Ab 16. Oktober 2026 als limitiertes Mediabook sowie DVD und Blu-ray erhältlich. Digital bereits ab 1. Oktober verfügbar.
Nach dem Tod von Sonnys Mutter müssen Don, ein Klempner aus der Arbeiterklasse, und sein keimphobischer Sohn lernen, füreinander da zu sein. In der Hoffnung, Sonny bei der Überwindung seiner Phobie zu helfen, nimmt Don ihn zu einem Routineeinsatz mit. Doch dort erwartet sie der schlimmste Albtraum eines Klempners: Eine bösartige Killerkreatur lauert in den Rohren und tötet die Bewohner des Gebäudes auf immer grausamere Weise!
Das exklusive Mediabook im Retro-Look wird in einer limitierten Auflage von 444 Stück (durchnummeriert und mit Spotlack) erscheinen und mit der Blu-ray, DVD und einem 24-seitigem Booklet ausgestattet sein.
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Die HBO‑Originalserie „Es: Welcome to Derry“ wird um eine zweite Staffel verlängert. Die Produktion stammt von Warner Bros. Television und den Produzenten Andy und Barbara Muschietti. Brad Caleb Kane übernimmt erneut die Rolle des Showrunners.
Seit dem Start zählt die Serie laut HBO zu den vier erfolgreichsten Serienstarts weltweit auf HBO Max. Die erste Staffel umfasst acht Episoden und ist derzeit auf HBO Max verfügbar. Medien wie Variety, USA Today, Decider, Forbes, Seattle Times und New York Times bewerteten die Serie überwiegend positiv und hoben Regie, Atmosphäre und visuelle Gestaltung hervor.
Für Staffel zwei kündigt HBO eine Handlung im Jahr 1935 an, während der Weltwirtschaftskrise. Im Mittelpunkt steht das Massaker an der Bradley Gang, einer Gruppe von Bankräubern, die in Derry Halt macht und dort auf ein „unvorstellbares Grauen“ trifft. Die Serie erweitert damit die Mythologie rund um Pennywise und die Stadt Derry, basierend auf Stephen Kings Roman Es.
Warner Bros. Discovery feiert in Deutschland „Back to Hogwarts 2026“ mit einem umfangreichen Programm rund um die Harry‑Potter‑Welt. Anlass ist der bevorstehende Start der neuen HBO‑Originalserie „Harry Potter und der Stein der Weisen“, die zu Weihnachten bei HBO und HBO Max Premiere feiert.
Ein zentrales Highlight ist das große Fan‑Event am 29. August 2026 im historischen Stadtbad Oderberger in Berlin. Von 11 bis 19 Uhr verwandelt sich die denkmalgeschützte Location in einen Treffpunkt für Fans aller Altersgruppen. Das Event entsteht in Kooperation mit Carlsen Verlag, Audible, Thalia, Rubies, HBO Max und LEGO. Der Eintritt ist kostenlos, der Einlass erfolgt nach Kapazität. Besucherinnen und Besucher können Teil eines Fan‑Mosaiks werden und ihre persönliche Harry‑Potter‑Erinnerung teilen. Zudem gibt es interaktive Aktionen, Fotopoints, Gewinnspiele, einen Pop‑up‑Shop und weitere Überraschungen.
Parallel dazu kehrt „Harry Potter und der Stein der Weisen“ für eine besondere Kinoaktion zurück. Vom 28. August bis 3. September 2026 läuft der Film bundesweit in ausgewählten Kinos – inklusive zwölf Minuten exklusivem Behind‑the‑Scenes‑Material, das erstmals im Kino gezeigt wird. Zusätzlich präsentieren manche Häuser alle acht Harry‑Potter‑Filme erneut auf der großen Leinwand.
Deutschlandweit sind weitere Aktionen geplant, darunter besondere Fan‑Produkte, eine Buchhandlungs‑Roadshow in Thalia‑ und Osiander‑Filialen sowie die „Drone‑Art Show: Harry Potter“, die in mehreren Städten zu sehen sein wird. Die jährliche Back‑to‑Hogwarts‑Show auf YouTube und TikTok liefert zusätzliche Neuigkeiten und Updates aus der Zauberwelt.
International bildet eine große HBO‑Max‑Veranstaltung am 1. September 2026 in London den Höhepunkt. In Old Billingsgate Market dreht sich alles um Gleis 9¾ und den Start des neuen Schuljahres in Hogwarts. Partner wie Bloomsbury, Pottermore Publishing, Audible, MGA Entertainment, Craft Buddy, The Carat Shop und Rubies Masquerade UK bieten Aktionen, Gewinnspiele und exklusive Produkte an.
Das Harry‑Potter‑Franchise zählt seit über 25 Jahren zu den erfolgreichsten Entertainment‑Marken weltweit. Neben den Romanen und Filmen umfasst das Universum heute Bühnenproduktionen, Videospiele, internationale Events, immersive Ausstellungen sowie mehrere Harry‑Potter‑Shops. Die neue HBO‑Serie begleitet Harry Potter, dem sich in Hogwarts eine verborgene Welt voller Freundschaft und Magie eröffnet – und der sich einem gefährlichen Feind aus seiner Vergangenheit stellen muss. In den Hauptrollen spielen Dominic McLaughlin, Arabella Stanton und Alastair Stout.
Alles anders, aber genauso gut: Die Maritimen Tage in Bremerhaven haben trotz Hitze und kleinerer Veranstaltungsfläche rund 330.000 Menschen an den Neuen Hafen, den Deich und die Weser gelockt. „Wir haben ein fröhliches und friedliches Fest erlebt, wie wir es in der Stadt kennen“, fasst Bürgermeister Torsten Neuhoff die „fünf tollen Tage“ zusammen. Zum Stadtjubiläum 2027 soll eine „Lütte Sail“ gefeiert werden.
Und so sind die Maritimen Tage vom 12. bis 16. August verlaufen:
Die Schiffe Mehr als 40 Schiffe unter Segel, Motorkraft oder Dampf waren von Mittwoch bis Sonntag die Hingucker im Neuen Hafen. Besonders faszinierten die gerade frisch aus der Werft gekommene „Alexander von Humboldt 2“ sowie die spanischen Traditionsschiffe mit dem Weltumsegler-Nachbau „Nao Victoria“ und dem ehemaligen Frachtsegler „Pascual Flores“, das Feuerschiff „Elbe 1“ und die „Schulschiff Deutschland“. Kritik, im Hafen seien zu wenige Schiffe, weist Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, zurück. „Leider haben drei große Schiffe ihre Teilnahme kurz vor der Veranstaltung abgesagt, weil sie in die Werft müssen. Aber die Kajen, die wir nutzen können, haben wir voll belegt.“ Sieben Schiffe waren regelmäßig zu Fahrten auf der Weser unterwegs – zu den Törns der Großsegler „Gulden Leeuw“, „Wylde Swan“ und „Großherzogin Elisabeth“ kamen Fahrten mit Plattbodenschiffen, Kutter und Speedboot – etwa 3000 Passagiere sind mitgefahren. Da sind die Passagiere der „Dicke-Pötte-Tour“ und der Hafenrundfahrt noch nicht einmal mit eingerechnet. Die marode Grube-Kaje und der gesperrte Verbindungskanal sind der Grund, weniger Platz für Schiffe zu haben. Die sonst eher seltene Möglichkeit, sich an Bord eines Arbeitsschiffes wie der „Franzius Plate“ oder eines Traditionsseglers umzusehen und mit den Besatzungen ins Gespräch zu kommen, zeichnen die Maritimen Tage aus. So wurden rund 20.000 „Sehleute“ in den fünf Tagen beim Open Ship gezählt. Vor den beiden Großseglern bildeten sich immer wieder längere Warteschlangen, um an Bord gehen zu können.
Wie die Besucher das veränderte Konzept der Maritimen Tage annehmen „war für uns ein wenig der Blick in die Glaskugel“, sagt Gerber. Dass trotz der Hitze -insbesondere am Freitag – gut 330.000 Menschen ums Hafenbecken bummelten oder an der Wasserkante unterwegs waren, wertet er als großen Erfolg. Die Besucherströme entlang der Wasserkante wurden anhand anonymer Signale von Mobiltelefonen erfasst, das System war erstmals zur SAIL vor einem Jahr eingesetzt worden. Eine geringe Ungenauigkeit bleibt, weil nur Personen gezählt werden, die ein Handy dabeihaben. Im Durchschnitt blieb jeder Besucher knapp zwei Stunden.
Zu den notwendig gewordenen Änderungen des Veranstaltungsendes bereits um 22 Uhr gab es auch Diskussionen, sagt Gerber. Dieser Punkt war ein wichtiger Bestandteil der kurzfristig notwendig gewordenen Anpassung des Sicherheitskonzepts, ohne das die Maritimen Tage nicht genehmigt worden wären. „Es war ein guter Kompromiss“, Schausteller und Gäste hätten sich darauf eingestellt. Gerber kündigt an, dass es nach Abschluss der Maritimen Tage – wie immer – eine Nachbesprechung mit den Sicherheitsbehörden geben wird. Die jetzt gesammelten Erfahrungen mit den neuen Rahmenbedingungen werden maßgeblich sein bei der Beurteilung, unter welchen Voraussetzungen im kommenden Jahr eine Verlängerung der Öffnungszeiten möglich ist.
Warten auf die Sonnenfinsternis am Willy-Brand-Platz Foto: Hannes Volkmar
Der Mittwoch hat am letzten Tag der Sommerferien einen sehr guten Start hingelegt mit 85.000 Besuchern. Am Donnerstag und Freitag machte sich die Hitze bemerkbar, aber an beiden Tagen kamen trotzdem noch jeweils mehrere zehntausend Besucher an den Hafen. „Am Freitag hat der sehr gut besuchte Abend den schwachen Tag noch gerettet“, sagt Gerber. Das Wochenende mit „echtem norddeutschen Sommerwetter“ habe dann den erhofften Schub beschert mit mehr als 100.000 Besuchern am Sonnabend, für den heutigen Sonntag kalkulieren wir zurückhaltend mit 70.000 Gästen. Insgesamt 290.000 Besucher wurden bis Sonntagmittag gezählt.
Das Wochenende hat die Bilanz der Schausteller gerettet, nachdem die Umsätze in der Hitze vom Freitag weit hinter den Erwartungen geblieben waren. Durch die Sperrungen und Umleitung konnte nur eine wesentlich kleinere Veranstaltungsfläche genutzt werden. „Die Maritimen Tage 2026 waren kompakter“, sagt Gerber. Die erforderlich gewordene räumliche Konzentration rund um den Neuen Hafen sei gerade von Schaustellern, aber auch vielen Besuchern gelobt worden: das Gelände sei nicht mehr so weitläufig.
Foto: Hannes Volkmar
Der Umzug des Freibeuterdorfes an den Kaiserhafen wurde von vielen Besuchern positiv aufgenommen, das Deutsche Schifffahrtsmuseum hat mit freiem Eintritt, längeren Öffnungszeiten und einem besonderen Programm eine kreative Antwort gefunden, die belohnt wurde: Fast 4000 Besucher wurden bis Sonntagmittag im Museum und auf der Wissenschaftsmeile gezählt. Auch das Street-Food-Festival war wieder ein Garant.
Die Stimmung der Maritimen Tage 2026 war aus polizeilicher Sicht fröhlich und friedlich. Die Polizei hatte wenig zu beanstanden und musste nur selten eingreifen, berichtet Polizeioberrat Stefan Wiebe, Leiter der Abteilung Süd. Die Arbeit der Polizisten war „veranstaltungstypisch“– darunter ein Schwimmer im Neuen Hafen und eine Hand voll Diebstähle. Die Parkhäuser waren am Mittwoch und am Wochenende ab mittags voll, insgesamt war die Verkehrssituation aber zu keiner Zeit überlastet.
Die Sanitätsdienste vom Deutschen Roten Kreuz und der Johanniter Unfallhilfe melden bis auf einen Fall keine besonderen Vorkommnisse. Donnerstag und Freitag wurden einige Patienten mit Kreislaufproblemen behandelt, ein Besucher ist am späten Freitag auf dem Wein-Deck gestürzt und wurde mit Verletzungen in eine Klinik gefahren. Die Rettungskräfte loben zwei Besucher, die Erste Hilfe leisteten.
Die Pontonbrücke hat die Bewährungsprobe nicht nur bestanden, sondern übererfüllt, sagt Gerber. Die Wegeführung hat hervorragend funktioniert, die Sicherheitskräfte mussten nur wenig einschreiten. Das Sicherheitsrisiko zu minimieren und eine Großveranstaltung zu organisieren, sei geglückt, sagt Bürgermeister Neuhoff. „Wir haben die Herausforderung gemeistert.“ Gerber: „Wir haben immer darüber gesprochen, welche Auswirkungen die gesperrten Brücken über dem Verbindungskanal auf die Großveranstaltung haben. Jetzt können wir sagen: viel weniger als befürchtet. Das Konzept ist aufgegangen.“
Foto: Carmen Lindemann_Erlebnis Bremerhaven
Die Maritimen Tage endeten jeden Abend um 22 Uhr. Deshalb luden mehrere Kneipen in der Alten Bürger am Freitag und Sonnabend mit Livemusik und DJs zu den „Harbor After Hours“ ein, auch das Neus-Festival für elektronische Musik zog dann dorthin um. „Es war ein überwältigender Erfolg, geradezu sensationell“ sagt Jens Rillke, Quartiersmeister für die Alte Bürger. „Das hatte Straßenfest-Charakter.“ Rillke schlägt vor, die Alte Bürger in den kommenden Jahren in das Konzept der Maritimen Tage einzubinden. Der Andrang war an beiden Abenden so groß, dass Bereitschaftspolizei die Straße gesperrt habe, berichtet Wiebe.
Die Maritimen Tage 2026 waren die Blaupause für die kommenden Jahre – so lange, bis der Verbindungskanal und die Grube-Kaje saniert sind. Neuhoff setzt darauf, dass der Senat am Dienstag den Weg freimacht für die ersten Arbeiten. „Für die touristische Zukunft Bremerhavens ist es wichtig, so schnell wie möglich beginnen zu können. Das sei nicht nur für die SAIL 2030 die Voraussetzung, sondern auch für die zentralen Attraktionen wie den Zoo am Meer, das Klimahaus, das Deutsche Auswandererhaus und auch das Deutsche Schifffahrtsmuseum existenziell, sagt Neuhoff. „Wir setzen alles daran, schnellstens mit den Arbeiten beginnen zu können und das muss auch das Land wollen. Alles andere wäre zum Schaden der Stadt.“
Foto: Hannes Volkmar
Neuhoff und Gerber kündigten an, allen Bremerhavenern und Besuchern der Stadt zum Stadtjubiläum 2027 eine „Lütte Sail“ zum Geschenk zu machen: Sie soll vom 11. bis 15. August 2027 stattfinden. Sie schränkten allerdings ein: „Wir müssen in den kommenden Wochen und Monaten die jetzt gemachten Erfahrungen auswerten und dann entscheiden, wie eine Lütte Sail 2027 aussehen kann. Jetzt geht es erst einmal ans Aufräumen. „Mein Dank gilt der hervorragenden Arbeit des Teams und allen Helferinnen und Helfern aus der Stadt und der Region, ohne die dieses wunderbare Fest nicht möglich gewesen wäre“, so Michael Gerber abschließend.
Ab sofort kann für die Aktion „Einheitsbuddeln 2026“ auch gespendet werden. Der hinter der Mitmachaktion stehende gemeinnützige Verein „Einheitsbuddeln“ hat auf der Spendenplattform betterplace.org die Seite für das Crowdfunding freigeschaltet. Schirmherr der Pflanzaktion ist der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Andreas Bovenschulte, in seiner Funktion als Bundesratspräsident. Der Erlös der diesjährigen Aktion fließt vollständig nach Bremerhaven: in den Reinkenheider Forst.
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte: „Der Reinkenheider Forst hat Hilfe nötig: Er ist geschädigt und soll von einem zusammenbrechenden Nadelwald in einen Mischwald umgebaut werden, der auch den absehbaren Folgen des Klimawandels Stand hält. Mit einer Spende dafür können alle, die Bäume lieben, doch über keinen eigenen Garten zum Bepflanzen verfügen, einen sinnvollen Beitrag zum ‚Einheitsbuddeln‘ leisten. Schon 11,50 Euro sind ein Setzling.“
Die Dezernentin des Gartenbauamtes Bremerhaven, Mandy Kathe-Heppner, freut sich über viele Spenden: „Je mehr Geld zusammenkommt, desto mehr ökologisch wertvoller Laubmischwald kann entstehen und umso größer ist der positive Effekt besonders für das Klima.“
Eugen Witte, Vorsitzender der Initiative „Einheitsbuddeln e.V.“: „Gutes tun und Spaß dabei haben. Im Garten, im Dorf, in der Stadt – am besten mit Nachbarn und Freunden als Pflanzparty. Bäume pflanzen schützt das Klima und verbindet über alle Grenzen. Deshalb ist unserer Einheitsbuddeln ein Vorschlag für ein sinnstiftendes Ritual zum Tag der Deutschen Einheit. Schön, dass in diesem Jahr auch Bremen und Bremerhaven sich engagieren.“
Die Aktion „Einheitsbuddeln“ gehört seit einigen Jahren zur Tradition rund um den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Da dieser immer in jenem Land ausgetragen wird, das aktuell den Vorsitz im Bundesrat hat, übernimmt die Bundesratspräsidentin oder der -präsident die Schirmherrschaft darüber. Ziel: Bäume oder Sträucher pflanzen, wo es geht. Bundesweit sind die Menschen aufgerufen, zum Spaten zu greifen und mehrjährige Pflanzen in die Erde ihres Gartens, ihres Vereinsheims, des Firmenparkplatzes oder wo immer sie es dürfen zu bringen und dies auf der Seite des Vereins unter einheitsbuddeln.org auf einer virtuellen Deutschlandkarate einzutragen.
Zum Start der diesjährigen Aktion im Land Bremen hatte Umweltsenatorin Henrike Müller Mitte April einen Rotdorn in den Grünanlagen hinter der Kunsthalle Bremen gepflanzt. Ende August wird Bürgermeister Bovenschulte eine Hängeweide im Gesundheitspark Speckenbüttel in Bremerhaven pflanzen.
Für alle, die das „Einheitsbuddeln“ als unterstützenswertes Projekt betrachten, allerdings keinen Platz für eine eigene Pflanzung haben, bietet sich die Möglichkeit, es finanziell zu unterstützen. Von den Einnahmen werden Forstsetzlinge gekauft und auf öffentliche Flächen gepflanzt. Dies soll in diesem Jahr im Reinkenheider Forst erfolgen.
Die Idee des „Einheitsbuddelns“ ist, am 3. Oktober würde jeder Mensch in Deutschland einen Baum pflanzen. 83 Millionen, jedes Jahr. Jedes Jahr ein neuer Wald, der das Klima schützt und Räume zur Erholung schafft. Mit dieser Vision hat Schleswig-Holstein 2019 das „Einheitsbuddeln“ ins Leben gerufen. Seitdem findet jährlich am Tag der Deutschen Einheit in ganz Deutschland das „Einheitsbuddeln“ statt. Seit Kampagnenstart 2019 sind so schon rund 460.000 Bäume gepflanzt worden.
„Geburtstagsgeschenke“: Im historischen Bahnwaggon am Neuen Hafen startet der Verkauf von Jubiläums-T-Shirts und -Caps. Foto: Knoke_Erlebnis Bremerhaven
Obwohl es bis zum großen Stadtjubiläum im Jahr 2027 noch einige Monate dauert, wächst die Vorfreude auf 200 Jahre Bremerhaven bereits. Zu den Maritimen Tagen präsentiert das Projektbüro Stadtjubiläum der Erlebnis Bremerhaven GmbH die ersten offiziellen „Geburtstagsgeschenke“.
Erstmals erhältlich sind T-Shirts und Caps mit dem Jubiläumslogo. Die T-Shirts tragen das Logo auf der Vorderseite sowie die Markenbotschaft „Unsere Welt. Unsere Stadt. Unser Bremerhaven“ auf dem Rücken. Angeboten werden die T-Shirts für 20 Euro und die Caps für 15 Euro bei einem Sonderverkauf im historischen Bahnwaggon am Neuen Hafen. Dort verteilt die Erlebnis Bremerhaven täglich von 11 bis 20 Uhr auch kostenlos acht verschiedene Geburtstags-Sticker sowie vegane Gummibärchen im Jubiläumsdesign.
Zudem erhalten Besucherinnen und Besucher im Bahnwaggon einen ersten Einblick in die geplante Jubiläumskampagne. Dort wird das erste von insgesamt vier Plakatmotiven ausgestellt. Ab September sollen diese Motive an 75 Stellen in Bremerhaven und der Region auf den besonderen Geburtstag aufmerksam machen und die Vorfreude weiter steigern.
„200 Jahre Bremerhaven sind ein Geburtstag, den wir mit der ganzen Stadt feiern wollen. Mit den ersten T-Shirts, Caps und Stickern wird das Jubiläum jetzt langsam sichtbar und greifbar“, betont Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Benthe Stolz, Leiterin des Projektbüros Stadtjubiläum, ergänzt: „Und natürlich darf bei einem Geburtstag auch etwas Süßes nicht fehlen. Deshalb verschenken wir zu den Maritimen Tagen Jubiläums-Gummibärchen.“
Der Anlass für die Feierlichkeiten liegt fast zwei Jahrhunderte zurück: Am 11. Januar 1827 kaufte der Bremer Bürgermeister Johann Smidt dem Königreich Hannover ein Stück Land an der Wesermündung ab, um dort einen neuen Hafen für Bremen anzulegen – es war die Geburtsstunde Bremerhavens.
Genau 200 Jahre später wird dieser Geburtstag nicht nur an einem einzelnen Tag begangen: Das gesamte Jahr 2027 steht im Zeichen des Stadtjubiläums. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Aktionen und Projekten soll die Geschichte Bremerhavens ebenso im Mittelpunkt rücken wie die Gegenwart und die Zukunft der Seestadt.
Die historischen Bremer Weserlastkähne aus dem 17. Jahrhundert haben nach 19 Jahren ihren Standort gewechselt, um zeitgemäß in 3D dokumentiert zu werden. Forschende des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) bereiteten im Juli über mehrere Tage mehr als 400 Holzkomponenten der beiden Lastkähne für den Transport vor. Die Teile wurden „markiert, fotografiert, fachgerecht verpackt“ und anschließend zur Fachfirma Denkmal3D nach Vechta gebracht.
Unter wissenschaftlicher Aufsicht von Dr. Mike Belasus vom Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung erhielten die Holzkomponenten zunächst eine reversible Kennzeichnung und wurden systematisch inventarisiert. Danach folgte eine umfassende fotografische Dokumentation. Diese bildet die Grundlage für die nun anstehende digitale 3D‑Vermessung und die wissenschaftliche Auswertung.
Dr. Mike Belasus (Mitte) und Dr. Ferderic Theis (rechts) sichten die Holzkompontenten. Credit: DSM / Annica Müllenberg
Nach ihrer Ankunft in Vechta wurden die Hölzer in vorbereitete Frischwasserbecken gelegt, um eine konservatorisch geeignete Zwischenlagerung sicherzustellen. Inzwischen ist das Dokumentationslabor eingerichtet, und die Arbeiten an den Schiffsteilen haben begonnen. Vor dem Scannen mit einem Streifenlichtscanner werden die Hölzer gereinigt, damit „alle Details in der Aufnahme sichtbar“ werden. Parallel dazu nehmen Fachleute Proben von Abdichtungsmaterialien, möglichen Farbresten und weiteren erhaltenen Stoffen. Diese können Hinweise auf Bau- und Wirtschaftsweisen der historischen Schiffbauer liefern. Ablagerungen zwischen den Komponenten könnten zudem Aufschluss über frühere Ladungen geben. Dendrochronologische Proben sollen Informationen über Alter, Nutzungsdauer und Herkunft der verwendeten Bäume liefern.
Dr. Belasus wird die detaillierte Erfassung und Dokumentation der Holzkomponenten bis Jahresende abschließen. Die erhobenen Daten bilden die Grundlage für eine interdisziplinäre Auswertung nach internationalen Standards der Schifffahrtsarchäologie. Die hochauflösende 3D‑Vermessung soll einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und langfristigen Sicherung dieses maritimen Kulturguts leisten.
Die Ergebnisse der Untersuchungen werden nach Abschluss der Arbeiten öffentlich präsentiert. Das DSM kooperiert dabei mit mehreren nationalen und internationalen Partnern, darunter das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung, Denkmal3D, die School of Mechanical and Materials Engineering des University College Dublin sowie die Landesarchäologie Bremen. Das Projekt wird durch die Kulturstiftung der Länder sowie die Karin und Uwe Hollweg Stiftung gefördert.
God of War Laufey wird ab dem 16. Februar 2026 verfügbar sein. Dies wurde nun im Rahmen eines Panels auf der San Diego Comic-Con zum exklusiv für PlayStation 5 erscheinenden Titel bekanntgegeben. An dem Panel nahmen Cory Barlog, Head of Creative von Santa Monica Studio, Ariel Lawrence, Game Director von God of War Laufey und verschiedene Mitglieder des Casts teil.
In God of War Laufey übernehmen Spieler die Rolle von Kratos’ Ehefrau Faye (gespielt von Deborah Ann Woll), die nach ihrem Tod im Allwann, dem Jenseits der Götter erwacht. Um die zu retten, die sie liebt, stellt sich Faye skrupellosen Göttern aus allen Bereichen der Mythologie entgegen. Unterstützt wird sie dabei von dem magischen Band Rue (Perlina Lau) und dem kosmischen Würfel Phranque (Jack Quaid).
Weitere Informationen zu God of War Laufey bietet der PlayStation.Blog.
Noch steht„Pepper“ in einem Informatik-Labor der Hochschule. Timo Schön (von links) Niklas Nakotte, Florian Bartels und Prof. Dr. Thomas Umland können ihn aber bereits beschäftigen. Foto: Brockmann_Erlebnis Bremerhaven GmbH
Eine internationale Jury des EU‑Projekts INSPIRES hat das gemeinsame Vorhaben der Hochschule Bremerhaven und des Kreuzfahrtterminals Bremerhaven Cruise Ports für eine Förderung ausgewählt. Das Projekt erhält 15.000 Euro, um einen KI‑gestützten Besucherservice zu entwickeln. Kern des Vorhabens ist der humanoide Roboter „Pepper“, rund 1,20 Meter groß, der künftig Kreuzfahrtgäste begrüßen, informieren und das Terminalpersonal entlasten soll.
Im zweiten deutschen Förderaufruf bewarben sich acht Kooperationen um zwei Förderungen à 15.000 Euro. Neben Bremerhaven wurde ein Projekt aus Baden‑Württemberg ausgewählt, das CO₂‑Fußabdrücke von Hotels und Reiseverläufen automatisiert berechnet.
„Pepper“ wurde an der Hochschule Bremerhaven technisch modernisiert und mit aktueller KI verbunden. Das Team um Prof. Dr. Thomas Umland und vier Informatik‑Studierende entwickelte eine feste Persönlichkeit: Der Roboter soll ausschließlich als Experte für Bremerhaven und das Kreuzfahrtterminal auftreten. Er kann sich frei im Terminal bewegen, Gäste aktiv ansprechen und über sein Display Informationen oder QR‑Codes zu Sehenswürdigkeiten und Angeboten anzeigen.
Im Terminal könnte „Pepper“ Wege erklären, beim Einchecken unterstützen oder individuelle Stadtrouten empfehlen – in vielen Sprachen. Der Einsatz ist für den Sommer geplant, gefolgt von einer Testphase von sechs bis acht Monaten. Erste Erfahrungen wurden beim „Tag der Informatik“ gesammelt.
Der Terminalbetreiber Global Ports Holding, weltweit größter Betreiber von Kreuzfahrtterminals, sieht Potenzial für einen internationalen Einsatz. Geschäftsführer Timo Schön betont, dass der Roboter echte Unterstützung im Groundhandling bieten könne.
INSPIRES fördert insgesamt 60 Projekte in sechs europäischen Ländern und unterstützt kleine und mittlere Tourismusunternehmen bei Digitalisierung, Diversifizierung und Inklusion. Die Erlebnis Bremerhaven GmbH ist Leadpartner und koordiniert die Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Deutschland, Belgien, Bulgarien, Finnland, Polen und Spanien. Die Abschlusskonferenz findet Herbst 2027 in Bremerhaven statt.
Als Ubisoft Assassin’s Creed Black Flag Resynced ankündigte, waren die Erwartungen riesig. Schließlich gilt das Piraten-Abenteuer von Edward Kenway bis heute als einer der beliebtesten Teile der gesamten Reihe. Wir konnten bereits einige Tage vor der Veröffentlichung in die Karibik aufbrechen – und schon jetzt steht fest: Resynced ist weit mehr als nur ein grafisches Upgrade.
Eine Karibik zum Verlieben
Das Erste, was sofort ins Auge fällt, ist die Grafik. Ubisoft hat die Spielwelt mit der aktuellen Anvil-Engine komplett neu aufgebaut und zaubert eine Karibik auf den Bildschirm, die ihresgleichen sucht. Türkisblaues Wasser, üppige Dschungel, beeindruckende Sonnenuntergänge und liebevoll gestaltete Buchten sorgen dafür, dass man am liebsten jede Insel bis ins kleinste Detail erkunden möchte. Dank moderner Beleuchtung, Raytracing und deutlich detaillierteren Texturen wirkt die Welt lebendiger denn je. Auf der PS5 läuft das Spiel dabei butterweich – insbesondere im Performance-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde.
Besonders begeistert hat uns die Unterwasserwelt. Schon nach wenigen Stunden erwischt man sich dabei, freiwillig in kleine Buchten zu springen, nach versteckten Truhen zu tauchen oder neue Schiffswracks zu erkunden. Die neue „Dive Anywhere“-Funktion macht das Erkunden deutlich freier und motiviert enorm dazu, vom eigentlichen Missionsziel abzuschweifen. Genau dieses Gefühl von Abenteuer war schon immer die größte Stärke von Black Flag – und Resynced baut diese sogar noch weiter aus.
Seegefechte machen jetzt noch mehr Spaß
Ein Punkt, der uns besonders positiv überrascht hat: die Missionen auf See.
Im Original empfanden wir viele der Schiffskämpfe als recht anspruchsvoll und teilweise sogar frustrierend. In Black Flag Resynced wirkt das Balancing bislang deutlich angenehmer. Die Kämpfe fordern zwar weiterhin Aufmerksamkeit, fühlen sich aber wesentlich fairer an. Dadurch machen die Seeschlachten mehr Spaß und laden regelrecht dazu ein, auch optionale Gefechte mitzunehmen.
Gleichzeitig bleibt das typische Gefühl erhalten, Kapitän der Jackdaw zu sein. Feindliche Schiffe entern, Salven abfeuern und Beute einsammeln sorgt nach wie vor für jede Menge Motivation.
Edward kämpft wieder in Bestform
Auch die Kämpfe an Land fühlen sich hervorragend an. Das bekannte Kampfsystem wurde modernisiert, Animationen wirken flüssiger und Treffer haben mehr Wucht. Besonders Paraden und Finisher sehen spektakulär aus, ohne den Charme des Originals zu verlieren.
Ebenso profitieren Schleichpassagen und Parkour von zahlreichen Verbesserungen. Edward bewegt sich deutlich geschmeidiger durch Städte, Dschungel und Festungen, wodurch sich das gesamte Spiel moderner anfühlt, ohne seine Identität aufzugeben.
Mehr als nur ein Remake
Wer glaubt, Ubisoft habe lediglich die Grafik aufpoliert, liegt daneben. Resynced erweitert das ursprüngliche Abenteuer um neue Missionen, zusätzliche Geschichten rund um bekannte Piraten wie Blackbeard sowie weitere Inhalte, die auch Veteranen neue Entdeckungen bieten. Hinzu kommen zahlreiche Komfortverbesserungen, ein Fotomodus, neue Shantys, zusätzliche Offiziere für die Jackdaw und viele kleine Quality-of-Life-Anpassungen.
Wir haben mit Paul Fu vom Entwicklerteam gesprochen:
Ein Beitrag von Paula Neumann
Unser Zwischenfazit
Nach mehreren Tagen Spielzeit sind wir begeistert. Assassin’s Creed Black Flag Resynced schafft den schwierigen Spagat zwischen Nostalgie und Moderne nahezu perfekt. Die fantastische Grafik lädt zum Erkunden jeder einzelnen Insel ein, die überarbeiteten Seegefechte spielen sich angenehmer als im Original und das modernisierte Gameplay macht Edward Kenways Piratenabenteuer so zugänglich wie nie zuvor.
Wer Black Flag damals geliebt hat, bekommt hier die wohl beste Version des Klassikers. Und wer das Spiel bislang verpasst hat, erhält einen idealen Einstieg in eines der stärksten Abenteuer der Assassin’s Creed-Reihe.
Vorläufige Wertung: 9 von 10 Punkten
Plus
Atemberaubende Grafik und fantastische Lichtstimmung
Überarbeitete Seegefechte mit besserem Balancing
Lebendige Spielwelt mit vielen neuen Erkundungsmöglichkeiten
Flüssigeres Kampfsystem und verbessertes Parkour
Sinnvolle neue Inhalte statt eines reinen Grafik-Updates
Minus
Einige kleinere Gameplay-Mechaniken wirken trotz Überarbeitung noch klassisch
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