnen in Rechnung gestellt.“ In Bhv der Umgang mit
Ehrenamtlichen?

2. Von mir kam nie die schwachsinnige Äußerung: „Was kann wichtiger
sein als die 50er-Jahre-Exponate?“.

3. Der Artikel: Stadtrat Frost habe die Idee eines Runden Tisches.
„Wir sollten ein erstes Treffen im September hinbekommen.“ Nach 20
Jahren Museums-Anwesenheit in Bhv? Weil jetzt die Ă–ffentlichkeit
aufmerksam wird? Vielmehr kam der Vorschlag von mir, da seit 2004 kein
(zukunftsweisendes) Gespräch mit der Stadt erreichbar war und seit 1/24
vom Kulturamt Bhv/Herrn Frost keine einzige hilfreiche Reaktion auf die
KĂĽndigung erfolgte. Gut, dass der Runde Tisch kommt! Doch laut
Einladungsliste ohne Herrn Schnorrenberger, der sich dort einmal
ausführlich erklären müsste. Stattdessen Einladungen an Bremenports.
Das Museum auf „Bremer Gebiet“ loswerden wollen??

4. In Leserbriefen wurden Gebäude vorgeschlagen, die nicht in Frage
kommen, da sie die  notwendigen Voraussetzungen nicht erfĂĽllen:
Ebenerdige, barrierefreie Fläche von rd. 1.000 qm (jetzt 600) zur
Präsentation auch der von mir ab 2004 geretteten sechs originalen
Bhv-Geschäftsinventare. Ich selber sagte: Die erste Wahl wäre ein
Innenstadt-Standort. Gibt es keinen (wie OB Grantz und Frost behaupten),
muss das Museum, um nicht obdachlos zu werden und daran zu sterben, an
Ort und Stelle bleiben, bis in Bhv entweder die Entscheidung „Am
Standort bleiben“ fällt, etwa zur Etablierung des in Bhv vermissten
Erinnerungsortes an die „Amerikanerzeit“, oder ein (geeigneter)
Ersatzstandort aufkommt.

5. Der Artikel: Der Auszug des Museums „steht fest“. Tatsache ist: Es
gibt eine juristisch wasserdichte KĂĽndigung. Mehr vorerst nicht –
keinen „feststehenden Auszug“. KĂĽndigungen werden auch
zurĂĽckgenommen, und nicht jeder tut, was er juristisch tun darf. Daher
offen.

6. Der Artikel: Die Stadt solle fĂĽr eine private Sammlung die
Verantwortung ĂĽbernehmen. Vielmehr geht es um ein seit 24,5 Jahren
öffentlich gezeigtes, privat geführtes Museum unter Trägerschaft des
Gemeinnützigen Fördervereins Museum der 50er Jahre e. V., das seit
seinem Umzug nach Bhv in 2004 für die Stadt äußerst kostengünstig
betrieben wurde, ihr einen beliebten kulturell-touristischen Ort zur
VerfĂĽgung stellend, und das auch weiterhin anbietet – zusätzlich einen
hohen privaten Betrag als Fördermittel-Eigenanteil, damit das  Museum
durch Weiterentwicklung in Betreiber-Verantwortlichkeit bleiben kann.
Verantwortungs-Ăśbernahme fĂĽr die dem Museum zugrunde liegende Sammlung
durch die Stadt Bhv wurde von mir nie gefordert.

7. Der Artikel erweckt den Eindruck, ich Betreiberin hätte die Stadt um
Geld gebeten. War nie der Fall. Abgesehen von einem geringen
BIS-Mietpreis erhielt sich das Museum in seinen 20 Bhv-Jahren durch die
Eintrittsgelder und meine privaten Zuwendungen aus eigener Kraft. Worum
ich bat: Dem Museum in Bhv einen dauerhaft gesicherten Standort zu
verschaffen.

8. Der Artikel: Ich hätte eine „Zwischenlagerung“ abgelehnt. Vielmehr
sagte ich, jede Um-bzw. Zwischenlagerung schade Museumsinventaren. Gebe
es zur Rettung des Museums- Objektbestandes keine andere Wahl, mĂĽsse
ich wohl oder ĂĽbel auf eine Zwischenlagerung eingehen, auch wenn es
bereits Erfahrungen mit in Bhv „zwischengelagerten“ Beständen gebe
(s. Nordsee-Museum, Roggehalle).

9. Der Artikel: Die US-Kirche „wird verkauft“. (Meine Nachfrage ergab:
Sie werde „nur leer“ gekauft.) Herr Schnorrenberger: Habe zu
geschehen, er sei nunmal Wirtschaftsförderer. Eine Disco bringe Geld,
ein Museum nicht. Das Prinzip „Kultur als Wirtschaftsfaktor“ scheint
ausgespart zu bleiben. Sogar OB Grantz wirbt mit dem Museum der 50er
Jahre fĂĽr Bhv  – s. sein GruĂźwort in der jĂĽngsten Veröffentlichung
der Bremer Landesarchäologie. Reiseführer erwähnen das Museum als
„touristisches Highlight“ und „Geheimtipp“.

10. In dem Artikel heiĂźt es oft „Privatsammlung“, statt „Museum“.
Dem Kulturamt Bhv wurde 2003 das Gutachten des Museums Beraters Dr. Olaf
Mussmann, Hannover, zugesandt, das bestätigte, es handele sich um eine
Einrichtung, welche alle Kriterien des Internationalen Museumsbundes
(ICOM) erfĂĽlle und daher als ein voll gĂĽltiges Museum zu bezeichnen
sei.

11. Der Artikel: Stadtrat Frost mache klar, dass ich als
Museums Betreiberin nicht „auf große finanzielle Unterstützung der
Stadt“ hoffen dĂĽrfe. Tat ich das? Genau deshalb bot ich ja zur
Fördermittel-Acquisition von außerhalb den hohen, von mir privat
geleisteten Eigenanteil an.

12. Der Artikel zitiert Stadtrat Frost: Für die Gewährung
öffentlicher Gelder müsse die Betreiberin, wie jeder andere, ein
Konzept vorlegen. Klingt, als hätte ich ein solches verweigert. Trifft
nicht zu. Nach der Behauptung von OB Grantz, unterstĂĽtzt von Stadtrat
Frost, es gebe in Bhv kein einziges Gebäude für das Museum, war ich
zunächst nicht bereit, privat mehrere tausend Euro (Kulturamts-Info:
Die Stadt beteilige sich nicht!) fĂĽr ein Konzept als Bedingung fĂĽr
überhaupt eine Beschäftigung der Stadt mit dem Museum bzw.
Standort-Fragen auszugeben, wenn es laut OB doch gar kein Gebäude gab.
Auf Rat des MVNB gab ich es trotzdem in Auftrag. Als die Beauftragte
erkrankte, vergab ich den Auftrag neu, doch „gwf-Ausstellungen“, HH,
sagte gerade ab, also gestalte ich das Konzept selbst mit MVNB-Hilfe. Da
die Stadt Bhv sich nicht in der Lage sieht, dafĂĽr einen Ort zu nennen,
auf den es bezogen werden kann (Lage, Gebäudebedingungen, zu erwartende
Besucherzahlen), kann es nur vage, unbestimmt und ohne wirkliche
Aussagekraft bleiben. Wozu nĂĽtzt es dann? Zur generellen Abwehr? Sich
nichts ev. Kostenträchtiges ans Bein binden? Wo bleiben dabei
Entwicklungsmöglichkeiten, die der Stadt auch Nutzen bringen könnten?

Wer will in Bhv da noch etwas Eigenständiges in Angriff nehmen? Habe es
versucht, aber muss mir heute von Herrn Schnorrenberger sagen lassen:
„Ihnen ist es in 20 Jahren nicht gelungen, aus dem Museum einen
wirtschaftlichen Betrieb zu machen!“ 20 Jahre freiwillige  Kulturarbeit
in Bhv, und dann VorwĂĽrfe?? Wie sollte es mir gelingen, neben meiner
Arbeit als Dipl-Psych und ohne JEDE UnterstĂĽtzung der Stadt Bhv, z. B.
gemeinsamer Fördermittel-Gewinnung, aus dem Museum einen
„Wirtschaftsbetrieb“ zu machen?? Bei 180 Ă–ffnungs-Stunden/a und
langer Winterpause? Wobei das Museum in Bezug auf Besucherzahlen
(relativ gesehen) mit anderen Bhv-Museen konkurrieren kann. Heutige
Argumentation der BIS: Die Kirche sei a) auf Gewerbegebiet und b) viel
zu abgelegen, um dort ein wirtschaftlich funktionierendes Museum zu
betreiben! (Bei dieser Forderung mĂĽssten viele Museen sofort
schlieĂźen.) Beide Faktoren – Gewerbegebiet/Abgelegenheit – gab es aber
auch schon vor 20 Jahren, als Herr Schnorrenberger das Museum selber in
die Kirche setzte. An einen Ort, an dem es gar nicht wirtschaftlich zu
betreiben sein wĂĽrde?? Mit dem Gedanken, das Museum bald wieder los zu
sein? An folgendem Vorgehen abzulesen? 2004 gab es einen achtjährigen
Mietvertrag, dann zwei Mal zwei Jahre, dann eins. Seit 2018 gar keinen
mehr, nur noch BIS-Hinweise auf Duldung. Herr Schnorrenberger als
Ausführender städtischer Vorgaben kam in Artikeln als besonderer
MuseumsunterstĂĽtzer herĂĽber, obgleich er uns viele Jahre lang unter
Dauerstress setzte und so unsere ehrenamtliche Arbeit erschwerte. Auch
gab er noch keine einzige glaubwĂĽrdige BegrĂĽndung fĂĽr die
Museums-Kündigung ab. („Für Kultur ist die BIS nicht zuständig. Da
hätten sich auch `mal andere kĂĽmmern mĂĽssen!“ Das Kulturamt??)
Verhindert werden sollte die BIS-suggerierte, fĂĽr jeden
Museums-Objektbestand schädliche Zwischenlagerung – sonst springe der
Käufer ab. Unsere eigenen Kaufangebote seien bei der BIS „nicht
eingegangen“. An dieser Stelle ein persönliches Wort: Mit Herrn
Schnorrenberger, der nur seine Arbeit tut, bestand in den 20 Jahren ein
gutes Verhältnis, und ich hatte oft den Eindruck, er würde „als
Mensch“ anders handeln als in seiner offiziellen Funktion.

Erstaunlich: In einer armen Stadt arbeiten zwei Historiker:innen 20
Jahre unbezahlt, bieten zusätzlich einen hohen Betrag als
Fördermittel-Eigenanteil an, aber Bhv entzieht ihnen die
Handlungsgrundlage durch KĂĽndigung?? Eine Stadt, die sich gern als
„Museumsstadt“ und „Stadt der Wissenschaft“ bezeichnet, weist
Freiwilligkeiten ab, die dem Stadtimage dienen? Nicht besser erhalten,
was man schon hat, und Entwicklung zulassen, statt es abzuschmettern,
weil das Erreichte in Bhv einfach nicht genügt?? In W`warden könnte an
sich alles in der fĂĽr die Stadt sehr kostengĂĽnstigen Art weiterlaufen:
Trotz Abgelegenheit kulturell-touristisch wirksam, mit sukzessiver, fĂĽr
Bhv nutzbringender Entwicklung des „kleinsten der großen
Bremerhavener Museen“, dem die Stadt noch nie eine reelle Chance
einräumte. Ein Umzug in die Stadtmitte wäre in mancher Hinsicht
gĂĽnstig, doch mit geeigneten MaĂźnahmen ist auch am Standort „Kirche“
viel machbar. Nach „Kiekeberg“-Vorbild ein Freilichtmuseum unter
Einbeziehung des „Radio-City“-Gebäudes, in dem tausende Q-meter
leerstehen? Der in Bhv fehlende US-Erinnerungsort, der Publikum anzöge?
Wenn aber Auszug, dann bitte nicht ohne Ersatzort oder in ein
„Zwischenlager“. Jeder Museumsstandort sollte zukĂĽnftig dauerhaft
gesichert sein. Bis zu einem Umzug unter dieser Voraussetzung (dann kann
ich es – zum dritten Mal – neu errichten) oder der Entscheidung
„Verbleib“ ist jedenfalls Aufschub bis nach dem 30. 9. 24 nötig, den
Herr Schnorrenberger strikt ablehnt. Anm.: Dass ein Auszug auch
zwischen Mitte 1/24 und Ende 9/24 bei dem Objektbestand des Museums (u.
a. „Ramelow-Neonelement, H 5,20 m) niemals machbar sein würde, zumal
ohne Ersatzort, dĂĽrfte ihm von vornherein bewusst gewesen sein.
Erhaltenswertes Kulturgut nichts als ein „abschreibbares
Umzugsvolumen“, jederzeit in Container zu verfrachten? Der KV der
Raumwerkerei: Über 200.000 EUR. Sah ich als Solidaritäts Note. Sich an
der Museumszerstörung/reinem Kostendenken nicht beteiligen wollen?

Es kommt viel Anteilnahme, oft mit „In der Zeitung stand, das Museum
schlieĂźt.“ Ihm wurde der Standort gekĂĽndigt, ja – SchlieĂźung bedeutet
das nicht. Der entstandene Eindruck wird bei jeder Anfrage korrigiert.
Im Museum gibt es rd. 600 Unterschriften, Petitionen laufen bei der
Stadt (220) und change.org. (383), Stand 27. 8. 24. Die Stadt-Petition
ist für Ältere ohne PC schwierig; Leute ohne Mailadresse sind bis
heute von der Möglichkeit zur Mitzeichnung der Petition bei der Stadt
ausgeschlossen.

Die GrĂĽnen stellten einen Eilantrag an die Stadtverordnetenversammlung
(1. Sie möge sich für die Erhaltung des Museums der 50er Jahre in Bhv
einsetzen; 2. Der Magistrat werde um Vorschläge in Zusammenarbeit mit
den Betreiber:innen zum Erhalt des Museums auf Dauer und – 3. – um die
Erarbeitung von Übergangslösungen gebeten). Auf der Basis des Antrags
wird hier als Vordringlichstes – um juristisch vorgegebene Termine nicht
zu ĂĽberschreiten –   die zumindest vorläufige RĂĽcknahme der
BIS-KĂĽndigung vorgeschlagen“.

In der Nähe des Historischen Museums wäre zum Beispiel ein sehr guter Standort fĂĽr das Museum der 50er Jahre! Hier könnte dann ein touristisches Highlight entstehen – quasi eine Museumsmeile! 

Was ist mit dem alten Aladin-Kino? Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und passt perfekt in die Zeit?

Was habt Ihr fĂĽr Ideen? 

Wulsdorf: Häufigkeit der Unfälle steigt – Stadt sieht offenbar keinen Handlungsbedarf

Seit vielen Jahren weisen die Anwohner der Ringstraße in Wulsdorf an dem Teilbereich zwischen Weserstraße und Dreibergen immer wieder auf die Gefährlichkeit dieses Straßenabschnitts hin, die Stadt ändert jedoch nichts daran!

Die StraĂźe Dreibergen, sowie die RingstraĂźe vorbei am Pflanzenmarkt in sĂĽdlicher Fahrrichtung und die NebenstraĂźen sind alle 30er Zonen.

Nur der StraĂźenabschnitt zwischen Dreibergen und WeserstraĂźe nicht! Besonders in den Abendstunden oder am Wochenende wird diese kurvenfreie Strecke gerade von jĂĽngeren Leuten in getunten, oftmals lauten Fahrzeugen als Rennstrecke genutzt. Mit offenen Fenstern bei lauter Musik muss man ja präsentieren, was fĂĽr eine „coole Kiste“ man fährt und wie schnell man damit unterwegs sein kann. 

An diesem TeilstĂĽck der RingstraĂźe gibt es nur auf einer Seite einen BĂĽrgersteig, auf der anderen Seite eher einen schmalen Pfad. Kinder können unvermittelt schnell zwischen den parkenden Autos auf die StraĂźe laufen, ältere Menschen stehen oftmals verunsichert am StraĂźenrand, wenn wieder mal sehr schnell fahrende Autos vorbeirasen. Von der Lärmbelästigung mal ganz abgesehen. 

Angeblich soll die Polizei dort gelegentlich mal Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und keine extremen Auffälligkeiten festgestellt haben. Das sind nur Momentaufnahmen. Die Anwohner bemerken täglich diese teils lautstarke Raserei von Autos und Motorrädern. 

Auf Anfrage bei der Stadt hieĂź es vor Jahren, dass man diese Teilstrecke nicht zur 30er-Zone erklären könne,  da der Schnellbus dort fährt. Abgesehen davon, dass der Bus auf diesen 400 Metern vor der Kreuzung Dreibergen es gar nicht auf bis zu 50km/h schaffte, bevor er wieder bremsen musste, fährt die Linie da schon länger nicht mehr. 

Die RingstraĂźe hat an der Kreuzung Dreibergen eine abknickende Vorfahrt. Viele Autofahrer scheinen dieses Schild zu ĂĽbersehen oder wissen nicht, wie man sich zu verhalten hat. An der Kreuzung sind, wie zuletzt gestern, zuvor vor ca. 14 Tagen,  schon viele, teils schwere Unfälle geschehen. 

Wenn man mit 30 km/h auf diese Kreuzung zufahren würde, wären diese Unfälle sicher glimpflicher verlaufen.

Gestern nahmen die Anwohner wieder quietschende Bremsen und im Anschluss einen lauten Knall wahr. Die Polizei und der Abschleppdienst mussten gerufen werden! An der Kreuzung sind aufgrund erhöhter Geschwindigkeit sogar schon Fahrzeuge aus der Kurve getragen worden und umgekippt. 

Was genau muss noch passieren, damit die Stadt endlich auch in diesem Bereich eine 30er Zone einrichtet? Die Buslinie kann nun als Ausrede nicht mehr dienen! Es entsteht der Eindruck, dass es der Stadt trotz Anwohnerhinweisen gleichgĂĽltig ist, ob die Verkehrssicherheit besonders älteren Menschen und Kindern gegenĂĽber gegeben ist. Traurig und nicht nachvollziehbar! 

Tag der Seenotretter Bremerhaven 2024

Am Sonntag den 28.07.2024 findet in Bremerhaven der Tag der Seenotretter
statt (wie an vielen Stationen an der Nord- und Ostsee).

Die Station Bremerhaven mit dem Seenotrettungskreuzer Hermann Rudolf
Meyer beteiligt sich auch an diesem besonderen Tag.

In der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr ist Open Ship am Seebäderponton .
Neben Informationen und Gesprächen rund um die gefahrvolle Arbeit der
Seenotretter, einem Stand mit Modellbauern (1:25) kann man an Bord auch
die begehrten Tag der Seenotretter T-Shirts erwerben. Diejenigen, die
sich dazu entschließen, die Seenotretter mit einer regelmäßigen Spende
zu unterstützen, haben nach 17.00 Uhr die Möglichkeit , an einer Fahrt
mit der Hermann Rudolf Meyer auf der Weser teilzunehmen.

Foto: A. Hoyer

Faktencheck

Auf Facebook behauptet eine kleine „Nachrichten-Seite“ das sie bereits seit 1992 Onlineradio betreibt! Das sind reine Fake News! Onlineradio gibt es seit 1995. Der Ursprung des Internet Radios fand sich 1995 in Deutschland. Das Info-Radio Berlin-Brandenburg stellte damals in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin erstmals Teile ihres Programms online zum Abruf bereit. Das Medium Streaming-Audio war damit geboren. Im Jahr 1992 stellt die Firma ATM Networks erstmals Bild und Ton live ins Netz. Die „Trojan-Room-Kaffeemaschine“ kann als erste Webcam gelten. Diese zeigte den Füllstand der Kaffeemaschine an. Eine Kamera nahm dreimal pro Minute ein Bild auf und übertrug mittels eigens geschriebener Software das Bild ins Internet.
Fazit: Nicht alles glauben, was Seiten behaupten und verbreiten!

Quelle: contentflow.live

Deichbrand 2024 – So war´s

Ein perfektes DEICHBRAND Festivalwochenende geht zu Ende. Aus Veranstaltersicht war es das Traumfestival!
Wir hatten grandioses Sommerwetter von Mittwoch bis Sonntag. Selbst die vorher angesagten möglichen Schauer blieben aus und wurden durch schon fast nicht nennenswerte Tropfen ersetzt.

Trotz der weltweiten IT-Probleme konnte unser Festival im regulären Betrieb stattfinden. Auch die sehr heißen Sommertemperaturen
konnten uns und unseren Fans nichts anhaben. Dank der Abkühlungsmöglichkeiten im Pool und den sehr umsichtigen und kooperativen Fans wurde die Hitze problemlos bewältigt. Stattdessen sorgte das Wetter für
grandiose Stimmung in allen Bereichen.

Die Behörden, Sanitäts- und Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr sind durchweg zufrieden und loben insbesondere die Fans. Selten haben sie so ein friedliches und glückliches Publikum wie die DEICHBRAND Fans gesehen. Gleiches Feedback wird uns von den Künstlerinnen und Künstlern widergespiegelt. Mehr als 60.000 Freaks & Folks, Fans & Friends haben an fünf Festivaltagen gemeinsam zu über 120 Acts auf sechs Bühnen ausgelassen gefeiert. Das durchweg positive Resümee spornt uns an, den Weg des DEICHBRAND Festivals genauso weiterzuführen.

Im nächsten Jahr feiern wir alle gemeinsam Geburtstag: Das DEICHBRAND
Festival wird 20 Jahre alt und findet vom 17. bis 20. Juli 2025 statt. Trotz steigender Kosten in allen Bereichen möchten wir unseren Fans etwas zurückgeben und haben uns dazu entschieden, mit den gleichen
Ticketpreisen wie in den letzten zwei Jahren an den Start zu gehen.

Der Vorverkauf startet bereits am Montag, den 22. Juli um 18:00 Uhr auf deichbrand.de/tickets. Die limitierten Wildcards und Early Bird Tickets inkl. Freaks & Folks Shirt sind ab 179€ verfügbar. Gleichzeitig gehen wir direkt
mit den beliebten Womo Plaketten für alle Camps, den Schrebergärten sowie Chalets, den Grundstücken, VIP Tickets, den Parktickets sowie der Shower Wonderland Flatrate an den Start. Die Fans können sich somit direkt
für das nächste Jahr vollumfänglich ausstatten.

Bitteres Fazit eines tollen Festivals – Was stimmt in dieser Stadt bloĂź nicht?

Das „Phantasy & Mittelalter Festival im Park“ fĂĽr die Besucher ein unvergessliches Spektakel – fĂĽr die Veranstalter ein finanzielles Debakel! 
Weshalb so wenig Werbung? – Weshalb waren die Eintrittspreise so hoch? – Diese Fragen werden hier beantwortet! 
Der Speckenbütteler Park bietet das Jahr über nicht gerade viele Veranstaltungen an. So wohl auch der Gedanke befreundeter Anwohner, die somit mit dem Veranstalter des Mittelalter Festivals Kontakt aufnahmen, um ein Highlight zu schaffen.


So weit – so gut! Man kam in Kontakt und es hieĂź, dass der Veranstalter einen Obolus (kleinerer Betrag, kleine Geldspende fĂĽr etwas) an den Betreiber des Geländes zahlen sollte. Dieser „Obolus“ sollte dann im ersten Gespräch unfassbare 20.000 € betragen! SchlieĂźlich einigte man sich auf 7.000 €. Zum Vergleich: Im September gastiert das Event in Tannenhausen bei Aurich. Dort mĂĽssen 1.500 € Kaution hinterlegt werden und die Platzmiete beträgt fĂĽr sechs Tage (An- und Abbau eingerechnet) lediglich 350 €! Der Stadt Aurich ist es wichtig, dass in ihrer Stadt etwas geboten wird! 


Wir fragen uns, was in Bremerhaven so unglaublich schief läuft und vor allem warum?

So war das Festival in Bremerhaven

Von den finanziellen Aspekten abgesehen, wurden dem Veranstalter seitens verschiedener Ă„mter der Stadt jede Menge Steine, besser Felsbrocken, in den Weg gelegt. In ersten Gesprächen zeigte man sich, laut Aussagen, „verwundert“, dass bei einem Mittelalter-Festival tatsächlich Zelte aufgestellt werden wĂĽrden, die, man glaubt es kaum, mit Heringen im Rasen standhaft gemacht werden mĂĽssten. Auch soll man sich darĂĽber echauffiert haben, dass im Mittelalter Waffen und Schwerter benutzt und dort historisch zur Schau gestellt wurden. Es entstand mehr und mehr der Eindruck, dass man das Festival dort eigentlich gar nicht mehr haben wollte. 


Zunächst wurde von den Ämtern die Möglichkeit auf Fördergelder in Aussicht gestellt, später war daran leider nicht mehr zu denken. Für den Veranstalter viel zu spät, denn Standbetreiber, Bands und Shows waren längst bestellt und die Organisation quasi abgeschlossen. Tatsächlich sollte die gesamte Veranstaltung noch am Freitag, also am ersten Veranstaltungstag, wieder abgesagt werden! Der Veranstalter wurde verpflichtet, Straßenschilder wegen der Parksituation aufzustellen, für die es eine Rechnungsstellung gab, um dann später genau diese Schilder wieder zu verbieten.    Was für eine Farce für den Festival-Betreiber! Was für eine Desorganisation seitens der Stadt!


Viele Gäste fragten sich, weshalb es so wenig Werbung für das Event gab. In den üblichen Medien wurde nicht darüber berichtet, es gab keine Plakate in der Stadt. Der Veranstalter selbst hat Flyer verteilt und Radio Bremerhaven hat ein Gewinnspiel gestartet und mehrfach Werbung gemacht.

Von der Stadt Bremerhaven lediglich ein Hinweis, dass zwischen dem 3. bis 7. Juli nur eingeschränkte Flächen und Parkplätze beim Gesundheitspark zur Verfügung stehen. 


Auf Nachfrage beim Veranstalter erklärte der uns, dass eine Firma, die zum Beispiel Werbeplakate an Laternenpfähle anbringt, pro Laternenphal 3.000 € verlangt. Unbezahlbar! Aufgrund des vielen Regens war die Rasenfläche natürlich aufgeweicht und es entstanden durch den Aufbau und die Besucher Spuren in der Rasenfläche, wovon von Beginn an ausgegangen werden musste. Das hätte dem Betreiber klar sein und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen. Das Gartenbauamt hat eigener Aussage nach nur einen alten Trecker, um die Fläche bewirtschaften zu können. Wen wundert es da noch, dass der Veranstalter nun vermutlich auch dafür noch eine Rechnung erhält, um die Rasenfläche wieder aufzuarbeiten. Befürchtete Kosten hierfür 10.000 €!  
Ist das alles noch zu glauben??  – Wir wiederholen: Was läuft in dieser Stadt bloĂź quer?? – Nirgends in Deutschland hat der Veranstalter, der auf viele Jahre Erfahrung zurĂĽckblicken kann, so etwas schon mal erlebt.                 

Nun erklärt sich wohl von selbst, wie diese Eintrittspreise zustande gekommen sind. Hätte man von diesem horrend hohen „Obolus“ abgesehen und wären die zuvor in Aussicht gestellten Fördergelder geflossen, hätte der Eintrittspreis zwischen 12 und 15 Euro liegen können. An dieser Stelle erneut der „Dank“ an die Stadt Bremerhaven!

Fazit: Der Veranstalter wird in dieser Stadt NIE WIEDER ein Event stattfinden lassen! Er geht mit einem Minus von 70.000 € und einer bitteren Erinnerung an Bremerhaven nach Hause. 


Er betont jedoch, dass die Besucher einfach toll gewesen sind!
Wir freuen uns auf Westerstede (vom 16.-18.08.24) , Tannenhausen/Aurich (September) und weitere Termine.


Wird es fĂĽr Westerstede auf dem Gelände des Rhododendron-Parks vielleicht wieder ein Gewinnspiel von Radio Bremerhaven geben? – Wir lassen uns mal ĂĽberraschen!   

Infos unter: https://www.phantasymittelalterfestival.de/

https://www.facebook.com/friesische.marktgilde

Bilder: Ilka Eggert fĂĽr Radio Bremerhaven