Maritimes Denkmal mit großer Zukunftsvision

Ein Stück deutscher Leuchtturmgeschichte mitten in Bremerhaven: André Kroboth, Leuchtturm-Botschafter des Warnemünder Leuchtturms, besuchte jetzt den haventurm als erhaltenen Turmkopf des ehemaligen Leuchtturms Großer Vogelsand auf dem Gelände des havenhostel Bremerhaven.

Gemeinsam mit Volker Siemers erhielt Kroboth von Jens Grotelüschen, Geschäftsführer des havenhostel und Vorsitzender des Fördervereins Maritimer Denkmalschutz e. V., einen besonderen Einblick in die Geschichte, Technik und Zukunft dieses außergewöhnlichen maritimen Denkmals.

Schon die Dimensionen des erhaltenen Turmkopfes hinterließen Eindruck: Rund 15 Meter hoch und breit, vier Geschosse und etwa 300 Tonnen Stahl machen deutlich, welche technische Leistung hinter dem einstigen Leuchtturm in der Elbmündung stand.

„Auf Bildern wirkt er bereits gewaltig, doch wenn man direkt davorsteht, werden seine Dimensionen noch viel eindrucksvoller“, beschreibt André Kroboth seinen ersten Eindruck.

Einer der modernsten Leuchttürme seiner Zeit

Der Große Vogelsand wurde 1973/1974 errichtet und galt mit Baukosten von rund 15 Millionen D-Mark als einer der teuerste und modernste Leuchttürme Deutschlands. Rund 39 Meter über der Wasserlinie erhob sich das Bauwerk einst über der gefährlichen Sandbank Großer Vogelsand in der Elbmündung.

Der Leuchtturm war für seine Zeit technisch außergewöhnlich ausgestattet. Mehrere Präzisionssektorenfeuer, eine Drehoptik und eine Gürtellinse machten ihn gleichzeitig zum Leit-, Warn- und Orientierungsfeuer für die Schifffahrt. Bei Nebel sorgten mächtige Nebelhörner für zusätzliche Sicherheit.

Der der Turm verfügte über großzügige Unterkünfte für Wartungspersonal, Sanitärbereiche sowie Räumlichkeiten, die im Notfall auch Schiffbrüchigen Schutz bieten konnten. Die elektrische und Wärmeversorgung wurde durch drei Blockheizkraftwerke sichergestellt. Der Turm hatte als einziger Deutscher Leuchtturm einen Hubschrauberlandeplatz, der dem Turm die spezielle Silouette gibt.

1998 wurde das Leuchtfeuer außer Betrieb genommen. Statt jedoch vollständig verschrottet zu werden, konnte zumindest der gewaltige Turmkopf gerettet werden. Seit 2010 befindet er sich in Bremerhaven auf dem Gelände des havenhostel.

Geschichte wird in den leeren Räumen wieder lebendig

Von der ursprünglichen Inneneinrichtung ist heute nur noch wenig erhalten. Doch während des Rundgangs vermittelten Jens Grotelüschen und Volker Siemers, der die Rettung und Dokumentation des Turmkopfes von Beginn an begleitet hat, einen Eindruck davon, wie das Leben und die Technik im Großen Vogelsand einst ausgesehen haben.

Vom ehemaligen Maschinenraum über die Unterkünfte bis zu den Bereichen der Leuchtfeuertechnik erschloss sich Etage für Etage die Geschichte des Bauwerks.

Besonders eindrucksvoll war für Kroboth der Aufstieg bis auf das ehemalige Hubschrauberlandedeck in rund 15 Metern Höhe. Dort sind bis heute Teile der technischen Einrichtungen zu erkennen – darunter Komponenten des aufwendigen Brandlöschsystems, das für mögliche Zwischenfälle bei Hubschrauberlandungen vorgesehen war.

„Durch die Erzählungen von Jens und Vossi erwachten die leeren Räume Stück für Stück wieder zum Leben“, berichtet Kroboth.

Vom Großen Vogelsand zum „haventurm“

Doch bei dem Besuch ging es nicht nur um die Vergangenheit. Im Fokus stand auch die Frage, wie dieses einzigartige maritime Denkmal für kommende Generationen erhalten und wieder erlebbar gemacht werden kann.

Die Vision des Fördervereins Maritimer Denkmalschutz ist ambitioniert: Der erhaltene Turmkopf soll langfristig wieder auf einen neu errichteten Schaft gesetzt werden. Als rund 39 Meter hoher „haventurm“ könnte das historische Bauwerk damit annähernd zu seiner ursprünglichen Höhe zurückfinden.

Geplant ist, den Turm nicht nur als Denkmal zu erhalten, sondern ihn für Menschen zugänglich zu machen. Denkbar sind eine Aussichtsplattform mit Blick über Bremerhaven und die Wesermündung, Ausstellungsflächen zur Geschichte der Leuchttürme und der maritimen Navigation sowie eine Erlebnisgastronomie.

„Unser Ziel ist nicht, den Großen Vogelsand einfach nur zu konservieren“, sagt Jens Grotelüschen. „Wir möchten seine Geschichte wieder sichtbar und erlebbar machen. Dieser Turmkopf ist ein außergewöhnliches Zeugnis deutscher Leuchtturm- und Schifffahrtsgeschichte. Die Vorstellung, ihn eines Tages wieder in seiner ursprünglichen Dimension erleben zu können, treibt uns an.“

Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, welche Herausforderungen mit einem solchen Projekt verbunden sind. Einen rund 300 Tonnen schweren historischen Turmkopf auf einen neuen Schaft zu setzen und anschließend dauerhaft und sicher für Besucher zugänglich zu machen, erfordert erhebliche technische, organisatorische und finanzielle Anstrengungen.

„Ein Leuchtturm, der auf sein zweites Leben wartet“

Für André Kroboth war der Besuch deshalb weit mehr als die Besichtigung eines stillgelegten Leuchtturms.

„Für mich war es eine unglaubliche Besichtigung eines ehemaligen Leuchtturms, der bereits vor der Verschrottung gerettet wurde und nun auf sein zweites Leben wartet“, fasst er seine Eindrücke zusammen. „Es bleibt sehr spannend, wie die Geschichte dieses wundervollen Leuchtturms weitergeht.“

Mit dem geplanten haventurm könnte aus dem geretteten Stück Technikgeschichte künftig ein neuer maritimer Anziehungspunkt für Bremerhaven entstehen – und zugleich ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass maritime Geschichte nicht nur bewahrt, sondern auch neu erzählt werden kann.

Der Große Vogelsand in Zahlen

•             Baujahr: 1973/1974

•             Ursprüngliche Turmhöhe: ca. 39 Meter über der Wasserlinie

•             Feuerhöhe: 39 Meter

•             Reichweite: weiß 19 bis 26 Seemeilen, rot 9 bis 12 Seemeilen

•             Außerdienststellung des Leuchtfeuers: 1998

•             Turmkopf in Bremerhaven: seit 2010

•             Gewicht des erhaltenen Turmkopfes: ca. 300 Tonnen

•             Höhe und Breite des Turmkopfes:jeweils ca. 15 Meter

•             Baukosten: rund 15 Millionen D-Mark

•             Besonderheit: Der Große Vogelsand galt zu seiner Zeit als einer der teuersten und modernsten Leuchttürme Deutschlands.

„Voices in My Head“: Psychischer Horrorfilm aus Bremen: Regisseur von Rappard verarbeitet Erfahrungen seiner Mutter

Der unabhängige Horrorfilm „Voices in My Head“ des Bremer Regisseurs Alexander von Rappard feiert 2026 sein Debüt. Das 80‑minütige Werk wurde vollständig in Deutschland produziert und thematisiert psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen, eingebettet in eine düstere Horrorhandlung.

Die Dreharbeiten fanden über zehn Tage im Dezember überwiegend in Bremen und Umgebung statt. Viele Szenen entstanden in der Privatwohnung des Regisseurs. Das Team arbeitete komplett ohne Gehalt, lediglich Verpflegung, Unterkunft und Reisekosten wurden übernommen. Pro Drehtag mussten 6 bis 14 Minuten fertiges Filmmaterial entstehen – eine außergewöhnlich hohe Quote für eine Spielfilmproduktion. Alle vier Therapieszenen wurden an einem einzigen Tag gedreht.

Hauptdarstellerin Carolin Garnier war während der Produktion stark eingeschränkt: Von zehn geplanten Drehtagen war sie acht Tage krank, vier davon musste sie zu Hause bleiben. Dennoch drehte sie den Großteil ihrer Szenen unter Fieber und Erschöpfung, da unmittelbar danach bereits Serienverpflichtungen anstanden.

Das Casting lief über sechs Wochen per E‑Casting. Über 200 Schauspielerinnen und Schauspieler wurden gesichtet, bevor Garnier und Paolo Francesco Möller die Hauptrollen erhielten. Vu Dinh stieß erst drei Tage nach Drehbeginn zum Team. Die Eltern des Regisseurs übernahmen als Laien die Rollen der Filmeltern.

Die Postproduktion wurde vollständig in Deutschland abgeschlossen. Von Rappard schnitt den Film selbst in seiner Bremer Wohnung. Das Filmmaterial wurde von Lara Benz für das Digital Intermediate gescannt, das Color Grading übernahm Yannick de Decker in Köln. Das Sounddesign verantwortete Patrick Santos, der auch den finalen Mix in seinem Bremer Studio erstellte.

Der Film verbindet psychologischen Horror mit dem Thema mentale Gesundheit. Laut der Pressemappe verweist der Regisseur darauf, dass in Deutschland die Einnahme von Antidepressiva in den vergangenen zehn Jahren mehr als doppelt so hoch geworden ist und rund vier Millionen Menschen mit Depressionen leben. Studien der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zeigen, dass jeder fünfte bis sechste Erwachsene im Laufe seines Lebens mindestens eine depressive Episode erlebt.

Die Idee zum Film basiert auf den Erfahrungen von Rappards Mutter während der COVID‑19‑Pandemie, die unter schwerer Depression litt. Das Drehbuch entstand in acht Tagen, drei Monate später begannen die Dreharbeiten.

Mehr Infos: Kinotour | Duskfall Pictures

DualSense Wireless-Controller – Icon Blue Special Edition erscheint am 25. September

Mit der DualSense Wireless-Controller – Icon Blue Special Edition wird das Peripherie-Portfolio von PlayStation 5 ab dem 25. September mit ikonischen Blautönen ergänzt. Der neue stylische Controller für PS5 und PC kann von PlayStation Plus-Abonnenten ab dem 25. August um 10:00 Uhr bei direct.playstation.com* und von allen anderen Interessenten ab dem 27. August um 10:00 Uhr bei direct.playstation.com sowie bei teilnehmenden Handelspartnern vorbestellt werden.

*Regionen, in denen direct.playstation.com verfügbar ist: USA, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Spanien, Portugal, Italien und Österreich.

SCARED SHITLESS – Gewinnspiel zum Heimkinostart

Ab 16. Oktober 2026 als limitiertes Mediabook sowie DVD und Blu-ray erhältlich. Digital bereits ab 1. Oktober verfügbar.

Nach dem Tod von Sonnys Mutter müssen Don, ein Klempner aus der Arbeiterklasse, und sein keimphobischer Sohn lernen, füreinander da zu sein. In der Hoffnung, Sonny bei der Überwindung seiner Phobie zu helfen,
nimmt Don ihn zu einem Routineeinsatz mit. Doch dort erwartet sie der schlimmste Albtraum eines Klempners: Eine bösartige Killerkreatur lauert in den Rohren und tötet die Bewohner des Gebäudes auf immer grausamere
Weise!

Das exklusive Mediabook im Retro-Look wird in einer limitierten Auflage von 444 Stück (durchnummeriert und mit Spotlack) erscheinen und mit der Blu-ray, DVD und einem 24-seitigem Booklet ausgestattet sein.

Zum Heimkinostart verlosen wir mit Lighthouse Home Entertainment: 1 Mediabook & 1 Blu-ray!

Wer gewinnen möchte, füllt bitte unser Gewinnformular komplett aus:

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Teilnahme bis 30.09.2026, 13h / Die Gewinner werden per Email informiert.

https://radiobremerhaven.com/2024/04/24/teilnahme/

„ES: Welcome to Derry“ geht weiter: Staffel zwei offiziell bestellt

Die HBO‑Originalserie „Es: Welcome to Derry“ wird um eine zweite Staffel verlängert. Die Produktion stammt von Warner Bros. Television und den Produzenten Andy und Barbara Muschietti. Brad Caleb Kane übernimmt erneut die Rolle des Showrunners.

Seit dem Start zählt die Serie laut HBO zu den vier erfolgreichsten Serienstarts weltweit auf HBO Max. Die erste Staffel umfasst acht Episoden und ist derzeit auf HBO Max verfügbar. Medien wie Variety, USA Today, Decider, Forbes, Seattle Times und New York Times bewerteten die Serie überwiegend positiv und hoben Regie, Atmosphäre und visuelle Gestaltung hervor.

Für Staffel zwei kündigt HBO eine Handlung im Jahr 1935 an, während der Weltwirtschaftskrise. Im Mittelpunkt steht das Massaker an der Bradley Gang, einer Gruppe von Bankräubern, die in Derry Halt macht und dort auf ein „unvorstellbares Grauen“ trifft. Die Serie erweitert damit die Mythologie rund um Pennywise und die Stadt Derry, basierend auf Stephen Kings Roman Es.

Harry‑Potter‑Serie startet zu Weihnachten – Deutschland feiert mit Aktionen

Warner Bros. Discovery feiert in Deutschland „Back to Hogwarts 2026“ mit einem umfangreichen Programm rund um die Harry‑Potter‑Welt. Anlass ist der bevorstehende Start der neuen HBO‑Originalserie „Harry Potter und der Stein der Weisen“, die zu Weihnachten bei HBO und HBO Max Premiere feiert.

Ein zentrales Highlight ist das große Fan‑Event am 29. August 2026 im historischen Stadtbad Oderberger in Berlin. Von 11 bis 19 Uhr verwandelt sich die denkmalgeschützte Location in einen Treffpunkt für Fans aller Altersgruppen. Das Event entsteht in Kooperation mit Carlsen Verlag, Audible, Thalia, Rubies, HBO Max und LEGO. Der Eintritt ist kostenlos, der Einlass erfolgt nach Kapazität. Besucherinnen und Besucher können Teil eines Fan‑Mosaiks werden und ihre persönliche Harry‑Potter‑Erinnerung teilen. Zudem gibt es interaktive Aktionen, Fotopoints, Gewinnspiele, einen Pop‑up‑Shop und weitere Überraschungen.

Parallel dazu kehrt „Harry Potter und der Stein der Weisen“ für eine besondere Kinoaktion zurück. Vom 28. August bis 3. September 2026 läuft der Film bundesweit in ausgewählten Kinos – inklusive zwölf Minuten exklusivem Behind‑the‑Scenes‑Material, das erstmals im Kino gezeigt wird. Zusätzlich präsentieren manche Häuser alle acht Harry‑Potter‑Filme erneut auf der großen Leinwand.

Deutschlandweit sind weitere Aktionen geplant, darunter besondere Fan‑Produkte, eine Buchhandlungs‑Roadshow in Thalia‑ und Osiander‑Filialen sowie die „Drone‑Art Show: Harry Potter“, die in mehreren Städten zu sehen sein wird. Die jährliche Back‑to‑Hogwarts‑Show auf YouTube und TikTok liefert zusätzliche Neuigkeiten und Updates aus der Zauberwelt.

International bildet eine große HBO‑Max‑Veranstaltung am 1. September 2026 in London den Höhepunkt. In Old Billingsgate Market dreht sich alles um Gleis 9¾ und den Start des neuen Schuljahres in Hogwarts. Partner wie Bloomsbury, Pottermore Publishing, Audible, MGA Entertainment, Craft Buddy, The Carat Shop und Rubies Masquerade UK bieten Aktionen, Gewinnspiele und exklusive Produkte an.

Das Harry‑Potter‑Franchise zählt seit über 25 Jahren zu den erfolgreichsten Entertainment‑Marken weltweit. Neben den Romanen und Filmen umfasst das Universum heute Bühnenproduktionen, Videospiele, internationale Events, immersive Ausstellungen sowie mehrere Harry‑Potter‑Shops. Die neue HBO‑Serie begleitet Harry Potter, dem sich in Hogwarts eine verborgene Welt voller Freundschaft und Magie eröffnet – und der sich einem gefährlichen Feind aus seiner Vergangenheit stellen muss. In den Hauptrollen spielen Dominic McLaughlin, Arabella Stanton und Alastair Stout.

Maritime Tage: 330.000 Besucher

Bild: Hannes Volkmar

Alles anders, aber genauso gut: Die Maritimen Tage in Bremerhaven haben trotz Hitze und kleinerer Veranstaltungsfläche rund 330.000 Menschen an den Neuen Hafen, den Deich und die Weser gelockt. „Wir haben ein fröhliches und friedliches Fest erlebt, wie wir es in der Stadt kennen“, fasst Bürgermeister Torsten Neuhoff die „fünf tollen Tage“ zusammen. Zum Stadtjubiläum 2027 soll eine „Lütte Sail“ gefeiert werden.

Und so sind die Maritimen Tage vom 12. bis 16. August verlaufen:

Die Schiffe Mehr als 40 Schiffe unter Segel, Motorkraft oder Dampf waren von Mittwoch bis Sonntag die Hingucker im Neuen Hafen. Besonders faszinierten die gerade frisch aus der Werft gekommene „Alexander von Humboldt 2“ sowie die spanischen Traditionsschiffe mit dem Weltumsegler-Nachbau „Nao Victoria“ und dem ehemaligen Frachtsegler „Pascual Flores“, das Feuerschiff „Elbe 1“ und die „Schulschiff Deutschland“. Kritik, im Hafen seien zu wenige Schiffe, weist Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, zurück. „Leider haben drei große Schiffe ihre Teilnahme kurz vor der Veranstaltung abgesagt, weil sie in die Werft müssen. Aber die Kajen, die wir nutzen können, haben wir voll belegt.“ Sieben Schiffe waren regelmäßig zu Fahrten auf der Weser unterwegs – zu den Törns der Großsegler „Gulden Leeuw“, „Wylde Swan“ und „Großherzogin Elisabeth“ kamen Fahrten mit Plattbodenschiffen, Kutter und Speedboot – etwa 3000 Passagiere sind mitgefahren. Da sind die Passagiere der „Dicke-Pötte-Tour“ und der Hafenrundfahrt noch nicht einmal mit eingerechnet. Die marode Grube-Kaje und der gesperrte Verbindungskanal sind der Grund, weniger Platz für Schiffe zu haben. Die sonst eher seltene Möglichkeit, sich an Bord eines Arbeitsschiffes wie der „Franzius Plate“ oder eines Traditionsseglers umzusehen und mit den Besatzungen ins Gespräch zu kommen, zeichnen die Maritimen Tage aus. So wurden rund 20.000 „Sehleute“ in den fünf Tagen beim Open Ship gezählt. Vor den beiden Großseglern bildeten sich immer wieder längere Warteschlangen, um an Bord gehen zu können.

Wie die Besucher das veränderte Konzept der Maritimen Tage annehmen „war für uns ein wenig der Blick in die Glaskugel“, sagt Gerber. Dass trotz der Hitze -insbesondere am Freitag – gut 330.000 Menschen ums Hafenbecken bummelten oder an der Wasserkante unterwegs waren, wertet er als großen Erfolg. Die Besucherströme entlang der Wasserkante wurden anhand anonymer Signale von Mobiltelefonen erfasst, das System war erstmals zur SAIL vor einem Jahr eingesetzt worden. Eine geringe Ungenauigkeit bleibt, weil nur Personen gezählt werden, die ein Handy dabeihaben. Im Durchschnitt blieb jeder Besucher knapp zwei Stunden.

Zu den notwendig gewordenen Änderungen des Veranstaltungsendes bereits um 22 Uhr gab es auch Diskussionen, sagt Gerber. Dieser Punkt war ein wichtiger Bestandteil der kurzfristig notwendig gewordenen Anpassung des Sicherheitskonzepts, ohne das die Maritimen Tage nicht genehmigt worden wären. „Es war ein guter Kompromiss“, Schausteller und Gäste hätten sich darauf eingestellt. Gerber kündigt an, dass es nach Abschluss der Maritimen Tage – wie immer – eine Nachbesprechung mit den Sicherheitsbehörden geben wird. Die jetzt gesammelten Erfahrungen mit den neuen Rahmenbedingungen werden maßgeblich sein bei der Beurteilung, unter welchen Voraussetzungen im kommenden Jahr eine Verlängerung der Öffnungszeiten möglich ist.

Der Mittwoch hat am letzten Tag der Sommerferien einen sehr guten Start hingelegt mit 85.000 Besuchern. Am Donnerstag und Freitag machte sich die Hitze bemerkbar, aber an beiden Tagen kamen trotzdem noch jeweils mehrere zehntausend Besucher an den Hafen. „Am Freitag hat der sehr gut besuchte Abend den schwachen Tag noch gerettet“, sagt Gerber. Das Wochenende mit „echtem norddeutschen Sommerwetter“ habe dann den erhofften Schub beschert mit mehr als 100.000 Besuchern am Sonnabend, für den heutigen Sonntag kalkulieren wir zurückhaltend mit 70.000 Gästen. Insgesamt 290.000 Besucher wurden bis Sonntagmittag gezählt.

Das Wochenende hat die Bilanz der Schausteller gerettet, nachdem die Umsätze in der Hitze vom Freitag weit hinter den Erwartungen geblieben waren. Durch die Sperrungen und Umleitung konnte nur eine wesentlich kleinere Veranstaltungsfläche genutzt werden. „Die Maritimen Tage 2026 waren kompakter“, sagt Gerber. Die erforderlich gewordene räumliche Konzentration rund um den Neuen Hafen sei gerade von Schaustellern, aber auch vielen Besuchern gelobt worden: das Gelände sei nicht mehr so weitläufig.

Der Umzug des Freibeuterdorfes an den Kaiserhafen wurde von vielen Besuchern positiv aufgenommen, das Deutsche Schifffahrtsmuseum hat mit freiem Eintritt, längeren Öffnungszeiten und einem besonderen Programm eine kreative Antwort gefunden, die belohnt wurde: Fast 4000 Besucher wurden bis Sonntagmittag im Museum und auf der Wissenschaftsmeile gezählt. Auch das Street-Food-Festival war wieder ein Garant.

Die Stimmung der Maritimen Tage 2026 war aus polizeilicher Sicht fröhlich und friedlich. Die Polizei hatte wenig zu beanstanden und musste nur selten eingreifen, berichtet Polizeioberrat Stefan Wiebe, Leiter der Abteilung Süd. Die Arbeit der Polizisten war „veranstaltungstypisch“– darunter ein Schwimmer im Neuen Hafen und eine Hand voll Diebstähle. Die Parkhäuser waren am Mittwoch und am Wochenende ab mittags voll, insgesamt war die Verkehrssituation aber zu keiner Zeit überlastet.

Die Sanitätsdienste vom Deutschen Roten Kreuz und der Johanniter Unfallhilfe melden bis auf einen Fall keine besonderen Vorkommnisse. Donnerstag und Freitag wurden einige Patienten mit Kreislaufproblemen behandelt, ein Besucher ist am späten Freitag auf dem Wein-Deck gestürzt und wurde mit Verletzungen in eine Klinik gefahren. Die Rettungskräfte loben zwei Besucher, die Erste Hilfe leisteten.

Die Pontonbrücke hat die Bewährungsprobe nicht nur bestanden, sondern übererfüllt, sagt Gerber. Die Wegeführung hat hervorragend funktioniert, die Sicherheitskräfte mussten nur wenig einschreiten. Das Sicherheitsrisiko zu minimieren und eine Großveranstaltung zu organisieren, sei geglückt, sagt Bürgermeister Neuhoff. „Wir haben die Herausforderung gemeistert.“ Gerber: „Wir haben immer darüber gesprochen, welche Auswirkungen die gesperrten Brücken über dem Verbindungskanal auf die Großveranstaltung haben. Jetzt können wir sagen: viel weniger als befürchtet. Das Konzept ist aufgegangen.“

Die Maritimen Tage endeten jeden Abend um 22 Uhr. Deshalb luden mehrere Kneipen in der Alten Bürger am Freitag und Sonnabend mit Livemusik und DJs zu den „Harbor After Hours“ ein, auch das Neus-Festival für elektronische Musik zog dann dorthin um. „Es war ein überwältigender Erfolg, geradezu sensationell“ sagt Jens Rillke, Quartiersmeister für die Alte Bürger. „Das hatte Straßenfest-Charakter.“ Rillke schlägt vor, die Alte Bürger in den kommenden Jahren in das Konzept der Maritimen Tage einzubinden. Der Andrang war an beiden Abenden so groß, dass Bereitschaftspolizei die Straße gesperrt habe, berichtet Wiebe.

Die Maritimen Tage 2026 waren die Blaupause für die kommenden Jahre – so lange, bis der Verbindungskanal und die Grube-Kaje saniert sind. Neuhoff setzt darauf, dass der Senat am Dienstag den Weg freimacht für die ersten Arbeiten. „Für die touristische Zukunft Bremerhavens ist es wichtig, so schnell wie möglich beginnen zu können. Das sei nicht nur für die SAIL 2030 die Voraussetzung, sondern auch für die zentralen Attraktionen wie den Zoo am Meer, das Klimahaus, das Deutsche Auswandererhaus und auch das Deutsche Schifffahrtsmuseum existenziell, sagt Neuhoff. „Wir setzen alles daran, schnellstens mit den Arbeiten beginnen zu können und das muss auch das Land wollen. Alles andere wäre zum Schaden der Stadt.“

Neuhoff und Gerber kündigten an, allen Bremerhavenern und Besuchern der Stadt zum Stadtjubiläum 2027 eine „Lütte Sail“ zum Geschenk zu machen: Sie soll vom 11. bis 15. August 2027 stattfinden. Sie schränkten allerdings ein: „Wir müssen in den kommenden Wochen und Monaten die jetzt gemachten Erfahrungen auswerten und dann entscheiden, wie eine Lütte Sail 2027 aussehen kann. Jetzt geht es erst einmal ans Aufräumen. „Mein Dank gilt der hervorragenden Arbeit des Teams und allen Helferinnen und Helfern aus der Stadt und der Region, ohne die dieses wunderbare Fest nicht möglich gewesen wäre“, so Michael Gerber abschließend.

Quelle: Erlebnis Bremerhaven

Start der Spendenaktion zum Einheitsbuddeln 2026 – Erlös für Reinkenheider Forst

Ab sofort kann für die Aktion „Einheitsbuddeln 2026“ auch gespendet werden. Der hinter der Mitmachaktion stehende gemeinnützige Verein „Einheitsbuddeln“ hat auf der Spendenplattform betterplace.org die Seite für das Crowdfunding freigeschaltet. Schirmherr der Pflanzaktion ist der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Andreas Bovenschulte, in seiner Funktion als Bundesratspräsident. Der Erlös der diesjährigen Aktion fließt vollständig nach Bremerhaven: in den Reinkenheider Forst.

Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte: „Der Reinkenheider Forst hat Hilfe nötig: Er ist geschädigt und soll von einem zusammenbrechenden Nadelwald in einen Mischwald umgebaut werden, der auch den absehbaren Folgen des Klimawandels Stand hält. Mit einer Spende dafür können alle, die Bäume lieben, doch über keinen eigenen Garten zum Bepflanzen verfügen, einen sinnvollen Beitrag zum ‚Einheitsbuddeln‘ leisten. Schon 11,50 Euro sind ein Setzling.“

Die Dezernentin des Gartenbauamtes Bremerhaven, Mandy Kathe-Heppner, freut sich über viele Spenden: „Je mehr Geld zusammenkommt, desto mehr ökologisch wertvoller Laubmischwald kann entstehen und umso größer ist der positive Effekt besonders für das Klima.“

Eugen Witte, Vorsitzender der Initiative „Einheitsbuddeln e.V.“: „Gutes tun und Spaß dabei haben. Im Garten, im Dorf, in der Stadt – am besten mit Nachbarn und Freunden als Pflanzparty. Bäume pflanzen schützt das Klima und verbindet über alle Grenzen. Deshalb ist unserer Einheitsbuddeln ein Vorschlag für ein sinnstiftendes Ritual zum Tag der Deutschen Einheit. Schön, dass in diesem Jahr auch Bremen und Bremerhaven sich engagieren.“

Die Aktion „Einheitsbuddeln“ gehört seit einigen Jahren zur Tradition rund um den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Da dieser immer in jenem Land ausgetragen wird, das aktuell den Vorsitz im Bundesrat hat, übernimmt die Bundesratspräsidentin oder der -präsident die Schirmherrschaft darüber. Ziel: Bäume oder Sträucher pflanzen, wo es geht. Bundesweit sind die Menschen aufgerufen, zum Spaten zu greifen und mehrjährige Pflanzen in die Erde ihres Gartens, ihres Vereinsheims, des Firmenparkplatzes oder wo immer sie es dürfen zu bringen und dies auf der Seite des Vereins unter einheitsbuddeln.org auf einer virtuellen Deutschlandkarate einzutragen.

Zum Start der diesjährigen Aktion im Land Bremen hatte Umweltsenatorin Henrike Müller Mitte April einen Rotdorn in den Grünanlagen hinter der Kunsthalle Bremen gepflanzt. Ende August wird Bürgermeister Bovenschulte eine Hängeweide im Gesundheitspark Speckenbüttel in Bremerhaven pflanzen.

Für alle, die das „Einheitsbuddeln“ als unterstützenswertes Projekt betrachten, allerdings keinen Platz für eine eigene Pflanzung haben, bietet sich die Möglichkeit, es finanziell zu unterstützen. Von den Einnahmen werden Forstsetzlinge gekauft und auf öffentliche Flächen gepflanzt. Dies soll in diesem Jahr im Reinkenheider Forst erfolgen.

Die Spende ist möglich auf der Projektseite des Vereins auf der Crowdfunding-Plattform Betterplace: https://www.betterplace.org/de/projects/182622-einheitsbuddeln-2026

Hintergrund:

Die Idee des „Einheitsbuddelns“ ist, am 3. Oktober würde jeder Mensch in Deutschland einen Baum pflanzen. 83 Millionen, jedes Jahr. Jedes Jahr ein neuer Wald, der das Klima schützt und Räume zur Erholung schafft. Mit dieser Vision hat Schleswig-Holstein 2019 das „Einheitsbuddeln“ ins Leben gerufen. Seitdem findet jährlich am Tag der Deutschen Einheit in ganz Deutschland das „Einheitsbuddeln“ statt. Seit Kampagnenstart 2019 sind so schon rund 460.000 Bäume gepflanzt worden.

Quelle: Stadt Bremerhaven

Vorfreude auf 200 Jahre Bremerhaven: Erste Jubiläumsartikel zu den Maritimen Tagen erhältlich

„Geburtstagsgeschenke“: Im historischen Bahnwaggon am Neuen Hafen startet der Verkauf von Jubiläums-T-Shirts und -Caps. Foto: Knoke_Erlebnis Bremerhaven

Obwohl es bis zum großen Stadtjubiläum im Jahr 2027 noch einige Monate dauert, wächst die Vorfreude auf 200 Jahre Bremerhaven bereits. Zu den Maritimen Tagen präsentiert das Projektbüro Stadtjubiläum der Erlebnis Bremerhaven GmbH die ersten offiziellen „Geburtstagsgeschenke“.

Erstmals erhältlich sind T-Shirts und Caps mit dem Jubiläumslogo. Die T-Shirts tragen das Logo auf der Vorderseite sowie die Markenbotschaft „Unsere Welt. Unsere Stadt. Unser Bremerhaven“ auf dem Rücken. Angeboten werden die T-Shirts für 20 Euro und die Caps für 15 Euro bei einem Sonderverkauf im historischen Bahnwaggon am Neuen Hafen. Dort verteilt die Erlebnis Bremerhaven täglich von 11 bis 20 Uhr auch kostenlos acht verschiedene Geburtstags-Sticker sowie vegane Gummibärchen im Jubiläumsdesign.

Zudem erhalten Besucherinnen und Besucher im Bahnwaggon einen ersten Einblick in die geplante Jubiläumskampagne. Dort wird das erste von insgesamt vier Plakatmotiven ausgestellt. Ab September sollen diese Motive an 75 Stellen in Bremerhaven und der Region auf den besonderen Geburtstag aufmerksam machen und die Vorfreude weiter steigern.

„200 Jahre Bremerhaven sind ein Geburtstag, den wir mit der ganzen Stadt feiern wollen. Mit den ersten T-Shirts, Caps und Stickern wird das Jubiläum jetzt langsam sichtbar und greifbar“, betont Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Benthe Stolz, Leiterin des Projektbüros Stadtjubiläum, ergänzt: „Und natürlich darf bei einem Geburtstag auch etwas Süßes nicht fehlen. Deshalb verschenken wir zu den Maritimen Tagen Jubiläums-Gummibärchen.“

Der Anlass für die Feierlichkeiten liegt fast zwei Jahrhunderte zurück: Am 11. Januar 1827 kaufte der Bremer Bürgermeister Johann Smidt dem Königreich Hannover ein Stück Land an der Wesermündung ab, um dort einen neuen Hafen für Bremen anzulegen – es war die Geburtsstunde Bremerhavens.

Genau 200 Jahre später wird dieser Geburtstag nicht nur an einem einzelnen Tag begangen: Das gesamte Jahr 2027 steht im Zeichen des Stadtjubiläums. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Aktionen und Projekten soll die Geschichte Bremerhavens ebenso im Mittelpunkt rücken wie die Gegenwart und die Zukunft der Seestadt.

Erster Schritt für die 3D-Dokumentation der Bremer Weserlastkähne

Credit: DSM / Annica Müllenberg

Die historischen Bremer Weserlastkähne aus dem 17. Jahrhundert haben nach 19 Jahren ihren Standort gewechselt, um zeitgemäß in 3D dokumentiert zu werden. Forschende des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) bereiteten im Juli über mehrere Tage mehr als 400 Holzkomponenten der beiden Lastkähne für den Transport vor. Die Teile wurden „markiert, fotografiert, fachgerecht verpackt“ und anschließend zur Fachfirma Denkmal3D nach Vechta gebracht.

Unter wissenschaftlicher Aufsicht von Dr. Mike Belasus vom Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung erhielten die Holzkomponenten zunächst eine reversible Kennzeichnung und wurden systematisch inventarisiert. Danach folgte eine umfassende fotografische Dokumentation. Diese bildet die Grundlage für die nun anstehende digitale 3D‑Vermessung und die wissenschaftliche Auswertung.

Dr. Mike Belasus (Mitte) und Dr. Ferderic Theis (rechts) sichten die Holzkompontenten.
Credit: DSM / Annica Müllenberg

Nach ihrer Ankunft in Vechta wurden die Hölzer in vorbereitete Frischwasserbecken gelegt, um eine konservatorisch geeignete Zwischenlagerung sicherzustellen. Inzwischen ist das Dokumentationslabor eingerichtet, und die Arbeiten an den Schiffsteilen haben begonnen. Vor dem Scannen mit einem Streifenlichtscanner werden die Hölzer gereinigt, damit „alle Details in der Aufnahme sichtbar“ werden. Parallel dazu nehmen Fachleute Proben von Abdichtungsmaterialien, möglichen Farbresten und weiteren erhaltenen Stoffen. Diese können Hinweise auf Bau- und Wirtschaftsweisen der historischen Schiffbauer liefern. Ablagerungen zwischen den Komponenten könnten zudem Aufschluss über frühere Ladungen geben. Dendrochronologische Proben sollen Informationen über Alter, Nutzungsdauer und Herkunft der verwendeten Bäume liefern.

Dr. Belasus wird die detaillierte Erfassung und Dokumentation der Holzkomponenten bis Jahresende abschließen. Die erhobenen Daten bilden die Grundlage für eine interdisziplinäre Auswertung nach internationalen Standards der Schifffahrtsarchäologie. Die hochauflösende 3D‑Vermessung soll einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und langfristigen Sicherung dieses maritimen Kulturguts leisten.

Die Ergebnisse der Untersuchungen werden nach Abschluss der Arbeiten öffentlich präsentiert. Das DSM kooperiert dabei mit mehreren nationalen und internationalen Partnern, darunter das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung, Denkmal3D, die School of Mechanical and Materials Engineering des University College Dublin sowie die Landesarchäologie Bremen. Das Projekt wird durch die Kulturstiftung der Länder sowie die Karin und Uwe Hollweg Stiftung gefördert.